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„Voluntourismus“ wird unter denjenigen, die auf Reisen nicht nur tolle Erlebnisse haben, sondern die Welt durch ehrenamtliche Arbeit ein Stückchen besser machen wollen, immer beliebter. Doch was macht einen solchen Freiwilligenurlaub so attraktiv?

Allianz SE
München, 28.06.2017

Schon allein das Wort „Urlaub“ zaubert Ihnen ein Lächeln auf das Gesicht. Doch wie wäre es, wenn Sie mit Ihrem Urlaub auch zum Glück anderer Leute beitragen könnten? Wie wäre es, wenn Sie in Ihrem Urlaub nicht nur schöne Erinnerungen sammeln, sondern sich auch persönlich weiterentwickeln könnten? Wenn Sie das möchten, dann sollten Sie als Volunteer auf Reisen gehen.

Egal ob Sie frisch von der Schule kommen oder im Alter von Vierzig plus Ihrem Leben einen neuen Sinn geben wollen – ein solcher Freiwilligendienst kann für jeden eine äußerst befriedigende und bereichernde Erfahrung sein.

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Immer mehr junge Menschen entscheiden sich dafür, vor Ausbildung oder Studium im Rahmen einer Reise Freiwilligenarbeit zu leisten. Das geht aus Informationen von Weltwärts hervor, einem Programm der Bundesregierung, das 18- bis 28-Jährige ohne Fachkenntnisse dazu ermutigen soll, für die Dauer von sechs bis 24 Monaten Projekte in Entwicklungsländern zu unterstützen.

Weltwärts arbeitet mit 270 anerkannten Organisationen zusammen, zum Beispiel mit dem American Field Service (AFS), einer Non-Profit-Organisation für internationalen Austausch, die in über 100 Ländern tätig ist.

Als Weltwärts 2008 seine Arbeit aufnahm, meldeten sich etwa 2.200 Freiwillige aus Deutschland für das Programm an. 2016 wuchs ihre Zahl auf rund 3.800 an. Mehr als zwei Drittel davon waren Frauen. Die Freiwilligen interessierten sich vor allem für Projekte in Indien, Südafrika, Peru, Bolivien und Tansania.

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Bei der Planung Ihrer guten Taten sollten Sie aber nicht vergessen, wie wichtig die Auswahl der richtigen Organisation ist. Entscheiden Sie sich für die falsche, ist das Ganze im besten Falle Zeitverschwendung, im schlimmsten handeln Sie sich damit Ärger ein.

Wir haben drei Freiwillige gebeten, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen und Tipps zu geben, wie man Gutes tun kann.

  „Nehmen Sie sich die Zeit für eine gründliche Recherche“ – Sile (24), England

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Sile leistete über die gemeinnützige Organisation Rural Community Development Program Nepal(RCDP– Nepal) einen Monat lang Freiwilligendienst in einem Waisenhaus in Nepal. Bevor sie sich für dieses Projekt entschied, hatte sie umfassend im Internet recherchiert und die Erfahrungsberichte früherer Projektteilnehmer gelesen. Projekte und Organisationen, die von Regierungen anerkannt oder unterstützt werden, sind in der Regel sicherer als private Initiativen. Prüfen Sie vor der Registrierung die Referenzen der jeweiligen Organisation.

Sile hat diese Erfahrung die Augen geöffnet: „Man lernt ein Ausmaß an Armut kennen, wie man es noch nie zuvor gesehen hat“, sagt sie. „Es verändert einen als Menschen, wenn man in ein armes Land geht.“ Obwohl Sile weiß, dass es schwierig ist, in so kurzer Zeit eine langfristige Veränderung zu bewirken, glaubt sie daran, dass jeder Beitrag zählt.

Daher will sie erneut nach Nepal reisen. „Das nächste Mal gehe ich als Ärztin, wenn ich mein Medizinstudium abgeschlossen habe“, fügt sie abschließend hinzu.

  „Vergewissern Sie sich, dass Ihre Freiwilligenorganisation über einen Ansprechpartner vor Ort und eine Notfallnummer verfügt“ - Julia (21), Deutschland

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Julia, die gerne mit Kindern und Tieren arbeitet, entschied sich für eine Reise nach Chile über eine private Organisation. „Ich wollte mein Spanisch aufbessern, neue Kulturen kennenlernen und mit Kindern oder Tieren arbeiten“,sagt sie rückblickend. Für ihre Anmeldung und die Kontaktaufnahme zu einer Gastfamilie in Chile zahlte Julia vergleichsweise viel. Sobald sie gelandet war, hatte sie jedoch keine Möglichkeit, sich für weitere Unterstützung mit der Organisation in Verbindung zu setzen. Dank ihrer Sprachkenntnisse fand sich Julia zum Glück gut zurecht. Sie warnt aber davor, dass die Dinge bei einem Notfall schnell schwierig werden könnten, wenn man die lokale Sprache nicht spricht oder niemanden vor Ort kennt. In einer solchen Situation kann sich eine Reiseversicherung als Rettung erweisen. Mit rund um die Uhr besetzten Hotlines und mehrsprachigen Experten hilft diese bei einer ganzen Reihe von Problemen – von medizinischen Notfällen über eine Unterbrechung der Reise bis hin zu verloren gegangenem Gepäck.

Julia unterstützte nicht nur Kinder mit Behinderung im Rahmen einer Reittherapie, sondern arbeitete auch ehrenamtlich in einem Heim für Straßenhunde. „Während dieser Erfahrung konnte ich meine Spanischkenntnisse verbessern, Freundschaften mit jungen Chilenen knüpfen und meine Persönlichkeit stärken“, sagt sie.

  „Seien Sie auf das Schlimmste gefasst“ - Jakob (22), Deutschland

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Nach der Schule meldete sich Jakob für ein Projekt an, das von weltwärts in Kasese in Uganda unterstützt wurde. Zwischen August 2013 und März 2014 gab er Schulkindern Unterricht und half beim Bau eines Brunnens. Weltwärts zahlte für den Flug und seine Impfungen und bot Jakob eine kostenlose Unterkunft und sogar etwas Taschengeld. Dennoch traf das Unglück ihn in Form einer Krankheit. "Man sollte wissen, dass man in Ländern wie Uganda früher oder später einmal krank wird. Ich habe Malaria bekommen. Zum Glück hatte ich mich im Voraus mit einer Auslandskrankenversicherung versorgt. So musste ich die Behandlung nicht aus eigener Tasche bezahlen.“

Auf Heimweh sollten Sie sich ebenso einstellen. Jakob bereut allerdings nichts. Er arbeitete zusammen mit etwa 35 Personen in einer kleinen Schule mit 50 Schülern und unterstützte den Bau eines Brunnens auf einer Farm – eine Erfahrung, die seinen weiteren Berufsweg mitbestimmen sollte. „Ich entschied mich damals, Georessourcenmanagement zu studieren, was ich jetzt auch tue.“

Die Reise hat Jakob auch gelehrt, achtsam beim Verbrauch vorzugehen. „Dort muss man sich Gedanken über Dinge machen, um die man sich in Industrieländern wie Deutschland nicht kümmern muss. Wenn man Wasser braucht, muss man es vom Brunnen holen. Sich eine Tasse Tee zu kochen, ist bei lückenhaften Stromleitungen ebenfalls ziemlich aufwendig." Er möchte dennoch eines Tages zurückkehren, um sein Team in Uganda wiederzutreffen.

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  Die andere Seite

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Matthias Eckert, Mitbegründer von Karmalaya, einem in Salzburg ansässigen Reise- und Volunteering-Unternehmen, konnte nicht nur eine wachsende Anzahl an Freiwilligen bei den unter 20-Jährigen beobachten, sondern auch bei der Generation 40 plus. „Wir stellen fest, dass immer mehr Menschen in ihren Vierzigern Sabbaticals nehmen oder auf die Suche nach einem neuen Sinn in ihrem Leben gehen möchten. Dabei die richtigen Projekte für diese Freiwilligen zu finden, ist wichtig, damit die Partnerschaft für beide Seiten ein Gewinn ist", sagt er.

Schwerpunkt von Karmalaya sind Projekte in Nepal, Uganda und Indonesien. Eines der Projekte - „Kaliare" – ermöglicht Frauen in Uganda, eigenen Schmuck herzustellen und diesen über das Internet zu verkaufen. Über das „KALiiS life changing leadership program" können Manager soziale Unternehmer in Nepal, Uganda und Mexiko unterstützen. Die Organisation weist den Freiwilligen die richtigen Initiativen abhängig von ihren Zielvorstellungen zu.

Tourismus und Altruismus – der Voluntourismus kombiniert das Beste aus beiden Welten. Machen Sie sich auf eine solche bereichernde Reise!

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

 

  Pressekontakt

Sabrina Weisner
Allianz SE
Phone: +49 89 3800 6389

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