- 10. Allianz Autotag: Eine Erhöhung der Quoten an umweltfreundlichen Reparaturen um zwei Prozentpunkte kann die jährlichen CO2-Emissionen europaweit um 30.000 Tonnen reduzi
- Allianz fordert Nachhaltigkeitsstandards für Autowerkstätten
- Neue paneuropäische Allianz Plattform mit Informationen, Produkten und Dienstleistungen rund um das Thema Elektromobilität startet Anfang 2023 zunächst in Deutschland
Allianz fordert mehr grüne Reparaturmethoden
Reparieren statt Ersetzen durch neue Teile
Die Empfehlung der Allianz auf dem 10. Allianz Autotag war eindeutig: „In der Autoversicherung sehen wir in einem nachhaltigen Schadenmanagement viele Hebel, die den CO2-Ausstoß deutlich reduzieren können", sagt Klaus-Peter Röhler, Mitglied des Vorstands der Allianz SE, verantwortlich für das Versicherungsgeschäft in Deutschland, der Schweiz, Zentral- und Osteuropa sowie Global P&C Retail und SMC und Global Claims. „In diesem Zusammenhang ist es von größter Bedeutung, ressourcenschonende Möglichkeiten zur Reparatur zu nutzen, anstatt neue Ersatzteile zu verwenden."
Bei den meisten Kfz-Kollisionsschäden handelt es sich um kleine bis mittelgroße Schäden, die hauptsächlich die äußeren Teile des Fahrzeugs betreffen. Für diese gibt es umweltfreundliche Reparaturmöglichkeiten. Die Herstellung eines neuen Teils hat einen deutlich höheren CO2-Fußabdruck als eine Reparatur. „Diese Reparaturmöglichkeiten werden zwar schon heute genutzt, aber wir sehen hier noch großes Verbesserungspotenzial. Wenn die Versicherer die Reparaturquoten in Europa um nur zwei Prozentpunkte pro Jahr erhöhen, können nach Berechnungen unserer Experten fast 30.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden, was dem jährlichen Energieverbrauch von rund 5.100 Haushalten entspricht", erklärt Röhler. „Dieses Beispiel untermauert unseren Vorschlag, den Anteil von grünen, umweltfreundlichen Reparaturen in Zukunft zu erhöhen.“
Zertifizierung als nachhaltige Reparaturwerkstatt
Elektrofahrzeuge sollen massentauglich werden
Das EU-Klimagesetz sieht vor, dass Europa bis 2050 klimaneutral wird. Außerdem sollen bis 2030 die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 um mindestens 55 Prozent reduziert werden. Die Aktivitäten der von den Vereinten Nationen gegründeten Net Zero Insurance Alliance, kurz NZIA, tragen zu dieser Gesamtreduktion bei. Die Allianz war ein Vorreiter und hat die NZIA im Sommer 2021 mitbegründet, um die Dekarbonisierung von Versicherungsportfolios zu fördern.
"Wir setzen uns mit dem Thema nachhaltige Mobilität ganzheitlich auseinander. Und eines ist klar: Ohne nachhaltige Mobilität und den konsequenten Ausbau der Elektromobilität sind die ehrgeizigen Ziele der EU nicht zu erreichen", so Röhler. „Um Elektromobilität massentauglich zu machen, müssen alle Marktteilnehmer kundenfreundliche Lösungen schaffen. Dazu gehören unter anderem ein schnellerer Ausbau der Ladeinfrastruktur, wettbewerbsfähige Preise und nützliche Dienstleistungen rund um das Elektrofahrzeug."
Plattform rund um Elektromobilität soll Kunden bei der Entscheidung für nachhaltige Mobilität helfen
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Über die Allianz
Die Allianz Gruppe zählt zu den weltweit führenden Versicherern und Asset Managern und betreut Privat- und Unternehmenskunden in knapp 70 Ländern. Versicherungskunden der Allianz nutzen ein breites Angebot von der Sach-, Lebens- und Krankenversicherung über Assistance-Dienstleistungen und Kreditversicherung bis hin zur Industrieversicherung. Die Allianz ist einer der weltweit größten Investoren und betreut im Auftrag ihrer Versicherungskunden ein Investmentportfolio von etwa 761 Milliarden Euro*. Zudem verwalten unsere Asset Manager PIMCO und Allianz Global Investors etwa 1,9 Billionen Euro* für Dritte. Mit unserer systematischen Integration von ökologischen und sozialen Kriterien in unsere Geschäftsprozesse und Investitionsentscheidungen sind wir unter den führenden Versicherern im Dow Jones Sustainability Index. 2024 erwirtschafteten über 156.000 Mitarbeiter für den Konzern einen Umsatz von 179,8 Milliarden Euro und erzielten ein operatives Ergebnis von 16,0 Milliarden Euro.
* Stand: 30. September 2025.