The Allianz 3am Report
Was uns alle nachts wach hält.

Infografik: Weltweite Sorgen um 3 Uhr: Gesundheit 49 %, Finanzen 45 %, Sicherheit 35 %, Zukunft 33 %, Politik 27 %, Umwelt 26 %. Blaues Design mit grünen (top drei) und weißen Balken.

Das Beste, was man um 3 Uhr nachts tun kann, ist zu schlafen. Aber es gibt Sorgen, die uns wach halten können. Obwohl sie für jeden von uns einzigartig erscheinen, sind es doch viele, die wir alle teilen – überall auf der Welt.

Wir haben untersucht, was Menschen nachts wach hält. Mit diesem Wissen können wir gemeinsam nach Wegen suchen, die Zukunft sicherer und besser zu machen. Schließlich sind wir dafür da.

Wir haben 8.000 Menschen in acht verschiedenen Ländern weltweit befragt und sie gebeten, ihre größten persönlichen Ängste zu teilen: ihre 3-Uhr-Sorgen. Sie sind vielleicht überrascht - oder sogar ein bisschen beruhigt - zu erfahren, dass Ihre eigenen Sorgen nicht nur von Ihren Nachbarn, sondern auch von Menschen auf der ganzen Welt geteilt werden. Besonders wenn es um die drei wichtigsten geht: Gesundheit (49%), persönliche Finanzen (45%) und Sicherheit (35%).

Geldsorgen, Gesundheitsprobleme und Zukunftsangst sind überall auf der Welt an die Spitze. In diesem Bericht werden wir die wichtigsten Ergebnisse teilen, einige Sorgen näher beleuchten und auch zeigen, worin sich die Generationen in ihren Bedenken unterscheiden. So können wir gemeinsam daran arbeiten, allen den erholsamen Schlaf zu ermöglichen, den sie verdienen.

Quellen: Ipsos (What Worries the World-Study, August 2025, Onlinebefragung), Allianz Survey (The 3am Report)

Von all den Dingen, die uns nachts wachhalten, scheinen Gesundheitssorgen die häufigsten zu sein. Fast die Hälfte der Befragten liegt im Bett und macht sich Gedanken über schlimme Diagnosen, chronische Leiden und mangelhafte medizinische Versorgung. Wir sind uns alle einig, dass Gesundheit das Fundament unseres Lebens ist. Vielleicht ist das der Grund, warum Unsicherheiten hier so einschneidend sind.

Dieser genauere Blick deckt die Sorgen und Ängste auf, die uns den Schlaf kosten, aber sie enthüllt auch eine Vision für eine bessere Zukunft.

Infografik: Größte Gesundheitssorgen: eigene Gesundheit 47 %, Familie 44 %, medizinische Versorgung 43 %, Kosten 40 %, Krankheiten 38 %, mentale Gesundheit 36 %. Darstellung in blauen Kreisen.
Von körperlichen und psychischen Beschwerden bis hin zu hohen Behandlungskosten sind die Sorgen weltweit vielfältig. An der Spitze der Liste stehen Ängste um die eigene körperliche Gesundheit (47%), gefolgt von Sorgen um die Gesundheit von Familienmitgliedern (44%) und knapp dahinter Bedenken um den Zugang zur medizinischen Versorgung (43%). Gesundheitskosten, psychische Gesundheit, chronische Erkrankungen, Stress und die Angst vor schweren Krankheiten bereiten vielen schlaflose Nächte.

Wie gehen Sportler damit um, wenn es nicht läuft, wie geplant?

Die deutsche, olympische Snowboarderin Ramona Hofmeister  erzählt,  wie sie mit einer Verletzung umgeht, die sie sich während des Trainings für die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 zugezogen hat und was ihr in der aktuellen Situation und für ihre Genesung am meisten hilft. 

Bei einer Routineuntersuchung erhalten Sie eine schreckliche Diagnose. Eine schwere Verletzung stellt Ihr Leben auf den Kopf. Eine wichtige Behandlung kann nicht fortgesetzt werden, weil Sie sie sich nicht mehr leisten können. Gesundheitssorgen werden immer wichtiger und halten heute jeden zweiten Befragten nachts wach. Kein Wunder: ein gesunder Körper und ein stabiler Geist sind die Grundvoraussetzungen für ein gutes und schönes Leben. Baby boomer sorgen sich zwar am meisten um ihre eigene körperliche gesundheit (55%), aber das ist eines der wichtigsten Themen für alle Generationen.

Wir sehen es in unserer Verantwortung, Menschen in ihrer Gesundheit zu unterstützen, ihnen die richtige Behandlung zu ermöglichen und psychische Gesundheit und Resilienz zu fördern.

Älterer Mann in rotem Hoodie dehnt sich innerhalb einer Fitnessgruppe im Freien.
Die Babyboomer sorgen sich am meisten um ihre eigene physische Gesundheit (55%). Aber auch für alle anderen Generationen ist dieses Thema eines der wichtigsten.

Sorgen Sie sich, ob sie im Fall der Fälle die richtige Behandlung erhalten? In Frankreich bereitet diese Sorge vielen schlaflose Nächte (59%). Panikattacken vor einer wichtigen Prüfung? Die mentale Gesundheit hält fast die Hälfte (44%) des Landes in Brasilien wach. Deutsche machen sich nicht nur Gedanken um ihre eigene Gesundheit – sie liegen auch wach und sorgen sich um die Gesundheit ihrer Familienmitglieder (40%). Die Ängste um die Gesundheit unterscheiden sich stark zwischen den Ländern und legen maßgeschneiderte Lösungen in den verschiedenen Märkten nahe. In Deutschland würde ein besserer Zugang zur Behandlung chronischer Krankheiten um 3 Uhr nachts weniger Stress verursachen, während eine verbesserte Unterstützung der psychischen Gesundheit in Brasilien und den angelsächsischen Ländern sehr geschätzt würde. Menschen in der Türkei und Italien würde helfen, Ängste vor schweren Krankheiten zu lindern.

Mit globaler Präsenz und lokaler Expertise sind wir da, um daran zu arbeiten, was in jedem Land am wichtigsten ist.

Person liegt nachts im Bett und schaut nachdenklich auf ihr Smartphone.
In Deutschland bereiten physische Gesundheitsprobleme den Menschen schlaflose Nächte – sowohl persönliche als auch familiäre.

Zunächst einmal muss man sich die Pflege leisten können – eine ernste Sache, besonders wenn man 65 ist. Und Stress kann noch mehr Stress verursachen, besonders wenn man Mitte zwanzig ist. Für verschiedene Generationen sind verschiedene Gesundheitsprobleme unterschiedlich wichtig. Während sich jüngere Menschen um psychologische Probleme und die Bewältigung des Alltags sorgen, fürchten ältere Generationen die Belastung durch hohe medizinische Kosten. Das ist neben der Furcht vor schweren Krankheiten oder chronischen Leiden der Grund, warum Baby Boomer nachts wachliegen. Während Millennials und Generation Z sich sich stark um die psychische Gesundheit sorgen – der eigenen und innerhalb der Familie – ganz im Gegensatz zur Generation X.

Jede Generation hat also ihre eigenen 3-Uhr-Sorgen. Seit Generationen unterstützen wir körperliches und geistiges Wohlbefinden, denn Resilienz ist genauso wichtig wie körperliche Gesundheit.

Mann im gelben Regenmantel umarmt lachendes Kind im Regen.

Für die Generation X ist die Gesundheit der Familie die größte Sorge, da sie in der Lebensmitte für die Pflege zuständig ist.

Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören! Auch um 3 Uhr nachts.