Transportversicherung

Ein Christbaum für den Papst

Der Weihnachtsbaum, der den Petersplatz in Rom schmückt, kommt in diesem Jahr aus Waldmünchen in der Oberpfalz. Versichert hat die 1200 Kilometer lange Reise die Münchner Allianz Agentur Ascherl.

 

25 Meter Höhe, bis zu 11 Meter Breite. Es ist eine stattliche Fichte, auf die sich am ersten Weihnachtsfeiertag die Blicke von über einer Milliarde Menschen richten werden. Ein Christbaum im wahrsten Sinne des Wortes: Denn der Empfänger des aus dem bayerisch-tschechischen Grenzgebiet stammenden Baumes ist kein geringerer als Papst Franziskus. Dafür, dass das gute Stück in der ersten Adventswoche wohlbehalten in Rom angekommen ist, hat die Münchner Allianz Agentur Alexander Ascherl mit ihrem Kunden, dem Bauunternehmen Rädlinger aus Cham, Sorge getragen.
 

Seit 1982 ist es Tradition auf dem Petersplatz einen Christbaum aufzustellen, die Initiative kam von Papst Johannes Paul II. Jedes Jahr kommt einem anderen Land die Ehre zuteil, ihn zu stiften. Dass nach 1984 bereits zum zweiten Mal ein Baum aus der oberpfälzischen Stadt Waldmünchen stammt, hat vor Ort Jubel ausgelöst. Der örtliche Verein der Trenckfestspiele, der weithin für seine historischen Reiterspiele bekannt ist, ist seit dem Frühjahr mit der Organsiation rund um den "Christbaum für Rom" beschäftigt.
 

Segen auf allen Wegen
 

Die Krönung der Planung stellte der Transport des riesigen Baumes dar: Nach der Fällung musste die sechs Tonnen schwere Fichte von einem Bundeswehrhubschrauber aus dem Böhmerwald nach Waldmünchen transportiert werden. Von dort aus ging es mit dem 30 Meter langen Tieflader des Allianz Kunden Rädlinger nach Regensburg, wo Bischof Rudolf Voderholzer seinen Segen für die 1200 Kilometer lange Reise Richtung Vatikan gab. Eine Zwischenstation legte der Truck in München ein: Auf dem Odeonsplatz erteilte Staatssekretär Bernd Sibler auch weltliches Geleit. Vier Tage und Nächte war der Transport schließlich unterwegs. Höchstgeschwindigkeit: 60 Stundenkilometer.
 

"Solche Fälle haben wir auch nicht alle Tage", erklärt Kundenbetreuer Wittmann von der Allianz Agentur Ascherl, die den Transport über die Allianz Tochter esa cargo & logistics GmbH abgesichert hat. "Vier Länder, ein Riesentrumm von Baum, die Firma Rädlinger musste Unmengen von Genehmigungen einholen. Und bei den Zwischenstopps in Regensburg und München hätte durchaus etwas passieren können, wir wollten ja nicht, dass die Fichte mit gebrochenen Zweigen beim Papst ankommt". Lachend fügt er hinzu: "Vielleicht sollten wir vor Versicherungsabschlüssen öfter auf eine Segnung bestehen".

Der Weihnachtsbaum wird am Petersplatz in Rom aufgestellt.
Der Weihnachtsbaum wird am Petersplatz in Rom aufgestellt.

Privataudienz für die Christbaumlieferanten
 

In der kommenden Woche wird die edle Fichte (bei einem aktuellen Meterpreis von rund 20 Euro wäre sie über 500 Euro Wert – exklusive Transport) schließlich offiziell an Papst Franziskus übergeben. Die Christbaumlieferanten fiebern der Privataudienz entgegen. Mitglieder des Waldmünchner Trenckvereins haben eigens übergroße Strohsterne gebastelt, für die vatikanischen Gebäude hat man weitere 60 kleinere Bäume aus dem Böhmerwald geschickt. Auf die päpstliche Riesenfichte wartet übrigens auch ein Leben nach dem Nadeln: Traditionell wird aus ihrem Holz nach den Feiertagen Kinder-Spielzeug hergestellt.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

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