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Allianz Sicherheitspreis Genius 2008 geht an Valeo

Karl-Walter Gutberlet, Vorstand der Allianz Versicherungs-AG, überreichte den Genius 2008 im Rahmen einer Festveranstaltung anlässlich der AMI Leipzig an Martin Haub, bei Valeo Vorstand für Forschung und Entwicklung sowie Produktmarketing. Valeo erhielt die Auszeichnung für den Einpark-Assistenten "Park4U". Der Park-Assistent erleichtert das Einparken, da die Lenkbewegung vollautomatisch erfolgt. Der Fahrer muss nur noch Gas und Bremse betätigen.

Erstmalig wurde das System 2007 in einem Serienmodell bei Volkswagen verbaut. "Dem diesjährigen Preisträger ist es gelungen, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Gleichzeitig erleichtert Park4U das für manchen Verkehrsteilnehmer ungeliebte Einparken", so Gutberlet. "Der Einpark-Assistent verbindet in einer für den Kunden bedienungsfreundlichen Art und Weise Sicherheitsleistungen mit Komfortaspekten. Dies trägt dazu bei, dass die Einparkhilfe von den Kunden sehr schnell angenommen wird."

2008 geht der Allianz Sicherheitspreis Genius an die Valeo Schalter und Sensoren GmbH

So funktioniert "Park4U": Aktiviert der Fahrer das System und fährt an der gewünschten Parklücke vorbei, so registriert das System die Position der parkenden Fahrzeuge sowie die des einzuparkenden Wagens und berechnet die Fahrmanöver, die zum sicheren Einparken erforderlich sind. Ultraschall-Sensoren an jeder Seite des vorderen Stoßfängers vermessen die Parklücke und vergleichen die Werte mit der Länge des Fahrzeugs. Ist die Parklücke groß genug, kann der Autofahrer das Parkmanöver einleiten.

Alle erforderlichen Lenkbewegungen erfolgen automatisch, nur Gas und Bremse werden vom Fahrer bedient. Der Fahrzeugführer behält damit immer die Kontrolle über den Wagen und kann den Vorgang jederzeit abbrechen. "Das Fahrerassistenzsystem Park4U verbessert die Rundum-Erkennung außerhalb des Fahrzeugs. Moderne Fahrzeuge sind gelegentlich nicht besonders übersichtlich. Hier trägt das System zum sicheren Einparken wesentlich bei", erläutert Christoph Lauterwasser, Geschäftsführer AZT Automotive GmbH.

Das Allianz Zentrum für Technik (AZT) erforscht seit 1971 Schadenursachen und Möglichkeiten zur Unfallvermeidung. In den letzten zehn Jahren intensivierte das AZT die Forschung zur Senkung der Schadenhäufigkeit. Vorausschauende Risiko- oder Wirksamkeitsanalysen, insbesondere bei der aktiven Sicherheit, stehen immer häufiger im Mittelpunkt der AZT-Forschungen.

Die Allianz Versicherungs-AG vergibt als einziger deutscher Versicherer einen Sicherheitspreis. Mit dieser Ehrung wird eine technische Entwicklung ausgezeichnet, die bereits in der Praxis umgesetzt ist und dazu beiträgt, den Straßenverkehr sicherer zu gestalten und die Schadenhäufigkeit und Unfallschwere nachweisbar und nachhaltig zu reduzieren. Die Allianz möchte mit dem Genius das Sicherheitsbewusstsein der Verkehrsteilnehmer stärken sowie Fahrzeughersteller motivieren, ihre Produkte zu optimieren und ausgezeichnete Sicherheitssysteme vermehrt in Fahrzeuge einzubauen.

Bisherige Genius-Preisträger waren die Robert Bosch GmbH (2005) für die Entwicklung und Einführung des Elektronischen Stabilitäts-Programms (ESP), die DaimlerChrysler AG (2006) für den Bremsassistenten und die BERU AG (2007) für das Reifendruck-Kontrollsystem Tire Safety System (TSS).

Der Preis in Form einer Kugel stellt einen Menschen dar, der von vier Meridianen umschlossen wird. Die Kreise symbolisieren eine Schutzzone um den menschlichen Körper. Durch die einem Fahrzeuginsassen nachempfundene Sitzhaltung werden der Bezug zum Auto hergestellt und das Bemühen um die Verbesserung des Schutzes von Mensch und Fahrzeug unterstrichen. Auch die Bezeichnung spiegelt diese Bedeutung wider: Der Name Genius steht nicht nur für einen ideenreichen Menschen, er bezeichnet auch einen römischen Schutzgeist.


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