Allianz investiert eine Milliarde Euro in Glasfasernetzausbau in Österreich

Allianz Capital Partners hat im Auftrag der Allianz Versicherungsgesellschaften und des Allianz European Infrastructure Fund (zusammen „Allianz“) mit der Österreichischen Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft („öGIG“) eine Vereinbarung zur Finanzierung des Ausbaus von Glasfaser bis ins Haus (Fibre-to-the-Home „FTTH“) in Österreich getroffen.  

Die Allianz wird rund eine Milliarde Euro Eigenkapital für den Ausbau des Glasfasernetzes in Österreich bereitstellen, um über die öGIG bis zu einer Million Haushalte bis 2030 ans Netz anschließen zu können. Damit wird die öGIG einer der größten Glasfasernetzbetreiber Österreichs. Die öGIG ist Teil der Allianz Gruppe und als Infrastrukturunternehmen für Telekommunikation seit 2019 in Österreich tätig. Ziel ist es, insbesondere ländliche Regionen mit schnellem Glasfaser-Internet zu versorgen. 

Seit 2019 engagiert sich die Allianz bereits im Glasfasernetzausbau in Österreich. Gemeinsam mit dem Land Niederösterreich ist die Allianz über die öGIG mit knapp 75% an der Niederösterreichischen Glasfasergesellschaft (noeGIG) beteiligt. Seit April dieses Jahres kooperiert die öGIG zudem mit der Breitbandinitiative des Landes Kärnten, um auch in dieser Region den Ausbau mit Glasfaser voranzutreiben. 

Dr. Michael Pfennig, Co-Head of Infrastructure bei Allianz Capital Partners (ACP), sagt: „Die Corona-Pandemie hat die Bedeutung von Glasfaser einmal mehr bestätigt. Als einer der größten Infrastrukturinvestoren weltweit freuen wir uns, mit den langfristigen Pensions- und Versicherungsgeldern unserer Kundinnen und Kunden und weiterer Anleger einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung in Österreich leisten zu können.“

Christoph Holzer, Co-Head of Infrastructure München der ACP, ergänzt: „Digitale Infrastruktur ist Teil der Daseinsvorsorge. Das mit der einen Milliarde Eigenkapital der Allianz ermöglichte Gesamtinvestitionsvolumen von 2,5 Milliarden wird einen bedeutenden Beitrag für die digitale Zukunft vieler Regionen Österreichs leisten.“ 

Die Allianz ist neben Österreich bereits in mehreren Ländern, u.a. in Deutschland und Frankreich, in den Ausbau von Glasfasernetzen für Millionen von Haushalten investiert.

Allianz Capital Partners ist einer der Asset Manager der Allianz Gruppe für alternative Eigenkapitalanlagen und Teil von Allianz Global Investors. Mit Büros in München, London, Luxemburg, New York und Singapur verwaltet Allianz Capital Partners über 46 Milliarden Euro an alternativen Assets für die Allianz Gruppe und Drittinvestoren*. Unser Investitionsschwerpunkt liegt dabei auf Private Equity, Infrastruktur und erneuerbaren Energien. Unsere Anlagestrategie zielt darauf ab, attraktive, langfristige und stabile Renditen für unsere Kunden zu generieren.
**Daten zum 30. September 2021 

Die Allianz Gruppe zählt zu den weltweit führenden Versicherern und Asset Managern und betreut mehr als 126 Millionen* Privat- und Unternehmenskunden in mehr als 70 Ländern. Versicherungskunden der Allianz nutzen ein breites Angebot von der Sach-, Lebens- und Krankenversicherung über Assistance-Dienstleistungen und Kreditversicherung bis hin zur Industrieversicherung. Die Allianz ist einer der weltweit größten Investoren und betreut im Auftrag ihrer Versicherungskunden ein Investmentportfolio von etwa 706 Milliarden Euro**. Zudem verwalten unsere Asset Manager PIMCO und Allianz Global Investors 1,7 Billionen Euro** für Dritte. Mit unserer systematischen Integration von ökologischen und sozialen Kriterien in unsere Geschäftsprozesse und Investitionsentscheidungen sind wir unter den führenden Versicherern im Dow Jones Sustainability Index. 2021 erwirtschafteten über 155.000 Mitarbeiter für die Gruppe einen Umsatz von 148,5 Milliarden Euro und erzielten ein operatives Ergebnis von 13,4 Milliarden Euro.

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten.

*Einschließlich nicht konsolidierter Einheiten mit Allianz Kunden.
**Stand: 30. September 2022

Pressekontakt

 

Pia Gröger
Allianz Capital Partners

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

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