Sicher und doch sichtbar – So schützen Museen ihre Kunst

Am 18. Juni startet die wichtigste Messe für zeitgenössische Kunst, die Art Basel, zum 44. Mal. Kunst ist seit Jahren immer mehr gefragt. Sie zu beschädigen, kann jedoch teuer werden. Eric Wolzenburg, Leiter Kunstversicherung der Allianz Deutschland, erklärt, was Museen und Privatleute tun, um ihre Kunstwerke zu schützen.

 

Allianz.com: Wie schützen Museen ihre Kunst?

Wolzenburg: Museen haben Fachleute, die so genannten Registrars. Sie überwachen ausgehende und eingehende Transporte von Kunstwerken, fertigen beim Versenden und Eintreffen von Leihgaben ein akribisches Zustandsprotokoll an und beauftragen spezielle Transportunternehmen, die für empfindliche Werke Klimakisten packen. Darüber hinaus gibt es ein Sicherheitskonzept aus Wachleuten sowie mechanischen und elektronischen Systemen, die die Werke schützen. Museen sind darauf angewiesen, auf ihren guten Ruf zu achten, um vertrauenswürdig für Leihgeber und Kooperationspartner zu sein.
 

Was tun Privatkunden, Vereine oder Nicht-Fachmänner?

Um die anspruchsvollen Kunden bestens zu betreuen, haben wir ein Team von rund 30 Mitarbeitern: zehn Fachleute, die für die Versicherungspolicen zuständig sind und über zwanzig Kunst-Underwriter mit unterschiedlichsten Spezialisierungen. Die Kunstexperten der Allianz prüfen die Marktwerte der Kunstobjekte oder Antiquitäten und beraten die Kunden weit über die „Versicherungsseite“ hinaus – angefangen bei der lichtgeschützten Aufhängung über Rahmung und Restaurierungsmaßnahmen, bis hin zur Diebstahlsicherung.
 

Ab welchem Wert kann, sollte oder muss man ein Kunstwerk versichern?

Es gibt Menschen, die Kunstsammlungen in Millionendimensionen haben und eine Versicherung nicht für notwendig erachten. Andere Kunden haben nur drei Objekte und schließen dafür sofort eine Police ab. Jeder Kunde hat also seine eigene, individuelle Schmerzgrenze ab der er sagt: Das muss jetzt gut versichert werden.
 

Eric Wolzenburg, Leiter Kunstversicherung der Allianz Deutschland: Museen sind darauf angewiesen, auf ihren guten Ruf zu achten, um vertrauenswürdig für Leihgeber und Kooperationspartner zu sein.
Eric Wolzenburg, Leiter Kunstversicherung der Allianz Deutschland: Museen sind darauf angewiesen, auf ihren guten Ruf zu achten, um vertrauenswürdig für Leihgeber und Kooperationspartner zu sein.

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:


 

Corinna Hartmann
Allianz Deutschland
Tel.: +49.89.3800-2470
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