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Allianz gibt strategischen Dreijahresausblick und hebt Ziele an

Aufbauend auf dem Erfolg ihrer "Renewal Agenda" hat die Allianz heute ihren strategischen Ausblick für den Zyklus 2022 bis 2024 bekannt gegeben und stellt dabei die Skalierbarkeit in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten.

Die Allianz hat für diesen Zeitraum auch die Finanzziele angehoben. Sie strebt ein jährliches Wachstum des Gewinns pro Aktie (EPS) von 5 bis 7 Prozent und eine Eigenkapitalrendite (RoE) von mindestens 13 Prozent an, um durch aktuelle und zukünftige Gewinne sowie durch effizientes Kapitalmanagement das Potenzial in allen Geschäftssegmenten weiter zu steigern. 

In den nächsten drei Jahren wird die Allianz ihr profitables Wachstum beschleunigen, indem sie ihre vertikalen Betriebsmodelle global über alle Geschäftsbereiche hinweg ausrollt, ihre Führungsposition in Schlüsselmärkten ausbaut und skalierbare Plattformmodelle entwickelt.

„Die Allianz übertrifft weiterhin Erwartungen und Ergebnisse, was zeigt, dass unsere kundenorientierte Strategie der Vereinfachung funktioniert“, sagte Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE. „Jetzt werden wir unsere globale Größe als Wettbewerbsvorteil einsetzen, um unseren Kundenstamm und unsere Margen zu vergrößern.“

Ein diszipliniertes Kapitalmanagement ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des strategischen Ausblicks der Allianz. Der Fokus liegt auf der Reduktion von Long-Tail-Risiken im Portfolio und wird das Unternehmen kapitaleffizienter machen und für geringere Volatilität sorgen. Darüber hinaus hat die Allianz ihre Dividendenpolitik verbessert, um den Aktionären einen größeren Schutz in unsicheren Zeiten und eine Wertsteigerung in Zeiten verstärkten Wachstums zu bieten.

Fünf strategische Säulen bilden den Ausblick der Allianz für 2022 bis 2024: 

1) Transformation unserer Geschäftsbereiche Lebens- und Krankenversicherung (L/H) und Asset Management

2) Stärkung unserer Führungsposition in den Schlüsselmärkten für Schaden- und Unfallversicherung (P/C) 

3) Steigerung des Wachstums durch skalierbare Plattformen

4) Vertiefung der globalen vertikalen Integration von Betriebsmodellen und 

5) Stärkung der Kapitalproduktivität und Widerstandsfähigkeit

Als Mehrspartenunternehmen ist die Allianz gut positioniert, um durch Größenvorteile bei Prozessen, Produkten und Infrastruktur Synergien zu erzielen. Das Allianz Kundenmodell (ACM) ist ein Beispiel für diesen integrierten Ansatz. 

Mit der beschleunigten Einführung der Allianz Business Master Plattform erreicht das Unternehmen ein einheitliches Erscheinungsbild der Kundenschnittstellen, einfache und transparente Produkte und Prozesse sowie einen schnelleren Kundenservice. Gleichzeitig erwartet die Allianz, dass die zunehmende Nutzung der Business Master Plattform in der gesamten Gruppe langfristig zu erheblichen Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen führen wird.

Für 2022 bis 2024 hat sich die Allianz das Ziel gesetzt, ein durchschnittliches jährliches EPS-Wachstum von 5 bis 7 Prozent zu erreichen. Drei Hebel werden dieses Ziel vorantreiben: Stetiges Umsatzwachstum, Verbesserung der Rentabilität und effizientes Kapitalmanagement. 

In den nächsten drei Jahren erwartet die Allianz, dass ihre operativen Pläne 12 Milliarden Euro an Überschusskapital generieren. 

Eine solide Basis für diese Ziele sind ein nachhaltiges Wachstum in allen Geschäftssegmenten und ein ermutigender Fortschritt bei deren Transformation, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. 

Im Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft wird sich die Allianz auf das Wachstum ihrer bevorzugten Geschäftsbereiche wie Schutz und Gesundheit, fondsgebundene und kapitalsparende Produkte konzentrieren. Außerdem soll die Konvergenz des Lebens- und Krankenversicherungsgeschäfts und der Vermögensverwaltung der Allianz in Richtung Asset Gathering zu größeren Synergien und einem effizienteren Kapitaleinsatz führen. Dies wiederum hat eine Verbesserung der Eigenkapitalrendite und der Solvabilitätsausstattung zur Folge. Da sich die Kundenbedürfnisse weiterentwickeln, erwarten wir, dass die Rücklagen in bevorzugten Produktlinien steigen und in den Spar- und Rentenversicherungen mit Garantien sinken werden.

Im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft wird sich das Unternehmen auf ein jährliches Umsatzwachstum von 3 bis 4 Prozent und eine angestrebte Schaden-Kosten-Quote von 92 Prozent konzentrieren. Durch Produkt- und Prozessoptimierung sowie Harmonisierung soll die Kostenquote in der Schaden- und Unfallversicherung bis 2024 auf etwa 26 Prozent gesenkt werden. Darüber hinaus will die Allianz ihr Firmenkundengeschäft für mittelgroße Kunden effizienter gestalten, indem sie das Portfolio neu ausbalanciert, integrierte Tools einsetzt, das Geschäft in Europa stärkt und regionale Zentren ausbaut sowie die Prozesse durch eine globale IT-Plattform harmonisiert und vereinfacht. 

Im Vermögensverwaltungsgeschäft gibt es intaktes Wachstum sowohl bei PIMCO als auch bei Allianz Global Investors. In den kommenden Jahren wird sich PIMCO darauf konzentrieren, seine Plattform für alternative Anlagen auszubauen, in digitale Fähigkeiten zu investieren, seine ESG-Anlageplattform durch eine engere Zusammenarbeit mit der Allianz zu erweitern und erstklassige Vorsorgelösungen zu entwickeln.

Rückwirkend ab dem Geschäftsjahr 2021 wird die Allianz eine neue und verbesserte Dividendenpolitik anwenden. Die Dividende wird dem höheren Wert von entweder 50 Prozent der Ausschüttungsquote oder einer Erhöhung von 5 Prozent der Vorjahresdividende entsprechen. Die Ausschüttungsquote wird auf dem Jahresüberschuss basieren, bereinigt um signifikante außerordentliche sowie volatile Positionen. 

Diese Dividendenpolitik unterliegt einer nachhaltigen Solvency-II-Kapitalisierungsquote von mehr als 150 Prozent, während der Zielwert der Gruppe bei mehr als 180 Prozent liegt.

„Die neue Dividendenpolitik spiegelt unser Vertrauen in die finanzielle Stärke und die Ertragskraft der Allianz Gruppe wider“, sagte Giulio Terzariol, Finanzvorstand der Allianz SE. „Unsere Aktionäre haben die Gewissheit, dass die Dividende auch in schwierigen Zeiten wachsen wird und sie von einer Beteiligung an unserer nachhaltigen Wachstumsgeschichte profitieren werden.“

Die Allianz unterstreicht ihr Engagement in starken Partnerschaften und ihr effizientes Kapitalmanagement für die nächste Phase ihres Wachstumszyklus. Die Allianz gab heute bekannt, dass ihr US-Lebensversicherer Allianz Life mit Unternehmen der Sixth Street Gruppe, darunter Talcott Resolution Life Insurance Company („Talcott Resolution“), und Resolution Life eine Rückversicherungsvereinbarung über ein 35 Milliarden US-Dollar Fixed-Index-Annuity-Portfolio abschließt.

Allianz Life wird die Policen des Portfolios weiterhin verwalten und für Verpflichtungen gegenüber den Versicherungsnehmern verantwortlich bleiben.

Die Vereinbarung, die einen Wert von 3,6 Milliarden Euro für die Allianz und ihre Aktionäre freisetzt, unterstreicht das nachhaltige Wachstumspotenzial des Lebensversicherungssegments der Allianz durch kapitalsparende Geschäftsmodelle, die auf die Vermögensverwaltung von PIMCO und Allianz Global Investors abgestimmt sind. 

Als langjähriger und führender Anbieter von Renten- und Lebensversicherungen hat Allianz Life kontinuierlich ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, ein robustes Geschäftsmodell auszubauen, auf sich ändernde Kundenbedürfnisse einzugehen sowie Mehrwert für die Allianz Gruppe zu schaffen. 

Der weltweit führende Geschäftsbereich Asset Management der Allianz ist gut positioniert, das verwaltete Vermögen und die entsprechenden Provisionen weiter zu steigern.

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Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen hier zur Verfügung gestellt wird.

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