The Allianz 3am Report
Was uns alle nachts wach hält.
Das Beste, was man um 3 Uhr nachts tun kann, ist zu schlafen. Aber es gibt Sorgen, die uns wach halten können. Obwohl sie für jeden von uns einzigartig erscheinen, sind es doch viele, die wir alle teilen – überall auf der Welt.
Wir haben untersucht, was Menschen nachts wach hält. Mit diesem Wissen können wir gemeinsam nach Wegen suchen, die Zukunft sicherer und besser zu machen. Schließlich sind wir dafür da.
Das hält die meisten Menschen um 3 Uhr wach
Wir haben 8.000 Menschen in acht verschiedenen Ländern weltweit befragt und sie gebeten, ihre größten persönlichen Ängste zu teilen: ihre 3-Uhr-Sorgen. Sie sind vielleicht überrascht - oder sogar ein bisschen beruhigt - zu erfahren, dass Ihre eigenen Sorgen nicht nur von Ihren Nachbarn, sondern auch von Menschen auf der ganzen Welt geteilt werden. Besonders wenn es um die drei wichtigsten geht: Gesundheit (49%), persönliche Finanzen (45%) und Sicherheit (35%).
Geldsorgen, Gesundheitsprobleme und Zukunftsangst sind überall auf der Welt an die Spitze. In diesem Bericht werden wir die wichtigsten Ergebnisse teilen, einige Sorgen näher beleuchten und auch zeigen, worin sich die Generationen in ihren Bedenken unterscheiden. So können wir gemeinsam daran arbeiten, allen den erholsamen Schlaf zu ermöglichen, den sie verdienen.
Im Fokus: Gesundheit
Von all den Dingen, die uns nachts wachhalten, scheinen Gesundheitssorgen die häufigsten zu sein. Fast die Hälfte der Befragten liegt im Bett und macht sich Gedanken über schlimme Diagnosen, chronische Leiden und mangelhafte medizinische Versorgung. Wir sind uns alle einig, dass Gesundheit das Fundament unseres Lebens ist. Vielleicht ist das der Grund, warum Unsicherheiten hier so einschneidend sind.
Dieser genauere Blick deckt die Sorgen und Ängste auf, die uns den Schlaf kosten, aber sie enthüllt auch eine Vision für eine bessere Zukunft.
Die größten Gesundheitssorgen
Eine unerwartete Herausforderung – Interview mit Ramona Hofmeister.
Wie gehen Sportler damit um, wenn es nicht läuft, wie geplant?
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Gesundheit ist wichtiger denn je.
Bei einer Routineuntersuchung erhalten Sie eine schreckliche Diagnose. Eine schwere Verletzung stellt Ihr Leben auf den Kopf. Eine wichtige Behandlung kann nicht fortgesetzt werden, weil Sie sie sich nicht mehr leisten können. Gesundheitssorgen werden immer wichtiger und halten heute jeden zweiten Befragten nachts wach. Kein Wunder: ein gesunder Körper und ein stabiler Geist sind die Grundvoraussetzungen für ein gutes und schönes Leben. Baby boomer sorgen sich zwar am meisten um ihre eigene körperliche gesundheit (55%), aber das ist eines der wichtigsten Themen für alle Generationen.
Wir sehen es in unserer Verantwortung, Menschen in ihrer Gesundheit zu unterstützen, ihnen die richtige Behandlung zu ermöglichen und psychische Gesundheit und Resilienz zu fördern.
Gesundheit ist eine kulturelle Angelegenheit.
Sorgen Sie sich, ob sie im Fall der Fälle die richtige Behandlung erhalten? In Frankreich bereitet diese Sorge vielen schlaflose Nächte (59%). Panikattacken vor einer wichtigen Prüfung? Die mentale Gesundheit hält fast die Hälfte (44%) des Landes in Brasilien wach. Deutsche machen sich nicht nur Gedanken um ihre eigene Gesundheit – sie liegen auch wach und sorgen sich um die Gesundheit ihrer Familienmitglieder (40%). Die Ängste um die Gesundheit unterscheiden sich stark zwischen den Ländern und legen maßgeschneiderte Lösungen in den verschiedenen Märkten nahe. In Deutschland würde ein besserer Zugang zur Behandlung chronischer Krankheiten um 3 Uhr nachts weniger Stress verursachen, während eine verbesserte Unterstützung der psychischen Gesundheit in Brasilien und den angelsächsischen Ländern sehr geschätzt würde. Menschen in der Türkei und Italien würde helfen, Ängste vor schweren Krankheiten zu lindern.
Mit globaler Präsenz und lokaler Expertise sind wir da, um daran zu arbeiten, was in jedem Land am wichtigsten ist.
Gesundheit ist eine Generationenfrage.
Zunächst einmal muss man sich die Pflege leisten können – eine ernste Sache, besonders wenn man 65 ist. Und Stress kann noch mehr Stress verursachen, besonders wenn man Mitte zwanzig ist. Für verschiedene Generationen sind verschiedene Gesundheitsprobleme unterschiedlich wichtig. Während sich jüngere Menschen um psychologische Probleme und die Bewältigung des Alltags sorgen, fürchten ältere Generationen die Belastung durch hohe medizinische Kosten. Das ist neben der Furcht vor schweren Krankheiten oder chronischen Leiden der Grund, warum Baby Boomer nachts wachliegen. Während Millennials und Generation Z sich sich stark um die psychische Gesundheit sorgen – der eigenen und innerhalb der Familie – ganz im Gegensatz zur Generation X.
Jede Generation hat also ihre eigenen 3-Uhr-Sorgen. Seit Generationen unterstützen wir körperliches und geistiges Wohlbefinden, denn Resilienz ist genauso wichtig wie körperliche Gesundheit.
Für die Generation X ist die Gesundheit der Familie die größte Sorge, da sie in der Lebensmitte für die Pflege zuständig ist.