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30 Jahre länger leben - was würden Sie tun?

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Wir leben nur einmal. Und wir leben länger.  Nicht nur ein paar Tage, sondern ganze drei Jahrzehnte mehr als noch vor 100 Jahren. In unserer The Gift of TimeSM Longevity Study fragten wir 3.000 Amerikanern aus  Generation-Y, Generation-X und Babyboomer, was dieser Anstieg an Lebenserwartung für sie bedeutet. Hier einige interessante Erkenntnisse.
 

Allianz SE
München, 16.11.2016

Allianz-30 Jahre länger leben - was würden Sie tun?

Die meisten von uns würden angesichts der Möglichkeit, 100 Jahre alt zu werden, ein anderes Leben führen. Das ist die Haupterkenntnis des Berichtes. Wir entschieden uns vielleicht für einen anderen Beruf oder unterbrächen unsere Karriere, um Kinder großzuziehen, ehrenamtlich tätig zu sein oder uns einen Traum zu erfüllen. Mit einer um 30 Jahre gestiegenen Lebenserwartung würde über die Hälfte der Befragten mehr reisen, mehr als ein Drittel einen anderen Wohnort wählen und mehr als ein Viertel einen Traum verwirklichen oder ein Unternehmen gründen. Kurzum: Sie würden im Leben weniger bereuen.

 

Derzeit ist Verzicht das, womit sich die jüngsten Studienteilnehmer arrangieren müssen. Mehr als ein Fünftel der Befragten der Generation-Y wünschte sich, in ihrem Beruf etwas bewegen zu können. Daher schien wohl auch der Gedanke, erneut die Schulbank zu drücken, für ein Viertel der Studienteilnehmer dieser Altersgruppe sehr attraktiv.

 

Die zwischen Anfang der 1980er und Mitte der 1990er Jahre geborene Generation-Y hat wohl durch diese zusätzlichen "besten Jahre" am meisten zu gewinnen, aber auch zu verlieren. Für sie hat die geschenkte Zeit zwei Seiten.

 

Einerseits wollen sie die Zeit gut nutzen - an der persönlichen Entwicklung arbeiten, weniger ausgetretene Pfade beschreiten und die Welt verbessern. Andererseits wären sie wohl am denkbar schlechtesten finanziell darauf vorbereitet. Angesichts der finanziellen Auswirkungen fühlte sich fast ein Drittel der befragten Generation-Y nämlich überfordert bei dem Gedanken an ein Leben als Hundertjährige.

 

Bei vielen Teilnehmern der Generation-Y mangelte es nicht an Mut zu gewagten Entscheidungen, sondern am Geld. Und in der Tat war die finanzielle Sicherheit die größte Sorge aller Generationen. Fast die Hälfte äußerte, dass sie mehr sparen würde, wenn sie wüsste, dass sie hundert Jahre alt würde. Bedauerlicherweise war mehr als die Hälfte der Ansicht, dass sie nicht genug Rücklagen gebildet hatte, um im Rentenalter ihre Träume umzusetzen - selbst bei einer geringeren Lebenserwartung.

 

So wie sich die Arbeitnehmer an die neue Situation anpassen, werden es auch die Arbeitgeber tun. Mit der Aussicht auf 30 weitere Jahre möchte die Hälfte der Befragten die Vorzüge von flexibler Arbeitszeit, Heimarbeit oder Teilzeit nutzen. Beim Gedanken an die eigene Zukunft sind sie der Auffassung, dass ältere Menschen in der Lage sein sollten, länger beruflich aktiv zu sein oder sogar ins Arbeitsleben zurückzukehren.

 

Was das Bedauern angeht, kann die jüngere Generation von der älteren lernen. Die Befragung zeigte, dass Menschen, die ihre Finanzen planen, glücklicher waren und weniger mit den wichtigsten Entscheidungen ihres Lebens haderten als solche, die es nicht tun. Und dies sind der Studie zufolge 80 Prozent der Generation-Y.

 

Die gute Nachricht ist, dass 43 Prozent der jüngeren Jahrgänge - also die Generationen-X bzw. Y - davon ausging, an ihrem Lebensabend glücklicher zu sein. Es scheint, dass die Angst vor dem Alter ihren Schrecken verliert.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

  Kontakt für Presse

Petra Brandes
Allianz SE
Tel. +49 89 3800 18797
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