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Ifo-Geschäftsklima deutet auf Hochkonjunktur

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Was kaum möglich schien ist eingetreten: Das Ifo-Geschäftsklima in der Gewerblichen Wirtschaft Deutschlands, das im Mai einen Rekordwert erreicht hatte, ist im Juni erneut gestiegen. Dabei haben sich sowohl die Beurteilung der Lage als auch die Erwartungen nochmals leicht verbessert. Die Kombination einer außergewöhnlich guten Lagebeurteilung und optimistischen Geschäftserwartungen lässt den Schluss zu, dass sich die deutsche Wirtschaft mehr und mehr in Richtung Hochkonjunktur bewegt.


München, 26.06.2017

Während das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe weitgehend auf hohem Niveau stagnierte und im Baugewerbe minimal gefallen ist, verzeichnete der Großhandel und der Einzelhandel kräftige Verbesserungen. Dies ist ein gutes Zeichen, dass sich die Konsumkonjunktur im zweiten Quartal dieses Jahres wieder beschleunigt hat. Der reale private Verbrauch hatte in den beiden Quartalen zuvor lediglich um mäßige 0,2% bzw. 0,3% zugelegt. So lag die Sparquote der privaten Haushalte im ersten Quartal 2017 so hoch wie seit sieben Jahren nicht mehr, was Luft gibt für eine verstärkte Verbrauchsnachfrage im weiteren Jahresverlauf. Auch von Seiten der Ausfuhr dürften im zweiten Quartal deutliche Konjunkturimpulse ausgehen. Alles in allem schätzen wir das Wachstum der deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal auf 0,5 - 0,6%, was in etwa dem Wachstum im ersten entspräche (+0,6%). Vieles spricht dafür, dass sich der breit angelegte Aufschwung im zweiten Halbjahr fortsetzt.

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