UN ruft zu Maßnahmen für nachhaltige Entwicklung auf - Allianz übernimmt Co-Vorsitz einer Investoren-Initiative

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Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, stellte heute die Initiative Global Investors for Sustainable Development (GISD) am Hauptsitz der Vereinten Nationen (UN) vor. Die Initiative setzt das Know-how der Finanz- und Investitionsbranche ein, um die UN Agenda für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Die GISD wird gemeinsam von Oliver Bäte, CEO der Allianz SE, und Leila Fourie, CEO der Johannesburger Börse, geleitet. Zu den weiteren Mitgliedern zählen die Vorstandsvorsitzenden der Bank of America, PIMCO, Santander, UBS und anderer führender internationaler Unternehmen.

Die UN Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung ist eine Verpflichtung der 193 UN-Mitgliedstaaten, das globale Wirtschaftswachstum an sozialen und ökologischen Kriterien auszurichten und dadurch künftigen Generationen gute Lebensstandards zu ermöglichen. Nach Annahme der UN werden zur Erreichung der sogenannten Nachhaltigkeitsziele umfangreiche Finanzmittel in Bereichen wie Gesundheit, Bildung, Verkehr und Klimawandel benötigt. Eine enge Zusammenarbeit des privaten und öffentlichen Sektors in Entwicklungs- und Industrieländern gilt als Erfolgsfaktor zur Erreichung der Ziele.

„Als verantwortungsbewusste Unternehmen können wir langfristig einen Mehrwert schaffen, indem wir Nachhaltigkeit in unser Kerngeschäft integrieren. Investitionen in die stabile Entwicklung von Gesellschaften weltweit sind nicht nur richtig, sondern beinhalten auch wirtschaftliche Chancen", sagte Oliver Bäte. „Wir sind überzeugt, dass Investitionen in Schwellenländer nachhaltiges Wachstum fördern können, ohne die Interessen unserer Kunden aus den Augen zu verlieren."

Die Mitglieder der GISD verpflichten sich zu Maßnahmen wie dem Aufbau von Partnerschaften zwischen Investoren, Regierungen und multilateralen Institutionen, die skalierbare Investitionsmöglichkeiten in Entwicklungsländern fördern. Geplant ist auch die Entwicklung von innovativen Finanzierungsinstrumenten, die das Risiko-Rendite-Profil von Investitionen in nachhaltige Entwicklung verbessern – besonders in Sektoren und Ländern, in denen der Bedarf am höchsten ist.

Die Allianz investiert seit mehreren Jahren in Schwellenländer und Infrastruktur und hat Partnerschaften mit Entwicklungsbanken und multilateralen Institutionen aufgebaut:

Im Oktober 2016 haben die Allianz und die International Finance Corporation (IFC), ein Mitglied der Weltbankgruppe, im Rahmen des Managed Co-Lending Portfolio Programms (MCPP) eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Im Zuge dieser Vereinbarung beabsichtigt die Allianz Investments in Höhe von 500 Mio. USD zu tätigen, wobei sie neben der IFC-Kreditfinanzierung für Infrastrukturprojekte in Schwellenländern weltweit mitinvestiert.

Im April 2018 finanzierte die Allianz über Investitionen in den Emerging Africa Infrastructure Fund (EAIF) Infrastrukturprojekte in afrikanischen Ländern. Die Allianz hat 75 Millionen EUR und 25 Millionen USD für den EAIF bereitgestellt, und profitiert so vom Wachstumspotenzial der afrikanischen Volkswirtschaften. Dies schafft einen Mehrwert für die Versicherungs-kunden der Allianz und entspricht der internationalen Anlagestrategie der Allianz Gruppe.

Die Allianz Gruppe zählt zu den weltweit führenden Versicherern und Asset Managern und betreut mehr als 92 Millionen Privat- und Unternehmenskunden. Versicherungskunden der Allianz nutzen ein breites Angebot von der Sach-, Lebens- und Krankenversicherung über Assistance-Dienstleistungen und Kreditversicherung bis hin zur Industrieversicherung. Die Allianz ist einer der weltweit größten Investoren und betreut im Auftrag ihrer Versicherungskunden ein Investmentportfolio von rund 764 Milliarden Euro. Zudem verwalten unsere Asset Manager PIMCO und Allianz Global Investors mehr als 1,6 Billionen Euro für Dritte. Mit unserer systematischen Integration von ökologischen und sozialen Kriterien in unsere Geschäftsprozesse und Investitionsentscheidungen sind wir der führende Versicherer im Dow Jones Sustainability Index. 2018 erwirtschafteten über 142.000 Mitarbeiter in mehr als 80 Ländern für die Gruppe einen Umsatz von 132 Milliarden Euro und erzielten ein operatives Ergebnis von 11,5 Milliarden Euro.

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten.

Pressekontakte

 

Anja Rechenberg
Allianz SE

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:
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