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Allianz und IFC schließen Partnerschaft für Infrastrukturinvestitionen in Schwellenländern

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Allianz und International Finance Corporation (IFC), ein Mitglied der Weltbankgruppe, haben heute im Rahmen des Managed Co-Lending Portfolio Program (MCPP) eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Im Zuge dieser Vereinbarung wird Allianz Investments in Höhe von 500 Mio. USD in Infrastruktur­projekte in Schwellenländer tätigen. IFC wird einen Betrag in gleicher Höhe in dieselben Projekte investieren.

 

Allianz SE
Washington, D.C./München, 05.10.2016

Allianz-Allianz und IFC schließen Partnerschaft für Infrastrukturinvestitionen in Schwellenländern

Entwickelt wurde die Zusammenarbeit vom Infrastructure Debt-Team der Allianz Global Investors, das auch die Fondsverwaltung für die Allianz Gesellschaften übernimmt. IFC wird das Portfoliomanagement verantworten.
 
Oliver Bäte, CEO der Allianz SE, erläutert: "Wir möchten sicherstellen, dass wir profitabel und nachhaltig investieren. Wir wollen dauerhafte Werte schaffen, indem wir Nachhaltigkeit in unser Kerngeschäft integrieren. Unsere Partnerschaft mit IFC und unser Co-Investment in Infrastruktur sind ein ausgezeichnetes Beispiel, wie Allianz Investmentexpertise nutzt, um die wirtschaftliche Entwicklung von Schwellenländern zu fördern und gleichzeitig attraktive Investments für unsere Kunden ermöglicht."
 
"Moderne Infrastruktur ist eine Grundvoraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und nachhaltigen Wohlstand“, sagt IFC CEO Philippe Le Houerou. „In diesem Bereich gibt es eine große Investitionslücke – Billionen von Dollar, die jedes Jahr allein in Schwellenländern fehlen. MCPP Infrastructure ist ein Durchbruch auf der Suche nach umfassenden Finanzierungslösungen für die Herausforderungen der Schwellenländer. Dies ist ein wichtiger Baustein in den globalen Bemühungen, Infrastrukturinvestitionen von Milliarden auf Billionen zu erhöhen."
 
Zu diesem Zweck hat AllianzGI einen Fonds zur Infrastrukturfinanzierung aufgelegt. Dieser investiert zusammen mit IFC in ein Darlehensportfolio, das die IFC für Infrastrukturprojekte in Schwellenländern generiert und das bestimmte Qualitätsvoraussetzungen erfüllt. IFC übernimmt darüber hinaus eine First Loss Absicherung, um das Chancen-Risiken-Profil dem Versicherungsportfolio anzupassen. Dies ermöglicht den Allianz Gesellschaften Investitionen in Infrastrukturdarlehen in Schwellenländern, die in der Vergangenheit ausschließlich von internationalen Entwicklungsorganisationen, lokalen Banken und einigen internationalen Banken gewährt wurden.
 
Andreas Gruber, Allianz Group Chief Investment Officer, sagt: "Diese Partnerschaft unterstreicht, wie wir bei der Allianz für unsere Kunden Mehrwert generieren. Wir verbinden neue Anlageideen, innovative Umsetzung und moderne Risikosteuerung. Zusammen mit IFC schaffen wir ein verlässliches Anlageinstrument, das den Zielen aller beteiligten Parteien bestens gerecht wird."

Über die IFC

Die IFC ist Mitglied der Weltbankgruppe und das größte Entwicklungsorgan der Welt, das sich auf den Privatsektor in Schwellenländern konzentriert. Bei der Zusammenarbeit mit 2000 Unternehmen weltweit nutzen wir unsere sechzig Jahre Erfahrung, um dort Möglichkeiten zu schaffen, wo sie am meisten gebraucht werden. Im Geschäftsjahr 2016 erhöhten sich unsere langfristigen Investitionen in Entwicklungsländern auf fast 19 Mrd. USD. Unter Einsatz unseres Kapitals, unserer Expertise und unserer Einflussmöglichkeiten unterstützen wir den privaten Sektor, extreme Armut zu beseitigen und den gemeinsamen Wohlstand zu fördern. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ifc.org.


Über die Allianz Gruppe

Die Allianz ist zusammen mit ihren Kunden und Vertriebspartnern eine der stärksten Finanzgemeinschaften. Mehr als 85 Millionen von der Allianz versicherte Privat- und Unternehmenskunden setzen auf Wissen, globale Reichweite, Kapitalkraft und Solidität der Allianz, um finanzielle Chancen zu nutzen, Risiken zu vermeiden und sich abzusichern. 2015 erwirtschafteten rund 142.000 Mitarbeiter in über 70 Ländern einen Gesamtumsatz von 125,2 Milliarden Euro und erzielten ein operatives Ergebnis von 10,7 Milliarden Euro. Die Leistungen an Kunden summierten sich auf 107,4 Milliarden Euro

Dieser Geschäftserfolg mit Versicherungs-, Asset Management- und Assistance-Dienstleistungen fußt zunehmend auf dem Kundenbedarf nach krisenfesten Finanzlösungen für die alternde Gesellschaft und die Herausforderungen des Klimawandels. Transparenz und Integrität sind wesentliche Elemente einer nachhaltigen Unternehmensführung der Allianz SE.


Über die Allianz Global Investors

Allianz Global Investors ist ein breit aufgestellter aktiver Investmentmanager mit solidem Mutterkonzern und Risikomanagementkultur. Mit 25 Standorten in 18 Ländern bieten wir globale Investmentkompetenz und umfassende Research-Expertise. Wir verwalten ein Vermögen von über 469 Mrd. EUR AuM für Privatanleger, Family-Offices und institutionelle Anleger und beschäftigen mehr als 500 Anlagespezialisten.

Das Infrastructure Debt-Team der AllianzGI unter der Leitung von Claus Fintzen konzentriert sich auf vorrangige und stabile Finanzierungen im Bereich der Basisinfrastruktur. Das Team managt derzeit Investments in Höhe von 8 Mrd. EUR.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

  Kontakt für Presse

Alexandra Klopfer
IFC
Tel. +1.202.390-5376

Stefan Lutz
AllianzGI
Tel. +49.69.2443-14276
E-Mail senden
Christiane Hach
Allianz Investment Management
Tel. +49.89.3800-7679
E-Mail senden

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