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Artikel & Interviews

2017

  • Mar

  • Feb

  • Jan

Mar

FAZ: Die Agenda 2010 hat Deutschland gestärkt

27.03.2017

Deutschland verzeichnet seit nunmehr drei Jahren ein stabiles wirtschaftliches Wachstum von über 1,5 % und es sieht, trotz anfangs skeptischer Prognosen, ganz so aus, als würde das Tempo auch in 2017 beibehalten werden. Die Entwicklung der letzten Jahre hat die Erwartungen in vieler Hinsicht übertroffen: Die hohe Zuwanderung hat nicht zu steigender Arbeitslosigkeit geführt, vielmehr sind die Arbeitslosenzahlen trotz steigenden Arbeitsangebots zurückgegangen und die Löhne haben real kräftig zugelegt.

FAZ: Die Agenda 2010 hat Deutschland gestärkt

NZZ: Geldpolitik ist keine Vollkaskoversicherung

15.03.2017

Seit Jahren versuchen die Zentralbanken der westlichen Industrienationen, Wachstum und Inflation wieder anzukurbeln - mit zweifelhaftem Erfolg. Ihre expansive Geldpolitik hat aber zahlreiche Nebenwirkungen, sie hat die Verteilung von Einkommen und Vermögen beeinflusst, mehr Risikobereitschaft an den Finanzmärkten erzeugt und Löcher in die kapitalgedeckte Altersvorsorge gerissen.

NZZ: Geldpolitik ist keine Vollkaskoversicherung

Project Syndicate: Was wäre besser als als ein steuerlicher Grenzausgleich?

08.03.2017

Eines der bedeutendsten Reformvorhaben von US-Präsident Donald Trump betrifft das amerikanische Steuersystem. Seine Administration möchte nicht nur die Gesamtsteuerbelastung verringern, sondern auch das Steuersystem „neu austarieren“, um die inländische Produktion und die Exporte zu fördern. Erreicht werden soll dies mit einer im Zielland zu entrichtenden Cashflow-Steuer, die wir als steuerlichen Grenzausgleich oder Border Adjustment Tax (BAT) bezeichnen können.

Project Syndicate: Was wäre besser als ein steuerlicher Grenzausgleich?

WSJ: Der deutsche Handelsüberschuss und die steuerliche Lösung

06.03.2017

Deutschlands Leistungsbilanzüberschuss, der im letzten Jahr auf $266 Mrd. kletterte, wird international unter die Lupe genommen. Das Land muss wieder mit einem EU-Verfahren wegen übermäßiger Ungleichgewichte rechnen und die Trump-Administration prangert die schädlichen Auswirkungen des deutschen Überschusses laut an.

Vollständiger Artikel nur auf Englisch verfügbar.

WSJ: The Tax-Cut Fix for German Trade

Project Syndicate: Ein neues Drehbuch für die Geldpolitik

02.03.2017

Wie lange werden die großen Zentralbanken blindlings auf starre Regeln setzen, um die Inflation unter Kontrolle zu halten und das Wachstum anzukurbeln? Angesichts der klaren Vorteile einer beweglichen Geldpolitik müssen Notenbanker die Augen für die Möglichkeiten öffnen, die Flexibilität bietet.

Project Syndicate: Ein neues Drehbuch für die Geldpolitik

Feb

FAZ: Trump und die Chance Europas

06.02.2017

Es wird von Tag zu Tag deutlicher, dass die Wahl von Donald Trump auch für Europa eine große Herausforderung ist. Die neue amerikanische Regierung befürwortet die Abspaltung Großbritanniens von der EU, sie präferiert bilaterale ‚Deals‘ gegenüber multilateralen Handelsabkommen, und sie wirft Deutschland vor, die EU als Vehikel eigener Interessen auszunutzen und den Euro zu schwächen, um unfaire Wettbewerbsvorteile zu erlangen.

FAZ: Trump und die Chance Europas

Jan

Focus Online: Plus 1,9 Prozent im Januar: Die Inflation ist endgültig erwacht

31.01.2017

Im Januar hat die Inflation weiter zulegt. Das Plus lag bei 1,9 Prozent. Das ist kein bloß vorübergehender Effekt. Die Inflation wird auf diesem Niveau bleiben. Unternimmt die EZB nichts, werden die Sparer die Verlierer sein

Focus Online: Plus 1,9 Prozent im Januar: Die Inflation ist endgültig erwacht

Focus Online: Mit ihrer Brexit-Rede nährt May eine gefährliche Illusion

17.01.2017

Seit sich die Mehrheit der Briten für einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ausgesprochen hat,  herrschte wenig Klarheit über die Brexit-Pläne der britischen Regierung. „Brexit heißt Brexit“ erklärte Premierministerin Theresa May zwar kurz nach dem Referendum, doch konkrete Informationen zur angestrebten Neuregelung der Beziehungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union waren rar.

Focus Online: Mit ihrer Brexit-Rede nährt May eine gefährliche Illusion


Deutschlands Neue Verantwortung: Afrika muss mehr im Fokus der EU-Politik stehen

15.01.2017

Die Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik Deutschlands und Europas muss einen wesentlichen Schwerpunkt auf die Entwicklung Afrikas legen. Da die afrikanische Bevölkerung bis zur Mitte des Jahrhunderts um mehr als 1 Milliarde Menschen anwachsen wird und schon heute ca. 500 Millionen Menschen unter 15 Jahren alt sind, ist es essentiell, den Weg für eine bessere wirtschaftliche Perspektive des Kontinents zu ebnen.

Afrika muss mehr im Fokus der EU-Politik stehen

Mar

FAZ: Die Agenda 2010 hat Deutschland gestärkt

27.03.2017

Deutschland verzeichnet seit nunmehr drei Jahren ein stabiles wirtschaftliches Wachstum von über 1,5 % und es sieht, trotz anfangs skeptischer Prognosen, ganz so aus, als würde das Tempo auch in 2017 beibehalten werden. Die Entwicklung der letzten Jahre hat die Erwartungen in vieler Hinsicht übertroffen: Die hohe Zuwanderung hat nicht zu steigender Arbeitslosigkeit geführt, vielmehr sind die Arbeitslosenzahlen trotz steigenden Arbeitsangebots zurückgegangen und die Löhne haben real kräftig zugelegt.

FAZ: Die Agenda 2010 hat Deutschland gestärkt

NZZ: Geldpolitik ist keine Vollkaskoversicherung

15.03.2017

Seit Jahren versuchen die Zentralbanken der westlichen Industrienationen, Wachstum und Inflation wieder anzukurbeln - mit zweifelhaftem Erfolg. Ihre expansive Geldpolitik hat aber zahlreiche Nebenwirkungen, sie hat die Verteilung von Einkommen und Vermögen beeinflusst, mehr Risikobereitschaft an den Finanzmärkten erzeugt und Löcher in die kapitalgedeckte Altersvorsorge gerissen.

NZZ: Geldpolitik ist keine Vollkaskoversicherung

Project Syndicate: Was wäre besser als als ein steuerlicher Grenzausgleich?

08.03.2017

Eines der bedeutendsten Reformvorhaben von US-Präsident Donald Trump betrifft das amerikanische Steuersystem. Seine Administration möchte nicht nur die Gesamtsteuerbelastung verringern, sondern auch das Steuersystem „neu austarieren“, um die inländische Produktion und die Exporte zu fördern. Erreicht werden soll dies mit einer im Zielland zu entrichtenden Cashflow-Steuer, die wir als steuerlichen Grenzausgleich oder Border Adjustment Tax (BAT) bezeichnen können.

Project Syndicate: Was wäre besser als ein steuerlicher Grenzausgleich?

WSJ: Der deutsche Handelsüberschuss und die steuerliche Lösung

06.03.2017

Deutschlands Leistungsbilanzüberschuss, der im letzten Jahr auf $266 Mrd. kletterte, wird international unter die Lupe genommen. Das Land muss wieder mit einem EU-Verfahren wegen übermäßiger Ungleichgewichte rechnen und die Trump-Administration prangert die schädlichen Auswirkungen des deutschen Überschusses laut an.

Vollständiger Artikel nur auf Englisch verfügbar.

WSJ: The Tax-Cut Fix for German Trade

Project Syndicate: Ein neues Drehbuch für die Geldpolitik

02.03.2017

Wie lange werden die großen Zentralbanken blindlings auf starre Regeln setzen, um die Inflation unter Kontrolle zu halten und das Wachstum anzukurbeln? Angesichts der klaren Vorteile einer beweglichen Geldpolitik müssen Notenbanker die Augen für die Möglichkeiten öffnen, die Flexibilität bietet.

Project Syndicate: Ein neues Drehbuch für die Geldpolitik

Feb

FAZ: Trump und die Chance Europas

06.02.2017

Es wird von Tag zu Tag deutlicher, dass die Wahl von Donald Trump auch für Europa eine große Herausforderung ist. Die neue amerikanische Regierung befürwortet die Abspaltung Großbritanniens von der EU, sie präferiert bilaterale ‚Deals‘ gegenüber multilateralen Handelsabkommen, und sie wirft Deutschland vor, die EU als Vehikel eigener Interessen auszunutzen und den Euro zu schwächen, um unfaire Wettbewerbsvorteile zu erlangen.

FAZ: Trump und die Chance Europas

Jan

Focus Online: Plus 1,9 Prozent im Januar: Die Inflation ist endgültig erwacht

31.01.2017

Im Januar hat die Inflation weiter zulegt. Das Plus lag bei 1,9 Prozent. Das ist kein bloß vorübergehender Effekt. Die Inflation wird auf diesem Niveau bleiben. Unternimmt die EZB nichts, werden die Sparer die Verlierer sein

Focus Online: Plus 1,9 Prozent im Januar: Die Inflation ist endgültig erwacht

Focus Online: Mit ihrer Brexit-Rede nährt May eine gefährliche Illusion

17.01.2017

Seit sich die Mehrheit der Briten für einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union ausgesprochen hat,  herrschte wenig Klarheit über die Brexit-Pläne der britischen Regierung. „Brexit heißt Brexit“ erklärte Premierministerin Theresa May zwar kurz nach dem Referendum, doch konkrete Informationen zur angestrebten Neuregelung der Beziehungen zwischen Großbritannien und der Europäischen Union waren rar.

Focus Online: Mit ihrer Brexit-Rede nährt May eine gefährliche Illusion


Deutschlands Neue Verantwortung: Afrika muss mehr im Fokus der EU-Politik stehen

15.01.2017

Die Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik Deutschlands und Europas muss einen wesentlichen Schwerpunkt auf die Entwicklung Afrikas legen. Da die afrikanische Bevölkerung bis zur Mitte des Jahrhunderts um mehr als 1 Milliarde Menschen anwachsen wird und schon heute ca. 500 Millionen Menschen unter 15 Jahren alt sind, ist es essentiell, den Weg für eine bessere wirtschaftliche Perspektive des Kontinents zu ebnen.

Afrika muss mehr im Fokus der EU-Politik stehen

2016

  • Dez

  • Nov

  • Okt

  • Sep

  • Aug

  • Jul

  • Jun

  • Mai

  • Apr

  • Mar

  • Feb

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Dez

Handelsblatt: Allianz-Chefökonom Heise: „Populistische Spaltungsbewegungen selbstkritisch ergründen“

28.12.2016

Die Angst vor Globalisierung hat Populisten in Europa zu einem ungeahnten Aufstieg verholfen. Allianz-Chefvolkswirt Heise rät der Politik daher zu mehr Selbstkritik und mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen.

Handelsblatt: Allianz-Chefvolkswirt Heise: Populistische Spaltungsbewegungen selbstkritisch ergründen


FAZ Kolumne: Keine Angst vor der Zinswende

19.12.2016

Mit der weiteren Zinserhöhung der amerikanischen Notenbank um 0,25 Prozentpunkte dürfte der jahrzehntelange Trend sinkender Zinsen in der westlichen Welt beendet worden sein.

FAZ Kolumne: Keine Angst vor der Zinswende

Nov

Focus Online: Talsohle durchschritten: Rohstoffe sind für Anleger wieder interessant

25.11.2016

Von ihren Höchstständen sind die Preise für Öl und andere Rohstoffe weit entfernt. Es spricht aber einiges dafür, dass die Zeichen wieder auf Anstieg stehen.

Focus Online: Talsohle durchschritten: Rohnstoffe sind wieder für Anleger interessant

Capital: Wirtschaftliche Warnsignale und Reformbedarf in Deutschland

16.11.2016

Nach Einschätzung führender Wirtschaftsforschungsinstitute steht der deutschen Wirtschaft ein goldener Herbst bevor – mit einem deutlichen Wachstum von 1,9% im Gesamtjahr 2016. Auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kommt in seinem jüngsten Gutachten zu dieser Prognose. Hinter diesen guten Zahlen verbergen sich allerdings einige Entwicklungen, bei denen Handlungsbedarf besteht.

16.11.2016

Capital: Wirtschaftliche Warnsignale und Reformbedarf in Deutschland

Okt

FAZ: Mut zum Ausstieg wie die Fed

31.10.2016

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird bald entscheiden müssen, wie sie mit ihrem großdimensionierten Ankaufprogramm für Wertpapiere weiter verfährt. Sie hat die Ankäufe bereits bis März 2017 verlängert und das monatliche Volumen auf 80 Mrd. Euro angehoben. Was passiert aber ab kommenden März? Zu dieser Frage gibt es bislang keine Festlegungen oder einschlägige Erfahrungen im Euroraum.

FAZ: Mut zum Ausstieg wie die Fed

Börsen-Zeitung: Europas doppeltes Wachstumsproblem

15.10.2016

Die europäische Wirtschaft ist nach einer langen Schwächephase endlich wieder auf Erholungskurs. Trotz relativ schwacher globaler Konjunktur dürfte die Gemeinschaft der EU 2016 gut 1,5 % Wachstum erreichen. Aber ...

Börsen-Zeitung: Europas doppeltes Wachstumsproblem

WSJ: Deutschlands Investitionsschwäche

11.10.2016

In Bezug auf die deutsche Wirtschaft gehen die Meinungen weit auseinander: Stellt ihre Sparpolitik eine Belastung für die europäische Konjunktur dar, wie Paul Krugman es formuliert, oder agiert sie als Wachstumsmotor?

Vollständiger Artikel nur auf Englisch verfügbar

WSJ: Germany's Trade Surplus Signals Trouble Ahead

Sep

Capital: Geldvermögen - das Wachstum stottert

28.09.2016

Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung waren die sieben Jahre seit Lehman keine verlorenen Jahre für die Vermögensentwicklung der privaten Haushalte. Vielmehr ist das globale Geldvermögen, also die weltweite Summe aus Bankeinlagen, Wertpapieren und Ansprüchen gegenüber Versicherungen und Pensionseinrichtungen, in den Jahren 2009 bis einschließlich 2015 um gut 60% geklettert; auf Jahresrate umgerechnet ergibt sich ein Plus von über 7%. Dies ist beinahe doppelt so schnell wie das Wachstum der allgemeinen Wirtschaftstätigkeit.

Capital: Geldvermögen - Das Wachstum stottert

FAZ: Denkanstöße für die Geldpolitik

12.09.2016

Trotz des Einsatzes von Negativzinsen und Anleihekäufen gelingt es vielen Zentralbanken  nicht, die Verbraucherpreissteigerungen auf die gewünschte Höhe von um die 2% zu bewegen. Weltweit ist daher eine Debatte über die Ausrichtung der Geldpolitik in Gang gekommen. Manche Vorschläge sollte man gleich in der Schublade lassen, so die Forderung, Staatsschulden mit der Notenbankpresse zu finanzieren (Helikoptergeld) oder die Idee, das Inflationsziel von 2 auf 4% zu verdoppeln. Eine solche Verzweiflungstat der Notenbank  würde noch mehr monetären Aktionismus erfordern, ihre Glaubwürdigkeit beschädigen und zu noch größeren Risiken an den Finanzmärkten führen.

FAZ: Denkanstöße für die Geldpolitik

Aug

FT: Alleine ist die Geldpoltik überfordert

21.08.2016

n Japan werden weitere fiskalische Maßnahmen angekündigt, um die Konjunktur anzukurbeln. In Europa kommt Spanien ohne Geldstrafe davon – trotz Defizite klar oberhalb der vereinbarten Obergrenze. In den USA versprechen beide Kandidaten für das Präsidentenamt, die Ausgaben zu erhöhen.

Vollständiger Artikel nur auf Englisch verfügbar

FT: Monetary policy lacks the muscle to boost growth

Jul

Focus Online: Drei Lehren für die EU

27.07.2016

Nach dem ersten Schock über den Ausgang des EU-Referendums in Großbritannien geht es nun darum, die Folgewirkungen für Europa und den Euro abzuschätzen. Derzeit überwiegen düstere Prognosen. Das Nein Großbritanniens zur EU werde zu vergleichbaren Referenden in anderen Ländern führen, in denen europakritische Stimmen aufgekommen sind, etwa in den Niederlanden, Frankreich oder der Tschechischen Republik. Eine Welle des anti-europäischen Populismus könne die EU oder gar den Euro zerfallen lassen.

Focus Online: Drei Lehren für die EU

FAZ: Ein Stresstest für die Banken

25.07.2016

An den Finanzmärkten herrscht Angst vor einer neuen Bankenkrise. Seit Jahresbeginn haben Europas Banken nicht weniger als 250 Milliarden Euro an Börsenwert verloren. Das Austrittsvotum der Briten hat den Abwärtstrend noch einmal beschleunigt, aber die Erträge und die Ertragsaussichten der Banken waren ohnehin schon durch mehrere Faktoren belastet: niedrige Kapitalmarktrenditen und Strafzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) drücken die Überschüsse im klassischen Bankgeschäft, die Kreditnachfrage ist seit Jahren schwach und die Regulierung fordert Risikoabbau und schafft zusätzliche Kosten. Im Falle der italienischen Banken, die im Epizentrum der Krise stehen, kommen Altlasten aus einer lang anhaltenden Rezession in Form von hohen notleidenden Krediten hinzu.

FAZ: Ein Stresstest für die Banken

Jun

FAZ: Für eine flexiblere Inflationssteuerung

06.06.2016

Die europäische Zentralbank (EZB) verfolgt das Ziel, den Anstieg der Konsumentenpreise in der Eurozone auf einen Wert von unter, aber nahe bei 2% anzuheben. Sie spricht dabei nicht von einem Inflationsziel, sondern von einem Referenzwert, ihre Politik ist aber eindeutig auf dieses Ziel ausgerichtet. Liegt die Inflationsrate zu niedrig, wie im Mai mit -0,1% gegenüber dem Mai des Jahres 2015, dann ist dies die Rechtfertigung für die Beibehaltung extrem expansiver geldpolitischer Maßnahmen.

FAZ: Für eine flexiblere Inflationssteuerung

WSJ: Wirtschaftsmythen und Reformbedarf in Deutschland

02.06.2016

Die deutsche Wirtschaft wird in Europa vielfach beneidet. Die Warenausfuhren stellen 28% der gesamten EU-Ausfuhren dar, der durchschnittliche Lebensstandard ist hoch und das Land hat die niedrigste Arbeitslosenquote in der Eurozone. Laut Eurobarometer sind 86% der Deutschen zuversichtlich bezüglich der deutschen Konjunktur..

WSJ: Wirtschaftsmythen und Reformbedarf in Deutschland

Mai

FAZ: Warum Geld für Investitionen fehlt

10.05.2016

Dass der deutsche Staat auch im Jahre 2016 eine „schwarze Null“ in seinem Budget erreichen wird, gilt für viele Kritiker im In- wie Ausland als die Wachstumsbremse schlechthin. Deutschland könne und solle mehr Schulden machen, um die öffentliche Infrastruktur und das Bildungssystem zu verbessern, Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge aufzustocken und etwaige Folgen für die deutsche Bevölkerung abzufedern.

FAZ: Warum Geld für Investitionen fehlt
 

Die Welt: Darum ist unser Rentensystem besser als ihr Ruf

02.05.2016

Dass in einem Vorwahljahr über Rentenerhöhungen diskutiert wird, ist wenig erstaunlich. Dass aber selbst in der politischen Mitte Positionen vertreten werden, die wesentliche Elemente der Rentenreformen der letzten zwei Jahrzehnte rückabwickeln würden, ist schon bemerkenswert. Die Riester-Rente wäre nicht in der Breite angenommen worden, daher gäbe es keine Kompensation für die relative Absenkung des Rentenniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung. Ebenso seien immer mehr Rentner auf Leistungen aus der Grundsicherung angewiesen. Man müsse daher die gesetzliche Rente wieder anheben, nicht nur für Niedrigverdiener, sondern für alle.

Die Welt: Darum ist unser Rentensystem besser als ihr Ruf

Apr

FAZ: Die EZB und der deutsche Sparer

18.04.2016

Die deutschen Sparer sind sauer. Sie machen die EZB dafür verantwortlich, dass rund 2 Billionen an Bankeinlagen schon seit längerem praktisch keinen Zins mehr abwerfen und real an Wert verlieren. Von kalter Enteignung ist die Rede. Umsteigen auf sichere Staats- oder Unternehmensanleihen hilft nicht, da hier die Renditen vielfach sogar ins Negative gerutscht sind. Dies alles schlägt sich auch bei Lebensversicherungen und Pensionsvermögen nieder.

FAZ: Die EZB und der deutsche Sparer

Mar

Focus Online: Helikoptergeld ist ein Irrweg

23.03.2016

Der EZB ist es mit ihren expansiven Maßnahmen in den vergangenen Jahren nicht gelungen, die Inflationsrate im Euroraum auf das angestrebte Niveau nahe bei 2% anzuheben. Nun wird der Bank von verschiedener Seite nahegelegt, radikalere Maßnahmen wie das sogenannte Helikoptergeld – eine direkte Finanzierung des privaten Konsums aus Notenbankmitteln – in Erwägung zu ziehen.

Focus Online: Helikoptergeld ist ein Irrweg
 

WSJ: Die Grenzen der Geldpolitik

17.03.2016

Letzte Woche hat die Europäische Zentralbank (EZB) erneute Zinssenkungsmaßnahmen und eine Erweiterung ihres Anleihekaufprogramms angekündigt. Knapp drei Monate nach den letzten Lockerungsmaßnahmen von Dezember.

Artikel nur auf Englisch verfügbar:

WSJ: Hitting the Limits of Monetary Policy

Feb

FAZ: Brexit - eine Gefahr

29.02.2016

David Cameron hat seinen Partnern in Brüssel einige Zugeständnisse abgerungen. Nun wird es immer schwerer zu verstehen, was Großbritannien durch einen Austritt eigentlich gewinnen könnte.

FAZ: Brexit- eine Gefahr
 
 

FT: Die positiven Seiten eines anhaltend niedrigen Ölpreises

17.02.2016

Denke an die Fundamentals! Grundsätzlich werden niedrige Ölpreise die Weltwirtschaft ankurbeln

Artikel nur auf Englisch verfügbar.


FT: Don’t forget the upside of ‘lower for longer’ oil
 
 

WSJ: Wie die EZB die Sparer schadet

02.02.2016

Mario Draghi stellt sich seinen Kritikern. In einer Rede hat er der These widersprochen, dass Quantitaive Easing die Sparer unfair benachteilige. Die Wahrheit ist aber wesentlich komplizierter.

Artikel nur auf Englisch verfügbar

WSJ: How the ECB hurts Europe's Savers

Jan

FAZ: Finanzmärkte 2016: Mit weiterhin hohen Kursauschlägen ist zu rechnen

11.01.2016

Der Börsenauftakt 2016 hätte kaum schlechter ausfallen können. Auslöser der herben Kursverluste waren der anhaltende Verfall der Ölpreise auf den tiefsten Wert seit 11 Jahren, die zunehmenden Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran und vor allem die Sorgen um die chinesische Wirtschaft, die durch eine plötzliche Abwertung des Yuan untermauert wurden. Dies alles löste an den Finanzmärkten blanke Angst aus.


FAZ: Finanzmärkte 2016: Mit weiterhin hohen Kursauschlägen ist zu rechnen

Dez

Handelsblatt: Allianz-Chefökonom Heise: „Populistische Spaltungsbewegungen selbstkritisch ergründen“

28.12.2016

Die Angst vor Globalisierung hat Populisten in Europa zu einem ungeahnten Aufstieg verholfen. Allianz-Chefvolkswirt Heise rät der Politik daher zu mehr Selbstkritik und mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen.

Handelsblatt: Allianz-Chefvolkswirt Heise: Populistische Spaltungsbewegungen selbstkritisch ergründen


FAZ Kolumne: Keine Angst vor der Zinswende

19.12.2016

Mit der weiteren Zinserhöhung der amerikanischen Notenbank um 0,25 Prozentpunkte dürfte der jahrzehntelange Trend sinkender Zinsen in der westlichen Welt beendet worden sein.

FAZ Kolumne: Keine Angst vor der Zinswende

Nov

Focus Online: Talsohle durchschritten: Rohstoffe sind für Anleger wieder interessant

25.11.2016

Von ihren Höchstständen sind die Preise für Öl und andere Rohstoffe weit entfernt. Es spricht aber einiges dafür, dass die Zeichen wieder auf Anstieg stehen.

Focus Online: Talsohle durchschritten: Rohnstoffe sind wieder für Anleger interessant

Capital: Wirtschaftliche Warnsignale und Reformbedarf in Deutschland

16.11.2016

Nach Einschätzung führender Wirtschaftsforschungsinstitute steht der deutschen Wirtschaft ein goldener Herbst bevor – mit einem deutlichen Wachstum von 1,9% im Gesamtjahr 2016. Auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kommt in seinem jüngsten Gutachten zu dieser Prognose. Hinter diesen guten Zahlen verbergen sich allerdings einige Entwicklungen, bei denen Handlungsbedarf besteht.

16.11.2016

Capital: Wirtschaftliche Warnsignale und Reformbedarf in Deutschland

Okt

FAZ: Mut zum Ausstieg wie die Fed

31.10.2016

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird bald entscheiden müssen, wie sie mit ihrem großdimensionierten Ankaufprogramm für Wertpapiere weiter verfährt. Sie hat die Ankäufe bereits bis März 2017 verlängert und das monatliche Volumen auf 80 Mrd. Euro angehoben. Was passiert aber ab kommenden März? Zu dieser Frage gibt es bislang keine Festlegungen oder einschlägige Erfahrungen im Euroraum.

FAZ: Mut zum Ausstieg wie die Fed

Börsen-Zeitung: Europas doppeltes Wachstumsproblem

15.10.2016

Die europäische Wirtschaft ist nach einer langen Schwächephase endlich wieder auf Erholungskurs. Trotz relativ schwacher globaler Konjunktur dürfte die Gemeinschaft der EU 2016 gut 1,5 % Wachstum erreichen. Aber ...

Börsen-Zeitung: Europas doppeltes Wachstumsproblem

WSJ: Deutschlands Investitionsschwäche

11.10.2016

In Bezug auf die deutsche Wirtschaft gehen die Meinungen weit auseinander: Stellt ihre Sparpolitik eine Belastung für die europäische Konjunktur dar, wie Paul Krugman es formuliert, oder agiert sie als Wachstumsmotor?

Vollständiger Artikel nur auf Englisch verfügbar

WSJ: Germany's Trade Surplus Signals Trouble Ahead

Sep

Capital: Geldvermögen - das Wachstum stottert

28.09.2016

Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung waren die sieben Jahre seit Lehman keine verlorenen Jahre für die Vermögensentwicklung der privaten Haushalte. Vielmehr ist das globale Geldvermögen, also die weltweite Summe aus Bankeinlagen, Wertpapieren und Ansprüchen gegenüber Versicherungen und Pensionseinrichtungen, in den Jahren 2009 bis einschließlich 2015 um gut 60% geklettert; auf Jahresrate umgerechnet ergibt sich ein Plus von über 7%. Dies ist beinahe doppelt so schnell wie das Wachstum der allgemeinen Wirtschaftstätigkeit.

Capital: Geldvermögen - Das Wachstum stottert

FAZ: Denkanstöße für die Geldpolitik

12.09.2016

Trotz des Einsatzes von Negativzinsen und Anleihekäufen gelingt es vielen Zentralbanken  nicht, die Verbraucherpreissteigerungen auf die gewünschte Höhe von um die 2% zu bewegen. Weltweit ist daher eine Debatte über die Ausrichtung der Geldpolitik in Gang gekommen. Manche Vorschläge sollte man gleich in der Schublade lassen, so die Forderung, Staatsschulden mit der Notenbankpresse zu finanzieren (Helikoptergeld) oder die Idee, das Inflationsziel von 2 auf 4% zu verdoppeln. Eine solche Verzweiflungstat der Notenbank  würde noch mehr monetären Aktionismus erfordern, ihre Glaubwürdigkeit beschädigen und zu noch größeren Risiken an den Finanzmärkten führen.

FAZ: Denkanstöße für die Geldpolitik

Aug

FT: Alleine ist die Geldpoltik überfordert

21.08.2016

n Japan werden weitere fiskalische Maßnahmen angekündigt, um die Konjunktur anzukurbeln. In Europa kommt Spanien ohne Geldstrafe davon – trotz Defizite klar oberhalb der vereinbarten Obergrenze. In den USA versprechen beide Kandidaten für das Präsidentenamt, die Ausgaben zu erhöhen.

Vollständiger Artikel nur auf Englisch verfügbar

FT: Monetary policy lacks the muscle to boost growth

Jul

Focus Online: Drei Lehren für die EU

27.07.2016

Nach dem ersten Schock über den Ausgang des EU-Referendums in Großbritannien geht es nun darum, die Folgewirkungen für Europa und den Euro abzuschätzen. Derzeit überwiegen düstere Prognosen. Das Nein Großbritanniens zur EU werde zu vergleichbaren Referenden in anderen Ländern führen, in denen europakritische Stimmen aufgekommen sind, etwa in den Niederlanden, Frankreich oder der Tschechischen Republik. Eine Welle des anti-europäischen Populismus könne die EU oder gar den Euro zerfallen lassen.

Focus Online: Drei Lehren für die EU

FAZ: Ein Stresstest für die Banken

25.07.2016

An den Finanzmärkten herrscht Angst vor einer neuen Bankenkrise. Seit Jahresbeginn haben Europas Banken nicht weniger als 250 Milliarden Euro an Börsenwert verloren. Das Austrittsvotum der Briten hat den Abwärtstrend noch einmal beschleunigt, aber die Erträge und die Ertragsaussichten der Banken waren ohnehin schon durch mehrere Faktoren belastet: niedrige Kapitalmarktrenditen und Strafzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) drücken die Überschüsse im klassischen Bankgeschäft, die Kreditnachfrage ist seit Jahren schwach und die Regulierung fordert Risikoabbau und schafft zusätzliche Kosten. Im Falle der italienischen Banken, die im Epizentrum der Krise stehen, kommen Altlasten aus einer lang anhaltenden Rezession in Form von hohen notleidenden Krediten hinzu.

FAZ: Ein Stresstest für die Banken

Jun

FAZ: Für eine flexiblere Inflationssteuerung

06.06.2016

Die europäische Zentralbank (EZB) verfolgt das Ziel, den Anstieg der Konsumentenpreise in der Eurozone auf einen Wert von unter, aber nahe bei 2% anzuheben. Sie spricht dabei nicht von einem Inflationsziel, sondern von einem Referenzwert, ihre Politik ist aber eindeutig auf dieses Ziel ausgerichtet. Liegt die Inflationsrate zu niedrig, wie im Mai mit -0,1% gegenüber dem Mai des Jahres 2015, dann ist dies die Rechtfertigung für die Beibehaltung extrem expansiver geldpolitischer Maßnahmen.

FAZ: Für eine flexiblere Inflationssteuerung

WSJ: Wirtschaftsmythen und Reformbedarf in Deutschland

02.06.2016

Die deutsche Wirtschaft wird in Europa vielfach beneidet. Die Warenausfuhren stellen 28% der gesamten EU-Ausfuhren dar, der durchschnittliche Lebensstandard ist hoch und das Land hat die niedrigste Arbeitslosenquote in der Eurozone. Laut Eurobarometer sind 86% der Deutschen zuversichtlich bezüglich der deutschen Konjunktur..

WSJ: Wirtschaftsmythen und Reformbedarf in Deutschland

Mai

FAZ: Warum Geld für Investitionen fehlt

10.05.2016

Dass der deutsche Staat auch im Jahre 2016 eine „schwarze Null“ in seinem Budget erreichen wird, gilt für viele Kritiker im In- wie Ausland als die Wachstumsbremse schlechthin. Deutschland könne und solle mehr Schulden machen, um die öffentliche Infrastruktur und das Bildungssystem zu verbessern, Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge aufzustocken und etwaige Folgen für die deutsche Bevölkerung abzufedern.

FAZ: Warum Geld für Investitionen fehlt
 

Die Welt: Darum ist unser Rentensystem besser als ihr Ruf

02.05.2016

Dass in einem Vorwahljahr über Rentenerhöhungen diskutiert wird, ist wenig erstaunlich. Dass aber selbst in der politischen Mitte Positionen vertreten werden, die wesentliche Elemente der Rentenreformen der letzten zwei Jahrzehnte rückabwickeln würden, ist schon bemerkenswert. Die Riester-Rente wäre nicht in der Breite angenommen worden, daher gäbe es keine Kompensation für die relative Absenkung des Rentenniveaus in der gesetzlichen Rentenversicherung. Ebenso seien immer mehr Rentner auf Leistungen aus der Grundsicherung angewiesen. Man müsse daher die gesetzliche Rente wieder anheben, nicht nur für Niedrigverdiener, sondern für alle.

Die Welt: Darum ist unser Rentensystem besser als ihr Ruf

Apr

FAZ: Die EZB und der deutsche Sparer

18.04.2016

Die deutschen Sparer sind sauer. Sie machen die EZB dafür verantwortlich, dass rund 2 Billionen an Bankeinlagen schon seit längerem praktisch keinen Zins mehr abwerfen und real an Wert verlieren. Von kalter Enteignung ist die Rede. Umsteigen auf sichere Staats- oder Unternehmensanleihen hilft nicht, da hier die Renditen vielfach sogar ins Negative gerutscht sind. Dies alles schlägt sich auch bei Lebensversicherungen und Pensionsvermögen nieder.

FAZ: Die EZB und der deutsche Sparer

Mar

Focus Online: Helikoptergeld ist ein Irrweg

23.03.2016

Der EZB ist es mit ihren expansiven Maßnahmen in den vergangenen Jahren nicht gelungen, die Inflationsrate im Euroraum auf das angestrebte Niveau nahe bei 2% anzuheben. Nun wird der Bank von verschiedener Seite nahegelegt, radikalere Maßnahmen wie das sogenannte Helikoptergeld – eine direkte Finanzierung des privaten Konsums aus Notenbankmitteln – in Erwägung zu ziehen.

Focus Online: Helikoptergeld ist ein Irrweg
 

WSJ: Die Grenzen der Geldpolitik

17.03.2016

Letzte Woche hat die Europäische Zentralbank (EZB) erneute Zinssenkungsmaßnahmen und eine Erweiterung ihres Anleihekaufprogramms angekündigt. Knapp drei Monate nach den letzten Lockerungsmaßnahmen von Dezember.

Artikel nur auf Englisch verfügbar:

WSJ: Hitting the Limits of Monetary Policy

Feb

FAZ: Brexit - eine Gefahr

29.02.2016

David Cameron hat seinen Partnern in Brüssel einige Zugeständnisse abgerungen. Nun wird es immer schwerer zu verstehen, was Großbritannien durch einen Austritt eigentlich gewinnen könnte.

FAZ: Brexit- eine Gefahr
 
 

FT: Die positiven Seiten eines anhaltend niedrigen Ölpreises

17.02.2016

Denke an die Fundamentals! Grundsätzlich werden niedrige Ölpreise die Weltwirtschaft ankurbeln

Artikel nur auf Englisch verfügbar.


FT: Don’t forget the upside of ‘lower for longer’ oil
 
 

WSJ: Wie die EZB die Sparer schadet

02.02.2016

Mario Draghi stellt sich seinen Kritikern. In einer Rede hat er der These widersprochen, dass Quantitaive Easing die Sparer unfair benachteilige. Die Wahrheit ist aber wesentlich komplizierter.

Artikel nur auf Englisch verfügbar

WSJ: How the ECB hurts Europe's Savers

Jan

FAZ: Finanzmärkte 2016: Mit weiterhin hohen Kursauschlägen ist zu rechnen

11.01.2016

Der Börsenauftakt 2016 hätte kaum schlechter ausfallen können. Auslöser der herben Kursverluste waren der anhaltende Verfall der Ölpreise auf den tiefsten Wert seit 11 Jahren, die zunehmenden Spannungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran und vor allem die Sorgen um die chinesische Wirtschaft, die durch eine plötzliche Abwertung des Yuan untermauert wurden. Dies alles löste an den Finanzmärkten blanke Angst aus.


FAZ: Finanzmärkte 2016: Mit weiterhin hohen Kursauschlägen ist zu rechnen

2015

  • Dez

  • Nov

  • Oct

  • Aug

  • Jul

  • Jun

  • Mai

  • Apr

  • Mar

  • Feb

  • Jan

Dez

Allianz Chefvolkswirt Michael Heise ist Prognostiker des Jahres

16.12.2015

Die Süddeutsche Zeitung kürt Michael Heise bereits zum dritten Mal seit 2002 zum Prognostiker des Jahres.

In der jährlichen Auswertung der Wirtschaftsprognosen von über 50 Institutionen liegt die Allianz erneut vorne. Ausgewertet werden die Prognose des deutschen Bruttoinlandsprodukts sowie der einzelnen Komponenten Konsum, Export und Investitionen. Die Süddeutsche Zeitung hebt die Unabhängigkeit der Wirtschaftsprognosen der Allianz hervor.

Süddeutsche Zeitung: Michael Heise Prognostiker des Jahres

Nov

FAZ: Inflationssteuerung überdenken

23.11.2015

Die Finanzmärkte rechnen fest mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik der EZB. Bereits im Vorfeld ihrer Sitzung am 3. Dezember haben die Renditen für Bundesanleihen und der Außenwert des Euro deutlich nachgegeben. Das dürfte im Sinne der EZB sein, die die Inflation ankurbeln und wieder auf den angestrebten Wert von unter aber nahe 2% anheben will. Davon ist sie aber seit einiger Zeit weit entfernt.


FAZ: Inflationssteuerung überdenken

Oct

FAZ: Kein Absturz durch China

05.10.2015

Zeichen einer Konjunkturschwäche in China haben den Aktienmärkten zuletzt stark zugesetzt. Chinas Bedeutung ist groß, eine harte Landung seiner Wirtschaft, die etwa 10 % der weltweiten Warenimporte aufnimmt, wäre schmerzhaft. Aber wird das Reich der Mitte die Weltwirtschaft in eine Rezession ziehen? Danach sieht es nicht aus. Rettung kommt wieder einmal vom amerikanischen Verbraucher. Sein Konsum übertrifft chinesische Dimensionen noch um einiges.


FAZ: Kein Absturz durch China

Aug

WSJ: Reformen statt Schuldenschnitt

27.08.2015

Wachstumsfördernde Reformen sind für die langfristige Schuldentragfähigkeit Griechenlands wichtiger als sofortige Schuldenerleichterungen.

Vollständiger Artikel nur auf Englisch verfügbar

WSJ: Reformen statt Schuldenschnitt

FAZ: Priorität für Reformen, nicht Schuldenverzicht

18.08.2015

Viele Regierungen werden mit Versprechungen gewählt, die sie später nicht einlösen. Die Richtungswechsel der griechischen Regierung sind aber beispiellos. Angetreten mit dem Wahlversprechen, keine weiteren Hilfsprogramme und Reformbedingungen zu akzeptieren, tut die Regierung jetzt genau das. Diese Kehrtwende ist sehr zu begrüßen und sie wird das Land – wenn nicht neue politische Verunsicherungen eintreten - relativ rasch stabilisieren. Die Schuldendebatte ist damit aber keineswegs beendet.

FAZ: Priorität für Reformen, nicht Schuldenverzicht

Jul

WSJ: Die Drohung, die den Euro retten könnte

28.07.2015

Mit der Androhung eines möglichen Grexits an Athen hat Berlin vielleicht endlich fällige Reformen ausgelöst. Griechenland hat zwar eine vorläufige Einigung mit den Kreditgebern erreicht, aber Ruhe und Stabilität im Euroraum sind noch nicht wieder hergestellt. Schuldzuweisungen werden zwischen Griechenland und den Geldgebern noch ausgetauscht, und die Verhandlungen um ein drittes Rettungspaket werden äußerst schwierig sein.

Vollständiger Artikel nur auf Englisch verfügbar

WSJ: Die Drohung, die den Euro retten könnte 

Handelsblatt: Untaugliche Gedankenspiele

27.07.2015

Der Allianz-Chefvolkswirt warnt vor Überlegungen, den Euro in Nord und Süd aufzuspalten. Auch deshalb, weil der Vorschlag für einen deutschen Euro-Austritt auf drei grundlegenden ökonomischen Missverständnissen basiert.

„Deutschland muss raus aus dem Euro.“ Da ist sie wieder, die Idee einer Teilung der Währungsunion in starke und schwache Länder, in einen Nord-Euro und einen Süd-Euro. Anlass ist die Diskussion über die Möglichkeit eines Ausstiegs Griechenlands. Sie wird als Tabubruch gesehen, der nun auch eine Debatte über den Ausstieg größerer Länder rechtfertige. Aber solche Vorschläge sind kurzsichtig, praxisfern und ökonomisch nicht zu rechtfertigen.

Handelsblatt: Untaugliche Gedankenspiele  

Börse Online: Interview mit Michael Heise zur Situation nach dem griechischen Referendum

07.07.2015

Weitschweifendes Interview mit Michael Heise über die Situation nach dem griechischen Referendum. Wie geht es weiter, was gibt es für Lösungen, ist Grexit jetzt unvermeidbar, Auswirkungen auf die Konjunktur u.v.m.

Börse Online: Interview mit Michael Heise
 

The Globalist: Schätzen die Märkte die Risiken eines Grexit richtig ein?

03.07.2015

Am Sonntag stimmen die Griechen darüber ab, ob sie die Bedingungen der internationalen Geldgeber akzeptieren oder nicht. Keine leichte Wahl.

Vollständiger Artikel nur auf Englisch verfügbar

The Globalist: Are markets judging the risk of Grexit correctly

Jun

FAZ: Insolvenzgefahr in Griechenland

Nach Abbruch der Schuldenverhandlungen durch die griechische Regierung droht schon in den nächsten Tagen die Insolvenz des Landes. Denn es stehen keine Mittel mehr bereit, um fällige Kredite in Höhe von rund 1,6 Mrd Euro an den IWF zurückzuzahlen. Auch wenn es von keinem gewollt ist, kann dies einen Prozess einleiten, der rasch zum Ausstieg Griechenlands aus dem Euro führt.

29.06.2015

FAZ: Insolvenzgefahr in Griechenland

Focus Online: Wenn die EZB will, gehen in Griechenland die Lichter aus

Was würde passieren, wenn das System der Europäischen Zentralbanken die Finanzierung der griechischen Volkswirtschaft einstellte? Aktuell gibt es zwar noch keine Anzeichen dafür, aber ein Zudrehen der Zentralbankschleusen kann in Anbetracht der ausbleibenden Verhandlungsschritte mit Griechenland auch nicht mehr ausgeschlossen werden. Die Folgen wären gravierend, insbesondere für das Bankensystem in Griechenland.

17.06.2015

Focus Online: Wenn die EZB will, gehen in Griechenland die Lichter aus

FT: EZB sollte den Rufen nach einer Intervention zur Glättung der Anleiherenditen nicht nachzugeben

Gerade ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt, um Prognosen zu Finanzmärkten zu treffen. Die Volatilität ist so gelagert, dass eine Trendwende beinahe über Nacht eintreten kann. Die jüngste Krisenstimmung auf dem Anleihemarkt macht dies deutlich. Viele Beobachter, ich selbst eingeschlossen, hatten prognostiziert, dass sich die Schwankungen auf den Anleihemärkten noch verstärken würden. In diesem Fall waren wir erstaunt von der Geschwindigkeit und der Intensität, mit denen sich der Markt korrigiert hat.

17.06.2015

FT: EZB sollte den Rufen nach einer Intervention zur Glättung der Anleiherenditen nicht nachzugeben

Handelsblatt Online: Einen Grexit kann niemand in Europa wollen

Immer mehr Stimmen werden laut, die sagen, dass ein reformunwilliges Griechenland keine Zukunft in der Eurozone habe. Die Befürworter eines Grexit argumentieren, dass der Austritt aus dem Euro nicht nur den Griechen die Eigenverantwortung für ihre Wirtschafts- und Währungspolitik zurückgeben würde, sondern auch die Eurozone mittelfristig stabiler machen könnte: andere Länder wären zu größerer Disziplin genötigt worden, um das griechische Schicksal zu vermeiden.

03.06.2015

Handelsblatt Online: Einen Grexit kann niemand in Europa wollen

WSJ: Die EZB sollte uns mitteilen, wie sie denkt

Mehr Klarheit darüber, wie die Zentralbank den Erfolg ihres Anleihekaufprogramms messen will, würde Marktvolatilität reduzieren.

02.06.2015

Artikel nur auf Englisch verfügbar

Artikel nur auf Englisch verfügbar

Focus Online: Die Mini-Zinsen bedrohen die Altersvorsorge

Über die Auswirkungen der seit Jahren anhaltenden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wird hierzulande heftig diskutiert. Die niedrigen Zinsen nutzen potentiell denen, die sich Geld für Neuanschaffungen und Investitionen leihen oder bereits bestehende Schulden bedienen müssen. Der deutsche Staat allein spart derzeit Milliarden an Schuldendienst. Was auf der Schuldnerseite der Volkswirtschaft höchst willkommen ist, birgt für den Sparer aber ein tiefgreifendes Problem.

01.06.2015

Focus Online: Die Mini-Zinsen bedrohen die Altersvorsorge

Mai

FAZ: Zeit für eine geldpolitische Normalisierung

Nach Jahren der Schwäche zeichnet sich in der Eurozone für 2015 wieder ein nennenswertes Wachstum von durchschnittlich 1,5 % ab. Der gegenüber September letzten Jahres noch relativ niedrige Ölpreis und der Außenwert des Euro geben einen kräftigen Rückenwind, der die gesamte Währungsunion - mit der Ausnahme Griechenlands - nach vorne schiebt.

11.05.2015

FAZ: Zeit für eine geldpolitische Normalisierung

Apr

Focus Money: Positives Überraschungspotential

David Cameron hat seinen Partnern in Brüssel einige Zugeständnisse abgerungen. Nun wird es immer schwerer zu verstehen, was Großbritannien durch einen Austritt eigentlich gewinnen könnte.

29.02.2016

Focus Money: Positives Überraschungspotenzial

Börsen-Zeitung: Target-Salden und der Erfolg von "QE"

Die Target-Salden bleiben in den Schlagzeilen. Im Laufe der Eurokrise haben sich die Target-Salden, die die grenzüberschreitenden Kapitalströme zwischen den Notenbanken im Euroraum messen, als verlässliches Krisenbarometer entpuppt.

03.04.2015

Börsen-Zeitung: Target-Salden und der Erfolg von "QE"

Mar

FAZ: Griechenland am Zug

Griechenland hat weitere Finanzhilfen der EU in Aussicht gestellt bekommen, um die soziale Not im Lande zu mindern. Ein Zeichen der Solidarität. Nun ist aber die griechische Regierung am Zug. Sie hat bislang so gut wie alle Ziele verfehlt, für die sie sich vor den Wahlen verbürgt hatte. Die wirtschaftliche Erholung des Jahres 2014 ist gestoppt und die aufkeimenden Hoffnungen auf wirtschaftliche Besserung sind erloschen.

23.03.2015

FAZ: Griechenland am Zug

Focus Online: Irland - Erfolg durch konsequente Reformen

Irland ist nach einschneidender Krise wieder auf gutem Wege. Die harten Konsolidierungsschritte und die Reformen seit 2009 zeigen Wirkung. Das Land befindet sich im Aufschwung, die Beschäftigung steigt, die Rückkehr an den Kapitalmarkt ist bereits vor Zeiten gelungen. Dabei war kein anderes Land der Währungsunion derart starken Belastungen durch die Bankenkrise ausgesetzt wie Irland.

17.03.2015

Focus Online: Irland - Erfolg durch konsequente Reformen

Wall Street Journal: Europa braucht eine wachstumsfördernde Politik

Fast sieben Jahre nach Lehman ist die Wertschöpfung in der Eurozone immer noch niedriger als 2008. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 18 Millionen und der Ausblick ist mittelmäßig.

12.03.2015

Artikel nur auf Englisch verfügbar

WSJ: Europe needs pro-growth policies

Feb

Focus Online: Warum die Griechen bald einlenken werden

Die Lage in Griechenland spitzt sich zu. Auf die Ankündigung der neuen Regierung, sich von der Reform- und Konsolidierungspolitik der Vergangenheit zu verabschieden, haben die Finanzmärkte eine eindeutige Antwort gegeben. Griechenland ist abermals vom Kapitalmarkt abgeschnitten, die Aktienkurse brechen ein und besorgte Bürger ziehen ihr Geld von den Banken ab, die vollumfänglich am Tropf der Europäischen Zentralbank hängen. Steuerzahlungen und Investitionsentscheidungen werden aufgeschoben und die leichte Zuversicht, die bei den Unternehmen und in der Bevölkerung im Jahre 2014 zu spüren war, droht wieder zu zerbrechen. Wenn Athen und seine Geldgeber keine Lösung finden, wären die großen Einschnitte, die der Bevölkerung Griechenlands in den vergangenen Jahren zugemutet worden sind, umsonst gewesen.

11.02.2015

Focus Online: Warum die Griechen bald einlenken werden

FAZ: Falsche Hoffnung in die Geldpolitik

Es ist bemerkenswert: Während der jüngste Beschluss der EZB, noch mehr Liquidität in die Märkte zu pumpen, im Ausland Beifall erntet und sogar mit Erleichterung zur Kenntnis genommen wird, überwiegt in Deutschland die Kritik. Sollte man tatsächlich so große Hoffnungen in die Expansionspolitik der EZB setzen, wie es viele angelsächsische Finanzökonomen tun? Besser nicht. Denn es gibt gewichtige Argumente, die von den Befürwortern der „quantitativen Lockerung“ bislang nicht überzeugend entkräftet worden sind.

02.02.2015

Artikel nur auf Englisch verfügbar.

FAZ: Falsche Hoffnung in die Geldpolitik

Jan

Die Welt: Hilfen für Griechenland

Mit dem deutlichen Wahlsieg des Linksbündnisses Syriza ist die Debatte über einen abermaligen Schuldenschnitt für Griechenland wieder aufgeflammt. Auch außerhalb Griechenlands erscheint vielen ein Schuldenschnitt angesichts der staatlichen Schuldenquote von 176% des BIP als unvermeidbar. Derartige Forderungen nach einem neuen Schuldenschnitt übersehen jedoch eine Reihe von Punkten oder gewichten sie zumindest zu gering.

28.01.2015

Die Welt: Hilfen für Griechenland

Shanghai Securities News: Chinas Reformprogramm

MIchael Heise fragt, ob die geplanten Reformmaßnahmen in China ausreichend sind und ob sie schnell genug umgesetzt werden.

20.01.2015

Artikel nur auf Englisch verfügbar

Shanghai Securities News: China's reform program

oder Chinesisch:

Shanghai Securities News: China's reform program

FAZ: Eine feste Statik für den Euro

Wer über die zweitwichtigste Weltwährung verfügt, hat mehr Sagen bei der Fortentwicklung der internationalen Wirtschafts- und Währungsordnung. Dieses Ziel ist es allemal wert, auch schwierige politische Reformen im Euroraum anzugehen.

16.01.2015

FAZ: Eine feste Statik für den Euro

WSJ: QE ist für Europa die falsche Medizin

Es kursieren Spekulationen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) neue, umfassende Maßnahmen zur Lockerung der Geldpolitik auf ihrer Monatssitzung beschließen könnte, schreibt Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, in einem Gastbeitrag für "The Wall Street Journal Europe". Ziel würde dann sein, die Bilanz der EZB auf eine Bio. Euro zu erweitern. Heise ist allerdings der Meinung, dass quantitative Lockerungsmaßnahmen "ungerechtfertigt" und "wahrscheinlich eher ineffektiv sein werden". Die EZB schraube die Erwartungen derzeit zu hoch, resümiert er.

07.01.2015

Artikel nur auf englisch verfügbar

WSJ: QE is the Wrong Fix for Europe  

Versicherungswirtschaft: Es gibt keinen Anlass, die Wirtschaft mit Liquidität zu fluten

2014 war für die Neuanlage von Ersparnissen ein annus horribilis. Die Renditen deutscher Staatsanleihen fielen auf immer neue Rekordtiefs weit unter 1 Prozent und einige Banken begannen damit, Negativzinsen auf Guthaben einzuführen. Und Besserung ist kaum in Sicht, im Gegenteil: Sollte die Europäische Zentralbank (EZB) Ernst machen mit dem Plan, in großem Umfang Staatsanleihen aufzukaufen (Quantitative Easing, QE), dürfte das Anlageproblem im nächsten Jahr noch schlimmer werden.

01.01.2015

Versicherungswirtschaft: Es gibt keinen Anlass, die Wirtschaft mit Liquidität zu fluten

Dez

Allianz Chefvolkswirt Michael Heise ist Prognostiker des Jahres

16.12.2015

Die Süddeutsche Zeitung kürt Michael Heise bereits zum dritten Mal seit 2002 zum Prognostiker des Jahres.

In der jährlichen Auswertung der Wirtschaftsprognosen von über 50 Institutionen liegt die Allianz erneut vorne. Ausgewertet werden die Prognose des deutschen Bruttoinlandsprodukts sowie der einzelnen Komponenten Konsum, Export und Investitionen. Die Süddeutsche Zeitung hebt die Unabhängigkeit der Wirtschaftsprognosen der Allianz hervor.

Süddeutsche Zeitung: Michael Heise Prognostiker des Jahres

Nov

FAZ: Inflationssteuerung überdenken

23.11.2015

Die Finanzmärkte rechnen fest mit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik der EZB. Bereits im Vorfeld ihrer Sitzung am 3. Dezember haben die Renditen für Bundesanleihen und der Außenwert des Euro deutlich nachgegeben. Das dürfte im Sinne der EZB sein, die die Inflation ankurbeln und wieder auf den angestrebten Wert von unter aber nahe 2% anheben will. Davon ist sie aber seit einiger Zeit weit entfernt.


FAZ: Inflationssteuerung überdenken

Oct

FAZ: Kein Absturz durch China

05.10.2015

Zeichen einer Konjunkturschwäche in China haben den Aktienmärkten zuletzt stark zugesetzt. Chinas Bedeutung ist groß, eine harte Landung seiner Wirtschaft, die etwa 10 % der weltweiten Warenimporte aufnimmt, wäre schmerzhaft. Aber wird das Reich der Mitte die Weltwirtschaft in eine Rezession ziehen? Danach sieht es nicht aus. Rettung kommt wieder einmal vom amerikanischen Verbraucher. Sein Konsum übertrifft chinesische Dimensionen noch um einiges.


FAZ: Kein Absturz durch China

Aug

WSJ: Reformen statt Schuldenschnitt

27.08.2015

Wachstumsfördernde Reformen sind für die langfristige Schuldentragfähigkeit Griechenlands wichtiger als sofortige Schuldenerleichterungen.

Vollständiger Artikel nur auf Englisch verfügbar

WSJ: Reformen statt Schuldenschnitt

FAZ: Priorität für Reformen, nicht Schuldenverzicht

18.08.2015

Viele Regierungen werden mit Versprechungen gewählt, die sie später nicht einlösen. Die Richtungswechsel der griechischen Regierung sind aber beispiellos. Angetreten mit dem Wahlversprechen, keine weiteren Hilfsprogramme und Reformbedingungen zu akzeptieren, tut die Regierung jetzt genau das. Diese Kehrtwende ist sehr zu begrüßen und sie wird das Land – wenn nicht neue politische Verunsicherungen eintreten - relativ rasch stabilisieren. Die Schuldendebatte ist damit aber keineswegs beendet.

FAZ: Priorität für Reformen, nicht Schuldenverzicht

Jul

WSJ: Die Drohung, die den Euro retten könnte

28.07.2015

Mit der Androhung eines möglichen Grexits an Athen hat Berlin vielleicht endlich fällige Reformen ausgelöst. Griechenland hat zwar eine vorläufige Einigung mit den Kreditgebern erreicht, aber Ruhe und Stabilität im Euroraum sind noch nicht wieder hergestellt. Schuldzuweisungen werden zwischen Griechenland und den Geldgebern noch ausgetauscht, und die Verhandlungen um ein drittes Rettungspaket werden äußerst schwierig sein.

Vollständiger Artikel nur auf Englisch verfügbar

WSJ: Die Drohung, die den Euro retten könnte 

Handelsblatt: Untaugliche Gedankenspiele

27.07.2015

Der Allianz-Chefvolkswirt warnt vor Überlegungen, den Euro in Nord und Süd aufzuspalten. Auch deshalb, weil der Vorschlag für einen deutschen Euro-Austritt auf drei grundlegenden ökonomischen Missverständnissen basiert.

„Deutschland muss raus aus dem Euro.“ Da ist sie wieder, die Idee einer Teilung der Währungsunion in starke und schwache Länder, in einen Nord-Euro und einen Süd-Euro. Anlass ist die Diskussion über die Möglichkeit eines Ausstiegs Griechenlands. Sie wird als Tabubruch gesehen, der nun auch eine Debatte über den Ausstieg größerer Länder rechtfertige. Aber solche Vorschläge sind kurzsichtig, praxisfern und ökonomisch nicht zu rechtfertigen.

Handelsblatt: Untaugliche Gedankenspiele  

Börse Online: Interview mit Michael Heise zur Situation nach dem griechischen Referendum

07.07.2015

Weitschweifendes Interview mit Michael Heise über die Situation nach dem griechischen Referendum. Wie geht es weiter, was gibt es für Lösungen, ist Grexit jetzt unvermeidbar, Auswirkungen auf die Konjunktur u.v.m.

Börse Online: Interview mit Michael Heise
 

The Globalist: Schätzen die Märkte die Risiken eines Grexit richtig ein?

03.07.2015

Am Sonntag stimmen die Griechen darüber ab, ob sie die Bedingungen der internationalen Geldgeber akzeptieren oder nicht. Keine leichte Wahl.

Vollständiger Artikel nur auf Englisch verfügbar

The Globalist: Are markets judging the risk of Grexit correctly

Jun

FAZ: Insolvenzgefahr in Griechenland

Nach Abbruch der Schuldenverhandlungen durch die griechische Regierung droht schon in den nächsten Tagen die Insolvenz des Landes. Denn es stehen keine Mittel mehr bereit, um fällige Kredite in Höhe von rund 1,6 Mrd Euro an den IWF zurückzuzahlen. Auch wenn es von keinem gewollt ist, kann dies einen Prozess einleiten, der rasch zum Ausstieg Griechenlands aus dem Euro führt.

29.06.2015

FAZ: Insolvenzgefahr in Griechenland

Focus Online: Wenn die EZB will, gehen in Griechenland die Lichter aus

Was würde passieren, wenn das System der Europäischen Zentralbanken die Finanzierung der griechischen Volkswirtschaft einstellte? Aktuell gibt es zwar noch keine Anzeichen dafür, aber ein Zudrehen der Zentralbankschleusen kann in Anbetracht der ausbleibenden Verhandlungsschritte mit Griechenland auch nicht mehr ausgeschlossen werden. Die Folgen wären gravierend, insbesondere für das Bankensystem in Griechenland.

17.06.2015

Focus Online: Wenn die EZB will, gehen in Griechenland die Lichter aus

FT: EZB sollte den Rufen nach einer Intervention zur Glättung der Anleiherenditen nicht nachzugeben

Gerade ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt, um Prognosen zu Finanzmärkten zu treffen. Die Volatilität ist so gelagert, dass eine Trendwende beinahe über Nacht eintreten kann. Die jüngste Krisenstimmung auf dem Anleihemarkt macht dies deutlich. Viele Beobachter, ich selbst eingeschlossen, hatten prognostiziert, dass sich die Schwankungen auf den Anleihemärkten noch verstärken würden. In diesem Fall waren wir erstaunt von der Geschwindigkeit und der Intensität, mit denen sich der Markt korrigiert hat.

17.06.2015

FT: EZB sollte den Rufen nach einer Intervention zur Glättung der Anleiherenditen nicht nachzugeben

Handelsblatt Online: Einen Grexit kann niemand in Europa wollen

Immer mehr Stimmen werden laut, die sagen, dass ein reformunwilliges Griechenland keine Zukunft in der Eurozone habe. Die Befürworter eines Grexit argumentieren, dass der Austritt aus dem Euro nicht nur den Griechen die Eigenverantwortung für ihre Wirtschafts- und Währungspolitik zurückgeben würde, sondern auch die Eurozone mittelfristig stabiler machen könnte: andere Länder wären zu größerer Disziplin genötigt worden, um das griechische Schicksal zu vermeiden.

03.06.2015

Handelsblatt Online: Einen Grexit kann niemand in Europa wollen

WSJ: Die EZB sollte uns mitteilen, wie sie denkt

Mehr Klarheit darüber, wie die Zentralbank den Erfolg ihres Anleihekaufprogramms messen will, würde Marktvolatilität reduzieren.

02.06.2015

Artikel nur auf Englisch verfügbar

Artikel nur auf Englisch verfügbar

Focus Online: Die Mini-Zinsen bedrohen die Altersvorsorge

Über die Auswirkungen der seit Jahren anhaltenden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wird hierzulande heftig diskutiert. Die niedrigen Zinsen nutzen potentiell denen, die sich Geld für Neuanschaffungen und Investitionen leihen oder bereits bestehende Schulden bedienen müssen. Der deutsche Staat allein spart derzeit Milliarden an Schuldendienst. Was auf der Schuldnerseite der Volkswirtschaft höchst willkommen ist, birgt für den Sparer aber ein tiefgreifendes Problem.

01.06.2015

Focus Online: Die Mini-Zinsen bedrohen die Altersvorsorge

Mai

FAZ: Zeit für eine geldpolitische Normalisierung

Nach Jahren der Schwäche zeichnet sich in der Eurozone für 2015 wieder ein nennenswertes Wachstum von durchschnittlich 1,5 % ab. Der gegenüber September letzten Jahres noch relativ niedrige Ölpreis und der Außenwert des Euro geben einen kräftigen Rückenwind, der die gesamte Währungsunion - mit der Ausnahme Griechenlands - nach vorne schiebt.

11.05.2015

FAZ: Zeit für eine geldpolitische Normalisierung

Apr

Focus Money: Positives Überraschungspotential

David Cameron hat seinen Partnern in Brüssel einige Zugeständnisse abgerungen. Nun wird es immer schwerer zu verstehen, was Großbritannien durch einen Austritt eigentlich gewinnen könnte.

29.02.2016

Focus Money: Positives Überraschungspotenzial

Börsen-Zeitung: Target-Salden und der Erfolg von "QE"

Die Target-Salden bleiben in den Schlagzeilen. Im Laufe der Eurokrise haben sich die Target-Salden, die die grenzüberschreitenden Kapitalströme zwischen den Notenbanken im Euroraum messen, als verlässliches Krisenbarometer entpuppt.

03.04.2015

Börsen-Zeitung: Target-Salden und der Erfolg von "QE"

Mar

FAZ: Griechenland am Zug

Griechenland hat weitere Finanzhilfen der EU in Aussicht gestellt bekommen, um die soziale Not im Lande zu mindern. Ein Zeichen der Solidarität. Nun ist aber die griechische Regierung am Zug. Sie hat bislang so gut wie alle Ziele verfehlt, für die sie sich vor den Wahlen verbürgt hatte. Die wirtschaftliche Erholung des Jahres 2014 ist gestoppt und die aufkeimenden Hoffnungen auf wirtschaftliche Besserung sind erloschen.

23.03.2015

FAZ: Griechenland am Zug

Focus Online: Irland - Erfolg durch konsequente Reformen

Irland ist nach einschneidender Krise wieder auf gutem Wege. Die harten Konsolidierungsschritte und die Reformen seit 2009 zeigen Wirkung. Das Land befindet sich im Aufschwung, die Beschäftigung steigt, die Rückkehr an den Kapitalmarkt ist bereits vor Zeiten gelungen. Dabei war kein anderes Land der Währungsunion derart starken Belastungen durch die Bankenkrise ausgesetzt wie Irland.

17.03.2015

Focus Online: Irland - Erfolg durch konsequente Reformen

Wall Street Journal: Europa braucht eine wachstumsfördernde Politik

Fast sieben Jahre nach Lehman ist die Wertschöpfung in der Eurozone immer noch niedriger als 2008. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 18 Millionen und der Ausblick ist mittelmäßig.

12.03.2015

Artikel nur auf Englisch verfügbar

WSJ: Europe needs pro-growth policies

Feb

Focus Online: Warum die Griechen bald einlenken werden

Die Lage in Griechenland spitzt sich zu. Auf die Ankündigung der neuen Regierung, sich von der Reform- und Konsolidierungspolitik der Vergangenheit zu verabschieden, haben die Finanzmärkte eine eindeutige Antwort gegeben. Griechenland ist abermals vom Kapitalmarkt abgeschnitten, die Aktienkurse brechen ein und besorgte Bürger ziehen ihr Geld von den Banken ab, die vollumfänglich am Tropf der Europäischen Zentralbank hängen. Steuerzahlungen und Investitionsentscheidungen werden aufgeschoben und die leichte Zuversicht, die bei den Unternehmen und in der Bevölkerung im Jahre 2014 zu spüren war, droht wieder zu zerbrechen. Wenn Athen und seine Geldgeber keine Lösung finden, wären die großen Einschnitte, die der Bevölkerung Griechenlands in den vergangenen Jahren zugemutet worden sind, umsonst gewesen.

11.02.2015

Focus Online: Warum die Griechen bald einlenken werden

FAZ: Falsche Hoffnung in die Geldpolitik

Es ist bemerkenswert: Während der jüngste Beschluss der EZB, noch mehr Liquidität in die Märkte zu pumpen, im Ausland Beifall erntet und sogar mit Erleichterung zur Kenntnis genommen wird, überwiegt in Deutschland die Kritik. Sollte man tatsächlich so große Hoffnungen in die Expansionspolitik der EZB setzen, wie es viele angelsächsische Finanzökonomen tun? Besser nicht. Denn es gibt gewichtige Argumente, die von den Befürwortern der „quantitativen Lockerung“ bislang nicht überzeugend entkräftet worden sind.

02.02.2015

Artikel nur auf Englisch verfügbar.

FAZ: Falsche Hoffnung in die Geldpolitik

Jan

Die Welt: Hilfen für Griechenland

Mit dem deutlichen Wahlsieg des Linksbündnisses Syriza ist die Debatte über einen abermaligen Schuldenschnitt für Griechenland wieder aufgeflammt. Auch außerhalb Griechenlands erscheint vielen ein Schuldenschnitt angesichts der staatlichen Schuldenquote von 176% des BIP als unvermeidbar. Derartige Forderungen nach einem neuen Schuldenschnitt übersehen jedoch eine Reihe von Punkten oder gewichten sie zumindest zu gering.

28.01.2015

Die Welt: Hilfen für Griechenland

Shanghai Securities News: Chinas Reformprogramm

MIchael Heise fragt, ob die geplanten Reformmaßnahmen in China ausreichend sind und ob sie schnell genug umgesetzt werden.

20.01.2015

Artikel nur auf Englisch verfügbar

Shanghai Securities News: China's reform program

oder Chinesisch:

Shanghai Securities News: China's reform program

FAZ: Eine feste Statik für den Euro

Wer über die zweitwichtigste Weltwährung verfügt, hat mehr Sagen bei der Fortentwicklung der internationalen Wirtschafts- und Währungsordnung. Dieses Ziel ist es allemal wert, auch schwierige politische Reformen im Euroraum anzugehen.

16.01.2015

FAZ: Eine feste Statik für den Euro

WSJ: QE ist für Europa die falsche Medizin

Es kursieren Spekulationen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) neue, umfassende Maßnahmen zur Lockerung der Geldpolitik auf ihrer Monatssitzung beschließen könnte, schreibt Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, in einem Gastbeitrag für "The Wall Street Journal Europe". Ziel würde dann sein, die Bilanz der EZB auf eine Bio. Euro zu erweitern. Heise ist allerdings der Meinung, dass quantitative Lockerungsmaßnahmen "ungerechtfertigt" und "wahrscheinlich eher ineffektiv sein werden". Die EZB schraube die Erwartungen derzeit zu hoch, resümiert er.

07.01.2015

Artikel nur auf englisch verfügbar

WSJ: QE is the Wrong Fix for Europe  

Versicherungswirtschaft: Es gibt keinen Anlass, die Wirtschaft mit Liquidität zu fluten

2014 war für die Neuanlage von Ersparnissen ein annus horribilis. Die Renditen deutscher Staatsanleihen fielen auf immer neue Rekordtiefs weit unter 1 Prozent und einige Banken begannen damit, Negativzinsen auf Guthaben einzuführen. Und Besserung ist kaum in Sicht, im Gegenteil: Sollte die Europäische Zentralbank (EZB) Ernst machen mit dem Plan, in großem Umfang Staatsanleihen aufzukaufen (Quantitative Easing, QE), dürfte das Anlageproblem im nächsten Jahr noch schlimmer werden.

01.01.2015

Versicherungswirtschaft: Es gibt keinen Anlass, die Wirtschaft mit Liquidität zu fluten

2014

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Dez

FAZ: Ölpreisverfall schafft Wachstum, nicht Deflation

15.12.14

Der Verfall der Ölpreise und anderer Rohstoffpreise schafft neue Bedingungen für die globale Wirtschaft und die Wirtschaftspolitik. Selbst wenn es dem Ölkartell der OPEC gelingen sollte, die Preise bald zu stabilisieren, womit zu rechnen ist, können viele ölimportierende Länder schon jetzt beachtliche Gewinne verbuchen

FAZ: Ölpreisverfall schafft Wachstum, nicht Deflation
 

WSJ: Die Vorteile des Inflationsrückgangs in Europa

02.12.2014

In den kommenden Monaten könnte der Preisverfall beim Öl und bei einer Reihe anderer Rohstoffe die Inflationsrate in der Eurozone auf eine glatte Null drücken. Dadurch gerät die Europäische Zentralbank (EZB) unter enormen Druck, ihre Anstrengungen eine Deflation abzuwenden zu verstärken.

WSJ: Die Vorteile des Inflationsrückgangs in Europa

Nov

Focus Online: Russlands Wirtschaft droht der Sturz in die Rezession

Der Wirtschaftsboom in Russland ist vorbei - nicht nur wegen des Konflikts um die Ukraine. Das Land hat tiefgreifende Probleme. Die Reformbereitschaft ist allerdings gering.

21.11.14

Focus Online: Russlands Wirtschaft droht der Sturz in die Rezession

FT: TTIP und Europas irrationale Ängste

Bei den mauen Konjunkturaussichten müsste Europa großes Interesse an einem Handelsabkommen mit den USA haben. Aber die Opposition zu TTIP wächst.

11.11.2014

Artikel nur auf englisch verfügbar

FT: Irrational fear risks depriving Europe of the benefits of trade

Handelsblatt: Der Mythos vom dummen deutschen Anleger

Deutsche sparen viel, produzieren eine Menge und geben wenig aus. Das schlägt sich in einem erheblichen Überschuss der Leistungsbilanz nieder, der in 2013 bei fast 200 Mrd. Euro lag. Dahinter steht ein hoher Kapitaltransfer ins Ausland, der uns zu einem der größten Nettogläubiger unter den Industrieländern macht. Kritiker behaupten, dass davon viel schlecht angelegt ist. Dabei ist die eigentliche Problematik eine ganz andere.

03.11.2014

Handelsblatt: Der Mythos vom dummen deutschen Anleger

Oct

FAZ: Niedrige Preissteigerungsraten tun uns gut

Die Preise für Rohöl und andere Rohstoffe fallen. Damit wird in der Weltwirtschaft ein kräftiger Konjunkturmotor in Gang gesetzt. Der Verbraucher spürt ihn sofort an der Tanksäule und beim Befüllen des Heizungstanks. Aber auch die Industrie hat einen Kostenvorteil, den sie im Wettbewerb über kurz oder lang an die Abnehmer weitergeben wird.

27.10.2014

FAZ: Niedrige Preissteigerungsraten tun uns gut

Focus-Online: Frankreich könnte die Eurozone wieder in die Krise ziehen

Die Stunde der Wahrheit ist gekommen. Die für die Überwachung der Fiskalregeln zuständige EU-Kommission wird am 29. Oktober als letzten – und vielleicht wichtigsten – Akt ihrer Amtszeit eine Empfehlung zu den Haushaltsentwürfen der EWU-Mitgliedsstaaten für 2015 abgeben. Bei Abweichungen von den EU-Konsolidierungsvorgaben ist die Kommission laut der 2013 verabschiedeten verschärften europäischen Fiskalregeln befugt – wenn nicht sogar verpflichtet –, die Etatentwürfe der betreffenden Mitgliedsstaaten zurückzuweisen und sie zur Überarbeitung auffordern.

27.10.2014

Focus-Online: Frankreich könnte die Eurozone wieder in die Krise ziehen

Sep

Wall Street Journal: Der Mythos des dummen deutschen Investors

In einem Gastbeitrag für "The Wall Street Journal Europe" schreibt Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, über "den Mythos des dummen deutschen Investors". Trotz unvorteilhaften weltweiten Umfelds hätten die Deutschen in den letzten Jahren mit ihren Auslandsanlagen gute Renditen erzielt, betont Heise.

26.09.2014

Artikel nur auf englisch verfügbar

WSJ: The Myth of the Stupid German Investor

The European: Deutschland ist keineswegs unbesiegbar

In einem Interview spricht sich Michael Heise gegen Lohnerhöhungen aus und verrät, was die Chinesen uns jetzt empfehlen.

25.09.2014

The European: Deutschland ist keineswegs unbesiegbar

FT: Quantitative Easing wäre der falsche Weg

Angst vor Deflation a la Japan beeinflusst zunehmend die Geldpolitik in der Eurozone.

04.09.2014

Artikel nur auf Englisch verfügbar

FT: Quantitative easing would sow the seeds of crisis not recovery

FAZ: Frankreichs Wende

Jeanne d´ Àrc, der französischen Nationalheldin aus Orleans sagt man nach, sie habe ihre Bestimmung von höherer Warte empfangen. Den Kampf für Frankreich hat sie mit dem Leben bezahlt. Das ist heute Gott sei Dank nicht mehr der Fall. Der heutige Kampf im Lande ist ein politischer. Eine neu besetzte Regierung kündigt an, die Probleme anzugehen, die das Land seit langem blockieren. Der frühere Versuch, sich politisch gegen ökonomische Gesetzmäßigkeiten zu stemmen, ist gescheitert. Viele Analysen legen es dar: Um wieder wettbewerbsfähig zu werden, wird Frankreich um Lohnzurückhaltung, stärker betriebsnahe Löhne, treffsicherere Sozialsysteme und Schuldenkonsolidierung kaum herumkommen. Strukturreformen im ausgedehnten öffentlichen Sektor müssen wohl hinzukommen.

01.09.2014

FAZ: Frankreichs Wende

Aug

Handelsblatt: Japan sollte uns Warnung sein

Die wirtschaftliche Situation der Eurozone birgt viele Risiken und einige Parallelen mit dem Japan der 90-iger Jahre: Das Wirtschaftswachstum schwächelt seit Jahren,die Preissteigerungsrate ist auf 0,4% gefallen und der Zentralbankzins notiert praktisch bei null.

22.08.2014

Handelsblatt: Japan sollte uns Warnung sein

Handelsblatt: Holzweg zum Wachstum

Die Debatte über höhere Lohnforderungen in Deutschland birgt Gefahren für den Standort Deutschland, da sie die Wettbewerbsposition der deutschen Wirtschaft nachhaltig schädigen kann. Der Lohnkostenanstieg ist bereits seit einigen Jahren im Gange. Jetzt die Erwartung zu schüren, dass sich die Lohnentwicklung trotz stagnierender Arbeitsproduktivität und viel zu niedriger Investitionen ungebremst fortsetzen kann, wird das Fundament des wirtschaftlichen Aufschwungs gefährden. Es ist riskant, die Stärke der deutschen Wirtschaft zu überzeichnen.

08.08.2014

Handelsblatt: Holzweg zum Wachstum

Jul

Die Welt: Deutsches Wachstum braucht neues Kapital

31.07.2014

Die zahlreichen geopolitischen Krisenherde und die Gefahr einer Sanktionsspirale im Russlandkonflikt haben erste Spuren im deutschen Konjunkturbild hinterlassen. Aber trotz dieser Verunsicherung im Unternehmenssektor und der Belastungen im Handel mit Russland sind die Stimmungslage in der Bevölkerung und die Einkommenserwartungen der Konsumenten auf sehr hohem Niveau. Deutschlang wird als stabile Stütze der Konjunktur in Europa angesehen, vom Ausland erfahren wir Anerkennung und Respekt. Das ist positiv.

Aber wir müssen uns ganz abgesehen von den geopolitischen Risiken grundsätzlich die Frage stellen, ob wirklich alle Weichen gestellt sind, dass Deutschland auch in den kommenden Jahren floriert und nicht wieder in eine Schwächephase abrutscht.

Die Welt: Deutsches Wachstum braucht neues Kapital
 

FAZ: Der Sparer trägt die Risiken

07.07.2014

In der letzten Woche hat an dieser Stelle Holger Schmieding die EZB vor überzogener Kritik in Schutz genommen. Mit Blick auf die durchschnittliche Inflationsrate in der Vergangenheit habe die EZB insgesamt gute Arbeit geleistet, und Preisstabilität sei gerade auch im Interesse der Sparer und Rentner in Deutschland. Natürlich hat Schmieding damit recht. Nur wie steht es um die zukünftige Stabilität der Finanzmärkte, wenn die Nullzinspolitik noch lange anhält?

FAZ: Der Sparer trägt die Risiken

Jun

Wall Street Journal: Positive Vision for the Euro Zone

Investoren rund um den Globus haben die Märkte in der Eurozone wiederentdeckt.

18.06.2014

Artikel nur auf englisch verfügbar

WSJ: Positive Vision for the Euro Zone

Handelsblatt: Metropolen als Treiber

Zwei globale Mega-Trends werden unsere Zukunft prägen: Urbanisierung und Klimawandel. Diese beiden Trends sind eng miteinander verknüpft. Über den Aus- und Umbau der Infrastruktur könnte diese Verbindung zum Hebel für mehr Nachhaltigkeit werden.

06.06.2014

Handelsblatt: Metropolen als Treiber

Mai

FAZ: Deutschland im Rückwärtsgang

Die Erfolge der deutschen Wirtschaft, die zu einem guten Teil auf früheren Strukturreformen im Bereich des Arbeitsmarktes, der Rente und des öffentlichen Haushaltes beruhen, haben Beispiel gemacht und viele Partnerländer der Eurozone zu vergleichbaren Anstrengungen angespornt. Deutschland selbst ist allerdings dabei, den Reformkurs zu verlassen und Entscheidungen der Vergangenheit wieder rückabzuwickeln, zum Beispiel mit der Rente ab 63.

12.05.2014

FAZ: Deutschland im Rückwärtsgang

Apr

Focus Money: Kein konjunktureller Höhenflug

In diesem Jahr wachsen konjunkturell die Bäume nicht in den Himmel, analysiert Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise. Dennoch sieht er Anzeichen für eine weitere Erholung der globalen Wertschöpfung

30.04.2014

Focus Money: Kein konjunktureller Höhenflug

Der Tagesspiegel: Die Krim-Krise macht Russland schwach

Die Finanzmärkte haben sich durch die Krise um die Ukraine bislang nicht in größerem Maße verunsichern lassen. Ungeachtet der gegenseitigen Drohkulissen rechnet man offenbar damit, dass es zu einer vernünftigen politischen Lösung kommen wird, an der alle Seiten ein vitales Interesse haben sollten. Eine Spirale an Sanktionen dagegen, die über Reisebeschränkungen und Kontensperrungen hinausgeht und in deren Folge auch Handelsbarrieren, Beschränkungen von Energielieferungen und Verstaatlichungen aufträten, hätte einschneidende wirtschaftliche Konsequenzen und würde mit Sicherheit zu beträchtlichen Verlusten an den Finanzmärkten führen.

04.04.2014

Der Tagesspiegel: Die Krim-Krise macht Russland schwach

FT.com: EZB: Weitere Lockerung wäre verfehlt

Wird die EZB auch zu "Quantitative Easing" greifen?

(Artikel nur auf englisch verfügbar)

03.04.2014

FT.com: Easing would be the wrong move for the ECB

Mär

FAZ: Die Stärke des Euro

Der Euro gibt allmählich Rätsel auf. Weder die Krise in der Ukraine, die vor allem der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa schaden könnte, noch der Zinsvorteil von US-Staatsanleihen gegenüber Bundesanleihen, der im 10-jährigen Laufzeitenbereich mit 1,1 Prozentpunkten auf den höchsten Wert seit acht Jahren gestiegen ist, haben den Anstieg des Euro bremsen können. Und unsere Währung, der viele vor eineinhalb Jahren noch den Untergang prophezeit haben, steigt auch auf anderen Märkten kräftig an: Gegenüber dem Japanischen Yen, aber auch gegenüber Schwellenländern wie Brasilien, Türkei, Südafrika und Russland.

17.03.2104

FAZ: Die Stärke des Eurog

Wall Street Journal: Weitere EZB-Lockerung nicht angebracht

In einem Gastkommentar für "The Wall Street Journal Europe" schreibt Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, dass die Europäische Zentralbank (EZB) noch immer unter Druck stehe, ihre Geldpolitik weiter zu lockern. Ihre sinkende Bilanz werde als Signal dafür gesehen, dass ihre Politik zu straff sei. Bei näherer Betrachtung würden die Argumente jedoch einige "Risse" aufweisen. Die Inflation etwa sei sicherlich kein Vorbote einer erwartungsgetriebenen Deflationsspirale, erklärt er. Heises Fazit lautet, dass es für die EZB besser wäre, den Marktteilnehmern zu sagen, dass das Fenster der niedrigen Zinssätze sich eher früher als später schließen werde, was wiederum die Dringlichkeit von Reformen verstärke. (Artikel nur auf englisch verfügbar)

04.03.14

Wall Street Journal: Weitere EZB-Lockerung nicht angebracht

Feb

WirtschaftsWoche Online: Interview mit Michael Heise

Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise erklärt, warum die Europäische Zentralbank (EZB) zwar zügig den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik einleiten muss, aber dennoch weiter viel Geld in die Märkte pumpen sollte.

27.02.14

WiWo Online: "Die EZB muss die Märkte auf den Ausstieg vorbereiten"

Handelsblatt: Von weiteren Zinssenkungen absehen

Zu Jahresbeginn ist die Inflationsrate im Euroraum auf 0,7% gesunken. Das hat die Debatte wieder angefacht, ob die Europäische Zentralbank bei ihrer Sitzung am ersten Donnerstag weitere expansive Maßnahmen beschließen sollte. Anzuraten wäre das nicht.

06.02.14

Handelsblatt: Von weiteren Zinssenkungen absehen

Jan

Focus Online: Die Lage in Griechenland

Wenn es um die volkswirtschaftlichen Aussichten Griechenlands geht, sind Optimisten eher eine Randgruppe. Kein Wunder. Seit sechs Jahren befindet sich die griechische Wirtschaft im Sturzflug, seit 2009 ist das Bruttoinlandsprodukt um fast 25 Prozent geschrumpft und die Arbeitslosenquote ist auf knapp 28% hochgeschnellt (unter Jugendlichen auf fast 60%).

24.01.14

Focus Online: Die Lage in Griechenland

FAZ: Jahr der Wende

In den USA zeichnet sich eine allmähliche Normalisierung der Geldpolitik ab. Mit der Stabilisierung der Konjunktur, der Beruhigung an den Finanzmärkten und der verbesserten Kapitalisierung von Banken entfällt die Notwendigkeit von expansiven Anti-Krisenmaßnahmen.

20.01.14

FAZ: Jahr der Wende

Süddeutsche Zeitung: Investitionen ankurbeln

Der Staat hat nur begrenzte Chancen, die Wirtschaft in Schwung zu bringen. Es bedarf der Ünterstützung durch privates Kapital.

13.01.2014

SZ: Investitionen ankurbeln

Dez

FAZ: Ölpreisverfall schafft Wachstum, nicht Deflation

15.12.14

Der Verfall der Ölpreise und anderer Rohstoffpreise schafft neue Bedingungen für die globale Wirtschaft und die Wirtschaftspolitik. Selbst wenn es dem Ölkartell der OPEC gelingen sollte, die Preise bald zu stabilisieren, womit zu rechnen ist, können viele ölimportierende Länder schon jetzt beachtliche Gewinne verbuchen

FAZ: Ölpreisverfall schafft Wachstum, nicht Deflation
 

WSJ: Die Vorteile des Inflationsrückgangs in Europa

02.12.2014

In den kommenden Monaten könnte der Preisverfall beim Öl und bei einer Reihe anderer Rohstoffe die Inflationsrate in der Eurozone auf eine glatte Null drücken. Dadurch gerät die Europäische Zentralbank (EZB) unter enormen Druck, ihre Anstrengungen eine Deflation abzuwenden zu verstärken.

WSJ: Die Vorteile des Inflationsrückgangs in Europa

Nov

Focus Online: Russlands Wirtschaft droht der Sturz in die Rezession

Der Wirtschaftsboom in Russland ist vorbei - nicht nur wegen des Konflikts um die Ukraine. Das Land hat tiefgreifende Probleme. Die Reformbereitschaft ist allerdings gering.

21.11.14

Focus Online: Russlands Wirtschaft droht der Sturz in die Rezession

FT: TTIP und Europas irrationale Ängste

Bei den mauen Konjunkturaussichten müsste Europa großes Interesse an einem Handelsabkommen mit den USA haben. Aber die Opposition zu TTIP wächst.

11.11.2014

Artikel nur auf englisch verfügbar

FT: Irrational fear risks depriving Europe of the benefits of trade

Handelsblatt: Der Mythos vom dummen deutschen Anleger

Deutsche sparen viel, produzieren eine Menge und geben wenig aus. Das schlägt sich in einem erheblichen Überschuss der Leistungsbilanz nieder, der in 2013 bei fast 200 Mrd. Euro lag. Dahinter steht ein hoher Kapitaltransfer ins Ausland, der uns zu einem der größten Nettogläubiger unter den Industrieländern macht. Kritiker behaupten, dass davon viel schlecht angelegt ist. Dabei ist die eigentliche Problematik eine ganz andere.

03.11.2014

Handelsblatt: Der Mythos vom dummen deutschen Anleger

Oct

FAZ: Niedrige Preissteigerungsraten tun uns gut

Die Preise für Rohöl und andere Rohstoffe fallen. Damit wird in der Weltwirtschaft ein kräftiger Konjunkturmotor in Gang gesetzt. Der Verbraucher spürt ihn sofort an der Tanksäule und beim Befüllen des Heizungstanks. Aber auch die Industrie hat einen Kostenvorteil, den sie im Wettbewerb über kurz oder lang an die Abnehmer weitergeben wird.

27.10.2014

FAZ: Niedrige Preissteigerungsraten tun uns gut

Focus-Online: Frankreich könnte die Eurozone wieder in die Krise ziehen

Die Stunde der Wahrheit ist gekommen. Die für die Überwachung der Fiskalregeln zuständige EU-Kommission wird am 29. Oktober als letzten – und vielleicht wichtigsten – Akt ihrer Amtszeit eine Empfehlung zu den Haushaltsentwürfen der EWU-Mitgliedsstaaten für 2015 abgeben. Bei Abweichungen von den EU-Konsolidierungsvorgaben ist die Kommission laut der 2013 verabschiedeten verschärften europäischen Fiskalregeln befugt – wenn nicht sogar verpflichtet –, die Etatentwürfe der betreffenden Mitgliedsstaaten zurückzuweisen und sie zur Überarbeitung auffordern.

27.10.2014

Focus-Online: Frankreich könnte die Eurozone wieder in die Krise ziehen

Sep

Wall Street Journal: Der Mythos des dummen deutschen Investors

In einem Gastbeitrag für "The Wall Street Journal Europe" schreibt Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, über "den Mythos des dummen deutschen Investors". Trotz unvorteilhaften weltweiten Umfelds hätten die Deutschen in den letzten Jahren mit ihren Auslandsanlagen gute Renditen erzielt, betont Heise.

26.09.2014

Artikel nur auf englisch verfügbar

WSJ: The Myth of the Stupid German Investor

The European: Deutschland ist keineswegs unbesiegbar

In einem Interview spricht sich Michael Heise gegen Lohnerhöhungen aus und verrät, was die Chinesen uns jetzt empfehlen.

25.09.2014

The European: Deutschland ist keineswegs unbesiegbar

FT: Quantitative Easing wäre der falsche Weg

Angst vor Deflation a la Japan beeinflusst zunehmend die Geldpolitik in der Eurozone.

04.09.2014

Artikel nur auf Englisch verfügbar

FT: Quantitative easing would sow the seeds of crisis not recovery

FAZ: Frankreichs Wende

Jeanne d´ Àrc, der französischen Nationalheldin aus Orleans sagt man nach, sie habe ihre Bestimmung von höherer Warte empfangen. Den Kampf für Frankreich hat sie mit dem Leben bezahlt. Das ist heute Gott sei Dank nicht mehr der Fall. Der heutige Kampf im Lande ist ein politischer. Eine neu besetzte Regierung kündigt an, die Probleme anzugehen, die das Land seit langem blockieren. Der frühere Versuch, sich politisch gegen ökonomische Gesetzmäßigkeiten zu stemmen, ist gescheitert. Viele Analysen legen es dar: Um wieder wettbewerbsfähig zu werden, wird Frankreich um Lohnzurückhaltung, stärker betriebsnahe Löhne, treffsicherere Sozialsysteme und Schuldenkonsolidierung kaum herumkommen. Strukturreformen im ausgedehnten öffentlichen Sektor müssen wohl hinzukommen.

01.09.2014

FAZ: Frankreichs Wende

Aug

Handelsblatt: Japan sollte uns Warnung sein

Die wirtschaftliche Situation der Eurozone birgt viele Risiken und einige Parallelen mit dem Japan der 90-iger Jahre: Das Wirtschaftswachstum schwächelt seit Jahren,die Preissteigerungsrate ist auf 0,4% gefallen und der Zentralbankzins notiert praktisch bei null.

22.08.2014

Handelsblatt: Japan sollte uns Warnung sein

Handelsblatt: Holzweg zum Wachstum

Die Debatte über höhere Lohnforderungen in Deutschland birgt Gefahren für den Standort Deutschland, da sie die Wettbewerbsposition der deutschen Wirtschaft nachhaltig schädigen kann. Der Lohnkostenanstieg ist bereits seit einigen Jahren im Gange. Jetzt die Erwartung zu schüren, dass sich die Lohnentwicklung trotz stagnierender Arbeitsproduktivität und viel zu niedriger Investitionen ungebremst fortsetzen kann, wird das Fundament des wirtschaftlichen Aufschwungs gefährden. Es ist riskant, die Stärke der deutschen Wirtschaft zu überzeichnen.

08.08.2014

Handelsblatt: Holzweg zum Wachstum

Jul

Die Welt: Deutsches Wachstum braucht neues Kapital

31.07.2014

Die zahlreichen geopolitischen Krisenherde und die Gefahr einer Sanktionsspirale im Russlandkonflikt haben erste Spuren im deutschen Konjunkturbild hinterlassen. Aber trotz dieser Verunsicherung im Unternehmenssektor und der Belastungen im Handel mit Russland sind die Stimmungslage in der Bevölkerung und die Einkommenserwartungen der Konsumenten auf sehr hohem Niveau. Deutschlang wird als stabile Stütze der Konjunktur in Europa angesehen, vom Ausland erfahren wir Anerkennung und Respekt. Das ist positiv.

Aber wir müssen uns ganz abgesehen von den geopolitischen Risiken grundsätzlich die Frage stellen, ob wirklich alle Weichen gestellt sind, dass Deutschland auch in den kommenden Jahren floriert und nicht wieder in eine Schwächephase abrutscht.

Die Welt: Deutsches Wachstum braucht neues Kapital
 

FAZ: Der Sparer trägt die Risiken

07.07.2014

In der letzten Woche hat an dieser Stelle Holger Schmieding die EZB vor überzogener Kritik in Schutz genommen. Mit Blick auf die durchschnittliche Inflationsrate in der Vergangenheit habe die EZB insgesamt gute Arbeit geleistet, und Preisstabilität sei gerade auch im Interesse der Sparer und Rentner in Deutschland. Natürlich hat Schmieding damit recht. Nur wie steht es um die zukünftige Stabilität der Finanzmärkte, wenn die Nullzinspolitik noch lange anhält?

FAZ: Der Sparer trägt die Risiken

Jun

Wall Street Journal: Positive Vision for the Euro Zone

Investoren rund um den Globus haben die Märkte in der Eurozone wiederentdeckt.

18.06.2014

Artikel nur auf englisch verfügbar

WSJ: Positive Vision for the Euro Zone

Handelsblatt: Metropolen als Treiber

Zwei globale Mega-Trends werden unsere Zukunft prägen: Urbanisierung und Klimawandel. Diese beiden Trends sind eng miteinander verknüpft. Über den Aus- und Umbau der Infrastruktur könnte diese Verbindung zum Hebel für mehr Nachhaltigkeit werden.

06.06.2014

Handelsblatt: Metropolen als Treiber

Mai

FAZ: Deutschland im Rückwärtsgang

Die Erfolge der deutschen Wirtschaft, die zu einem guten Teil auf früheren Strukturreformen im Bereich des Arbeitsmarktes, der Rente und des öffentlichen Haushaltes beruhen, haben Beispiel gemacht und viele Partnerländer der Eurozone zu vergleichbaren Anstrengungen angespornt. Deutschland selbst ist allerdings dabei, den Reformkurs zu verlassen und Entscheidungen der Vergangenheit wieder rückabzuwickeln, zum Beispiel mit der Rente ab 63.

12.05.2014

FAZ: Deutschland im Rückwärtsgang

Apr

Focus Money: Kein konjunktureller Höhenflug

In diesem Jahr wachsen konjunkturell die Bäume nicht in den Himmel, analysiert Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise. Dennoch sieht er Anzeichen für eine weitere Erholung der globalen Wertschöpfung

30.04.2014

Focus Money: Kein konjunktureller Höhenflug

Der Tagesspiegel: Die Krim-Krise macht Russland schwach

Die Finanzmärkte haben sich durch die Krise um die Ukraine bislang nicht in größerem Maße verunsichern lassen. Ungeachtet der gegenseitigen Drohkulissen rechnet man offenbar damit, dass es zu einer vernünftigen politischen Lösung kommen wird, an der alle Seiten ein vitales Interesse haben sollten. Eine Spirale an Sanktionen dagegen, die über Reisebeschränkungen und Kontensperrungen hinausgeht und in deren Folge auch Handelsbarrieren, Beschränkungen von Energielieferungen und Verstaatlichungen aufträten, hätte einschneidende wirtschaftliche Konsequenzen und würde mit Sicherheit zu beträchtlichen Verlusten an den Finanzmärkten führen.

04.04.2014

Der Tagesspiegel: Die Krim-Krise macht Russland schwach

FT.com: EZB: Weitere Lockerung wäre verfehlt

Wird die EZB auch zu "Quantitative Easing" greifen?

(Artikel nur auf englisch verfügbar)

03.04.2014

FT.com: Easing would be the wrong move for the ECB

Mär

FAZ: Die Stärke des Euro

Der Euro gibt allmählich Rätsel auf. Weder die Krise in der Ukraine, die vor allem der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa schaden könnte, noch der Zinsvorteil von US-Staatsanleihen gegenüber Bundesanleihen, der im 10-jährigen Laufzeitenbereich mit 1,1 Prozentpunkten auf den höchsten Wert seit acht Jahren gestiegen ist, haben den Anstieg des Euro bremsen können. Und unsere Währung, der viele vor eineinhalb Jahren noch den Untergang prophezeit haben, steigt auch auf anderen Märkten kräftig an: Gegenüber dem Japanischen Yen, aber auch gegenüber Schwellenländern wie Brasilien, Türkei, Südafrika und Russland.

17.03.2104

FAZ: Die Stärke des Eurog

Wall Street Journal: Weitere EZB-Lockerung nicht angebracht

In einem Gastkommentar für "The Wall Street Journal Europe" schreibt Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, dass die Europäische Zentralbank (EZB) noch immer unter Druck stehe, ihre Geldpolitik weiter zu lockern. Ihre sinkende Bilanz werde als Signal dafür gesehen, dass ihre Politik zu straff sei. Bei näherer Betrachtung würden die Argumente jedoch einige "Risse" aufweisen. Die Inflation etwa sei sicherlich kein Vorbote einer erwartungsgetriebenen Deflationsspirale, erklärt er. Heises Fazit lautet, dass es für die EZB besser wäre, den Marktteilnehmern zu sagen, dass das Fenster der niedrigen Zinssätze sich eher früher als später schließen werde, was wiederum die Dringlichkeit von Reformen verstärke. (Artikel nur auf englisch verfügbar)

04.03.14

Wall Street Journal: Weitere EZB-Lockerung nicht angebracht

Feb

WirtschaftsWoche Online: Interview mit Michael Heise

Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise erklärt, warum die Europäische Zentralbank (EZB) zwar zügig den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik einleiten muss, aber dennoch weiter viel Geld in die Märkte pumpen sollte.

27.02.14

WiWo Online: "Die EZB muss die Märkte auf den Ausstieg vorbereiten"

Handelsblatt: Von weiteren Zinssenkungen absehen

Zu Jahresbeginn ist die Inflationsrate im Euroraum auf 0,7% gesunken. Das hat die Debatte wieder angefacht, ob die Europäische Zentralbank bei ihrer Sitzung am ersten Donnerstag weitere expansive Maßnahmen beschließen sollte. Anzuraten wäre das nicht.

06.02.14

Handelsblatt: Von weiteren Zinssenkungen absehen

Jan

Focus Online: Die Lage in Griechenland

Wenn es um die volkswirtschaftlichen Aussichten Griechenlands geht, sind Optimisten eher eine Randgruppe. Kein Wunder. Seit sechs Jahren befindet sich die griechische Wirtschaft im Sturzflug, seit 2009 ist das Bruttoinlandsprodukt um fast 25 Prozent geschrumpft und die Arbeitslosenquote ist auf knapp 28% hochgeschnellt (unter Jugendlichen auf fast 60%).

24.01.14

Focus Online: Die Lage in Griechenland

FAZ: Jahr der Wende

In den USA zeichnet sich eine allmähliche Normalisierung der Geldpolitik ab. Mit der Stabilisierung der Konjunktur, der Beruhigung an den Finanzmärkten und der verbesserten Kapitalisierung von Banken entfällt die Notwendigkeit von expansiven Anti-Krisenmaßnahmen.

20.01.14

FAZ: Jahr der Wende

Süddeutsche Zeitung: Investitionen ankurbeln

Der Staat hat nur begrenzte Chancen, die Wirtschaft in Schwung zu bringen. Es bedarf der Ünterstützung durch privates Kapital.

13.01.2014

SZ: Investitionen ankurbeln

2013

  • Nov

  • Oct

  • Sep

  • Aug

  • Jul

  • Jun

  • Mai

  • Apr

  • Mär

  • Feb

  • Jan

Nov

FAZ: Deutschlands Verantwortung

25.11.2013

Deutschland sollte nicht entrüstet auf die Kritik aus Brüssel und Washington an unserem Leistungsbilanzüberschuss reagieren. Eine reflexartige Abwehr wäre aus mehreren Gründen nicht anzuraten. Wir Deutsche haben darauf hingearbeitet, dass der europäische Stabilitäts- und Wachstumspakt durch einen Mechanismus zur Überwachung von makroökonomischen Ungleichgewichten ergänzt wird.

FAZ: Deutschlands Verantwortung 
 

DHZ: Der Zinsschritt war nicht notwendig

22.11.2013

Michael Heise plädiert angesichts der sich abzeichnenden Entspannung im Euroraum für eine Zinswende. Im DHZ-Interview erklärt er, warum die Zinssenkung der EZB auf die Konsum- und Investitionsnachfrage in den Euro-Ländern kaum messbare Aus­wirkungen haben wird.

DeutscheHandwerksZeitung: Der Zinsschritt war nicht notwendig 
 

Financial Times: War die EZB Zinssenkung richtig?

18.11.2013

In einem Gastkommentar für die "Financial Times" befasst sich Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz SE, mit der Frage, ob die überraschende Zinssenkung der Europäischen Zentralbank Anfang November richtig war. Heise zufolge hängt die Antwort davon ab, ob die Eurozone eine "gute" oder "schlechte" Deflation erlebt. Er schreibt, der Preisverfall infolge struktureller Reformen könne - und sollte - nicht gestoppt werden. Heise resümiert, dass es letzten Endes vor einer Deflation nichts zu befürchten gebe, wenn sie verbesserte Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit signalisiere.

Nur auf englisch verfügbar:

Financial Times: ECB interest rate cut could kill the wrong guy 
 

Handelsblatt: Eine Agenda für den Aufbruch

13.11.2013

In Berlin wird über entscheidende wirtschaftspolitische Weichenstellungen für die Zukunft entschieden. Deutschland fordert Reformen von anderen Ländern, aber erfüllen wir selbst die Bedingungen, um langfristig erfolgreich zu bleiben?

Handelsblatt: Eine Agenda für den Aufbruch

Oct

WSJ: Eine Vision von Europa nach der Krise

2023 und die Europäer lieben die EU immer noch nicht. Aber es wird anerkannt, dass gemeinsames Handeln geholfen hat, die Euro-Krise zu überwinden.

Nur auf englisch verfügbar

22.10.2013

WSJ: A Vision of Post-Crisis Europe

Sep

FAZ: Steuererhöhungen sind der falsche Weg

Die Koalitionsverhandlungen könnten lang und schwierig werden, aber nach allem Ermessen steht uns in den kommenden Jahren eine große Koalition unter klarer Führung der CDU/CSU bevor. Die Wähler haben es honoriert, dass sich die Lage in den letzten Jahren trotz der schweren Rezession in unseren europäischen Partnerländern verbessert hat: Höhere Beschäftigung, sinkende Arbeitslosigkeit sowie steigende Nettoeinkommen und Kaufkraft. Das Ausland lobt uns ob der Reformen der rund zehn Jahre zurückliegenden Agenda 2010 und fordert uns auf, mehr zu konsumieren und zu investieren. Und auch bei uns im Lande werden Erwartungen geschürt.

30.09.2013

FAZ: Steuererhöhungen sind der falsche Weg

Aug

FAZ: Keine weitere Lockerung der Geldpolitik

Die Europäische Zentralbank ist Forderungen nach einer weiteren Lockerung ihrer Politik nicht nachgekommen. Weder hat sie die Zinsen gesenkt, noch den Zeitraum präzisiert, für den sie auf ihrem Tiefstwert bleiben werden. Ebenso hat sie sich immer wiederkehrenden Forderungen verschlossen neue langfristige Finanzierungsgeschäfte abzuschließen, um den Rückgang ihrer Bilanzsumme zu stoppen oder zu verlangsamen. Und schon gar nicht folgt sie dem amerikanischem Vorbild, den Expansionskurs immer weiter fortzusetzen, bis die Arbeitslosigkeit ein bestimmtes Niveau unterschreitet. Das ist richtig so, um die Gefahr neuer Finanzmarktblasen zu vermindern.

05.08.2013

FAZ: Keine weitere Lockerung der Geldpolitik

Jul

Focus Online: Ist der Boom in den Schwellenländern vorbei?

Lange Zeit galten die Schwellenländer als Inbegriff von hohem Wirtschaftswachstum und damit als wichtiger Impulsgeber für die Weltwirtschaft. In den vergangenen Monaten haben sich jedoch die negativen Nachrichten aus den Schwellenländern regelrecht gehäuft: Enttäuschende Wachstumsraten, Massendemonstrationen, politische Unruhen und dann auch noch die kräftigen Kapitalabflüsse seit Ende Mai.

26.07.2013

Vollständiger Artikel nur auf Englisch verfügbar

Focus Online: Ist der Boom in den Schwellenländern vorbei?

Jun

FAZ: Wirtschaftsdaten bestätigen Reformstrategie

Entgegen einigen Vorhersagen vom Herbst 2012 ist der Euro weder abgeschafft noch haben ihn einzelne Länder verlassen. Die Angst an den Finanzmärkten ist verflogen und wir sehen erste Zeichen, dass sich die Wirtschaftserwartungen der Unternehmen und der Konsumenten verbessern.

10.06.2013

FAZ: Wirtschaftsdaten bestätigen Reformstrategie

Mai

Focus Online: Warum die Inflationswarner uns unnötig Angst machen

Die Europäische Zentralbank versucht, mit billigem Geld die Krise zu bekämpfen. Für die Geldstabilität besteht trotzdem erst einmal keine Gefahr – für die Finanzmärkte schon.

29.05.2013

Focus Online: Warum die Inflationswarner uns unnötig Angst machen

Financial Times: Central banks will keep equities afloat

Michael Heise, Chefökonom der Allianz SE, schreibt in der "Insight"-Kolumne der "Financial Times", dass die Finanzmärkte zwar weiterhin in Haussestimmung seien, es jedoch nicht die ermutigenden Daten seien, die den Auftrieb geben würden, sondern die Erkenntnis, dass eine expansive Geldpolitik noch eine Weile den Ton angeben werde. Heise schreibt, dass Aktien auch weiterhin eine solide Performance zeigen werden. Der Test für das Durchhaltevermögen des Marktes werde dann kommen, wenn sich die äußerst lockere Einstellung in der Geldpolitik ändert, fügt er hinzu. (Artikel nur auf englisch verfügbar)

15.05.2013

FT: Central banks will keep equities afloat

Apr

FAZ: Märkte honorieren Reformfortschritte

An den Finanzmärkten herrscht Zuversicht. Offenbar erwarten die Anleger, dass die Euro Schuldenkrise allmählich beigelegt werden kann. Weder die Krise in Zypern noch die Probleme in Italien oder Portugal haben die Märkte verunsichert, keine Spur von Angst und Schrecken wie noch im Sommer vergangenen Jahres. Unter den Banken kehrt allmählich Vertrauen zurück.

15.04.2013

FAZ: Märkte honorieren Reformfortschritte

Die Welt: Die vier großen Lügen der Euro-Debatte

Es gibt viele Argumente in der Diskussion über Europas Schuldenmisere. Einige davon werden gebetsmühlenartig wiederholt – obwohl sie falsch sind. Vier Aussagen, auf die Sie nicht hereinfallen sollten.

05.04.2013

Die Welt: Die vier großen Lügen in der Euro-Debatte

Mär

Handelsblatt: "Das muss Sache der Chefs sein"

Interview zur geplanten Freihandelszone EU-USA: Wolfgang Ischinger und Michael Heise.

25.03.2013

"Das muss Sache der Chefs sein"

Feb

FAZ: Führungsrolle für die EZB

„Vom Gelde hängt doch alles ab.“ Die Krise der vergangenen Jahre hat dieses Wort von Goethe noch einmal herausgestellt. Es war dem Gelddruck der Notenbanken, ihrem resoluten und koordinierten Handeln zu verdanken, dass die Weltwirtschaft nach Lehman nicht in die Depression versank. Und es ist sicherlich auch keine Übertreibung, die Beruhigung der Euro-Schuldenkrise maßgeblich der Geldpolitik der EZB anzurechnen.

18.02.2013

FAZ: Führungsrolle für die EZB

FAZ: "An den Finanzmärkten ist das Schlimmste vorbei"

Den Allianz-Chefsvolkswirt Michael Heise beeindrucken die Reformen in den Krisenländern. Weil sich auch die Weltkonjunktur erholt, hofft er auf eine Trendwende im Euroraum.

12.02.2013

FAZ: "An den Finanzmärkten ist das Schlimmste vorbei"

Handelsblatt: Hellas schafft die Wende

Die griechische Schuldenkrise hat an den Grundfesten der europäischen Wirtschaft gerüttelt. Wohl niemand hätte vor einigen Jahren gedacht, dass die Ungleichgewichte in dieser relativ kleinen Volkswirtschaft nahezu alle Europäer wirtschaftlich belasten. Kein Wunder, dass über Griechenland sehr emotionale Debatten geführt werden. Aber Emotionen sind hier nicht hilfreich.

05.02.2013

Handelsblatt: Hellas schafft die Wende

Jan

Financial Times: 'Grexit' fears are giving way to 'Crexit' optimism

Nov

FAZ: Deutschlands Verantwortung

25.11.2013

Deutschland sollte nicht entrüstet auf die Kritik aus Brüssel und Washington an unserem Leistungsbilanzüberschuss reagieren. Eine reflexartige Abwehr wäre aus mehreren Gründen nicht anzuraten. Wir Deutsche haben darauf hingearbeitet, dass der europäische Stabilitäts- und Wachstumspakt durch einen Mechanismus zur Überwachung von makroökonomischen Ungleichgewichten ergänzt wird.

FAZ: Deutschlands Verantwortung 
 

DHZ: Der Zinsschritt war nicht notwendig

22.11.2013

Michael Heise plädiert angesichts der sich abzeichnenden Entspannung im Euroraum für eine Zinswende. Im DHZ-Interview erklärt er, warum die Zinssenkung der EZB auf die Konsum- und Investitionsnachfrage in den Euro-Ländern kaum messbare Aus­wirkungen haben wird.

DeutscheHandwerksZeitung: Der Zinsschritt war nicht notwendig 
 

Financial Times: War die EZB Zinssenkung richtig?

18.11.2013

In einem Gastkommentar für die "Financial Times" befasst sich Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz SE, mit der Frage, ob die überraschende Zinssenkung der Europäischen Zentralbank Anfang November richtig war. Heise zufolge hängt die Antwort davon ab, ob die Eurozone eine "gute" oder "schlechte" Deflation erlebt. Er schreibt, der Preisverfall infolge struktureller Reformen könne - und sollte - nicht gestoppt werden. Heise resümiert, dass es letzten Endes vor einer Deflation nichts zu befürchten gebe, wenn sie verbesserte Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit signalisiere.

Nur auf englisch verfügbar:

Financial Times: ECB interest rate cut could kill the wrong guy 
 

Handelsblatt: Eine Agenda für den Aufbruch

13.11.2013

In Berlin wird über entscheidende wirtschaftspolitische Weichenstellungen für die Zukunft entschieden. Deutschland fordert Reformen von anderen Ländern, aber erfüllen wir selbst die Bedingungen, um langfristig erfolgreich zu bleiben?

Handelsblatt: Eine Agenda für den Aufbruch

Oct

WSJ: Eine Vision von Europa nach der Krise

2023 und die Europäer lieben die EU immer noch nicht. Aber es wird anerkannt, dass gemeinsames Handeln geholfen hat, die Euro-Krise zu überwinden.

Nur auf englisch verfügbar

22.10.2013

WSJ: A Vision of Post-Crisis Europe

Sep

FAZ: Steuererhöhungen sind der falsche Weg

Die Koalitionsverhandlungen könnten lang und schwierig werden, aber nach allem Ermessen steht uns in den kommenden Jahren eine große Koalition unter klarer Führung der CDU/CSU bevor. Die Wähler haben es honoriert, dass sich die Lage in den letzten Jahren trotz der schweren Rezession in unseren europäischen Partnerländern verbessert hat: Höhere Beschäftigung, sinkende Arbeitslosigkeit sowie steigende Nettoeinkommen und Kaufkraft. Das Ausland lobt uns ob der Reformen der rund zehn Jahre zurückliegenden Agenda 2010 und fordert uns auf, mehr zu konsumieren und zu investieren. Und auch bei uns im Lande werden Erwartungen geschürt.

30.09.2013

FAZ: Steuererhöhungen sind der falsche Weg

Aug

FAZ: Keine weitere Lockerung der Geldpolitik

Die Europäische Zentralbank ist Forderungen nach einer weiteren Lockerung ihrer Politik nicht nachgekommen. Weder hat sie die Zinsen gesenkt, noch den Zeitraum präzisiert, für den sie auf ihrem Tiefstwert bleiben werden. Ebenso hat sie sich immer wiederkehrenden Forderungen verschlossen neue langfristige Finanzierungsgeschäfte abzuschließen, um den Rückgang ihrer Bilanzsumme zu stoppen oder zu verlangsamen. Und schon gar nicht folgt sie dem amerikanischem Vorbild, den Expansionskurs immer weiter fortzusetzen, bis die Arbeitslosigkeit ein bestimmtes Niveau unterschreitet. Das ist richtig so, um die Gefahr neuer Finanzmarktblasen zu vermindern.

05.08.2013

FAZ: Keine weitere Lockerung der Geldpolitik

Jul

Focus Online: Ist der Boom in den Schwellenländern vorbei?

Lange Zeit galten die Schwellenländer als Inbegriff von hohem Wirtschaftswachstum und damit als wichtiger Impulsgeber für die Weltwirtschaft. In den vergangenen Monaten haben sich jedoch die negativen Nachrichten aus den Schwellenländern regelrecht gehäuft: Enttäuschende Wachstumsraten, Massendemonstrationen, politische Unruhen und dann auch noch die kräftigen Kapitalabflüsse seit Ende Mai.

26.07.2013

Vollständiger Artikel nur auf Englisch verfügbar

Focus Online: Ist der Boom in den Schwellenländern vorbei?

Jun

FAZ: Wirtschaftsdaten bestätigen Reformstrategie

Entgegen einigen Vorhersagen vom Herbst 2012 ist der Euro weder abgeschafft noch haben ihn einzelne Länder verlassen. Die Angst an den Finanzmärkten ist verflogen und wir sehen erste Zeichen, dass sich die Wirtschaftserwartungen der Unternehmen und der Konsumenten verbessern.

10.06.2013

FAZ: Wirtschaftsdaten bestätigen Reformstrategie

Mai

Focus Online: Warum die Inflationswarner uns unnötig Angst machen

Die Europäische Zentralbank versucht, mit billigem Geld die Krise zu bekämpfen. Für die Geldstabilität besteht trotzdem erst einmal keine Gefahr – für die Finanzmärkte schon.

29.05.2013

Focus Online: Warum die Inflationswarner uns unnötig Angst machen

Financial Times: Central banks will keep equities afloat

Michael Heise, Chefökonom der Allianz SE, schreibt in der "Insight"-Kolumne der "Financial Times", dass die Finanzmärkte zwar weiterhin in Haussestimmung seien, es jedoch nicht die ermutigenden Daten seien, die den Auftrieb geben würden, sondern die Erkenntnis, dass eine expansive Geldpolitik noch eine Weile den Ton angeben werde. Heise schreibt, dass Aktien auch weiterhin eine solide Performance zeigen werden. Der Test für das Durchhaltevermögen des Marktes werde dann kommen, wenn sich die äußerst lockere Einstellung in der Geldpolitik ändert, fügt er hinzu. (Artikel nur auf englisch verfügbar)

15.05.2013

FT: Central banks will keep equities afloat

Apr

FAZ: Märkte honorieren Reformfortschritte

An den Finanzmärkten herrscht Zuversicht. Offenbar erwarten die Anleger, dass die Euro Schuldenkrise allmählich beigelegt werden kann. Weder die Krise in Zypern noch die Probleme in Italien oder Portugal haben die Märkte verunsichert, keine Spur von Angst und Schrecken wie noch im Sommer vergangenen Jahres. Unter den Banken kehrt allmählich Vertrauen zurück.

15.04.2013

FAZ: Märkte honorieren Reformfortschritte

Die Welt: Die vier großen Lügen der Euro-Debatte

Es gibt viele Argumente in der Diskussion über Europas Schuldenmisere. Einige davon werden gebetsmühlenartig wiederholt – obwohl sie falsch sind. Vier Aussagen, auf die Sie nicht hereinfallen sollten.

05.04.2013

Die Welt: Die vier großen Lügen in der Euro-Debatte

Mär

Handelsblatt: "Das muss Sache der Chefs sein"

Interview zur geplanten Freihandelszone EU-USA: Wolfgang Ischinger und Michael Heise.

25.03.2013

"Das muss Sache der Chefs sein"

Feb

FAZ: Führungsrolle für die EZB

„Vom Gelde hängt doch alles ab.“ Die Krise der vergangenen Jahre hat dieses Wort von Goethe noch einmal herausgestellt. Es war dem Gelddruck der Notenbanken, ihrem resoluten und koordinierten Handeln zu verdanken, dass die Weltwirtschaft nach Lehman nicht in die Depression versank. Und es ist sicherlich auch keine Übertreibung, die Beruhigung der Euro-Schuldenkrise maßgeblich der Geldpolitik der EZB anzurechnen.

18.02.2013

FAZ: Führungsrolle für die EZB

FAZ: "An den Finanzmärkten ist das Schlimmste vorbei"

Den Allianz-Chefsvolkswirt Michael Heise beeindrucken die Reformen in den Krisenländern. Weil sich auch die Weltkonjunktur erholt, hofft er auf eine Trendwende im Euroraum.

12.02.2013

FAZ: "An den Finanzmärkten ist das Schlimmste vorbei"

Handelsblatt: Hellas schafft die Wende

Die griechische Schuldenkrise hat an den Grundfesten der europäischen Wirtschaft gerüttelt. Wohl niemand hätte vor einigen Jahren gedacht, dass die Ungleichgewichte in dieser relativ kleinen Volkswirtschaft nahezu alle Europäer wirtschaftlich belasten. Kein Wunder, dass über Griechenland sehr emotionale Debatten geführt werden. Aber Emotionen sind hier nicht hilfreich.

05.02.2013

Handelsblatt: Hellas schafft die Wende

Jan

Financial Times: 'Grexit' fears are giving way to 'Crexit' optimism

2012

  • Dez

  • Nov

  • Oct

  • Sep

  • Jul

  • Jun

  • Mai

  • Mar

  • Feb

  • Jan

Dez

FAZ: Weihnachtsstimmung am Finanzmarkt

24.12.2012

Das diesjährige Weihnachtsfest hat dem Einzelhandel ein gutes Geschäft gebracht. Aber auch an den internationalen Finanzmärkten herrschte vorweihnachtliche Kaufstimmung. Die Anleger zeigen eine bemerkenswerte Zuversicht für 2013, und das nur wenige Monate nach einer Krise, die Zweifel weckte, ob der Euro überhaupt noch eine Zukunft habe.

FAZ: Weihnachtsstimmung am Finanzmarkt

Nov

Financial Times Deutschland: Mehr Begeisterung für Europa - aber wie?

Der allgemeine Ruf nach „mehr Europa“ reicht nicht. Wir brauchen starke Regeln. Dann klappt es mit dem Euro – und die Zustimmung der Bürger zur EU steigt.
Die gegenwärtige Krise verlangt nach einer neuen Zielbestimmung für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWU). „Mehr Europa“ scheint die klare Botschaft zu sein, denn eine Währungsunion braucht gemeinsame Regeln und ein gemeinsames Politikverständnis. Der undifferenzierte Ruf nach mehr Europa stößt inzwischen aber vielerorts auf Ablehnung. Befürchtet werden neue Kosten, Regulierungen und mehr Zentralismus. Dies darf jedoch nicht das Verständnis sein.
Europa braucht die Vielfalt: So wie die Finanzmärkte nur gut funktionieren, wenn nicht alle Investoren in Panik oder Euphorie die gleichen Anlagestrategien verfolgen, oder wie Städte pulsieren, wenn ihre Bewohner je ihre eigenen Interessen verfolgen und nicht Massenveranstaltungen den Rhythmus der Stadt stocken lassen.

13.11.2012

Financial Times Deutschland: Mehr Begeisterung für Europa - aber wie?

Oct

Börse Online: Perspektiven

Die Eurokrise ist von Anbeginn ein Ringen zweier mächtiger und gegensätzlicher Kräfte: Auf der einen Seite stehen die Fliehkräfte der Finanzmärkte, die selbst ein Auseinanderbrechen der Währungsunion ins Kalkül ziehen, auf der anderen Seite die Integrationsbemühungen der Politik, die eine Vertiefung der Währungsunion anstrebt. Bislang war es schwierig, sich auf einen Gewinner festzulegen. Die Politik schien den desintegrativen Marktkräften nichts Gleichwertiges entgegensetzen zu können.

30.10.2012

Börse Online: Perspektiven

FAZ: Licht am Horizont

Der Euro ist seit mehr als zwei Jahren widerstreitenden Kräften ausgesetzt: Den Fliehkräften der Finanzmärkte, die nicht weniger als ein Auseinanderbrechen derWährungsunion ins Kalkül ziehen, stehen die Rettungsversuche und Integrationsbemühungen der Politik gegenüber.Wer dabei am Ende die Oberhand behalten würde, war bisweilen nicht leicht zu erkennen. Die Politik schien den Marktkräften wenig entgegensetzen zu können.

29.10.2012

FAZ: Licht am Horizont

Sep

FAZ: Mit Sicherheitsnetz intervenieren

Die EZB steckt in einem Dilemma. Gerade in den Ländern der Eurozone, in denen expansive Impulse gebraucht würden, sind die Zinsen hoch und die Kreditbedingungen für Unternehmen und Banken besonders schlecht. Die Ursachen dafür sind offensichtlich. Die Märkte zweifeln an überzeugenden politischen Lösungen der Krise und damit an der Bonität ganzer Staaten und der Stabilität des Euro. Was kann die EZB tun? Abwarten und zuschauen, bis die Regierungen eine Antwort auf die Wirtschaftsprobleme in ihren Ländern gefunden haben? Oder aktiv an der Beseitigung der Zweifel mitwirken? Letzteres ist sicher zu begrüßen. Entscheidend ist aber, in welcher Form die EZB aktiv wird.

03.09.2012

FAZ: Mit Sicherheitsnetz intervenieren

Jul

Die Welt: Die D-Mark wäre eine große Belastung für Deutschland

Seit über zwei Jahren kämpft Europa mit der Staatsschuldenkrise – ein Ende ist nicht in Sicht. Immer höhere Garantien, gigantische Haftungssummen und viele Unsicherheiten lassen Zweifel daran aufkommen, ob die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands ausreicht, sich dem Strudel der Krise zu entziehen. In diesem Umfeld ist es kein Wunder, dass sich viele Deutsche die D-Mark zurückwünschen. So verständlich dieser Wunsch auf den ersten Blick auch sein mag, über die Kosten der Wiedereinführung der D-Mark bestehen vielfach Illusionen.

30.07.2012

Die Welt: Die D-Mark wäre eine große Belastung für Deutschland

FAZ: Auf die Umsetzung kommt es an

Bei ihrem heutigen Treffen werden die Finanzminister der Eurogruppe damit beginnen, die Beschlüsse des Gipfels von Ende Juni zu konkretisieren. Dem kommt große Bedeutung zu, denn ohne eindeutige Beschlusslage und effiziente Umsetzungspläne werden die Investoren an den Kapitalmärkten nicht mehr Klarheit und Sicherheit bekommen. Einiges dürfte auf der Agenda stehen oder zumindest am Rande diskutiert werden: Etwa der geplante europäische Wachstumspakt, Schritte zur weiteren Integration Europas und vor allemWege zur Stabilisierung der Banken in Spanien und Zypern. Beabsichtigt ist eine europäische Bankenaufsicht, die mit Mitteln des ESM und unter Verzicht auf die Vorrangstellung dieser Behörde als Gläubigerin Banken direkt restrukturieren kann.

09.07.2012

FAZ: Auf die Umsetzung kommt es an

FT: 'Free insurance' option has no stigma

Trotz der Entspannung nach dem EU-Gipfel bleiben die Renditen in Spanien und Italien gefährlich hoch. Sollte die EZB wieder Staatsanleihen aufkaufen?

03.07.2012

(nur auf englisch verfügbar)

FT: 'Free insurance' option has no stigma

Jun

Wall Street Journal: The Bull Case for Spain

Nachdem Spanien unter den Rettungsschirm geschlüpft ist, sind die Aussichten für die Wirtschaft gar nicht so schlecht, wenn andere Herausforderungen konsequent angegangen werden.

11.06.2012

(nur auf englisch verfügbar)

WSJ: The Bull Case for Spain

Börse Online: Erhöhte Wachsamkeit in der Wirtschaftspolitik

Alle Anstrengungen zur Überwindung der Schuldenkrise im Euro-Raum werden derzeit überschattet von den Unwägbarkeiten in der weiteren Entwicklung in Griechenland. Falls die neue Regierung nach den Wahlen am 17. Juni die mit der EU, der EZB und dem IWF vereinbarten Reform- und Sparauflagen aufkündigen wird, ist ein Austritt des Landes aus dem Euro-Währungsgebiet wohl kaum vermeidbar. Das nährt das Misstrauen der Investoren gegenüber anderen EU-Ländern, insbesondere gegenüber Spanien, zusätzlich. Dabei gibt es durchaus Belege, dass die ergriffenen Maßnahmen Wirkung zeigen.

06.06.2012

Börse Online: Erhöhte Wachsamkeit in der Wirtschaftspolitik

Mai

FTD: Noch ist Hellas nicht verloren

Den Marathon als Ausdruck der Ausdauer und Härte haben die Griechen erfunden – und doch drohen sie kurz vor dem Ziele aufzugeben. Das wäre ein weiterer Akt der griechischen Tragödie. Mit einer Aufkündigung aller Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Ausland und der Konsolidierungsversprechen wäre wohl zwangsläufig ein Euro Austritt verbunden. Damit würde das Sparen nicht enden, wie es Politiker dem Volke fälschlicherweise nahelegen, sondern gerade erst beginnen, und zwar in einer viel drastischeren Form als heute.

29.05.2012

FTD: Noch ist Hellas nicht verloren

FAZ: Neue Konjunkturprogramme sind keine Lösung

Die Sparpolitik europäischer Regierungen ist in Verruf geraten. Griechenland droht am Widerstand der Bevölkerung dagegen zu scheitern. Aber auch in Frankreich und anderswo wird ein Ende der Sparsamkeit gefordert. Die herrschende Politik führe immer tiefer in eine Abwärtsspirale hinein. Politiker, aber mitunter auch Ökonomen schließen sich diesen populären Argumenten an und wecken Erwartungen, die nicht erfüllt werden können.

14.05.2012

FAZ: Neue Konjunkturprogramme sind keine Lösung

Mar

FAZ: Mehr Entlastung der EZB

Je lauter die Finanzmärkte applaudieren, desto stärker werden bei vielen die Zweifel, ob die Sondermaßnahmen der EZB nicht übers Ziel hinaus geschossen sind.

19.03.2012

FAZ: Mehr Entlastung der EZB

Handelsblatt: Außer Kontrolle

Michael Heise warnt vor den Risiken im Zahlungssystem der Euro-Gruppe

14.03.2012

Handelsblatt: Außer Kontrolle. Die Risiken der Target-Salden

Feb

FTD: Auf die inneren Werte kommt es an

Die Ratingagenturen ignorieren, was wirklich in der Euro-Zone geschieht. Denn wer genauer hinsieht, erkennt: Die Schuldenstaaten machen Fortschritte

01.02.2012

FTD: Auf die inneren Werte kommt es an

Jan

Münchner Merkur: Was wäre, wenn die D-Mark wiederkäme

Als Chefvolkswirt der Allianz kennt Michael Heise das, was ominös als „die Finanzmärkte“ durch die Debatten geistert, aus der Innen-Perspektive. Der Münchner Versicherungsriese verwaltet für seine Kunden die ungeheure Summe von 1,5 Billionen Euro. Die Allianz ist einer der größten Kapitalanleger der Welt. Ein Gespräch.

27.01.2012

Münchner Merkur: Was wäre, wenn die D-Mark wiederkäme

Börse Online: EZB-Politik und der Euro-Wechselkurs

Die Europäische Zentralbank spielt im Kampf um den Euro inzwischen eine herausragende Rolle. Sie hat ihren Kurs auf Expansion gestellt, mit der Rückführung des Leitzinses auf 1%, der Ausweitung der „unkonventionellen“ Maßnahmen durch dreijährige Refinanzierungsge-schäfte für Banken mit voller Zuteilung, geringere Anforderungen für die Sicherheitshinterlegungen von Banken und die Halbierung des Mindestreservesatzes. Deutlicher könnte die EZB ihre Rolle als Geldgeber der letzten Instanz – „lender of last resort“ – für Banken kaum belegen. Beim ersten Dreijahrestender – ein weiterer ist für Februar geplant – versorgten sich die Banken üppig mit rund 490 Mrd. € Liquidität. Damit hat die EZB auf ihre Weise einen beachtlichen Rettungsschirm gespannt.

26.01.2012

Börse Online: EZB-Politik und der Euro-Wechselkurs

Focus Money: Wirtschaft 2012: Moderate Aufwärtsentwicklung

Michael Heise rechnet nicht mit einer globalen Rezession. Von der Politik fordert er beherztes Handeln angesichts enormer Herausforderungen. Die Weltwirtschaft musste 2011 gleich mehrere Schocks verkraften. Im ersten Halbjahr waren es vor allem der durch den Rohstoffpreisanstieg bedingte Kaufkraftentzug bei Haushalten und Unternehmen sowie die in Folge der Natur- und Reaktorkatastrophe in Japan aufgetretene Störung der internationalen Lieferketten, die zu einer Abschwächung der Weltkonjunktur beitrugen. Im zweiten Halbjahr eskalierte dann die Staatsschuldenkrise im Euro-Raum, was erhebliche Finanzmarktturbulenzen verursachte. Die Wirtschaft schwächte sich weiter ab.

25.01.2012

Focus Money: Wirtschaft 2012: Moderate Aufwärtsentwicklung

FAZ: Hoffnungschimmer vor dem Gipfel

Die jüngsten Ratingurteile durch Standard & Poor’s hinterlassen den Eindruck, dass die Euro-Rettungsbemühungen allesamt in die falsche Richtung laufen und 2012 mit einer weiteren Zuspitzung der Krise zu rechnen ist. Doch dieser Eindruck ist falsch. Wichtige Weichen sind richtig gestellt. Dies liegt weniger am neuen „Fiskalpakt“, über den auf dem nächsten „Krisengipfel“ Einigkeit erzielt werden soll. Hier besteht – nicht nur wegen der rechtlichen Schwierigkeiten – die akute Gefahr der Verwässerung, so dass am Ende nichts Entscheidendes zu den bestehenden Regeln hinzu- und nur ein „Stabilitätspakt deluxe“ herauskommt. Allerdings hat auch der alte Stabilitätspakt gezeigt, dass letztlich der politische Wille, nicht der Buchstabe des Paragraphen entscheidet, ob stabilitätspolitische Vorsätze eingehalten werden.

23.01.2012

FAZ: Hoffnungsschimmer vor dem Gipfel

FuW: Es gibt auch ein positives Konjunktzurszenario

Finanz und Wirtschaft: Ein Interview mit Dr. Michael Heise zu den Aussichten für 2012 und zur Bewältigung der Schuldenkrise.

07.01.2012

FuW: Es gibt auch ein positives Konjunkturszenario

ZDF: Streitgespräch zur Zukunft des Euro

In Italien wieder mit Lire bezahlen? Der Euro-Kritiker Joachim Starbatty will, dass wettbewerbsunfähige Länder den Euro aufgeben. Ökonom Michael Heise meint: Die Privatisierung von Staatsvermögen in den Wackelstaaten bringt mehr.

01.01.2012

ZDF: Ein Streitgespräch zur Zukunft des Euro

Dez

FAZ: Weihnachtsstimmung am Finanzmarkt

24.12.2012

Das diesjährige Weihnachtsfest hat dem Einzelhandel ein gutes Geschäft gebracht. Aber auch an den internationalen Finanzmärkten herrschte vorweihnachtliche Kaufstimmung. Die Anleger zeigen eine bemerkenswerte Zuversicht für 2013, und das nur wenige Monate nach einer Krise, die Zweifel weckte, ob der Euro überhaupt noch eine Zukunft habe.

FAZ: Weihnachtsstimmung am Finanzmarkt

Nov

Financial Times Deutschland: Mehr Begeisterung für Europa - aber wie?

Der allgemeine Ruf nach „mehr Europa“ reicht nicht. Wir brauchen starke Regeln. Dann klappt es mit dem Euro – und die Zustimmung der Bürger zur EU steigt.
Die gegenwärtige Krise verlangt nach einer neuen Zielbestimmung für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion (EWU). „Mehr Europa“ scheint die klare Botschaft zu sein, denn eine Währungsunion braucht gemeinsame Regeln und ein gemeinsames Politikverständnis. Der undifferenzierte Ruf nach mehr Europa stößt inzwischen aber vielerorts auf Ablehnung. Befürchtet werden neue Kosten, Regulierungen und mehr Zentralismus. Dies darf jedoch nicht das Verständnis sein.
Europa braucht die Vielfalt: So wie die Finanzmärkte nur gut funktionieren, wenn nicht alle Investoren in Panik oder Euphorie die gleichen Anlagestrategien verfolgen, oder wie Städte pulsieren, wenn ihre Bewohner je ihre eigenen Interessen verfolgen und nicht Massenveranstaltungen den Rhythmus der Stadt stocken lassen.

13.11.2012

Financial Times Deutschland: Mehr Begeisterung für Europa - aber wie?

Oct

Börse Online: Perspektiven

Die Eurokrise ist von Anbeginn ein Ringen zweier mächtiger und gegensätzlicher Kräfte: Auf der einen Seite stehen die Fliehkräfte der Finanzmärkte, die selbst ein Auseinanderbrechen der Währungsunion ins Kalkül ziehen, auf der anderen Seite die Integrationsbemühungen der Politik, die eine Vertiefung der Währungsunion anstrebt. Bislang war es schwierig, sich auf einen Gewinner festzulegen. Die Politik schien den desintegrativen Marktkräften nichts Gleichwertiges entgegensetzen zu können.

30.10.2012

Börse Online: Perspektiven

FAZ: Licht am Horizont

Der Euro ist seit mehr als zwei Jahren widerstreitenden Kräften ausgesetzt: Den Fliehkräften der Finanzmärkte, die nicht weniger als ein Auseinanderbrechen derWährungsunion ins Kalkül ziehen, stehen die Rettungsversuche und Integrationsbemühungen der Politik gegenüber.Wer dabei am Ende die Oberhand behalten würde, war bisweilen nicht leicht zu erkennen. Die Politik schien den Marktkräften wenig entgegensetzen zu können.

29.10.2012

FAZ: Licht am Horizont

Sep

FAZ: Mit Sicherheitsnetz intervenieren

Die EZB steckt in einem Dilemma. Gerade in den Ländern der Eurozone, in denen expansive Impulse gebraucht würden, sind die Zinsen hoch und die Kreditbedingungen für Unternehmen und Banken besonders schlecht. Die Ursachen dafür sind offensichtlich. Die Märkte zweifeln an überzeugenden politischen Lösungen der Krise und damit an der Bonität ganzer Staaten und der Stabilität des Euro. Was kann die EZB tun? Abwarten und zuschauen, bis die Regierungen eine Antwort auf die Wirtschaftsprobleme in ihren Ländern gefunden haben? Oder aktiv an der Beseitigung der Zweifel mitwirken? Letzteres ist sicher zu begrüßen. Entscheidend ist aber, in welcher Form die EZB aktiv wird.

03.09.2012

FAZ: Mit Sicherheitsnetz intervenieren

Jul

Die Welt: Die D-Mark wäre eine große Belastung für Deutschland

Seit über zwei Jahren kämpft Europa mit der Staatsschuldenkrise – ein Ende ist nicht in Sicht. Immer höhere Garantien, gigantische Haftungssummen und viele Unsicherheiten lassen Zweifel daran aufkommen, ob die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands ausreicht, sich dem Strudel der Krise zu entziehen. In diesem Umfeld ist es kein Wunder, dass sich viele Deutsche die D-Mark zurückwünschen. So verständlich dieser Wunsch auf den ersten Blick auch sein mag, über die Kosten der Wiedereinführung der D-Mark bestehen vielfach Illusionen.

30.07.2012

Die Welt: Die D-Mark wäre eine große Belastung für Deutschland

FAZ: Auf die Umsetzung kommt es an

Bei ihrem heutigen Treffen werden die Finanzminister der Eurogruppe damit beginnen, die Beschlüsse des Gipfels von Ende Juni zu konkretisieren. Dem kommt große Bedeutung zu, denn ohne eindeutige Beschlusslage und effiziente Umsetzungspläne werden die Investoren an den Kapitalmärkten nicht mehr Klarheit und Sicherheit bekommen. Einiges dürfte auf der Agenda stehen oder zumindest am Rande diskutiert werden: Etwa der geplante europäische Wachstumspakt, Schritte zur weiteren Integration Europas und vor allemWege zur Stabilisierung der Banken in Spanien und Zypern. Beabsichtigt ist eine europäische Bankenaufsicht, die mit Mitteln des ESM und unter Verzicht auf die Vorrangstellung dieser Behörde als Gläubigerin Banken direkt restrukturieren kann.

09.07.2012

FAZ: Auf die Umsetzung kommt es an

FT: 'Free insurance' option has no stigma

Trotz der Entspannung nach dem EU-Gipfel bleiben die Renditen in Spanien und Italien gefährlich hoch. Sollte die EZB wieder Staatsanleihen aufkaufen?

03.07.2012

(nur auf englisch verfügbar)

FT: 'Free insurance' option has no stigma

Jun

Wall Street Journal: The Bull Case for Spain

Nachdem Spanien unter den Rettungsschirm geschlüpft ist, sind die Aussichten für die Wirtschaft gar nicht so schlecht, wenn andere Herausforderungen konsequent angegangen werden.

11.06.2012

(nur auf englisch verfügbar)

WSJ: The Bull Case for Spain

Börse Online: Erhöhte Wachsamkeit in der Wirtschaftspolitik

Alle Anstrengungen zur Überwindung der Schuldenkrise im Euro-Raum werden derzeit überschattet von den Unwägbarkeiten in der weiteren Entwicklung in Griechenland. Falls die neue Regierung nach den Wahlen am 17. Juni die mit der EU, der EZB und dem IWF vereinbarten Reform- und Sparauflagen aufkündigen wird, ist ein Austritt des Landes aus dem Euro-Währungsgebiet wohl kaum vermeidbar. Das nährt das Misstrauen der Investoren gegenüber anderen EU-Ländern, insbesondere gegenüber Spanien, zusätzlich. Dabei gibt es durchaus Belege, dass die ergriffenen Maßnahmen Wirkung zeigen.

06.06.2012

Börse Online: Erhöhte Wachsamkeit in der Wirtschaftspolitik

Mai

FTD: Noch ist Hellas nicht verloren

Den Marathon als Ausdruck der Ausdauer und Härte haben die Griechen erfunden – und doch drohen sie kurz vor dem Ziele aufzugeben. Das wäre ein weiterer Akt der griechischen Tragödie. Mit einer Aufkündigung aller Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Ausland und der Konsolidierungsversprechen wäre wohl zwangsläufig ein Euro Austritt verbunden. Damit würde das Sparen nicht enden, wie es Politiker dem Volke fälschlicherweise nahelegen, sondern gerade erst beginnen, und zwar in einer viel drastischeren Form als heute.

29.05.2012

FTD: Noch ist Hellas nicht verloren

FAZ: Neue Konjunkturprogramme sind keine Lösung

Die Sparpolitik europäischer Regierungen ist in Verruf geraten. Griechenland droht am Widerstand der Bevölkerung dagegen zu scheitern. Aber auch in Frankreich und anderswo wird ein Ende der Sparsamkeit gefordert. Die herrschende Politik führe immer tiefer in eine Abwärtsspirale hinein. Politiker, aber mitunter auch Ökonomen schließen sich diesen populären Argumenten an und wecken Erwartungen, die nicht erfüllt werden können.

14.05.2012

FAZ: Neue Konjunkturprogramme sind keine Lösung

Mar

FAZ: Mehr Entlastung der EZB

Je lauter die Finanzmärkte applaudieren, desto stärker werden bei vielen die Zweifel, ob die Sondermaßnahmen der EZB nicht übers Ziel hinaus geschossen sind.

19.03.2012

FAZ: Mehr Entlastung der EZB

Handelsblatt: Außer Kontrolle

Michael Heise warnt vor den Risiken im Zahlungssystem der Euro-Gruppe

14.03.2012

Handelsblatt: Außer Kontrolle. Die Risiken der Target-Salden

Feb

FTD: Auf die inneren Werte kommt es an

Die Ratingagenturen ignorieren, was wirklich in der Euro-Zone geschieht. Denn wer genauer hinsieht, erkennt: Die Schuldenstaaten machen Fortschritte

01.02.2012

FTD: Auf die inneren Werte kommt es an

Jan

Münchner Merkur: Was wäre, wenn die D-Mark wiederkäme

Als Chefvolkswirt der Allianz kennt Michael Heise das, was ominös als „die Finanzmärkte“ durch die Debatten geistert, aus der Innen-Perspektive. Der Münchner Versicherungsriese verwaltet für seine Kunden die ungeheure Summe von 1,5 Billionen Euro. Die Allianz ist einer der größten Kapitalanleger der Welt. Ein Gespräch.

27.01.2012

Münchner Merkur: Was wäre, wenn die D-Mark wiederkäme

Börse Online: EZB-Politik und der Euro-Wechselkurs

Die Europäische Zentralbank spielt im Kampf um den Euro inzwischen eine herausragende Rolle. Sie hat ihren Kurs auf Expansion gestellt, mit der Rückführung des Leitzinses auf 1%, der Ausweitung der „unkonventionellen“ Maßnahmen durch dreijährige Refinanzierungsge-schäfte für Banken mit voller Zuteilung, geringere Anforderungen für die Sicherheitshinterlegungen von Banken und die Halbierung des Mindestreservesatzes. Deutlicher könnte die EZB ihre Rolle als Geldgeber der letzten Instanz – „lender of last resort“ – für Banken kaum belegen. Beim ersten Dreijahrestender – ein weiterer ist für Februar geplant – versorgten sich die Banken üppig mit rund 490 Mrd. € Liquidität. Damit hat die EZB auf ihre Weise einen beachtlichen Rettungsschirm gespannt.

26.01.2012

Börse Online: EZB-Politik und der Euro-Wechselkurs

Focus Money: Wirtschaft 2012: Moderate Aufwärtsentwicklung

Michael Heise rechnet nicht mit einer globalen Rezession. Von der Politik fordert er beherztes Handeln angesichts enormer Herausforderungen. Die Weltwirtschaft musste 2011 gleich mehrere Schocks verkraften. Im ersten Halbjahr waren es vor allem der durch den Rohstoffpreisanstieg bedingte Kaufkraftentzug bei Haushalten und Unternehmen sowie die in Folge der Natur- und Reaktorkatastrophe in Japan aufgetretene Störung der internationalen Lieferketten, die zu einer Abschwächung der Weltkonjunktur beitrugen. Im zweiten Halbjahr eskalierte dann die Staatsschuldenkrise im Euro-Raum, was erhebliche Finanzmarktturbulenzen verursachte. Die Wirtschaft schwächte sich weiter ab.

25.01.2012

Focus Money: Wirtschaft 2012: Moderate Aufwärtsentwicklung

FAZ: Hoffnungschimmer vor dem Gipfel

Die jüngsten Ratingurteile durch Standard & Poor’s hinterlassen den Eindruck, dass die Euro-Rettungsbemühungen allesamt in die falsche Richtung laufen und 2012 mit einer weiteren Zuspitzung der Krise zu rechnen ist. Doch dieser Eindruck ist falsch. Wichtige Weichen sind richtig gestellt. Dies liegt weniger am neuen „Fiskalpakt“, über den auf dem nächsten „Krisengipfel“ Einigkeit erzielt werden soll. Hier besteht – nicht nur wegen der rechtlichen Schwierigkeiten – die akute Gefahr der Verwässerung, so dass am Ende nichts Entscheidendes zu den bestehenden Regeln hinzu- und nur ein „Stabilitätspakt deluxe“ herauskommt. Allerdings hat auch der alte Stabilitätspakt gezeigt, dass letztlich der politische Wille, nicht der Buchstabe des Paragraphen entscheidet, ob stabilitätspolitische Vorsätze eingehalten werden.

23.01.2012

FAZ: Hoffnungsschimmer vor dem Gipfel

FuW: Es gibt auch ein positives Konjunktzurszenario

Finanz und Wirtschaft: Ein Interview mit Dr. Michael Heise zu den Aussichten für 2012 und zur Bewältigung der Schuldenkrise.

07.01.2012

FuW: Es gibt auch ein positives Konjunkturszenario

ZDF: Streitgespräch zur Zukunft des Euro

In Italien wieder mit Lire bezahlen? Der Euro-Kritiker Joachim Starbatty will, dass wettbewerbsunfähige Länder den Euro aufgeben. Ökonom Michael Heise meint: Die Privatisierung von Staatsvermögen in den Wackelstaaten bringt mehr.

01.01.2012

ZDF: Ein Streitgespräch zur Zukunft des Euro

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Nov

FAZ: Gipfelbeschlüsse endlich umsetzen

Je mehr Investoren sich vom Euroraum abwenden, desto lauter werden die Rufe nach einer „letzten Instanz“. Für manche sollte es die EZB sein, die sich bereit erklärt, Staatsanleihen von verschuldeten Euromitgliedern unbegrenzt zu übernehmen, andere präferieren eine europäische Schuldenagentur, die gemeinschaftliche Eurobonds platziert, mit denen sich alle Euroländer zu ähnlichen Konditionen finanzieren können. Hoffentlich bleiben uns diese Sackgassen der Eurorettung erspart.

28.11.2011

FAZ: Gipfelbeschlüsse endlich umsetzen

Oct

Handelsblatt: Schuldenkrise - Das Verlustrisiko begrenzen

Es fehlt nicht an Lösungsvorschlägen für die Euro-Krise - nun müssen sie endlich umgesetzt werden. Ein wichtiges Element ist die Versicherung der Schulden schwacher Staaten.

21.10.2011

Handelsblatt: Schuldenkrise - Das Verlustrisiko begrenzen

Börse Online: Elemente zur Lösung sind nun vorhanden

Rezessionsängste und die Verunsicherung über die Zukunft des Euro haben in den vergangenen Monaten zu heftigen Kursverlusten an den Börsen geführt. Zuletzt haben die stark gebeutelten Aktienmärkte allerdings wieder Boden gut machen können. Ist das nun die Kehrtwende oder nur eine Bullenfalle?

20.10.2011

Börse Online: Elemente zur Lösung sind nun vorhanden

FAZ: EFSF - Kein Kredithebel durch EZB

Die Abgeordneten des deutschen Parlaments haben den Rettungsschirm EFSF verabschiedet und – mit Hilfe des Verfassungsgerichts – ihre zukünftige Einflussnahme gesichert. Aber wieder einmal sind die Ereignisse der europäischen Schuldenkrise den Beschlüssen der Politik enteilt. Noch bevor die neue, erweiterte Faszilität einsatzfähig ist, wird von vielen Seiten ihre Aufstockung oder „Hebelung“ mit Krediten gefordert.

04.10.2011

FAZ: EFSF - Kein Kredithebel durch die EZB

Aug

FAZ: Herausforderungen nach dem Gipfel

Die Beschlüsse des letzten Euro-Gipfels haben die Finanzmärkte noch nicht beruhigen können. Italien und Spanien sind ins Visier geraten. Vor allem in Deutschland wird die „Vergemeinschaftung der Schulden" kritisiert, die auch die letzte Akzeptanz des Euro in der Bevölkerung untergrabe. Die Beteiligung der privaten Gläubiger sei zu gering und Griechenland keineswegs gerettet".

08.08.2011

WFAZ: Herausforderungen nach dem Gipfel

Jul

Wall Street Journal: "The Treasury-Bund Yield Puzzle"

Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, erklärt in einem Beitrag für die Wall Street Journal, warum die Renditen bei US und bundesdeutschen Staatsanleihen gegenwärtig so niedrig sind. (nur auf englisch)

19.07.2011

Wall Street Journal: "The Treasury-Bund Yield Puzzle"

Finanz und Wirtschaft: "Gefahr für die Stabilität der Eurozone"

Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, zu den Risiken der Schuldenkrise, einer Umschuldung Griechenlands und dem Rätsel nicht risikogrechter Renditen. Ein Interview mit der Schweizer Zeitschrift "Finanz und Wirtschaft"

16.07.2011

Finanz und Wirtschaft: "Gefahr für die Stabilität der Eurozone"

Investment.com: "Kein Zweifel an der EZB"

Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, glaubt an die Kraft der Europäischen Zentralbank und ärgert sich manchmal über Spekulanten. Seine Antworten zu dem kleinen Inflations-Fragebogen von Investment.com.

05.07.2011

Investment.com: "Kein Zweifel an der EZB"

VDI: "Nur Schulden zu streichen, hilft nicht weiter"

Die deutsche Wirtschaft boomt, doch der Gegenwind nimmt zu. Mit einem dreistelligen Milliardenbetrag konnte bislang die Pleite von Griechenland, Irland und Portugal verhindert werden. Doch warum soll allein der Steuerzahler die Zeche zahlen? Warum werden private Gläubiger geschont? Fragen an Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz-Gruppe.

01.07.2011

VDI: "Nur Schulden zu streichen, hilft nicht weiter"

Jun

FAZ: Perspektive für Griechenland

Wie geht es weiter mit Griechenland? Seit Monaten wird hauptsächlich über verschiedene Varianten einer Schuldenerleichterung für den griechischen Staat diskutiert - weniger über die Revitalisierung und die Zukunftsperspektive der griechischen Wirtschaft. Sicherlich ist es wichtig, die Zins- und Schuldenlast für Griechenland in Grenzen zu halten, genügend Vorschläge sind gemacht worden. Eine sinnvolle Möglichkeit wäre ein Rückkauf von griechischen Anleihen durch eine EU-Institution. Dabei würden die Anleihen zu dem niedrigen unter dem Nennwert liegenden Marktpreis aufgekauft, ihr Nominalwert reduziert und mit einer Teilgarantie des EFSF versehen. Die Investoren hätten dann geringere, aber dafür sicherere Forderungen.

14.06.2011

(nur auf englisch verfügbar)

FAZ: Perspektive für Griechenland

Börse Online: Die Aktienmärkte – ein guter Seismograph?

Die Aktienmärkte stehen in dem Ruf, sensibel auf ökonomische und politische Risiken zu regieren. Die ersten Monate dieses Jahres verliefen an den Aktienmärkten zwar nicht schwankungsfrei, gemessen an früheren Jahren hielt sich das Auf und Ab aber in Grenzen. Volatilitätsindizes für den deutschen (VDAX) und für den amerikanischen Aktienmarkt (VIX) waren dementsprechend auf einem niedrigen Niveau – meist deutlich unter ihrem historischen Durchschnitt. Eigentlich müsste man daraus schließen, dass 2011 bisher ein Jahr mit geringen Risiken und ohne Überraschungen war.

01.06.2011

Börse Online: Die Aktienmärkte – ein guter Seismograph?

Mai

Börsen-Zeitung: Keine goldenen Jahre ohne Reformen

Selten gab es einen so drastischen und schnellen Meinungswandel wie zuletzt bei den Einschätzungen zur deutschen Wirtschaft. Noch vor drei, vierJahren galt Deutschland als der "kranke Mann Europas". Geplagt von geringen Investitionen, einer hohen Arbeitslosenquote, einem strikt geregelten Arbeitsmarkt und einer schrumpfenden Bevölkerung, hinkte es seinen Nachbarn hinterher. Deutschlands geringes Wirtschaftswachstum, galt bereits als pathologisch. Doch heute, nur wenig später, wird die deutsche Wirtschaft über den grünen Klee gelobt. Wegen der hohen Wettbewerbsfähigkeit scheint sogar Vollbeschäftigung denkbar.

17.05.2011

Börsen-Zeitung: Keine goldenen Jahre ohne Reformen

Leipziger Zeitung: Kurzinterview mit Michael Heise

Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise zu Griechenland

12.05.2011

Leipziger Zeitung: Kurzinterview mit Michael Heise zu Griechenland

Apr

FAZ: Europäischer Anleiheversicherer

Griechenland ist nach wie vor entschlossen, seine Schulden vollständig zu bedienen. Dennoch wird vermehrt ein Schuldenschnitt gefordert. Ist man sich der Folgen bewusst ? Im Englischen heißt es: be careful what you wish for.

18.04.2011

FAZ: Europäischer Anleiheversicherer

Nordwest Zeitung: Interview mit Michael Heise

Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise zu Schuldenkrise, Zinsen und Arbeitsmarkt

16.04.2011

Nordwest Zeitung: Interview mit Michael Heise

Feb

FAZ: EZB wird Zinsen normalisieren

Die geldpolitische Wende der Europäischen Zentralbank (EZB) scheint nun doch näher zu rücken. Nachdem der oft geforderte Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik angesichts der Staatschuldenkrise auch in 2010 verschoben wurde, erwartet inzwischen die Mehrzahl der Prognostiker eine zumindest kleine Zinserhöhung für das zweite Halbjahr 2011.

21.02.2011

FAZ: EZB wird Zinsen normalisieren

Jan

Wirtschaftsdienst: Analysen und Berichte: Notwendigkeit und Ausgestaltung makroökonomischer Überwachung im Euroraum

Die Staatsschuldenkrise in der Europäischen Union hat wieder einmal deutlich gemacht, wie nötig Frühindikatoren sind, die rechtzeitig drohende Ungleichgewichte und Schwächen in einzelnen Volkswirtschaften anzeigen. Michael Heise stellt hier eine makroökonomische Scorecard – den Euro Monitor – vor, die alle wesentlichen ökonomischen Bereiche berücksichtigt.

18.01.2011

Wirtschaftsdienst: Analysen und Berichte: Notwendigkeit und Ausgestaltung makroökonomischer Überwachung im Euroraum

Wall Street Journal: Why the Euro Will Survive

Neues Jahr, altbekannte Herausforderungen. In den letzten Monaten hat es eine surreale Debatte um den Euro gegeben. Manche plädieren für die Wiedereinführung der D-Mark, andere für den Ausschluss Griechenlands aus der Währungsunion. Es gibt auch Stimmen für ein Nord- und Südeuro. Zum Glück setzen die Verantwortlichen auf eine bessere Politik. (Nur auf englisch verfügbar)

06.01.2011

Wall Street Journal: Why the Euro Will Survive

Börse Online: Chinas Kampf gegen die Überhitzung

Die Wirtschaftspolitik in China hat sich in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres allmählich von ihrem sehr expansiven Kurs gelöst. Auch im Jahr 2011 wird sie vor der Herausforderung stehen, ihre expansiven Impulse zurückzunehmen, ohne dabei zu drastisch vorzugehen und die Konjunktur „abzuwürgen“. Anzeichen einer Überhitzung sind in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft ersichtlich: Insbesondere die kräftige Kreditvergabe der Banken und der unvermindert starke Anstieg der Immobilienpreise bereiten schon seit längerem Anlass zur Sorge.

06.01.2011

Börse Online: Chinas Kampf gegen die Überhitzung

Nov

FAZ: Gipfelbeschlüsse endlich umsetzen

Je mehr Investoren sich vom Euroraum abwenden, desto lauter werden die Rufe nach einer „letzten Instanz“. Für manche sollte es die EZB sein, die sich bereit erklärt, Staatsanleihen von verschuldeten Euromitgliedern unbegrenzt zu übernehmen, andere präferieren eine europäische Schuldenagentur, die gemeinschaftliche Eurobonds platziert, mit denen sich alle Euroländer zu ähnlichen Konditionen finanzieren können. Hoffentlich bleiben uns diese Sackgassen der Eurorettung erspart.

28.11.2011

FAZ: Gipfelbeschlüsse endlich umsetzen

Oct

Handelsblatt: Schuldenkrise - Das Verlustrisiko begrenzen

Es fehlt nicht an Lösungsvorschlägen für die Euro-Krise - nun müssen sie endlich umgesetzt werden. Ein wichtiges Element ist die Versicherung der Schulden schwacher Staaten.

21.10.2011

Handelsblatt: Schuldenkrise - Das Verlustrisiko begrenzen

Börse Online: Elemente zur Lösung sind nun vorhanden

Rezessionsängste und die Verunsicherung über die Zukunft des Euro haben in den vergangenen Monaten zu heftigen Kursverlusten an den Börsen geführt. Zuletzt haben die stark gebeutelten Aktienmärkte allerdings wieder Boden gut machen können. Ist das nun die Kehrtwende oder nur eine Bullenfalle?

20.10.2011

Börse Online: Elemente zur Lösung sind nun vorhanden

FAZ: EFSF - Kein Kredithebel durch EZB

Die Abgeordneten des deutschen Parlaments haben den Rettungsschirm EFSF verabschiedet und – mit Hilfe des Verfassungsgerichts – ihre zukünftige Einflussnahme gesichert. Aber wieder einmal sind die Ereignisse der europäischen Schuldenkrise den Beschlüssen der Politik enteilt. Noch bevor die neue, erweiterte Faszilität einsatzfähig ist, wird von vielen Seiten ihre Aufstockung oder „Hebelung“ mit Krediten gefordert.

04.10.2011

FAZ: EFSF - Kein Kredithebel durch die EZB

Aug

FAZ: Herausforderungen nach dem Gipfel

Die Beschlüsse des letzten Euro-Gipfels haben die Finanzmärkte noch nicht beruhigen können. Italien und Spanien sind ins Visier geraten. Vor allem in Deutschland wird die „Vergemeinschaftung der Schulden" kritisiert, die auch die letzte Akzeptanz des Euro in der Bevölkerung untergrabe. Die Beteiligung der privaten Gläubiger sei zu gering und Griechenland keineswegs gerettet".

08.08.2011

WFAZ: Herausforderungen nach dem Gipfel

Jul

Wall Street Journal: "The Treasury-Bund Yield Puzzle"

Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, erklärt in einem Beitrag für die Wall Street Journal, warum die Renditen bei US und bundesdeutschen Staatsanleihen gegenwärtig so niedrig sind. (nur auf englisch)

19.07.2011

Wall Street Journal: "The Treasury-Bund Yield Puzzle"

Finanz und Wirtschaft: "Gefahr für die Stabilität der Eurozone"

Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, zu den Risiken der Schuldenkrise, einer Umschuldung Griechenlands und dem Rätsel nicht risikogrechter Renditen. Ein Interview mit der Schweizer Zeitschrift "Finanz und Wirtschaft"

16.07.2011

Finanz und Wirtschaft: "Gefahr für die Stabilität der Eurozone"

Investment.com: "Kein Zweifel an der EZB"

Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, glaubt an die Kraft der Europäischen Zentralbank und ärgert sich manchmal über Spekulanten. Seine Antworten zu dem kleinen Inflations-Fragebogen von Investment.com.

05.07.2011

Investment.com: "Kein Zweifel an der EZB"

VDI: "Nur Schulden zu streichen, hilft nicht weiter"

Die deutsche Wirtschaft boomt, doch der Gegenwind nimmt zu. Mit einem dreistelligen Milliardenbetrag konnte bislang die Pleite von Griechenland, Irland und Portugal verhindert werden. Doch warum soll allein der Steuerzahler die Zeche zahlen? Warum werden private Gläubiger geschont? Fragen an Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz-Gruppe.

01.07.2011

VDI: "Nur Schulden zu streichen, hilft nicht weiter"

Jun

FAZ: Perspektive für Griechenland

Wie geht es weiter mit Griechenland? Seit Monaten wird hauptsächlich über verschiedene Varianten einer Schuldenerleichterung für den griechischen Staat diskutiert - weniger über die Revitalisierung und die Zukunftsperspektive der griechischen Wirtschaft. Sicherlich ist es wichtig, die Zins- und Schuldenlast für Griechenland in Grenzen zu halten, genügend Vorschläge sind gemacht worden. Eine sinnvolle Möglichkeit wäre ein Rückkauf von griechischen Anleihen durch eine EU-Institution. Dabei würden die Anleihen zu dem niedrigen unter dem Nennwert liegenden Marktpreis aufgekauft, ihr Nominalwert reduziert und mit einer Teilgarantie des EFSF versehen. Die Investoren hätten dann geringere, aber dafür sicherere Forderungen.

14.06.2011

(nur auf englisch verfügbar)

FAZ: Perspektive für Griechenland

Börse Online: Die Aktienmärkte – ein guter Seismograph?

Die Aktienmärkte stehen in dem Ruf, sensibel auf ökonomische und politische Risiken zu regieren. Die ersten Monate dieses Jahres verliefen an den Aktienmärkten zwar nicht schwankungsfrei, gemessen an früheren Jahren hielt sich das Auf und Ab aber in Grenzen. Volatilitätsindizes für den deutschen (VDAX) und für den amerikanischen Aktienmarkt (VIX) waren dementsprechend auf einem niedrigen Niveau – meist deutlich unter ihrem historischen Durchschnitt. Eigentlich müsste man daraus schließen, dass 2011 bisher ein Jahr mit geringen Risiken und ohne Überraschungen war.

01.06.2011

Börse Online: Die Aktienmärkte – ein guter Seismograph?

Mai

Börsen-Zeitung: Keine goldenen Jahre ohne Reformen

Selten gab es einen so drastischen und schnellen Meinungswandel wie zuletzt bei den Einschätzungen zur deutschen Wirtschaft. Noch vor drei, vierJahren galt Deutschland als der "kranke Mann Europas". Geplagt von geringen Investitionen, einer hohen Arbeitslosenquote, einem strikt geregelten Arbeitsmarkt und einer schrumpfenden Bevölkerung, hinkte es seinen Nachbarn hinterher. Deutschlands geringes Wirtschaftswachstum, galt bereits als pathologisch. Doch heute, nur wenig später, wird die deutsche Wirtschaft über den grünen Klee gelobt. Wegen der hohen Wettbewerbsfähigkeit scheint sogar Vollbeschäftigung denkbar.

17.05.2011

Börsen-Zeitung: Keine goldenen Jahre ohne Reformen

Leipziger Zeitung: Kurzinterview mit Michael Heise

Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise zu Griechenland

12.05.2011

Leipziger Zeitung: Kurzinterview mit Michael Heise zu Griechenland

Apr

FAZ: Europäischer Anleiheversicherer

Griechenland ist nach wie vor entschlossen, seine Schulden vollständig zu bedienen. Dennoch wird vermehrt ein Schuldenschnitt gefordert. Ist man sich der Folgen bewusst ? Im Englischen heißt es: be careful what you wish for.

18.04.2011

FAZ: Europäischer Anleiheversicherer

Nordwest Zeitung: Interview mit Michael Heise

Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise zu Schuldenkrise, Zinsen und Arbeitsmarkt

16.04.2011

Nordwest Zeitung: Interview mit Michael Heise

Feb

FAZ: EZB wird Zinsen normalisieren

Die geldpolitische Wende der Europäischen Zentralbank (EZB) scheint nun doch näher zu rücken. Nachdem der oft geforderte Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik angesichts der Staatschuldenkrise auch in 2010 verschoben wurde, erwartet inzwischen die Mehrzahl der Prognostiker eine zumindest kleine Zinserhöhung für das zweite Halbjahr 2011.

21.02.2011

FAZ: EZB wird Zinsen normalisieren

Jan

Wirtschaftsdienst: Analysen und Berichte: Notwendigkeit und Ausgestaltung makroökonomischer Überwachung im Euroraum

Die Staatsschuldenkrise in der Europäischen Union hat wieder einmal deutlich gemacht, wie nötig Frühindikatoren sind, die rechtzeitig drohende Ungleichgewichte und Schwächen in einzelnen Volkswirtschaften anzeigen. Michael Heise stellt hier eine makroökonomische Scorecard – den Euro Monitor – vor, die alle wesentlichen ökonomischen Bereiche berücksichtigt.

18.01.2011

Wirtschaftsdienst: Analysen und Berichte: Notwendigkeit und Ausgestaltung makroökonomischer Überwachung im Euroraum

Wall Street Journal: Why the Euro Will Survive

Neues Jahr, altbekannte Herausforderungen. In den letzten Monaten hat es eine surreale Debatte um den Euro gegeben. Manche plädieren für die Wiedereinführung der D-Mark, andere für den Ausschluss Griechenlands aus der Währungsunion. Es gibt auch Stimmen für ein Nord- und Südeuro. Zum Glück setzen die Verantwortlichen auf eine bessere Politik. (Nur auf englisch verfügbar)

06.01.2011

Wall Street Journal: Why the Euro Will Survive

Börse Online: Chinas Kampf gegen die Überhitzung

Die Wirtschaftspolitik in China hat sich in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres allmählich von ihrem sehr expansiven Kurs gelöst. Auch im Jahr 2011 wird sie vor der Herausforderung stehen, ihre expansiven Impulse zurückzunehmen, ohne dabei zu drastisch vorzugehen und die Konjunktur „abzuwürgen“. Anzeichen einer Überhitzung sind in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft ersichtlich: Insbesondere die kräftige Kreditvergabe der Banken und der unvermindert starke Anstieg der Immobilienpreise bereiten schon seit längerem Anlass zur Sorge.

06.01.2011

Börse Online: Chinas Kampf gegen die Überhitzung

2010

  • Dez

  • Nov

  • Sep

  • Aug

  • Jul

  • Mai

  • Apr

  • Mar

  • Feb

  • Jan

Dez

FAZ: Das Schicksal des Euro

27.12.2010

Die Welt diskutiert über das weitere Schicksal des Euro. An originellen Vorschlägen mangelt es nicht: Rückkehr zur D-Mark oder Ausstieg von Griechenland, Irland – und vielleicht auch Portugal oder Spanien - ein Nord, ein Süd-Euro?

FAZ: Das Schicksal des Euro
 

PUNKTMagazin: Ein Thema, zwei Standpunkte

20.12.2010

Ein Interview mit Michael Heise und Thomas Hess

PUNKTMagazin: Ein Thema, zwei Standpunkte
 

Financial Times: Ranking of European finance ministers

06.12.2010

Anmerkungen von Michael Heise als Jurymitglied.

Nur auf englisch verfügbar

Financial Times: Ranking of European Finance Ministers

Nov

FAZ: Die Länder haben die Verantwortung

Nach den Grundsatzentscheidungen des Europäischen Rates sollen die Fundamente für nachhaltiges Wachstum in der EU und einen krisenfesten Euro verbessert werden. Es geht nicht allein um die Sicherung solider Staatsfinanzen, sondern auch um die Beseitigung von makroökonomischen Ungleichgewichten, die sich insbesondere in der Peripherie über Jahre hin aufgebaut hatten.

01.11.2010

FAZ: Die Länder haben die Verantwortung

Sep

ProFirma Interview: "Die Krise ist vorüber"

In einem Interview mit dem Magazin ProFirma sagt Michael Heise, dass die deutsche Wirtschaft international unterschätzt wird.

28.09.2010

ProFirma Interview: "Die Krise ist vorüber"

FAZ: Notenbanken als Konjunkturtreiber

So wie es aussieht, werden die Notenbanken der Industrieländer ihre Zinssätze noch für geraume Zeit nahe der Nulllinie halten. Die Europäische Zentralbank hat vergangene Woche angekündigt, den Banken weiterhin in unbeschränktem Maße Liquidität zuzuführen. Die amerikanische Notenbank steht Gewehr bei Fuß, ihre „Politik der quantitativen Lockerung“ wieder zu forcieren, und die Bank von Japan hat dem Bankensystem vor wenigen Tagen erneut knapp 100 Mrd. Euro an längerfristiger Liquidität zur Verfügung gestellt. Das ist nicht gerade die gewünschte „Rückkehr zur Normalität“.

06.09.2010

FAZ: Notenbanken als Konjunkturtreiber

Aug

agora42: This time is different!

In einem weitschweifenden Interview mit dem Magazin agora42 spricht Michael Heise über Finanzkrise, Staatschulden, die Zukunft der Europäischen Union, den deutschen Arbeitsmarkt, die Neuregulierung der Finanzmärkte und die Arbeit eines Prognostikers.

www.agora42.de

27.08.10

agora42: Interview mit Michael Heise: This time is different!

Börse-Online: Weltwirtschaft in schwierigem Fahrwasser

Die Sorgen um Stärke und Nachhaltigkeit der globalen Konjunkturerholung haben zugenommen. Steht ein neuerlicher Abschwung bevor?
Etwas überzogen erscheinen die Befürchtungen eines Rückschlags der chinesischen Wirtschaft infolge der Maßnahmen zur Dämpfung der sehr hohen Aktivität vor allem im Immobiliensektor. Angesichts der Stabilisierungserfolge in den zurückliegenden Jahren, wie z.B. bereits während der Asien-Krise, sollte auch dieses Mal die Fähigkeit der chinesischen Wirtschaftspolitik nicht unterschätzt werden, eine sanfte Landung zu bewerkstelligen. In den USA erschweren die deutlichen Schwankungen einzelner Konjunkturindikatoren zweifellos das Urteil über die konjunkturelle Grundtendenz. Ein Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession nach nur kurzer Erholungsphase wäre ein seltenes Ereignis, das in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte nur Anfang der achtziger Jahre in Verbindung mit einer drastischen Straffung der Geldpolitik zu beobachten war.

11.08.2010

Börse-Online: Weltwirtschaft in schwierigem Fahrwasser

Financial Times: Bond yields fall into abyss

Gegensätzlicher könnte die Situation kaum sein. In Diskussionsrunden in Rundfunk und Fernsehen ist das Inflationsthema ein Dauerbrenner, in Edelmetallgeschäften stehen die Kaufinteressenten Schlange. An den großen Anleihemärkten fallen dagegen die Renditen ins Bodenlose, als ob Inflation auf absehbare Zeit völlig ausgeschlossen wäre. Renditen von deutschen Staatsanleihen erreichten im Frühsommer historische Tiefstände und auch die US-amerikanischen Langfristzinsen bewegen sich auf einem außergewöhnlich niedrigen Niveau. /Nur auf englisch verfügbar

04.08.2010

Financial Times: Bond yields fall into abyss

Jul

FAZ: Gedankenspiele zum Euro

Sollte Deutschland die DM wieder einführen oder wäre es besser, wenn Griechenland aus der Eurozone austritt oder brauchen wir gar eine Nordunion und eine Südunion, die eine mit etwas härterem, die andere mit etwas weicherem Euro? Alles Gedankenspiele, die unverbindlich diskutiert werden. In der Debatte spielt kaum eine Rolle, wie schwierig es ist, eine Währung durch eine andere zu ersetzen, weil neue Noten gedruckt und Münzen geprägt werden müssen und alle IT-Systeme umzustellen sind. Vor allem aber wird den wirtschaftlichen und den politischen Kosten einer Zerschlagung der Eurozone oft wenig Bedeutung beigemessen.

12.07.2010

FAZ: Gedankenspiele zum Euro

Wall Street Journal: Greece isn't lost, yet

In einem Gastbeitrag für das "Wall Street Journal" schreibt Michael Heise, Chefökonom der Allianz, dass "Griechenland noch nicht verloren" sei. Die Allgemeinheit denke, dass das 110-Milliarden-Euro-Rettungspaket der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds für Griechenland nur die Umschuldung des Landes vertagen werde. Die griechische Wirtschaft könne niemals die geplanten Sparmaßnahmen durchziehen. Doch laut Heise sind diese Berechnungen, die von dem unausweichlichen Fiskaltod Griechenlands ausgehen, völlig übertrieben. Die Kürzung des griechischen Budgets mache in Wirklichkeit bessere Fortschritte als erwartet. /Nur auf englisch verfügbar

06.07.2010

Wall Street Journal: Greece isn't lost, yet

Mai

Focus Money: "Kraftvoll aus dem Tal"

Michael Heise sagte als Erster das Ende der Rezession voraus - und behielt Recht. Der Allianz-Chefvolkswirt im Interview über den Euro, steigende Aktienkurse und ruhigere Zeiten

19.05.2010

(nur auf englisch verfügbar)

Focus Money: "Kraftvoll aus dem Tal" n

FAZ: Vertrauen wieder gewinnen

Die EU begründet den gewaltigen Rettungsschirm für den Euro mit außergewöhnlichen Ereignissen, die sich der Kontrolle des Staates entziehen (Artikel 122 des Lissabon Vertrages). Tatsächlich hatten sich die Finanzmärkte und die reale Ökonomie in den letzten Wochen zu Parallelwelten entwickelt. Von der Wirtschaft kamen nahezu nur positive Nachrichten, selbst die „potenziellen Krisenländer“ Spanien und Portugal vermeldeten wirtschaftliches Wachstum und Griechenland eine deutlich rückläufige Neuverschuldung. Die Finanzmärkte beeindruckte dies nicht, sie zweifelten mehr und mehr an der Konsolidierungsbereitschaft und Wettbewerbsfähigkeit einiger EWU-Länder. Von einem Markt zum anderen sprang der Funke über. Als auch die Interbankenmärkte in den Sog gerieten, drohte eine Spirale nach unten.

17.05.2010

FAZ: Vertrauen wieder gewinnen

Der Tagesspiegel: Euro-Krise: Wird nur an den Symptomen herumgedoktert?

Der Leser Michael Ronge sagt, niemand kann auf Dauer ungestraft über seine Verhältnisse leben. Michael Heise meint: Die Konsolidierung der Staatsfinanzen ist einzig und allein vom politischen Willen abhängig

16.05.2010

Der Tagesspiegel: Euro-Krise: Wird nur an den Symptomen herumgedoktert?

VDI: Die Hilfe für Griechenland ist richtig

Die Gemeinschaftswährung steht wegen des maroden griechischen Haushalts auf brüchigem Fundament. Michael Heise, Chef-Volkswirt der Allianz Group, hält ihren Bestand aber nicht für gefährdet. Das 110 Mrd. € umfassende Hilfspaket von IWF und EU werde ruinösen Spekulationen Einhalt gebieten. Der deutsche Steuerzahler müsse dafür voraussichtlich nicht zur Kasse gebeten werden.

06.05.2010

VDI: Die Hilfe für Griechenland ist richtig

Börsenzeitung: Berlin muss wieder auf Strukturreformen setzen

Der deutsche Staatshaushalt wird in diesem Jahr mit annähernd 5 % das höchste Finanzierungsdefizit in Relation zum Bruttoinlandsprodukt seit Mitte der siebziger Jahre (1975: -5,6% am BIP) verzeichnen. Binnen zweier Jahre von 2008 bis 2010 erhöht sich zudem die Staatsschuldenquote um 10 Prozentpunkte auf rund 76%. Der Staat steht angesichts dieses Schuldenberges vor einer Herkulesaufgabe.

05.05.2010

Börsenzeitung: Berlin muss wieder auf Strukturreformen setzen

Hamburger Abendblatt: Zahlt Griechenland die Kredite zurück?

Fünf Fragen, fünf Antworten. Interview mit Michael Heise

04.05.2010

Hamburger Abendblatt: Zahlt Griechenland die Kredite zurück?

Apr

Münchner Merkur: Der deutsche Steuerzahler haftet

Münchner Merkur: Interview mit Michael Heise zur Griechenlandkrise

24.04.2010

Münchner Merkur: Interview mit Michael Heise zur Griechenlandkrise

Frankfurter Rundschau: Erzwungener Hilferuf

Frankfurter Rundschau: Interview mit Michael Heise zur Griechenlandkrise

24.04.2010

Frankfurter Rundschau: Interview mit Michael Heise zur Griechenlandkrise

Wall Street Journal: Preventing the Next Euro-Zone Debt Crisis

Ohne einen mächtigen „Finanzkommissar“ wird es schwer sein, Vertrauen in den Euro wiederzugewinnen. Die Vereinbarung über potenzielle Hilfen für Griechenland und andere verschuldeten Mitgliedsstaaten beendete eine Phase wachsender Unsicherheit über das Schicksal des Euro und den Zusammenhalt Europas. Jetzt stellt sich die Frage, ob dieser Rettungsplan die Märkte überzeugen wird, dass die Gefahr eines Staatsbankrotts im Euro-Raum nun abgewendet sei. /nur auf englisch verfügbar

01.04.2010

Wall Street Journal: Preventing the Next Euro-Zone Debt Crisis

Mar

FAZ: Die EU braucht einen Finanzkommissar

Es ist gut, dass das Pro und Contra für einen Europäischen Währungsfonds diskutiert wird. Problematisch ist der Fonds selbst. Er soll mit Steuergeldern der Euromitglieder gefüllt werden und Staaten zur Verfügung stehen, die durch hohe Staatsverschuldung in Not geraten sind. Eine solche Haftungsübernahme setzt die falschen Anreize und ist mit dem Geist der europäischen Verträge nicht vereinbar. Fehlverhalten der Finanzpolitik wird nachträglich sanktioniert. Europa fehlt es nicht an Institutionen für das Krisenmanagement – das funktioniert auch so. Europa muss mehr für Krisenprävention und vorbeugende finanzpolitische Disziplin tun. Wir brauchen eine wirksamere Überwachung der Länder, die die finanzpolitischen Regeln der Gemeinschaft missachten. Dies soll der Fonds leisten. Aber man braucht ihn dafür nicht unbedingt.

22.03.2010

FAZ: Die EU braucht einen Finanzkommissar

Zeit Online: Europäischer Währungsfonds: Interview mit Michael Heise

Europa muss alles tun, um die Insolvenz von Euro-Ländern zu vermeiden, sagt Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise im Interview und spricht sich gegen den geplanten EWF aus.

12.03.2010

Zeit Online: EWF: Interview mit Michael Heise

Börse-Online: Unruhige Zeiten für die Rentenmärkte

Die Schuldenkrise des Privatsektors ist mancherorts zu einer Schuldenkrise des Staates mutiert. Die hohen Risikoprämien für Wertpapiere peripher gelegener Eurostaaten beispielsweise signalisieren ein erhebliches Risiko des Staatsbankrotts. Könnte dies Vorbote eines generellen Stimmungsumschwungs an den Anleihemärkten sein?

04.03.2010

Börse-Online: Unruhige Zeiten für die Rentenmärkte

Feb

Weser-Kurier: Interview mit Michael Heise zur Euro-Krise

Im Interview mit dem Weser-Kurier fordert Michael Heise eine Überarbeitung des Stabilitätspakts. Die EU muss aus der Schuldenkrise Griechenlands ihre Lehren ziehen.

17.02.2010

Weser Kurier: "Euro-Raum: Wir brauchen mehr Disziplin"

Wirtschaftsdienst Zeitgespräch: Nach der Krise: Wirksame Regelungen auf dem Finanzmarkt?

Die Finanzkrise markiert einen Paradigmenwechsel für die Finanzmärkte. Die Doktrin der „Light-Touch“-Regulierung – und die sie tragende Theorie der „Efficient Markets“ – hat versagt. Die Notwendigkeit, einen effektiven und globalen Regulierungsrahmen zu schaffen, steht außer Frage. Das gebietet schon allein die politische Hygiene: Der Staat kann nicht Milliarden für die Stützung der Märkte und des Bankensektors ausgeben – und sich ansonsten darauf verlassen, dass die Marktdisziplin in Zukunft besser funktioniert, weil man aus Fehlern lernen sollte. Der Preis, den die Finanzindustrie für die groß dimensionierten Hilfen zu zahlen hat, ist die Unterwerfung unter strengere Regeln. Soweit es sich dabei um sinnvolle Regulierungsänderungen handelt, liegen sie im Interesse der Finanzwirtschaft; sie signalisieren die Bereitschaft zur Umkehr und sind mithin essentiell für die Rückgewinnung des Vertrauens der Kunden.

01.02.2010

Wirtschaftsdienst Zeitgespräch: Nach der Krise: Wirksame Regelungen auf dem Finanzmarkt?

Jan

FAZ: Nachhaltiger Wachstumsimpuls gebraucht

Nach der tiefen Talfahrt zu Beginn des Jahres 2009 hat sich die Wirtschaft zunächst ein-drucksvoll aus der Krise gelöst, dann aber im Schlussquartal wieder an Fahrt verloren. Noch ist Deutschland nicht zur Konjunkturlokomotive Europas geworden, die es angesichts einer relativ besseren Schulden-, Immobilien- und Arbeitsmarktsituation eigentlich sein könnte. Es ist bezeichnend: Die amerikanische Wirtschaft expandiert zur Zeit trotz der vielgescholtenen privaten und öffentlichen Verschuldung wesentlich kraftvoller als Deutschland oder Europa.

18.01.2010

FAZ: Nachhaltiger Wachstumsimpuls gebraucht

FTD: Die Systemfrage hinter der Steuerdebatte

Die Ablehnung der Steuersenkungspläne für 2011 hat mit der Aussicht auf steigende Beiträge zur Arbeitslosenversicherung neue Nahrung erhalten. Der kollektive Reflex in Medien und Gesellschaft: Wie kann man die Steuern senken, wenn zugleich die Sozialabgaben steigen - ist das nicht linke Tasche, rechte Tasche? Muss man nicht Steuermittel dazu verwenden, um die Löcher in den Sozialkassen zu stopfen und um ein Ansteigen der Beiträge zu verhindern?

07.01.2010

FTD: Die Systemfrage hinter der Steuerdebatte

Asia Insurance Review: Emerging Asia once again global growth driver in 2010

In einem Gastbeitrag in der Zeitschrift Asia Insurance Review malt Michael Heise einen positiven Konjunkturausblick für Asien in 2010. (nur auf englisch verfügbar)

06.01.2010

Asia Insurance Review: Emerging Asia once again global growth driver in 2010

Dez

FAZ: Das Schicksal des Euro

27.12.2010

Die Welt diskutiert über das weitere Schicksal des Euro. An originellen Vorschlägen mangelt es nicht: Rückkehr zur D-Mark oder Ausstieg von Griechenland, Irland – und vielleicht auch Portugal oder Spanien - ein Nord, ein Süd-Euro?

FAZ: Das Schicksal des Euro
 

PUNKTMagazin: Ein Thema, zwei Standpunkte

20.12.2010

Ein Interview mit Michael Heise und Thomas Hess

PUNKTMagazin: Ein Thema, zwei Standpunkte
 

Financial Times: Ranking of European finance ministers

06.12.2010

Anmerkungen von Michael Heise als Jurymitglied.

Nur auf englisch verfügbar

Financial Times: Ranking of European Finance Ministers

Nov

FAZ: Die Länder haben die Verantwortung

Nach den Grundsatzentscheidungen des Europäischen Rates sollen die Fundamente für nachhaltiges Wachstum in der EU und einen krisenfesten Euro verbessert werden. Es geht nicht allein um die Sicherung solider Staatsfinanzen, sondern auch um die Beseitigung von makroökonomischen Ungleichgewichten, die sich insbesondere in der Peripherie über Jahre hin aufgebaut hatten.

01.11.2010

FAZ: Die Länder haben die Verantwortung

Sep

ProFirma Interview: "Die Krise ist vorüber"

In einem Interview mit dem Magazin ProFirma sagt Michael Heise, dass die deutsche Wirtschaft international unterschätzt wird.

28.09.2010

ProFirma Interview: "Die Krise ist vorüber"

FAZ: Notenbanken als Konjunkturtreiber

So wie es aussieht, werden die Notenbanken der Industrieländer ihre Zinssätze noch für geraume Zeit nahe der Nulllinie halten. Die Europäische Zentralbank hat vergangene Woche angekündigt, den Banken weiterhin in unbeschränktem Maße Liquidität zuzuführen. Die amerikanische Notenbank steht Gewehr bei Fuß, ihre „Politik der quantitativen Lockerung“ wieder zu forcieren, und die Bank von Japan hat dem Bankensystem vor wenigen Tagen erneut knapp 100 Mrd. Euro an längerfristiger Liquidität zur Verfügung gestellt. Das ist nicht gerade die gewünschte „Rückkehr zur Normalität“.

06.09.2010

FAZ: Notenbanken als Konjunkturtreiber

Aug

agora42: This time is different!

In einem weitschweifenden Interview mit dem Magazin agora42 spricht Michael Heise über Finanzkrise, Staatschulden, die Zukunft der Europäischen Union, den deutschen Arbeitsmarkt, die Neuregulierung der Finanzmärkte und die Arbeit eines Prognostikers.

www.agora42.de

27.08.10

agora42: Interview mit Michael Heise: This time is different!

Börse-Online: Weltwirtschaft in schwierigem Fahrwasser

Die Sorgen um Stärke und Nachhaltigkeit der globalen Konjunkturerholung haben zugenommen. Steht ein neuerlicher Abschwung bevor?
Etwas überzogen erscheinen die Befürchtungen eines Rückschlags der chinesischen Wirtschaft infolge der Maßnahmen zur Dämpfung der sehr hohen Aktivität vor allem im Immobiliensektor. Angesichts der Stabilisierungserfolge in den zurückliegenden Jahren, wie z.B. bereits während der Asien-Krise, sollte auch dieses Mal die Fähigkeit der chinesischen Wirtschaftspolitik nicht unterschätzt werden, eine sanfte Landung zu bewerkstelligen. In den USA erschweren die deutlichen Schwankungen einzelner Konjunkturindikatoren zweifellos das Urteil über die konjunkturelle Grundtendenz. Ein Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession nach nur kurzer Erholungsphase wäre ein seltenes Ereignis, das in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte nur Anfang der achtziger Jahre in Verbindung mit einer drastischen Straffung der Geldpolitik zu beobachten war.

11.08.2010

Börse-Online: Weltwirtschaft in schwierigem Fahrwasser

Financial Times: Bond yields fall into abyss

Gegensätzlicher könnte die Situation kaum sein. In Diskussionsrunden in Rundfunk und Fernsehen ist das Inflationsthema ein Dauerbrenner, in Edelmetallgeschäften stehen die Kaufinteressenten Schlange. An den großen Anleihemärkten fallen dagegen die Renditen ins Bodenlose, als ob Inflation auf absehbare Zeit völlig ausgeschlossen wäre. Renditen von deutschen Staatsanleihen erreichten im Frühsommer historische Tiefstände und auch die US-amerikanischen Langfristzinsen bewegen sich auf einem außergewöhnlich niedrigen Niveau. /Nur auf englisch verfügbar

04.08.2010

Financial Times: Bond yields fall into abyss

Jul

FAZ: Gedankenspiele zum Euro

Sollte Deutschland die DM wieder einführen oder wäre es besser, wenn Griechenland aus der Eurozone austritt oder brauchen wir gar eine Nordunion und eine Südunion, die eine mit etwas härterem, die andere mit etwas weicherem Euro? Alles Gedankenspiele, die unverbindlich diskutiert werden. In der Debatte spielt kaum eine Rolle, wie schwierig es ist, eine Währung durch eine andere zu ersetzen, weil neue Noten gedruckt und Münzen geprägt werden müssen und alle IT-Systeme umzustellen sind. Vor allem aber wird den wirtschaftlichen und den politischen Kosten einer Zerschlagung der Eurozone oft wenig Bedeutung beigemessen.

12.07.2010

FAZ: Gedankenspiele zum Euro

Wall Street Journal: Greece isn't lost, yet

In einem Gastbeitrag für das "Wall Street Journal" schreibt Michael Heise, Chefökonom der Allianz, dass "Griechenland noch nicht verloren" sei. Die Allgemeinheit denke, dass das 110-Milliarden-Euro-Rettungspaket der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds für Griechenland nur die Umschuldung des Landes vertagen werde. Die griechische Wirtschaft könne niemals die geplanten Sparmaßnahmen durchziehen. Doch laut Heise sind diese Berechnungen, die von dem unausweichlichen Fiskaltod Griechenlands ausgehen, völlig übertrieben. Die Kürzung des griechischen Budgets mache in Wirklichkeit bessere Fortschritte als erwartet. /Nur auf englisch verfügbar

06.07.2010

Wall Street Journal: Greece isn't lost, yet

Mai

Focus Money: "Kraftvoll aus dem Tal"

Michael Heise sagte als Erster das Ende der Rezession voraus - und behielt Recht. Der Allianz-Chefvolkswirt im Interview über den Euro, steigende Aktienkurse und ruhigere Zeiten

19.05.2010

(nur auf englisch verfügbar)

Focus Money: "Kraftvoll aus dem Tal" n

FAZ: Vertrauen wieder gewinnen

Die EU begründet den gewaltigen Rettungsschirm für den Euro mit außergewöhnlichen Ereignissen, die sich der Kontrolle des Staates entziehen (Artikel 122 des Lissabon Vertrages). Tatsächlich hatten sich die Finanzmärkte und die reale Ökonomie in den letzten Wochen zu Parallelwelten entwickelt. Von der Wirtschaft kamen nahezu nur positive Nachrichten, selbst die „potenziellen Krisenländer“ Spanien und Portugal vermeldeten wirtschaftliches Wachstum und Griechenland eine deutlich rückläufige Neuverschuldung. Die Finanzmärkte beeindruckte dies nicht, sie zweifelten mehr und mehr an der Konsolidierungsbereitschaft und Wettbewerbsfähigkeit einiger EWU-Länder. Von einem Markt zum anderen sprang der Funke über. Als auch die Interbankenmärkte in den Sog gerieten, drohte eine Spirale nach unten.

17.05.2010

FAZ: Vertrauen wieder gewinnen

Der Tagesspiegel: Euro-Krise: Wird nur an den Symptomen herumgedoktert?

Der Leser Michael Ronge sagt, niemand kann auf Dauer ungestraft über seine Verhältnisse leben. Michael Heise meint: Die Konsolidierung der Staatsfinanzen ist einzig und allein vom politischen Willen abhängig

16.05.2010

Der Tagesspiegel: Euro-Krise: Wird nur an den Symptomen herumgedoktert?

VDI: Die Hilfe für Griechenland ist richtig

Die Gemeinschaftswährung steht wegen des maroden griechischen Haushalts auf brüchigem Fundament. Michael Heise, Chef-Volkswirt der Allianz Group, hält ihren Bestand aber nicht für gefährdet. Das 110 Mrd. € umfassende Hilfspaket von IWF und EU werde ruinösen Spekulationen Einhalt gebieten. Der deutsche Steuerzahler müsse dafür voraussichtlich nicht zur Kasse gebeten werden.

06.05.2010

VDI: Die Hilfe für Griechenland ist richtig

Börsenzeitung: Berlin muss wieder auf Strukturreformen setzen

Der deutsche Staatshaushalt wird in diesem Jahr mit annähernd 5 % das höchste Finanzierungsdefizit in Relation zum Bruttoinlandsprodukt seit Mitte der siebziger Jahre (1975: -5,6% am BIP) verzeichnen. Binnen zweier Jahre von 2008 bis 2010 erhöht sich zudem die Staatsschuldenquote um 10 Prozentpunkte auf rund 76%. Der Staat steht angesichts dieses Schuldenberges vor einer Herkulesaufgabe.

05.05.2010

Börsenzeitung: Berlin muss wieder auf Strukturreformen setzen

Hamburger Abendblatt: Zahlt Griechenland die Kredite zurück?

Fünf Fragen, fünf Antworten. Interview mit Michael Heise

04.05.2010

Hamburger Abendblatt: Zahlt Griechenland die Kredite zurück?

Apr

Münchner Merkur: Der deutsche Steuerzahler haftet

Münchner Merkur: Interview mit Michael Heise zur Griechenlandkrise

24.04.2010

Münchner Merkur: Interview mit Michael Heise zur Griechenlandkrise

Frankfurter Rundschau: Erzwungener Hilferuf

Frankfurter Rundschau: Interview mit Michael Heise zur Griechenlandkrise

24.04.2010

Frankfurter Rundschau: Interview mit Michael Heise zur Griechenlandkrise

Wall Street Journal: Preventing the Next Euro-Zone Debt Crisis

Ohne einen mächtigen „Finanzkommissar“ wird es schwer sein, Vertrauen in den Euro wiederzugewinnen. Die Vereinbarung über potenzielle Hilfen für Griechenland und andere verschuldeten Mitgliedsstaaten beendete eine Phase wachsender Unsicherheit über das Schicksal des Euro und den Zusammenhalt Europas. Jetzt stellt sich die Frage, ob dieser Rettungsplan die Märkte überzeugen wird, dass die Gefahr eines Staatsbankrotts im Euro-Raum nun abgewendet sei. /nur auf englisch verfügbar

01.04.2010

Wall Street Journal: Preventing the Next Euro-Zone Debt Crisis

Mar

FAZ: Die EU braucht einen Finanzkommissar

Es ist gut, dass das Pro und Contra für einen Europäischen Währungsfonds diskutiert wird. Problematisch ist der Fonds selbst. Er soll mit Steuergeldern der Euromitglieder gefüllt werden und Staaten zur Verfügung stehen, die durch hohe Staatsverschuldung in Not geraten sind. Eine solche Haftungsübernahme setzt die falschen Anreize und ist mit dem Geist der europäischen Verträge nicht vereinbar. Fehlverhalten der Finanzpolitik wird nachträglich sanktioniert. Europa fehlt es nicht an Institutionen für das Krisenmanagement – das funktioniert auch so. Europa muss mehr für Krisenprävention und vorbeugende finanzpolitische Disziplin tun. Wir brauchen eine wirksamere Überwachung der Länder, die die finanzpolitischen Regeln der Gemeinschaft missachten. Dies soll der Fonds leisten. Aber man braucht ihn dafür nicht unbedingt.

22.03.2010

FAZ: Die EU braucht einen Finanzkommissar

Zeit Online: Europäischer Währungsfonds: Interview mit Michael Heise

Europa muss alles tun, um die Insolvenz von Euro-Ländern zu vermeiden, sagt Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise im Interview und spricht sich gegen den geplanten EWF aus.

12.03.2010

Zeit Online: EWF: Interview mit Michael Heise

Börse-Online: Unruhige Zeiten für die Rentenmärkte

Die Schuldenkrise des Privatsektors ist mancherorts zu einer Schuldenkrise des Staates mutiert. Die hohen Risikoprämien für Wertpapiere peripher gelegener Eurostaaten beispielsweise signalisieren ein erhebliches Risiko des Staatsbankrotts. Könnte dies Vorbote eines generellen Stimmungsumschwungs an den Anleihemärkten sein?

04.03.2010

Börse-Online: Unruhige Zeiten für die Rentenmärkte

Feb

Weser-Kurier: Interview mit Michael Heise zur Euro-Krise

Im Interview mit dem Weser-Kurier fordert Michael Heise eine Überarbeitung des Stabilitätspakts. Die EU muss aus der Schuldenkrise Griechenlands ihre Lehren ziehen.

17.02.2010

Weser Kurier: "Euro-Raum: Wir brauchen mehr Disziplin"

Wirtschaftsdienst Zeitgespräch: Nach der Krise: Wirksame Regelungen auf dem Finanzmarkt?

Die Finanzkrise markiert einen Paradigmenwechsel für die Finanzmärkte. Die Doktrin der „Light-Touch“-Regulierung – und die sie tragende Theorie der „Efficient Markets“ – hat versagt. Die Notwendigkeit, einen effektiven und globalen Regulierungsrahmen zu schaffen, steht außer Frage. Das gebietet schon allein die politische Hygiene: Der Staat kann nicht Milliarden für die Stützung der Märkte und des Bankensektors ausgeben – und sich ansonsten darauf verlassen, dass die Marktdisziplin in Zukunft besser funktioniert, weil man aus Fehlern lernen sollte. Der Preis, den die Finanzindustrie für die groß dimensionierten Hilfen zu zahlen hat, ist die Unterwerfung unter strengere Regeln. Soweit es sich dabei um sinnvolle Regulierungsänderungen handelt, liegen sie im Interesse der Finanzwirtschaft; sie signalisieren die Bereitschaft zur Umkehr und sind mithin essentiell für die Rückgewinnung des Vertrauens der Kunden.

01.02.2010

Wirtschaftsdienst Zeitgespräch: Nach der Krise: Wirksame Regelungen auf dem Finanzmarkt?

Jan

FAZ: Nachhaltiger Wachstumsimpuls gebraucht

Nach der tiefen Talfahrt zu Beginn des Jahres 2009 hat sich die Wirtschaft zunächst ein-drucksvoll aus der Krise gelöst, dann aber im Schlussquartal wieder an Fahrt verloren. Noch ist Deutschland nicht zur Konjunkturlokomotive Europas geworden, die es angesichts einer relativ besseren Schulden-, Immobilien- und Arbeitsmarktsituation eigentlich sein könnte. Es ist bezeichnend: Die amerikanische Wirtschaft expandiert zur Zeit trotz der vielgescholtenen privaten und öffentlichen Verschuldung wesentlich kraftvoller als Deutschland oder Europa.

18.01.2010

FAZ: Nachhaltiger Wachstumsimpuls gebraucht

FTD: Die Systemfrage hinter der Steuerdebatte

Die Ablehnung der Steuersenkungspläne für 2011 hat mit der Aussicht auf steigende Beiträge zur Arbeitslosenversicherung neue Nahrung erhalten. Der kollektive Reflex in Medien und Gesellschaft: Wie kann man die Steuern senken, wenn zugleich die Sozialabgaben steigen - ist das nicht linke Tasche, rechte Tasche? Muss man nicht Steuermittel dazu verwenden, um die Löcher in den Sozialkassen zu stopfen und um ein Ansteigen der Beiträge zu verhindern?

07.01.2010

FTD: Die Systemfrage hinter der Steuerdebatte

Asia Insurance Review: Emerging Asia once again global growth driver in 2010

In einem Gastbeitrag in der Zeitschrift Asia Insurance Review malt Michael Heise einen positiven Konjunkturausblick für Asien in 2010. (nur auf englisch verfügbar)

06.01.2010

Asia Insurance Review: Emerging Asia once again global growth driver in 2010

2009

  • Dez

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Dez

La Tribune: Deutschland muss die Binnennachfrage stärken

Dez 23, 2009

In einem Interview mit La Tribune betont Michael Heise, dass Deutschland die Binnennachfrage stärken muss.

Nur in französischer Sprache verfügbar.

La Tribune: Deutschland muss die Binnennachfrage stärken

Nov

Berliner Zeitung: Ölstaaten lassen Bankrott Dubais nicht zu

Michael Heise über die weltweiten Auswirkungen der Dubai-Krise

Nov 28, 2009

Berliner Zeitung: Ölstaaten lassen Bankrott Dubais nicht zu

Financial Times: Ranking of European finance ministers

Anmerkungen von Michael Heise als Jurymitglied.

Nov 17, 2009

Financial Times: Ranking of European finance ministers

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Normalisierung der Geldpolitik

Eine Politik historisch niedriger Zinsen und unbegrenzter Liquidität war in den vergangenen Monaten erforderlich, um einen Kollaps des Finanzsystems zu vermeiden. Nun scheint allmählich die Zeit für einen Ausstieg gekommen zu sein.

Nov 16, 2009

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Normalisierung der Geldpolitik

Oct

Sächsische Zeitung: Ich kaufe kein Gold, aber inflationssichere Anleihen

Michael Heise im SZ-Interview über den nächsten Aufschwung und die Gefahren für Erspartes und Arbeitsplätze.

Okt 20, 2009

Sächsische Zeitung: Ich kaufe kein Gold, aber inflationssichere Anleihen

Börse Online: Unwägbarkeiten beim Dollar nehmen zu

Die Weltwirtschaft hat sich aus der Rezession gelöst. In Erwartung der konjunkturellen Besserung haben die Märkte für risikobehaftete Wertpapiere seit dem Frühjahr mit erheb­lichen Kursaufschlägen reagiert. Großer Verlierer war demgegenüber der Dollar. Seit Anfang März hat er zum Euro rund 15 Prozent an Wert eingebüßt.

Okt 07, 2009

Börse Online: Unwägbarkeiten beim Dollar nehmen zu

Sep

The Wall Street Journal: Germany's Return To Reform Politics

Die kommende Regierung hat die Chance, die deutsche Wirtschaft wiederzubeleben. Handlungsbedarf besteht insbesondere im deutschen Unternehmenssektor, bei der Nachfrage auf Konsumentenseite, bei Investitionen in den Wohnungsbau und beim Staatshaushalt. Anstelle von kurzzeitig wirkenden Anreizen bedarf es solcher, die für ein langfristiges Wirtschaftswachstum wesentlich sind. Die Pläne der FDP zur Reform des Gesundheitswesens bieten den besten Weg nach vorne. Die Regeln zur Regulierung der Finanzmärkte sollten gestrafft werden, ohne deren Aktivität übermäßig zu untergraben. /Verfügbar nur in englischer Strache

Sep 30, 2009

The Wall Street Journal: Germany's Return To Reform Politics

Börsen-Zeitung: Fragen zur künftigen Wirtschaftspolitik

Die Börsen-Zeitung hat fünf Chefvolkswirte zu Kernbereichen der künftigen Wirtschaftspolitik unter der neuen Koalition befragt. Was erwarten sie von der nächsten Regierung?

Sep 29, 2009

Börsen-Zeitung: Fragen zur künftigen Wirtschaftspolitik

Wirtschaftswoche: Was jetzt nach der Wahl passieren muss

Deutschland steht nach der Bundestagswahl vor einem Berg von Problemen. Was soll die neue Bundesregierung tun, um die Staatsschulden einzudämmen, die Sozialsysteme zukunftsfest zu machen und neue Wachstumschancen zu erschließen? Die WirtschaftsWoche hat vier Top-Ökonomen zum Streitgespräch über den richtigen Kurs in der Wirtschaftspolitik gebeten.

Sep 28, 2009

Wirtschaftswoche: Was jetzt nach der Wahl passieren muss

Handelsblatt: Ökonomen geben Großer Koalition Note drei

Vier Jahre Große Koalition: Führende Ökonomen stellen der Bundesregierung ein eher durchwachsenes Zeugnis aus. Im Gespräch mit dem Handelsblatt sprechen sie über die fatalsten Fehler und die klügsten Schachzüge der alten Regierung.

Sep 24, 2009

Handelsblatt: Ökonomen geben Großer Koalition Note drei

Handelsblatt: Aus der Krise lernen

Deutschland braucht Steuerentlastungen, um die Wirtschaft zu stimulieren und den Staat zu sanieren, sagt Michael Heise.

Sep 21, 2009

Handelsblatt: Aus der Krise lernen

Wirtschaftswoche: Steile Kurve nach oben

Deutschland braucht Steuerentlastungen, um die Wirtschaft zu stimulieren und den Staat zu sanieren, sagt Michael Heise.

21.09.2009

Wirtschaftswoche: Steile Kurve nach oben

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Für eine rechtzeitige Straffung

Noch sei der Zeitpunkt für eine geldpolitische Wende, für einen „Ausstieg“ aus der anti-Krisen Politik noch nicht gekommen, sagt die EZB. Die Wirtschaft fahre auf niedrigen Touren, mit ungenutzten Kapazitäten und hohem Druck auf die Preise. Die Kreditnachfrage gehe zurück und die Bankenkrise sei noch nicht definitiv vorüber. In dieser Situation könnte ein verfrühter Entzug der geldpolitischen Medizin einen Rückfall bewirken, wie in der Weltwirtschaftskrise vor acht Jahrzehnten.

14.09.2009

FAZ: Für eine rechtzeitige Straffung

Feb

Focus Money: „Der Untergang ist abgesagt"

Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise über das Leben als Optimist in der Krise, Horrorprognosen der Kollegen und mallorquinischen Immobilien.

Aug 19, 2009

Focus Money: "Der Untergang ist abgesagt"

Jul

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Keine Sorge um den Standort"

An Kritik am deutschen Finanzsystem hat es noch nie gemangelt. Gerade im Ausland gilt der Standort vielen als hoffnungslos abgeschlagen. Die Finanzkrise, der größere deutsche Institute zum Opfer fielen, wird als Bestätigung gesehen. Und inzwischen wird auch im Inland über das vermeintliche Versagen der Banken diskutiert und es werden „noch nie dagewesene“ Maßnahmen angekündigt.

Jul 13, 2009

FAZ: Keine Sorge um den Standort

Jun

European Voice: „Watering the green shoots“

Die Weltwirtschaft scheint sich allmählich aus der tiefsten Rezession seit Jahrzehnten zu befreien. Zahlreiche Erholungsanzeichen signalisieren, dass das zweite Quartal den Wendepunkt markieren wird. Die treibenden Kräfte hinter dieser Wende sind schon eine Weile erkennbar: fiskalische Konjunkturspritzen, aggressive Geldpolitik, riesige Rettungspakete für die Banken und, dazu noch, ein beispielloser Rückgang der Rohstoffpreise, der in vielen Ländern die Inflation gedämpft und das reale Einkommen der private Haushalte erhöht hat. /Verfügbar nur in englischer Sprache

Jun 15, 2009

European Voice: Watering the green shoots

Mai

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Das Schlimmste scheint vorüber“

Die Weltwirtschaft scheint sich allmählich aus der tiefsten Rezession seit Jahrzehnten zu befreien. Zahlreiche Erholungsanzeichen signalisieren, dass das zweite Quartal den Wendepunkt markieren wird. Die treibenden Kräfte hinter dieser Wende sind schon eine Weile erkennbar: fiskalische Konjunkturspritzen, aggressive Geldpolitik, riesige Rettungspakete für die Banken und, dazu noch, ein beispielloser Rückgang der Rohstoffpreise, der in vielen Ländern die Inflation gedämpft und das reale Einkommen der private Haushalte erhöht hat. /Verfügbar nur in englischer Sprache

May 11, 2009

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Das Schlimmste scheint vorüber

Apr

Börse Online: Neue Perspektiven an den Finanzmärkten

Derzeit herrschen Frühlingsgefühle am Aktienmarkt. Wie erfreulich! Aber sind die momentanen Kurssteigerungen an den Märkten wirklich Vorbote verbesserter Konjunkturaussichten oder handelt es sich nur um eine kurzfristige Zwischenerholung? Denn eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Apr 30, 2009

Börse Online: Neue Perspektiven an den Finanzmärkten

Financial Times Deutschland: "Warnhinweise an alle Schwarzseher"

Mangelndes Problembewusstsein kann uns Deutschen niemand vorwerfen. Das zeigt sich gerade wieder: Staatstragend wird ein immer steilerer Absturz der Wirtschaft verkündet. Die Ökonomen überbieten sich mit Negativprognosen. Dieses Jahr sei wirtschaftlich gelaufen, man könne froh sein, wenn es 2010 wieder besser werde. Das sollten auch die Unternehmen und privaten Haushalte wissen, deren Krisenwahrnehmung noch nicht so ausgeprägt sei.

Apr 28, 2009

FTD: Warnhinweise an alle Schwarzseher

Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Die G20-Gruppe plant angemessene Regulierungen"

Michael Heise im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Apr 02, 2009

FAZ: Im Gespräch mit Michael Heise

Mar

Wall Street Journal: „Europe can only lead by example“

Im Zuge der Finanzkrise erlebt Europa, und der Rest der Welt, die schärfste Rezession seit 1929. Das Hauptaugenmerk zur Zeit ist verständlicherweise auf kurzfristiges Krisenmanagement. Im Moment besteht die Hauptaufgabe darin, die richtige Balance zwischen dem Staat und den Märkten zu finden, um Stabilität zu gewährleisten und langfristig die Kräfte des Marktes zu stärken. / Verfügbar nur in englischer Spracherm.

Mar 24, 2009

WSJ: Europe can only lead by example

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Licht am Ende des Tunnels“

Die Konjunkturdaten der vergangenen Wochen zeichnen ein ziemlich verheerendes Bild. Viele sehen sich an das Schreckenszenario der Großen Depression erinnert. In seiner Schnelligkeit übertrifft der Absturz der Konjunktur selbst die schärfsten Rezessionen früherer Jahre. Konsequente Krisenbekämpfung der Politik und weitere Korrekturen im Finanzsektor sind das Gebot der Stunde. Wenn es gelingt, die Finanzkrise endlich einzudämmen, wird sich die Weltwirtschaft deutlich erholen können.

Mar 9, 2009

FAZ: Licht am Ende des Tunnels

Feb

Focus Money: „Die Welt wird eine andere sein“

In einem Interview mit Focus Money stellt sich Michael Heise Fragen über die Dauer der Rezession in Deutschland, das Comeback der boomenden Schwellenländer und die Gefahren des Protektionismus sowie der Deflation.

Feb 25, 2009

Focus Money: Die Welt wird eine andere sein

Hamburger Abendblatt: „Drei Gründe, warum sich die Wirtschaft schnell erholt“

In einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt nennt Michael Heise drei Faktoren, die für eine baldige Erholung der Konjunktur sprechen: die niedrigen Zinsen, die Konjunkturpakete rund um die Welt und der Rückgang der Energie- und Rohstoffpreise.

Feb 10, 2009

Hamburger Abendblatt: Drei Gründe, warum sich die Wirtschaft schnell erholt

Jan

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Die Konjunkturwende ist möglich“

In einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt nennt Michael Heise drei Faktoren, die für eine baldige Erholung der Konjunktur sprechen: die niedrigen Zinsen, die Konjunkturpakete rund um die Welt und der Rückgang der Energie- und Rohstoffpreise.

Jan 5, 2009

FAZ: Die Konjunkturwende ist möglich

Dez

La Tribune: Deutschland muss die Binnennachfrage stärken

Dez 23, 2009

In einem Interview mit La Tribune betont Michael Heise, dass Deutschland die Binnennachfrage stärken muss.

Nur in französischer Sprache verfügbar.

La Tribune: Deutschland muss die Binnennachfrage stärken

Nov

Berliner Zeitung: Ölstaaten lassen Bankrott Dubais nicht zu

Michael Heise über die weltweiten Auswirkungen der Dubai-Krise

Nov 28, 2009

Berliner Zeitung: Ölstaaten lassen Bankrott Dubais nicht zu

Financial Times: Ranking of European finance ministers

Anmerkungen von Michael Heise als Jurymitglied.

Nov 17, 2009

Financial Times: Ranking of European finance ministers

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Normalisierung der Geldpolitik

Eine Politik historisch niedriger Zinsen und unbegrenzter Liquidität war in den vergangenen Monaten erforderlich, um einen Kollaps des Finanzsystems zu vermeiden. Nun scheint allmählich die Zeit für einen Ausstieg gekommen zu sein.

Nov 16, 2009

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Normalisierung der Geldpolitik

Oct

Sächsische Zeitung: Ich kaufe kein Gold, aber inflationssichere Anleihen

Michael Heise im SZ-Interview über den nächsten Aufschwung und die Gefahren für Erspartes und Arbeitsplätze.

Okt 20, 2009

Sächsische Zeitung: Ich kaufe kein Gold, aber inflationssichere Anleihen

Börse Online: Unwägbarkeiten beim Dollar nehmen zu

Die Weltwirtschaft hat sich aus der Rezession gelöst. In Erwartung der konjunkturellen Besserung haben die Märkte für risikobehaftete Wertpapiere seit dem Frühjahr mit erheb­lichen Kursaufschlägen reagiert. Großer Verlierer war demgegenüber der Dollar. Seit Anfang März hat er zum Euro rund 15 Prozent an Wert eingebüßt.

Okt 07, 2009

Börse Online: Unwägbarkeiten beim Dollar nehmen zu

Sep

The Wall Street Journal: Germany's Return To Reform Politics

Die kommende Regierung hat die Chance, die deutsche Wirtschaft wiederzubeleben. Handlungsbedarf besteht insbesondere im deutschen Unternehmenssektor, bei der Nachfrage auf Konsumentenseite, bei Investitionen in den Wohnungsbau und beim Staatshaushalt. Anstelle von kurzzeitig wirkenden Anreizen bedarf es solcher, die für ein langfristiges Wirtschaftswachstum wesentlich sind. Die Pläne der FDP zur Reform des Gesundheitswesens bieten den besten Weg nach vorne. Die Regeln zur Regulierung der Finanzmärkte sollten gestrafft werden, ohne deren Aktivität übermäßig zu untergraben. /Verfügbar nur in englischer Strache

Sep 30, 2009

The Wall Street Journal: Germany's Return To Reform Politics

Börsen-Zeitung: Fragen zur künftigen Wirtschaftspolitik

Die Börsen-Zeitung hat fünf Chefvolkswirte zu Kernbereichen der künftigen Wirtschaftspolitik unter der neuen Koalition befragt. Was erwarten sie von der nächsten Regierung?

Sep 29, 2009

Börsen-Zeitung: Fragen zur künftigen Wirtschaftspolitik

Wirtschaftswoche: Was jetzt nach der Wahl passieren muss

Deutschland steht nach der Bundestagswahl vor einem Berg von Problemen. Was soll die neue Bundesregierung tun, um die Staatsschulden einzudämmen, die Sozialsysteme zukunftsfest zu machen und neue Wachstumschancen zu erschließen? Die WirtschaftsWoche hat vier Top-Ökonomen zum Streitgespräch über den richtigen Kurs in der Wirtschaftspolitik gebeten.

Sep 28, 2009

Wirtschaftswoche: Was jetzt nach der Wahl passieren muss

Handelsblatt: Ökonomen geben Großer Koalition Note drei

Vier Jahre Große Koalition: Führende Ökonomen stellen der Bundesregierung ein eher durchwachsenes Zeugnis aus. Im Gespräch mit dem Handelsblatt sprechen sie über die fatalsten Fehler und die klügsten Schachzüge der alten Regierung.

Sep 24, 2009

Handelsblatt: Ökonomen geben Großer Koalition Note drei

Handelsblatt: Aus der Krise lernen

Deutschland braucht Steuerentlastungen, um die Wirtschaft zu stimulieren und den Staat zu sanieren, sagt Michael Heise.

Sep 21, 2009

Handelsblatt: Aus der Krise lernen

Wirtschaftswoche: Steile Kurve nach oben

Deutschland braucht Steuerentlastungen, um die Wirtschaft zu stimulieren und den Staat zu sanieren, sagt Michael Heise.

21.09.2009

Wirtschaftswoche: Steile Kurve nach oben

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Für eine rechtzeitige Straffung

Noch sei der Zeitpunkt für eine geldpolitische Wende, für einen „Ausstieg“ aus der anti-Krisen Politik noch nicht gekommen, sagt die EZB. Die Wirtschaft fahre auf niedrigen Touren, mit ungenutzten Kapazitäten und hohem Druck auf die Preise. Die Kreditnachfrage gehe zurück und die Bankenkrise sei noch nicht definitiv vorüber. In dieser Situation könnte ein verfrühter Entzug der geldpolitischen Medizin einen Rückfall bewirken, wie in der Weltwirtschaftskrise vor acht Jahrzehnten.

14.09.2009

FAZ: Für eine rechtzeitige Straffung

Feb

Focus Money: „Der Untergang ist abgesagt"

Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise über das Leben als Optimist in der Krise, Horrorprognosen der Kollegen und mallorquinischen Immobilien.

Aug 19, 2009

Focus Money: "Der Untergang ist abgesagt"

Jul

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Keine Sorge um den Standort"

An Kritik am deutschen Finanzsystem hat es noch nie gemangelt. Gerade im Ausland gilt der Standort vielen als hoffnungslos abgeschlagen. Die Finanzkrise, der größere deutsche Institute zum Opfer fielen, wird als Bestätigung gesehen. Und inzwischen wird auch im Inland über das vermeintliche Versagen der Banken diskutiert und es werden „noch nie dagewesene“ Maßnahmen angekündigt.

Jul 13, 2009

FAZ: Keine Sorge um den Standort

Jun

European Voice: „Watering the green shoots“

Die Weltwirtschaft scheint sich allmählich aus der tiefsten Rezession seit Jahrzehnten zu befreien. Zahlreiche Erholungsanzeichen signalisieren, dass das zweite Quartal den Wendepunkt markieren wird. Die treibenden Kräfte hinter dieser Wende sind schon eine Weile erkennbar: fiskalische Konjunkturspritzen, aggressive Geldpolitik, riesige Rettungspakete für die Banken und, dazu noch, ein beispielloser Rückgang der Rohstoffpreise, der in vielen Ländern die Inflation gedämpft und das reale Einkommen der private Haushalte erhöht hat. /Verfügbar nur in englischer Sprache

Jun 15, 2009

European Voice: Watering the green shoots

Mai

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Das Schlimmste scheint vorüber“

Die Weltwirtschaft scheint sich allmählich aus der tiefsten Rezession seit Jahrzehnten zu befreien. Zahlreiche Erholungsanzeichen signalisieren, dass das zweite Quartal den Wendepunkt markieren wird. Die treibenden Kräfte hinter dieser Wende sind schon eine Weile erkennbar: fiskalische Konjunkturspritzen, aggressive Geldpolitik, riesige Rettungspakete für die Banken und, dazu noch, ein beispielloser Rückgang der Rohstoffpreise, der in vielen Ländern die Inflation gedämpft und das reale Einkommen der private Haushalte erhöht hat. /Verfügbar nur in englischer Sprache

May 11, 2009

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Das Schlimmste scheint vorüber

Apr

Börse Online: Neue Perspektiven an den Finanzmärkten

Derzeit herrschen Frühlingsgefühle am Aktienmarkt. Wie erfreulich! Aber sind die momentanen Kurssteigerungen an den Märkten wirklich Vorbote verbesserter Konjunkturaussichten oder handelt es sich nur um eine kurzfristige Zwischenerholung? Denn eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Apr 30, 2009

Börse Online: Neue Perspektiven an den Finanzmärkten

Financial Times Deutschland: "Warnhinweise an alle Schwarzseher"

Mangelndes Problembewusstsein kann uns Deutschen niemand vorwerfen. Das zeigt sich gerade wieder: Staatstragend wird ein immer steilerer Absturz der Wirtschaft verkündet. Die Ökonomen überbieten sich mit Negativprognosen. Dieses Jahr sei wirtschaftlich gelaufen, man könne froh sein, wenn es 2010 wieder besser werde. Das sollten auch die Unternehmen und privaten Haushalte wissen, deren Krisenwahrnehmung noch nicht so ausgeprägt sei.

Apr 28, 2009

FTD: Warnhinweise an alle Schwarzseher

Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Die G20-Gruppe plant angemessene Regulierungen"

Michael Heise im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Apr 02, 2009

FAZ: Im Gespräch mit Michael Heise

Mar

Wall Street Journal: „Europe can only lead by example“

Im Zuge der Finanzkrise erlebt Europa, und der Rest der Welt, die schärfste Rezession seit 1929. Das Hauptaugenmerk zur Zeit ist verständlicherweise auf kurzfristiges Krisenmanagement. Im Moment besteht die Hauptaufgabe darin, die richtige Balance zwischen dem Staat und den Märkten zu finden, um Stabilität zu gewährleisten und langfristig die Kräfte des Marktes zu stärken. / Verfügbar nur in englischer Spracherm.

Mar 24, 2009

WSJ: Europe can only lead by example

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Licht am Ende des Tunnels“

Die Konjunkturdaten der vergangenen Wochen zeichnen ein ziemlich verheerendes Bild. Viele sehen sich an das Schreckenszenario der Großen Depression erinnert. In seiner Schnelligkeit übertrifft der Absturz der Konjunktur selbst die schärfsten Rezessionen früherer Jahre. Konsequente Krisenbekämpfung der Politik und weitere Korrekturen im Finanzsektor sind das Gebot der Stunde. Wenn es gelingt, die Finanzkrise endlich einzudämmen, wird sich die Weltwirtschaft deutlich erholen können.

Mar 9, 2009

FAZ: Licht am Ende des Tunnels

Feb

Focus Money: „Die Welt wird eine andere sein“

In einem Interview mit Focus Money stellt sich Michael Heise Fragen über die Dauer der Rezession in Deutschland, das Comeback der boomenden Schwellenländer und die Gefahren des Protektionismus sowie der Deflation.

Feb 25, 2009

Focus Money: Die Welt wird eine andere sein

Hamburger Abendblatt: „Drei Gründe, warum sich die Wirtschaft schnell erholt“

In einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt nennt Michael Heise drei Faktoren, die für eine baldige Erholung der Konjunktur sprechen: die niedrigen Zinsen, die Konjunkturpakete rund um die Welt und der Rückgang der Energie- und Rohstoffpreise.

Feb 10, 2009

Hamburger Abendblatt: Drei Gründe, warum sich die Wirtschaft schnell erholt

Jan

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Die Konjunkturwende ist möglich“

In einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt nennt Michael Heise drei Faktoren, die für eine baldige Erholung der Konjunktur sprechen: die niedrigen Zinsen, die Konjunkturpakete rund um die Welt und der Rückgang der Energie- und Rohstoffpreise.

Jan 5, 2009

FAZ: Die Konjunkturwende ist möglich

2008

  • Dez

  • Nov

  • Oct

  • Sep

  • Aug

  • Jul

  • Jun

  • Mai

Dez

Bild: „0 % Zinsen – Kann ich mir Geld bald gratis leihen?“

Dez 18, 2008

Die US-Notenbank hat in einem dramatischen Schritt die Zinsen auf 0 Prozent gesenkt. Aber allein mit niedrigen Zinsen ist die Konjunktur nicht in Gang zu bringen. In Deutschland werden Verbraucherkredite nicht kostenlos zu haben sein, auch wenn die Europäische Zentralbank den Leitzins weiter senken wird. Dies dürfte im Januar mit einer Lockerung von derzeit 2,5 % auf dann 1,75 % der Fall sein.

Bild: 0 % Zinsen - Kann ich mir Geld bald gratis leihen?

Nov

The Wall Street Journal: „Deleveraging must continue“

In der derzeitigen Krise sind die staatlichen Rettungspakete sowie die Zinssenkungen der Notenbanken hilfreich, können aber nicht den notwendigen Prozess des Risikoabbaus im Bankensystem ersetzen. Teile des Finanzsektors hatten sich zuletzt von der Realwirtschaft abgekoppelt. Der Geschäftsfokus wird sich wieder mehr den traditionellen Bankgeschäften zuwenden müssen. Geht der Prozess schnell voran, wird auch keine Kreditklemme entstehen. Neben der notwendigen Konsolidierung im Finanzsektor gibt es in einigen Ländern auch in den Unternehmen und bei den privaten Hauhalten Korrekturbedarf. Das gilt vor allem für Länder die einen Kreditboom erlebt haben, wie die USA, das Vereinigte Königreich, Spanien und viele osteuropäische Staaten. Dort müssen die Schulden entschlossen und schnell abgebaut werden. Die Vorstellung, man könne durch niedrige Zinsen oder expansive Fiskalpolitik in die hohe Verschuldung quasi „hineinwachsen“ ist irrig. Sie führt geradewegs in das „japanische Problem“ der neunziger Jahre. / Verfügbar nur in englischer Sprache.

Nov 20, 2008

The Wall Street Journal: Deleveraging must continue

Tagesanzeiger: „Eine heftige Rezession, aber auch eine kurze Rezession“

Nach dem scharfen Einbruch im Oktober sehen wir im Moment eine gewisse Entspannung, zu der die Notenbanken sowie die Rettungspakete der Regierungen beigetragen haben. Jetzt ist es wichtig, dass die Finanzinstitute in hohem Tempo Risiken abbauen und ihre Bilanzen verkürzen. Trotz der weltweiten Zinssenkungen werden wir eine heftige aber auch kurze Rezession erleben, eine lange weltwirtschaftliche Schwächephase steht uns jedoch nicht bevor. Optimistisch stimmen die gefallenen Rohstoffpreise und das sehr niedrige Zinsniveau. Die US-Wirtschaft wird im 2. Quartal 2009 aus ihrer Talsohle herauskommen.

Nov 7, 2008

Tagesanzeiger: Eine heftige Rezession, aber auch eine kurze Rezession

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Lichter am Horizont“

Eine Kehrtwende allein mit Zinssenkungen oder expansiver Fiskalpolitik wird kaum zu erreichen sein – das zeigen unter anderem die japanischen Erfahrungen. Neues Vertrauen entsteht über den Abbau von Risiken im Finanzsektor und eine verbesserte Kapitalausstattung der Banken. Dieser Risikoabbau ist in den letzten Wochen gut voran gekommen, Konsolidierungsbedarf besteht allerdings noch bei den Unternehmen und den privaten Haushalten. Wenn die ersten Erfolge in Form wieder verbesserter Kapitalquoten sichtbar werden, wird sich die Anspannung legen. Kommt es dann noch zu einer massiven Kostenentlastung durch fallende Energie- und Rohstoffpreise, sind die Perspektiven keineswegs so düster, wie es die derzeitige Krisenstimmung vermuten lässt.

Nov 3, 2008

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Lichter am Horizont

Oct

Börsen Zeitung: „Von der Moral und Macht der freien Märkte“

Die Frage nach der Legitimität und der Funktionsfähigkeit marktwirtschaftlicher Steuerungssysteme wird nach der Finanzmarktkrise neu gestellt. Unbestreitbar ist, dass auch die Marktwirtschaft krisenhafte Entwicklungen erlebt, allein in den letzten 35 Jahren waren es nicht weniger als acht. Am Ende wird auch die aktuelle Krise überwunden werden – und sie wird neue Regulierungsrahmen und völlig veränderte Marktstrukturen hervorbringen. Aufgabe der Politik ist es, eben diesen Ordnungsrahmen festzulegen, weiterzuentwickeln und dabei auch auf die Einhaltung der Regeln zu achten. Hinzukommen muss auch die Verpflichtung der Wirtschaft selbst, in ihren Handlungen ethische Prinzipien anzulegen. Der gegenwärtige Vertrauensverlust der Marktteilnehmer greift das Fundament der Marktwirtschaft an. Dies fordert einen stärkeren regulativen Eingriff des Staates heraus, um genau dieses Fundament zu schützen. In der Ausprägung des staatlichen Ordnungsrahmens gibt es sehr große Unterschiede. Während in den letzten Jahren viele Staaten mehr zu dem amerikanischen kapitalmarktgeprägten Modell tendierten, dürfte zukünftig eher das stärker regulierte europäische Modell der Sozialen Marktwirtschaft im Vordergrund stehen.

Okt 28, 2008

Börsen Zeitung: Von der Moral und Macht der freien Märkte

Financial Times Deutschland: „Es ist eine Abwärtsspirale“

Die Kreditvergabe der Banken in Deutschland wird sinken. Seit Anfang Oktober ist es für Banken noch schwieriger geworden sich an den kurzfristigen Kreditmärkten zu refinanzieren. An den Aktienmärkten sehen wir derzeit eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale. Dabei werden stabilisierende Elemente, wie die gesunkenen Rohstoffpreise und langfristig niedrige Zinsen schlichtweg ausgeblendet.

Okt 27, 2008

Financial Times Deutschland: „Es ist eine Abwärtsspirale“

CH-D Wirtschaft: „Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands“

Der Standort Deutschland hat in den vergangenen Jahren spürbar an Boden gut gemacht. Zu den Stärken Deutschlands zählt ohne Zweifel seine mittelständisch strukturierte Wirtschaft, die sich durch ein hohes Maß an Innovationskraft auszeichnet Verbesserungsbedarf besteht bei der Investitionstätigkeit sowie im Bereich der Bildungspolitik. Zugute kommt Deutschland auch seine ausgezeichnete Infrastruktur und seine zentrale Lage innerhalb der Europäischen Union. Die deutsche Wirtschaft ist trotz des derzeitigen Konjunkturabschwungs in einer soliden Verfassung, die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen haben sich zuletzt weiter verbessert.

Okt 15, 2008

CH-D Wirtschaft: Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit

Sep

Handels Zeitung: „Die Talsohle ist nicht mehr fern“

Die Verunsicherung an den Finanzmärkten nimmt ab, der Tiefpunkt der Finanzkrise wird in ein paar Monaten erreicht sein. Mit einer Kreditklemme ist trotz aller derzeitigen Turbulenzen nicht zu rechnen. In den USA belasten die Rettungsmaßnahmen der Regierung; die amerikanische Wirtschaft ist aber zäher als man denkt und sollte 2009 um 1,9 % wachsen. Die Weltwirtschaft sollte im nächsten Jahr um 2,7 % zulegen: Die hohen Rohstoffpreise sind zurückgegangen, die Notenbanken lassen das Zinsniveau tief, die Gewinne der Unternehmen liegen auf hohem Niveau.

Sep 24, 2008

Handels Zeitung: Die Talsohle ist nicht mehr fern

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Verlangsamung, Stagnation, Rezession“

Die derzeitige Konjunkturlage in Deutschland sollte nicht als Rezession – die Kapazitätsauslastung liegt immer noch überdurchschnittlich hoch – sondern eher als Abschwächung oder Verlangsamung bezeichnet werden. Es sollte uns auch keine Rezession bevorstehen: die Preise für Öl, Industrierohstoffe und Lebensmittel haben nachgegeben, der Euro hat seinen Höhenflug gegenüber dem Dollar wohl beendet. Dazu kommt, dass die Löhne nicht so stark gestiegen sind und die Zentralbanken infolgedessen die Zinsen niedrig halten können. Zudem stützt sich die Weltwirtschaft heutzutage auf mehrere Wachstumsregionen.

Sep 1, 2008

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Verlangsamung, Stagnation, Rezession

Aug

Süddeutsche Zeitung: „Den Stillstand überwinden“

Der positive Trend der deutschen Wirtschaft seit Anfang 2005 ist um die Jahresmitte 2008 zum Stillstand gekommen. Ursache waren die Finanzmarktkrise sowie ein schubartiger Anstieg vieler Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise. Insofern könnte der rückläufige Ölpreis einen entscheidenden Impuls für eine Wiederbeschleunigung der deutschen Konjunktur geben. Der Private Verbrauch sollte von den fallenden Ölpreisen profitieren, daneben wird sich vermutlich auch die Investitionstätigkeit in Deutschland in nächster Zeit nicht stark abschwächen. Nicht zuletzt hängen die Chancen für eine Fortsetzung des Aufschwungs von der Wirtschaftspolitik ab. Eine Senkung von Steuer- und Abgabesätzen gerade im unteren und mittleren Einkommensbereich könnte den privaten Konsum weiter ankurbeln. Entscheidend ist auch, dass die in den vergangenen Jahren zu sehende Reformdynamik am Arbeitsmarkt erhalten bleibt.

Aug 19, 2008

Süddeutsche Zeitung: Den Stillstand überwinden

NZZ am Sonntag: „Trendwende gegen Jahresende“

Die stark gestiegenen Preise für Energie und Lebensmittel haben Kaufkraft entzogen, deshalb konnte der Konsum in Deutschland dieses Jahr nicht anspringen. Auch die Schweizer wirtschaft muss mit geringeren Wachstumsraten rechnen. Aufgrund der gefallenen Rohstoffpreise sollten wir im EU-Raum jedoch schon gegen Jahresende eine Verbesserung der konjunkturellen Lage sehen können. An den Aktienmärkten hat die Kurskorrektur mittelfristig Chancen eröffnet.

Aug 17, 2008

NZZ am Sonntag: „Trendwende gegen Jahresende“

Börsen Zeitung: „Wieso die deutsche Wirtschaft nicht geschrumpft ist“

Der BIP-Rückgang um 0,5 % im 2. Quartal gegenüber dem Vorquartal lässt Rezessionsängste aufkommen. Ein genauer Blick zeigt aber folgendes: Arbeitstäglich bereinigt lag das Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal 2008 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 1,7 % höher. Im diesjährigen 2. Quartal spielten aber Brückentage und auch der Beginn der Sommerferien in mehreren Bundesländern – anders als 2007 - eine Rolle. Das arbeitstäglich bereinigte BIP ist damit im 2. Quartal wahrscheinlich unterschätzt. Gegenüber dem 1. Quartal 2008 dürfte die Wirtschaft nicht geschrumpft sein, sondern eher stagniert haben oder gar leicht gewachsen sein.

Aug 16, 2008

Börsen Zeitung: „Wieso die deutsche Wirtschaft nicht geschrumpft ist“

Finanz und Wirtschaft: „Eine vorübergehende Schwäche“

Die derzeitige Wirtschaftslage stellt eine vorübergehende Schwäche dar, die vermutlich bis zum Ende dieses Jahres reicht. Dabei wird Deutschland beim Wachstum etwas besser abschneiden als andere europäische Staaten. Bei der Inflation rechnen wir mit einer Entspannung, die den privaten Konsum entlasten wird. In diesem Umfeld wird die EZB die Zinsen nicht erhöhen, dagegen rechnen wir mit einer Zinserhöhung der US-Notenbank bereits in diesem Halbjahr. An den Aktienmärkten bestehen gegenwärtig interessante Investitionsmöglichkeiten: die Ölpreiskorrektur wird nachhaltig sein, zudem entwickeln sich die Lohnkosten nicht dramatisch. An den Anleihemärkten zeichnen sich Bankanleihen durch attraktive Aufschläge aus.

Aug 16, 2008

Finanz und Wirtschaft: „Eine vorübergehende Schwäche“

Frankfurter Rundschau: „Steuersenkung für Niedriglöhner“

Der kräftige Aufschwung der vergangenen Jahre ist ins Stocken geraten. Dennoch erwarten wir keine Rezession – dies wäre nur bei einem Ölpreis der Fall, der länger auf dem Niveau von 150 Dollar pro Fass läge - , sondern eher eine Stagnation im zweiten Halbjahr. Allerdings haben wir die Chance 2009 wieder Fahrt aufzunehmen, sollte der Ölpreis weiter wie zuletzt nachgeben. Auch die Binnenkonjunktur wird anspringen, falls sich die Lage an den Rohstoffmärken weiter beruhigt und die Inflation sinkt. Darüber hinaus würde auch eine Steuerentlastung für niedrige und mittlere Einkommen den Privaten Verbrauchs ankurbeln. Der Arbeitsmarkt hat sich bisher erstaunlich robust gehalten, allerdings ist der große Job-Aufschwung vorbei.

Aug 5, 2008

Berliner Zeitung: „Mächtig ins Stocken geraten“

Jul

Wiesbadener Kurier: „Preise werden nicht unablässig steigen“

Das Ende der Finanzmarktkrise wird wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen. Von der Krise sind neben Besitzern von US-Immobilien auch Aktionäre der betroffenen Banken besonders betroffen. Auch die deutsche Wirtschaft kommt nicht ungeschoren davon, ist aber vergleichsweise gut aufgestellt. Unter den seit Monaten anziehenden Preisen leiden vor allem die „kleinen Leute“; die Inflation sollte jedoch spätestens im kommenden Jahr zurückgehen. Wenngleich es zur Globalisierung keine Alternative gibt, müssen manche Marktregulierungen nach der Subprimekrise überdacht werden.

Jul 19, 2008

Wiesbadener Kurier: „Preise werden nicht unablässig steigen“

Financial Times Deutschland: „Katalysator Krise“

Die Finanzmarktkrise dürfte das Schlüsselereignis gewesen sein, das die längst überfällige Konsolidierung des deutschen Bankenmarktes auslöst. Vieles spricht dafür dass der deutsche Bankenmarkt gestärkt aus der Krise hervorgeht. Sowohl auf der Anlagen- als auch auf der Finanzierungsseite gibt es Wachstumspotenzial. Dabei könnte die Bedienung des Mittelstands mit verschiedenen Formen von Kapital eine Gewinnformel für Banken in Deutschland werden. Infolge der Finanzkrise gewinnt das Thema Sicherheit“ an Bedeutung; dies begünstigt risikoorientierte und konservative Geschäftsmodelle. Für die deutschen Banken mit einem großen Bestand an werthaltigen Forderungen ist so ein Umfeld besser als das der vergangenen Jahre, als sich Produktinnovationen überschlugen.

Jul 3, 2008

Financial Times Deutschland: „Katalysator Krise“

Jun

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Schwache Konjunktur, volatile Finanzmärkte“

Der ungebremste Preisanstieg von Rohstoffen, zuletzt auch wieder von Agrarrohstoffen ist zum Risiko Nummer eins für die Weltwirtschaft geworden. Kurzfristig kann dagegen wenig unternommen werden. Die hohen Preise spiegeln auch Knappheiten wider und setzen Anreize zum sparsameren Umgang. Dies und die Abschwächung der Weltkonjunktur werden die Nachfrage und die Preise nach Rohstoffen wieder dämpfen. Bei alldem dürfen die Notenbanken nicht ihre Stabilisierungsbemühungen vernachlässigen, auch wenn die Konjunktur darunter weiter leidet. Uns stehen konjunkturell eher schwache und an den Finanzmärkten hochvolatile Zeiten bevor.

Jun 30, 2008

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Schwache Konjunktur, volatile Finanzmärkte“

Börsen Zeitung: „Länderreport Ecuador“

Trotz seines Rohstoffreichtums ist Ecuador eines der ärmeren Länder Lateinamerikas. Die Wirtschaft ist durch die Erdölförderung und die Landwirtschaft geprägt. Im Moment sind die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für solche Länder so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die hohen Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise sollten Ecuador endlich etwas nach vorne bringen. Doch das Gegenteil geschieht: Das Land rutscht im internationalen Vergleich immer weiter ab. Die politische Unsicherheit zeigt tiefe Spuren in der Wirtschaft. So ist 2007 die Wirtschaft real nur um geschätzt 2,7 % gewachsen. Dies ist eine der niedrigsten Wachstumsraten in der Region und für Ecuador selbst die niedrigste der letzten Jahre.

Jun 28, 2008/p>

Börsen Zeitung: „Länderreport Ecuador“

Mai

Börse Online: „Die Abkühlung der Weltkonjunktur dürfte dem Höhenflug des Ölpreises Grenzen setzen“

Die weltweite Finanzkrise gilt inzwischen trotz der Gefahr weiterer Rückschläge als beherrschbar. Die Stimmung an den Aktienmärkten hat sich aufgehellt, die deutsche Wirtschaft ist unerwartet gut ins neue Jahr gestartet. Zum Aufwärtstrend leistet inzwischen auch die Inlandsnachfrage erfreulicherweise einen Beitrag. Dazu trägt vor allem der deutsche Arbeitsmarkt bei. Auch die Unternehmensgewinne werden in Deutschland in diesem Jahr – trotz aller Belastungen – weiter zunehmen. Dies ist ein Erfolg. Die grundlegenden Bedingungen sind also gar nicht schlecht, wäre da nicht der dauerhaft hohe Ölpreis. Aber auch hier besteht die gut begründete Hoffnung, dass die Abkühlung der Weltkonjunktur dem Höhenflug des Ölpreises Grenzen setzt. Auch die Aktienkurse werden bis zum Jahresende bei dem zu erwartenden allmählichen Abebben der Finanzmarktkrise unter Schwankungen anziehen.

Mai 29, 2008

Sächsische Zeitung: „Die Aussicht auf Gewinne trübt die Sicht für Risiken“

Börsen-Zeitung: „Länderreport Georgien“

Georgien war in den letzten Wochen vor allem aufgrund der angespannten Beziehungen zu seinem großen Nachbarn Russland in den Schlagzeilen. Doch neben den politischen Unruhen gibt es eine wirtschaftliche Erfolgsstory. Zahlreiche Reformen verbesserten das Investitionsklima und wecken das Interesse von ausländischen Investoren. Dies führte in den letzten drei Jahren zu einem durchschnittlichen jährlichen Wirtschaftswachstum von 10%. Vor allem deutsche Investoren drängen vermehrt in das Land, denn zum einen besteht eine enge kulturelle Bindung zwischen den Ländern und zum anderen ist Deutschland mittlerweile der viertwichtigste Handelspartner Georgiens.

Mai 05, 2008

Börsen-Zeitung: „Länderreport Georgien“

Dez

Bild: „0 % Zinsen – Kann ich mir Geld bald gratis leihen?“

Dez 18, 2008

Die US-Notenbank hat in einem dramatischen Schritt die Zinsen auf 0 Prozent gesenkt. Aber allein mit niedrigen Zinsen ist die Konjunktur nicht in Gang zu bringen. In Deutschland werden Verbraucherkredite nicht kostenlos zu haben sein, auch wenn die Europäische Zentralbank den Leitzins weiter senken wird. Dies dürfte im Januar mit einer Lockerung von derzeit 2,5 % auf dann 1,75 % der Fall sein.

Bild: 0 % Zinsen - Kann ich mir Geld bald gratis leihen?

Nov

The Wall Street Journal: „Deleveraging must continue“

In der derzeitigen Krise sind die staatlichen Rettungspakete sowie die Zinssenkungen der Notenbanken hilfreich, können aber nicht den notwendigen Prozess des Risikoabbaus im Bankensystem ersetzen. Teile des Finanzsektors hatten sich zuletzt von der Realwirtschaft abgekoppelt. Der Geschäftsfokus wird sich wieder mehr den traditionellen Bankgeschäften zuwenden müssen. Geht der Prozess schnell voran, wird auch keine Kreditklemme entstehen. Neben der notwendigen Konsolidierung im Finanzsektor gibt es in einigen Ländern auch in den Unternehmen und bei den privaten Hauhalten Korrekturbedarf. Das gilt vor allem für Länder die einen Kreditboom erlebt haben, wie die USA, das Vereinigte Königreich, Spanien und viele osteuropäische Staaten. Dort müssen die Schulden entschlossen und schnell abgebaut werden. Die Vorstellung, man könne durch niedrige Zinsen oder expansive Fiskalpolitik in die hohe Verschuldung quasi „hineinwachsen“ ist irrig. Sie führt geradewegs in das „japanische Problem“ der neunziger Jahre. / Verfügbar nur in englischer Sprache.

Nov 20, 2008

The Wall Street Journal: Deleveraging must continue

Tagesanzeiger: „Eine heftige Rezession, aber auch eine kurze Rezession“

Nach dem scharfen Einbruch im Oktober sehen wir im Moment eine gewisse Entspannung, zu der die Notenbanken sowie die Rettungspakete der Regierungen beigetragen haben. Jetzt ist es wichtig, dass die Finanzinstitute in hohem Tempo Risiken abbauen und ihre Bilanzen verkürzen. Trotz der weltweiten Zinssenkungen werden wir eine heftige aber auch kurze Rezession erleben, eine lange weltwirtschaftliche Schwächephase steht uns jedoch nicht bevor. Optimistisch stimmen die gefallenen Rohstoffpreise und das sehr niedrige Zinsniveau. Die US-Wirtschaft wird im 2. Quartal 2009 aus ihrer Talsohle herauskommen.

Nov 7, 2008

Tagesanzeiger: Eine heftige Rezession, aber auch eine kurze Rezession

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Lichter am Horizont“

Eine Kehrtwende allein mit Zinssenkungen oder expansiver Fiskalpolitik wird kaum zu erreichen sein – das zeigen unter anderem die japanischen Erfahrungen. Neues Vertrauen entsteht über den Abbau von Risiken im Finanzsektor und eine verbesserte Kapitalausstattung der Banken. Dieser Risikoabbau ist in den letzten Wochen gut voran gekommen, Konsolidierungsbedarf besteht allerdings noch bei den Unternehmen und den privaten Haushalten. Wenn die ersten Erfolge in Form wieder verbesserter Kapitalquoten sichtbar werden, wird sich die Anspannung legen. Kommt es dann noch zu einer massiven Kostenentlastung durch fallende Energie- und Rohstoffpreise, sind die Perspektiven keineswegs so düster, wie es die derzeitige Krisenstimmung vermuten lässt.

Nov 3, 2008

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Lichter am Horizont

Oct

Börsen Zeitung: „Von der Moral und Macht der freien Märkte“

Die Frage nach der Legitimität und der Funktionsfähigkeit marktwirtschaftlicher Steuerungssysteme wird nach der Finanzmarktkrise neu gestellt. Unbestreitbar ist, dass auch die Marktwirtschaft krisenhafte Entwicklungen erlebt, allein in den letzten 35 Jahren waren es nicht weniger als acht. Am Ende wird auch die aktuelle Krise überwunden werden – und sie wird neue Regulierungsrahmen und völlig veränderte Marktstrukturen hervorbringen. Aufgabe der Politik ist es, eben diesen Ordnungsrahmen festzulegen, weiterzuentwickeln und dabei auch auf die Einhaltung der Regeln zu achten. Hinzukommen muss auch die Verpflichtung der Wirtschaft selbst, in ihren Handlungen ethische Prinzipien anzulegen. Der gegenwärtige Vertrauensverlust der Marktteilnehmer greift das Fundament der Marktwirtschaft an. Dies fordert einen stärkeren regulativen Eingriff des Staates heraus, um genau dieses Fundament zu schützen. In der Ausprägung des staatlichen Ordnungsrahmens gibt es sehr große Unterschiede. Während in den letzten Jahren viele Staaten mehr zu dem amerikanischen kapitalmarktgeprägten Modell tendierten, dürfte zukünftig eher das stärker regulierte europäische Modell der Sozialen Marktwirtschaft im Vordergrund stehen.

Okt 28, 2008

Börsen Zeitung: Von der Moral und Macht der freien Märkte

Financial Times Deutschland: „Es ist eine Abwärtsspirale“

Die Kreditvergabe der Banken in Deutschland wird sinken. Seit Anfang Oktober ist es für Banken noch schwieriger geworden sich an den kurzfristigen Kreditmärkten zu refinanzieren. An den Aktienmärkten sehen wir derzeit eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale. Dabei werden stabilisierende Elemente, wie die gesunkenen Rohstoffpreise und langfristig niedrige Zinsen schlichtweg ausgeblendet.

Okt 27, 2008

Financial Times Deutschland: „Es ist eine Abwärtsspirale“

CH-D Wirtschaft: „Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands“

Der Standort Deutschland hat in den vergangenen Jahren spürbar an Boden gut gemacht. Zu den Stärken Deutschlands zählt ohne Zweifel seine mittelständisch strukturierte Wirtschaft, die sich durch ein hohes Maß an Innovationskraft auszeichnet Verbesserungsbedarf besteht bei der Investitionstätigkeit sowie im Bereich der Bildungspolitik. Zugute kommt Deutschland auch seine ausgezeichnete Infrastruktur und seine zentrale Lage innerhalb der Europäischen Union. Die deutsche Wirtschaft ist trotz des derzeitigen Konjunkturabschwungs in einer soliden Verfassung, die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen haben sich zuletzt weiter verbessert.

Okt 15, 2008

CH-D Wirtschaft: Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit

Sep

Handels Zeitung: „Die Talsohle ist nicht mehr fern“

Die Verunsicherung an den Finanzmärkten nimmt ab, der Tiefpunkt der Finanzkrise wird in ein paar Monaten erreicht sein. Mit einer Kreditklemme ist trotz aller derzeitigen Turbulenzen nicht zu rechnen. In den USA belasten die Rettungsmaßnahmen der Regierung; die amerikanische Wirtschaft ist aber zäher als man denkt und sollte 2009 um 1,9 % wachsen. Die Weltwirtschaft sollte im nächsten Jahr um 2,7 % zulegen: Die hohen Rohstoffpreise sind zurückgegangen, die Notenbanken lassen das Zinsniveau tief, die Gewinne der Unternehmen liegen auf hohem Niveau.

Sep 24, 2008

Handels Zeitung: Die Talsohle ist nicht mehr fern

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Verlangsamung, Stagnation, Rezession“

Die derzeitige Konjunkturlage in Deutschland sollte nicht als Rezession – die Kapazitätsauslastung liegt immer noch überdurchschnittlich hoch – sondern eher als Abschwächung oder Verlangsamung bezeichnet werden. Es sollte uns auch keine Rezession bevorstehen: die Preise für Öl, Industrierohstoffe und Lebensmittel haben nachgegeben, der Euro hat seinen Höhenflug gegenüber dem Dollar wohl beendet. Dazu kommt, dass die Löhne nicht so stark gestiegen sind und die Zentralbanken infolgedessen die Zinsen niedrig halten können. Zudem stützt sich die Weltwirtschaft heutzutage auf mehrere Wachstumsregionen.

Sep 1, 2008

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Verlangsamung, Stagnation, Rezession

Aug

Süddeutsche Zeitung: „Den Stillstand überwinden“

Der positive Trend der deutschen Wirtschaft seit Anfang 2005 ist um die Jahresmitte 2008 zum Stillstand gekommen. Ursache waren die Finanzmarktkrise sowie ein schubartiger Anstieg vieler Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise. Insofern könnte der rückläufige Ölpreis einen entscheidenden Impuls für eine Wiederbeschleunigung der deutschen Konjunktur geben. Der Private Verbrauch sollte von den fallenden Ölpreisen profitieren, daneben wird sich vermutlich auch die Investitionstätigkeit in Deutschland in nächster Zeit nicht stark abschwächen. Nicht zuletzt hängen die Chancen für eine Fortsetzung des Aufschwungs von der Wirtschaftspolitik ab. Eine Senkung von Steuer- und Abgabesätzen gerade im unteren und mittleren Einkommensbereich könnte den privaten Konsum weiter ankurbeln. Entscheidend ist auch, dass die in den vergangenen Jahren zu sehende Reformdynamik am Arbeitsmarkt erhalten bleibt.

Aug 19, 2008

Süddeutsche Zeitung: Den Stillstand überwinden

NZZ am Sonntag: „Trendwende gegen Jahresende“

Die stark gestiegenen Preise für Energie und Lebensmittel haben Kaufkraft entzogen, deshalb konnte der Konsum in Deutschland dieses Jahr nicht anspringen. Auch die Schweizer wirtschaft muss mit geringeren Wachstumsraten rechnen. Aufgrund der gefallenen Rohstoffpreise sollten wir im EU-Raum jedoch schon gegen Jahresende eine Verbesserung der konjunkturellen Lage sehen können. An den Aktienmärkten hat die Kurskorrektur mittelfristig Chancen eröffnet.

Aug 17, 2008

NZZ am Sonntag: „Trendwende gegen Jahresende“

Börsen Zeitung: „Wieso die deutsche Wirtschaft nicht geschrumpft ist“

Der BIP-Rückgang um 0,5 % im 2. Quartal gegenüber dem Vorquartal lässt Rezessionsängste aufkommen. Ein genauer Blick zeigt aber folgendes: Arbeitstäglich bereinigt lag das Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal 2008 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 1,7 % höher. Im diesjährigen 2. Quartal spielten aber Brückentage und auch der Beginn der Sommerferien in mehreren Bundesländern – anders als 2007 - eine Rolle. Das arbeitstäglich bereinigte BIP ist damit im 2. Quartal wahrscheinlich unterschätzt. Gegenüber dem 1. Quartal 2008 dürfte die Wirtschaft nicht geschrumpft sein, sondern eher stagniert haben oder gar leicht gewachsen sein.

Aug 16, 2008

Börsen Zeitung: „Wieso die deutsche Wirtschaft nicht geschrumpft ist“

Finanz und Wirtschaft: „Eine vorübergehende Schwäche“

Die derzeitige Wirtschaftslage stellt eine vorübergehende Schwäche dar, die vermutlich bis zum Ende dieses Jahres reicht. Dabei wird Deutschland beim Wachstum etwas besser abschneiden als andere europäische Staaten. Bei der Inflation rechnen wir mit einer Entspannung, die den privaten Konsum entlasten wird. In diesem Umfeld wird die EZB die Zinsen nicht erhöhen, dagegen rechnen wir mit einer Zinserhöhung der US-Notenbank bereits in diesem Halbjahr. An den Aktienmärkten bestehen gegenwärtig interessante Investitionsmöglichkeiten: die Ölpreiskorrektur wird nachhaltig sein, zudem entwickeln sich die Lohnkosten nicht dramatisch. An den Anleihemärkten zeichnen sich Bankanleihen durch attraktive Aufschläge aus.

Aug 16, 2008

Finanz und Wirtschaft: „Eine vorübergehende Schwäche“

Frankfurter Rundschau: „Steuersenkung für Niedriglöhner“

Der kräftige Aufschwung der vergangenen Jahre ist ins Stocken geraten. Dennoch erwarten wir keine Rezession – dies wäre nur bei einem Ölpreis der Fall, der länger auf dem Niveau von 150 Dollar pro Fass läge - , sondern eher eine Stagnation im zweiten Halbjahr. Allerdings haben wir die Chance 2009 wieder Fahrt aufzunehmen, sollte der Ölpreis weiter wie zuletzt nachgeben. Auch die Binnenkonjunktur wird anspringen, falls sich die Lage an den Rohstoffmärken weiter beruhigt und die Inflation sinkt. Darüber hinaus würde auch eine Steuerentlastung für niedrige und mittlere Einkommen den Privaten Verbrauchs ankurbeln. Der Arbeitsmarkt hat sich bisher erstaunlich robust gehalten, allerdings ist der große Job-Aufschwung vorbei.

Aug 5, 2008

Berliner Zeitung: „Mächtig ins Stocken geraten“

Jul

Wiesbadener Kurier: „Preise werden nicht unablässig steigen“

Das Ende der Finanzmarktkrise wird wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen. Von der Krise sind neben Besitzern von US-Immobilien auch Aktionäre der betroffenen Banken besonders betroffen. Auch die deutsche Wirtschaft kommt nicht ungeschoren davon, ist aber vergleichsweise gut aufgestellt. Unter den seit Monaten anziehenden Preisen leiden vor allem die „kleinen Leute“; die Inflation sollte jedoch spätestens im kommenden Jahr zurückgehen. Wenngleich es zur Globalisierung keine Alternative gibt, müssen manche Marktregulierungen nach der Subprimekrise überdacht werden.

Jul 19, 2008

Wiesbadener Kurier: „Preise werden nicht unablässig steigen“

Financial Times Deutschland: „Katalysator Krise“

Die Finanzmarktkrise dürfte das Schlüsselereignis gewesen sein, das die längst überfällige Konsolidierung des deutschen Bankenmarktes auslöst. Vieles spricht dafür dass der deutsche Bankenmarkt gestärkt aus der Krise hervorgeht. Sowohl auf der Anlagen- als auch auf der Finanzierungsseite gibt es Wachstumspotenzial. Dabei könnte die Bedienung des Mittelstands mit verschiedenen Formen von Kapital eine Gewinnformel für Banken in Deutschland werden. Infolge der Finanzkrise gewinnt das Thema Sicherheit“ an Bedeutung; dies begünstigt risikoorientierte und konservative Geschäftsmodelle. Für die deutschen Banken mit einem großen Bestand an werthaltigen Forderungen ist so ein Umfeld besser als das der vergangenen Jahre, als sich Produktinnovationen überschlugen.

Jul 3, 2008

Financial Times Deutschland: „Katalysator Krise“

Jun

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Schwache Konjunktur, volatile Finanzmärkte“

Der ungebremste Preisanstieg von Rohstoffen, zuletzt auch wieder von Agrarrohstoffen ist zum Risiko Nummer eins für die Weltwirtschaft geworden. Kurzfristig kann dagegen wenig unternommen werden. Die hohen Preise spiegeln auch Knappheiten wider und setzen Anreize zum sparsameren Umgang. Dies und die Abschwächung der Weltkonjunktur werden die Nachfrage und die Preise nach Rohstoffen wieder dämpfen. Bei alldem dürfen die Notenbanken nicht ihre Stabilisierungsbemühungen vernachlässigen, auch wenn die Konjunktur darunter weiter leidet. Uns stehen konjunkturell eher schwache und an den Finanzmärkten hochvolatile Zeiten bevor.

Jun 30, 2008

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Schwache Konjunktur, volatile Finanzmärkte“

Börsen Zeitung: „Länderreport Ecuador“

Trotz seines Rohstoffreichtums ist Ecuador eines der ärmeren Länder Lateinamerikas. Die Wirtschaft ist durch die Erdölförderung und die Landwirtschaft geprägt. Im Moment sind die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für solche Länder so gut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die hohen Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise sollten Ecuador endlich etwas nach vorne bringen. Doch das Gegenteil geschieht: Das Land rutscht im internationalen Vergleich immer weiter ab. Die politische Unsicherheit zeigt tiefe Spuren in der Wirtschaft. So ist 2007 die Wirtschaft real nur um geschätzt 2,7 % gewachsen. Dies ist eine der niedrigsten Wachstumsraten in der Region und für Ecuador selbst die niedrigste der letzten Jahre.

Jun 28, 2008/p>

Börsen Zeitung: „Länderreport Ecuador“

Mai

Börse Online: „Die Abkühlung der Weltkonjunktur dürfte dem Höhenflug des Ölpreises Grenzen setzen“

Die weltweite Finanzkrise gilt inzwischen trotz der Gefahr weiterer Rückschläge als beherrschbar. Die Stimmung an den Aktienmärkten hat sich aufgehellt, die deutsche Wirtschaft ist unerwartet gut ins neue Jahr gestartet. Zum Aufwärtstrend leistet inzwischen auch die Inlandsnachfrage erfreulicherweise einen Beitrag. Dazu trägt vor allem der deutsche Arbeitsmarkt bei. Auch die Unternehmensgewinne werden in Deutschland in diesem Jahr – trotz aller Belastungen – weiter zunehmen. Dies ist ein Erfolg. Die grundlegenden Bedingungen sind also gar nicht schlecht, wäre da nicht der dauerhaft hohe Ölpreis. Aber auch hier besteht die gut begründete Hoffnung, dass die Abkühlung der Weltkonjunktur dem Höhenflug des Ölpreises Grenzen setzt. Auch die Aktienkurse werden bis zum Jahresende bei dem zu erwartenden allmählichen Abebben der Finanzmarktkrise unter Schwankungen anziehen.

Mai 29, 2008

Sächsische Zeitung: „Die Aussicht auf Gewinne trübt die Sicht für Risiken“

Börsen-Zeitung: „Länderreport Georgien“

Georgien war in den letzten Wochen vor allem aufgrund der angespannten Beziehungen zu seinem großen Nachbarn Russland in den Schlagzeilen. Doch neben den politischen Unruhen gibt es eine wirtschaftliche Erfolgsstory. Zahlreiche Reformen verbesserten das Investitionsklima und wecken das Interesse von ausländischen Investoren. Dies führte in den letzten drei Jahren zu einem durchschnittlichen jährlichen Wirtschaftswachstum von 10%. Vor allem deutsche Investoren drängen vermehrt in das Land, denn zum einen besteht eine enge kulturelle Bindung zwischen den Ländern und zum anderen ist Deutschland mittlerweile der viertwichtigste Handelspartner Georgiens.

Mai 05, 2008

Börsen-Zeitung: „Länderreport Georgien“