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Demographische Rahmenbedingungen für die Pflegeversicherung

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Gegenwärtig sind rund 2,7 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Bis zum Jahr 2050 dürfte die Zahl der Pflegebedürftigen abhängig von der künftigen Entwicklung der Pflegequoten auf 3,5 bis 4,6 Millionen ansteigen. Gleichzeitig können die staatlichen Ausgaben für Pflege von 1,4% auf bis zu 3,9% des BIP klettern.

Allianz SE
München, 21.03.2016

Trotz steigender staatlichen Aufwendungen bleibt im Pflegefall eine Kostenlücke, die künftig noch größer werden wird. Zwei von drei Befragten befürchten, selbst einmal ein Pflegefall zu werden und 43% aller Befragten mit mittleren Einkommen geben an, sich Sorgen um ihre finanzielle Absicherung im Pflegefall zu machen. Dennoch haben bislang nur gut 4% der über 18-jährigen Bevölkerung in Deutschland eine zusätzliche private Pflegeversicherung abgeschlossen. Vor diesem Hintergrund bietet die zusätzliche private Pflegeversicherung großes Wachstumspotenzial. Unter realistischen Annahmen hinsichtlich Verbreitung und Preisentwicklung könnte das Prämienvolumen in der privaten Pflegezusatzversicherung bis zum Jahr 2035 auf 8,8 Mrd. bis 15,9 Mrd. EUR anstei-gen. Dies entspräche einem durchschnittlichen Wachstum von 12,2% bis 15,5% pro Jahr über die nächsten 20 Jahre.