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Alkohol am Steuer – das wird teuer! Zu den meisten ist mittlerweile auch durchgedrungen, dass Telefonieren während der Fahrt ein Sicherheitsrisiko ist. Aber schnell mal eine Nachricht tippen oder auf Google Maps die Route prüfen? Diese Art von Ablenkung birgt viel mehr Risiken als viele denken! Aber mal ganz ehrlich: Wieviel sind Sie bereit für eine schnelle SMS zu bezahlen – etwa einen Auto Totalschaden oder gar schlimmeres?
 

Allianz SE
München, 30.11.2016

Allianz-ACHTUNG, AUTOFAHRER!

Die aktuelle Allianz Sicherheitsstudie zeigt: Ablenkung ist sogar noch gefährlicher als Alkohol. Abgelenkte Autofahrer waren im vergangenen Jahr für mehr Todesfälle auf deutschen Straßen verantwortlich als alkoholisierte Fahrer. Wie man die fünf häufigsten Ablenkungsfalle identifiziert und mit ihnen umgeht, erklärt Unfallforscher Dr. Jörg Kubitzki vom Allianz Zentrum für Technik

 

1. „Erlaubt“ heißt nicht „sicher“

 

Ob das Smartphone an die Freisprechanlage angeschlossen ist oder wir das Gerät in der Hand halten, wenn wir telefonieren: Schon beim Klingeln des Telefons beginnt die Ablenkung. Eigentlich auch schon vorher, denn wir schauen ständig nach, wer sich gemeldet hat. Deshalb: Nutzen Sie beim Fahren auch erlaubte Möglichkeiten der technischen Kommunikation nur in Ausnahmefällen. Viele Geräte und Funktionen wie der Bordcomputer beschäftigen Sie im Zweifelsfall intensiver als Sie vermuten.

 

2. Lernen Sie die Sprache Ihres Autos

 

Wie funktioniert der Abstandsregeltempomat?  Wieso springt ohne jede Vorwarnung das Radio an und schickt Verkehrsdurchsagen? Ihr Auto spricht zu Ihnen, also informieren Sie sich vorab, was es Ihnen sagen will. Lernen Sie die  Bedienungsfunktionen, die Ihr Auto zu bieten hat, kennen noch bevor Sie losfahren.

 

3. Telefonieren Sie nicht mit anderen mit

 

Der Straßenverkehr erzeugt schon genug Probleme. Deshalb bracht der Fahrer sich nicht zusätzlich mit den Problemen des Sitznachbarn zu beschäftigen  und dessen Telefonate mitverfolgen. Auch die neuesten Infos auf seinem Tablet können nicht wichtiger sein als die eigene Sicherheit auf der Straße.

Es ist erwiesen, dass wir unwillkürlich die Inhalte des Redners am anderen Ende der Leitung rekonstruieren, damit das gesamte Gespräch für uns Sinn ergibt. Wir telefonieren passiv mit. Als Fahrer stehen Sie in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass Sie beim Fahren nicht zu sehr von den Mitfahrern gestört werden, ob durch deren Telefonate, Streitigkeiten oder durch lärmende Kinder. Klären Sie vor der Fahrt, wie Sie mit solchen Störungen umgehen. Denn es ist ja auch im Interesse Ihrer Mitfahrer, dass Sie sicher am Ziel ankommen.

 

4. Tu’s einfach – vor Fahrtantritt

 

Einfach mal das Handy in der Tasche lassen und den Ton ausschalten – gönnen Sie sich eine kleine Auszeit von dem ständig klingelnden Smartphone. Sie werden merken, wie gut es tut auch mal nicht zu „multitasken“ und ständig „up-to-date“ zu sein was Facebook Posts oder WhatsApp Nachrichten angeht. Auf diese Weise können Sie sich entspannt auf das Autofahren konzentrieren und kommen gar nicht erst in Versuchung sich von Ihrem Handy ablenken zu lassen. Und falls Sie dennoch einen wichtigen Anruf erwarten oder tätigen müssen, können Sie dies über die Freisprechanlage tun.

 

Im Falle, dass Sie Ihr Navi benutzen möchten, stellen Sie Ihre Route noch vor Beginn der Autofahrt ein. So können Sie die Fahrt genießen ohne gestresst nach den richtigen Einstellungen Ihres Fahrziels zu suchen.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

  Kontakt für Presse

Bettina Sattler
Allianz SE
Tel. +49 89 3800 16048
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