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Allianz Global Wealth Report: Dem Geld hinterher

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Privatanleger sind nach der globalen Finanzkrise nach wie vor skeptisch gegenüber den Aktienmärkten und deponieren ihr Vermögen daher lieber bei Banken. Doch der Allianz Global Wealth Report warnt: Inflation und Niedrigzinsen zehren ihre Ersparnisse auf.

Allianz SE
München, 09.10.2017

Allianz-verschiedene Arten zu investieren

Obwohl sich die Aktienmärkte gegen Ende 2016 gut entwickelt haben, sind Privatanleger zunehmend skeptisch. Statt zu investieren, parken sie mehr Geld denn je auf Bankkonten – und das, obwohl die Zinssätze weiterhin gegen null gehen.

Laut dem neuesten Allianz Global Wealth Report heizten die Aktienmärkte letztes Jahr in der Jahresendrallye den weltweiten Vermögenszuwachs an. Wertpapiere, einschließlich Aktien und Investmentfonds, schnitten von den drei analysierten Anlageklassen (neben Bankeinlagen und Versicherungspolicen sowie Rentenfonds) am besten ab. Sie verzeichneten 2016 ein Wachstum von 8,7 Prozent.

Dennoch verkauften Privatanleger im vergangenen Jahr mehr Wertpapiere als sie kauften. Sie zogen Sicherheit und Liquidität möglichen Renditen vor und suchten nach sicheren Häfen, insbesondere in Form von Bankkonten. Allerdings bestehen deutliche regionale Unterschiede.

Seit der weltweiten Finanzkrise wurde jedes Jahr im Durchschnitt eine Billion Euro auf Bankkonten angelegt. 2016 wurde mit fast 1,4 Billionen Euro ein Rekordwert erreicht. Die Kombination aus Inflation und Niedrigzinsen sorgt allerdings dafür, dass Sparer mit diesem Verhalten Geld verlieren. Allein im letzten Jahr sind so rund 300 Milliarden Euro verloren gegangen. In diesem Jahr könnte sich die Zahl aufgrund der steigenden Inflation verdoppeln.

„Private Anleger sind in ihrem Sparverhalten nach wie vor äußerst risikoscheu“, so Allianz Chefvolkswirt Michael Heise. „Neues Geld wird weitestgehend auf Bankkonten deponiert, nicht zuletzt auch in den Industrieländern. Allerdings erzielen sie hier nicht nur keine Erträge, sie verlieren sogar an Realwert.“

Klischees bestätigt

Vor der Finanzkrise wurden etwa 40 Prozent neuen Vermögens bei Banken angelegt. In den darauffolgenden Jahren stieg dieser Wert auf durchschnittlich 50 Prozent, letztes Jahr jedoch lag er sogar bei über 60 Prozent. Dieses Sparverhalten ist in Europa, insbesondere in Deutschland, besonders stark ausgeprägt, anders ist es in den USA.

Die Amerikaner kauften in den vergangenen fünf Jahren Wertpapiere im Wert von mehr als 700 Milliarden Euro. Die Europäer hingegen verkauften konsequent Wertpapiere in einen Volumen von rund 350 Milliarden Euro. Diese Unterschiede im Sparverhalten zeigen sich auch in den Quellen des Vermögenszuwachses: In den USA lassen sich drei Viertel des Wachstums auf Wertveränderungen in den Portfolios zurückführen. In Europa und Japan ist das Vertrauen in Bankeinlagen so groß, dass nur die Hälfte des Wachstums auf Änderungen des Portfoliowerts zurückgeht. In Deutschland, dem Land der „Sparweltmeister“ war es sogar nur ein Viertel.

„Damit bestätigen zumindest die letzten Jahre das Klischee von den risikofreudigen Amerikanern – die dem Aktienmarkt ihr Geld anvertrauen – und den ängstlichen Europäern –die den Märkten nicht (mehr) trauen“, heißt es im Bericht.

Die Japaner haben im Vergleich zu den Westeuropäern sogar ein noch größeres Faible für Finanzanlagen, die schnell aufgelöst werden können. Die japanischen Haushalte halten weiterhin mehr als die Hälfte ihres Geldvermögens in Form von Spareinlagen bei Banken.

Es ist nicht überraschend, dass die Japaner Investitionen in den Aktienmarkt skeptisch gegenüberstehen, so der Bericht. Eine Anlage von 100 Euro in den Nikkei, dem Benchmark-Index der Tokioter Börse, am 31. Dezember 1999 hätte bis Ende letzten Jahres Gewinne von nur 0,95 Euro erwirtschaftet. Dies entspricht einer Rendite von 0,06 Prozent pro Jahr.

Versicherung rückläufig

Im Gegensatz zur steigenden Beliebtheit von Bankeinlagen ist die Bedeutung von Versicherungspolicen und Rentenfonds rückläufig. Nur etwa 45 Prozent der Ersparnisse wurden in den letzten Jahren im Durchschnitt in diese Anlageklasse investiert.

Über die Allianz Gruppe

Die Allianz ist einer der weltweit führenden Versicherer und Asset Manager mit 86 Millionen Privat- und Unternehmenskunden. 2016 erwirtschafteten über 140.000 Mitarbeiter in mehr als 70 Ländern einen Gesamtumsatz von 122,4 Milliarden Euro und erzielten ein operatives Ergebnis von 10,8 Milliarden Euro. Die Allianz Gruppe betreute per Ende 2016 ein Investmentportfolio von 653 Milliarden Euro. Hinzu kamen bei unseren Asset Managern AllianzGI und PIMCO über 1,3 Billionen Euro an für Dritte verwaltete Vermögen. Die Kunden der Allianz können auf ein breites Angebot an Versicherungsleistungen zurückgreifen: von Sach- und Krankenversicherung über Assistance-Dienstleistungen, Kreditversicherung bis hin zur Industrieversicherung. Die Allianz ist mit ihren Investitionen in zahlreichen Bereichen aktiv, wie zum Beispiel Anleihen, Aktien, Infrastruktur, Immobilien und erneuerbaren Energien. Die Gruppe setzt auf langfristige und wertbildende Strategien unter Berücksichtigung von Rendite- und Risikoaspekten.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

  Pressekontakt

Lorenz Weimann
Allianz SE
Tel. +49 69 24431 3737

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