13. Allianz Motor Day:

Allianz fordert EU-weiten „Führerschein“ für autonome Fahrzeuge

Auf dem 13. Allianz Motor Day dreht sich alles um die Herausforderungen und das Potential des autonomen Fahrens. Fahrzeuge Level 3 sind bereits auf europäischen Straßen zu finden, während Pilotprojekte des Level 4 – also Fahrzeuge, die sich innerhalb definierter Umgebungen vollständig selbstständig bewegen – bereits in Städten wie Hamburg, München, Oslo und Shanghai im Einsatz sind. Die Welt steht an der Schwelle zu einer neuen Ära der Mobilität, die die Art und Weise, wie sich Menschen und Gesellschaften fortbewegen, neu definiert. Dieser Fortschritt wirft tiefgreifende Fragen auf zur Sicherheit der Fahrzeuge, zur Verantwortung bei Unfällen, zur Verwendung der in Fahrzeugen gespeicherten Daten und nach einem erweiterten Zugang zur Mobilität für bisher ausgeschlossene Menschen.

„Autonome Mobilität ist keine Frage des „Ob“ mehr. Es geht darum, wie schnell, wie sicher und wie fair sie sein wird. Jeder technologische Fortschritt muss zu weniger Unfällen, weniger Opfern und mehr Unabhängigkeit für Millionen von Menschen führen. Bei der Allianz sehen wir autonomes Fahren als gemeinsame Verantwortung, um eine sicherere und integrativere Mobilität zu schaffen. Gemeinsam mit dem Allianz Zentrum für Technik, Herstellern und Regulierungsbehörden werden wir Sicherheitsstandards gestalten und innovative Versicherungslösungen pilotieren. Die Zukunft der Mobilität mag autonom sein, aber die Sicherheit muss immer in menschlicher Hand bleiben“, sagt Dr. Klaus-Peter Röhler, Mitglied des Vorstands der Allianz SE, verantwortlich für Insurance German Speaking Countries, Central Europe, Global Property & Casualty.

Damit autonome Fahrzeuge künftig die europäischen Straßen nutzen können, benötigen sie eine Straßenzulassung. Da das Fahrzeug viele Fahrsituationen autonom bewältigen muss, sollte es nach Auffassung der Allianz für die Zulassung beweisen, dass es die Fahraufgaben auch in kritischen Situationen sicher beherrscht. Welche Anforderungen das Fahrzeug erfüllen muss, ist für Level 4 in der EU Durchführungsverordnung EU 2022/1426 bereits geregelt. Noch nicht geregelt sind aus Sicht der Allianz die Details zu den durchzuführenden Simulationen und Tests im Rahmen des Prüfverfahrens. Die Allianz schlägt hier eine Kombination aus digitalen Fahrsimulationen, einem Praxistest unter identischen definierten Bedingungen (z. B. Brems- oder Ausweichverhalten) und einem Praxistest im normalen Straßenverkehr unter variierenden realistischen Bedingungen (z. B. Echtfahrt im Stadtverkehr, auf der Autobahn, bei Nacht) vor.

„Wir fordern ein einheitliches Zulassungsmodell in allen europäischen Ländern – eine Art „Führerschein“ für autonome Fahrzeuge. Damit ist eine verlässliche Überprüfung der erforderlichen Sicherheitsstandards in der EU sichergestellt. So wie bisher der Mensch beweisen muss, dass er das Fahrzeug sicher führen kann, muss künftig das autonome Fahrzeug beweisen, dass es in allen Fahrsituationen richtig und sicher agieren kann“, sagt Röhler auf dem 13. Allianz Motor Day.

Das Allianz Zentrum für Technik (AZT) hat sich mit den Chancen und Risiken des autonomen Fahrens auseinandergesetzt und prognostiziert, dass die Automatisierung Unfälle aufgrund menschlicher Fehler – Müdigkeit, Ablenkung und Fehleinschätzungen, die nach wie vor die Hauptursache für die meisten Kollisionen sind – drastisch reduzieren wird.

„Wir erwarten für Europa bis 2035 eine Reduktion der Verkehrsunfälle von 20 Prozent und von über 50 Prozent ab 2060“, sagt Frank Sommerfeld, CEO der Allianz Versicherungs-AG und Schirmherr der Veranstaltung. „Dabei wurde berücksichtigt welche Marktdurchdringung aktiv agierende Systeme zukünftig haben werden und welchen Einfluss die zu erwartende Entwicklung des Mischverkehrs mit Fahrzeugen ohne autonome Systeme auf das gesamte Unfallrisiko hat.“

Eine aktuelle AZT-Studie* über das Unfallvermeidungspotential von aktuell in Fahrzeugen verbauten Notbremsassistenten zeigt das hohe Potential der aktiv arbeitenden Systeme.

Die Schadendaten der Allianz veranschaulichen, dass diese Assistenzsysteme zu einem deutlichen Rückgang der Verkehrsunfälle führen. Für Fahrzeuge mit einem Notbremsassistenten im Frontbereich zeigt sich ein Rückgang der Auffahrunfälle im fließenden Verkehr um durchschnittlich 30 Prozent. Ein Treiber dieser Entwicklung ist die seit 2022 geltende gesetzliche Ausstattungspflicht mit diesem Assistenzsystem für Pkw. Notbremsassistenten im Heckbereich zur Vermeidung von Park- und Rangierunfällen sind noch nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Allianz Untersuchung von einigen tausend gemeldeten Verkehrsunfällen mit Fahrzeugen ab dem Zulassungsjahr 2018 belegt jedoch die unfallvermeidende Wirkung der Systeme auch im Heckbereich. Diese Wirkung wird besonders deutlich im Vergleich der unterschiedlichen Ausstattung von Fahrzeugen mit den relevanten Systemen – von serienmäßiger Ausstattung über optionale Verfügbarkeit bis hin zu Herstellern, die diese Systeme überhaupt nicht anbieten.

„Unsere Schadenanalyse auf der Grundlage realer Verkehrsunfälle zeigt, dass bis zu 66 Prozent aller Kollisionen beim Rückwärtsfahren vermieden werden können, wenn aktiv eingreifende Notbremsassistenten serienmäßig verbaut werden. Deshalb sollte der Gesetzgeber den Einbau dieser Systeme auch im Heckbereich gesetzlich vorschreiben“, fordert Sommerfeld.

Weniger Unfälle bedeuten weniger Schadenfälle, doch der Wert jedes einzelnen Schadenfalls wird nach Allianz Einschätzungen künftig steigen, da Fahrzeuge technologisch immer komplexer werden. Die geringere Schadenhäufigkeit wird damit durch höhere Reparaturkosten ausgeglichen, die hauptsächlich auf die Kosten für Sensoren und steigende Preise für Ersatzteile und Arbeitsleistungen zurückzuführen sind. Neue Risikoformen – von Softwarefehlern bis hin zu Cyberangriffen – erfordern zudem neue Arten von Versicherungsschutz.

Um das Vertrauen und die Akzeptanz von autonomen Fahrzeugen zu messen, führte die Allianz eine repräsentative Verbraucherumfrage** in sieben europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz, Tschechische Republik und Vereinigtes Königreich) durch. Die Ergebnisse zeigen ein breites Vertrauen in Sicherheitsverbesserungen, aber auch Unsicherheit in Bezug auf die Reife der Technologie. Durchschnittlich erwarten mehr als die Hälfte der in den sieben Ländern Befragten (56 Prozent) bei autonomen Fahrzeugen ein höheres oder mindestens genauso hohes Sicherheitsniveau als bei von Menschen gesteuerten Fahrzeugen. Der europäische Vergleich zeigt, dass italienische Fahrzeugnutzer mit 65 Prozent das höchste Vertrauen an das Sicherheitsniveau bei autonomen Fahrzeugen haben. Am kritischsten sind die Befragten in Großbritannien mit nur 44 Prozent. Die Deutschen liegen mit 57 Prozent in der Mitte.

„Es ist klar, dass Vertrauen in Europa weniger von Perfektion als vielmehr von Beweisen abhängt. Die Menschen wollen nicht nur, dass autonome Fahrzeuge die Sicherheit von menschlichen Fahrern erreichen oder übertreffen, sie wollen auch, dass dies durch transparente Daten, strenge Aufsicht und klare Verantwortlichkeiten untermauert wird”, sagt Röhler.

Gleichzeitig bleiben Bedenken bestehen: 69 Prozent der Befragten sorgen sich um die Zuverlässigkeit des Systems in unerwarteten Situationen, und 72 Prozent halten die Technologie noch für „zu neu und ungetestet”.

„Unsere aktuelle Umfrage zeigt, dass die Europäer neugierig, aber vorsichtig sind. Das Misstrauen gegenüber der neuen Technik kommt weniger aus konkreten Erfahrungen, sondern aus psychologischen Faktoren – aus fehlender Vertrautheit, Angst vor Kontrollverlust, aus den oft negativen Schlagzeilen in den Medien und aus dem Bauchgefühl. Deshalb brauchen wir neben einer technischen Weiterentwicklung vor allem auch mehr Transparenz, klare Kommunikation zu den Vor- und Nachteilen und Alltagserfahrungen, um noch mehr Vertrauen zu schaffen. Und die Vorteile liegen auf der Hand: Ein automatisches System reagiert meist deutlich schneller und besser als der Mensch. Autonome Technik rettet Leben, bietet mindestens die gleiche Sicherheit wie herkömmliche Autos und reduziert durch vorsichtigere Fahrstrategien das Risiko schwerer Unfälle“, sagt Sommerfeld.

Mit der zunehmenden Verbreitung autonomer Fahrzeuge wird immer wieder von Experten die Frage gestellt, ob autonomes Fahren ein neues Haftungssystem benötigt oder die Autoversicherung künftig durch eine Produkthaftpflichtversicherung des Herstellers/Betreibers ersetzt wird. Die Experten auf dem 13. Allianz Motor Day waren sich einig: Das bewährte deutsche Modell der Gefährdungshaftung und der Kfz-Haftpflichtversicherung bietet auch bei autonomen Fahrzeugen den besten Schutz für das Verkehrsopfer.

„Die wichtigste Botschaft für unsere Kundinnen und Kunden ist, dass sich bei der Deckung im Vergleich zum aktuellen Versicherungsschutz nichts ändern muss. Wir behandeln den virtuellen Fahrer analog zum menschlichen Fahrer“, sagt Sommerfeld.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Gefährdungshaftung des Halters bietet dem Verkehrsopfer eine einfache Anspruchsgrundlage. Das Opfer muss hier nämlich lediglich beweisen, dass es beim Betrieb eines Kfz geschädigt wurde. Der haftende Halter ist durch eine Kfz-Haftpflichtversicherung geschützt, die streng europarechtlich reguliert ist (durch inzwischen sieben EU KH-Richtlinien). Das Verkehrsopfer kann sich darauf verlassen, dass der Halter versichert ist. Das Verkehrsopfer ist durch das bewährte Pflichtversicherungssystem auch bei Fahrzeugen ohne Versicherungsschutz, Unfällen aufgrund von Cyberangriffen, Terrorfahrten und selbst bei Insolvenz des Versicherers geschützt.

Bei der Produkthaftung hingegen muss das Unfallopfer dem Hersteller einen Fehler seines Produkts nachweisen! Wenngleich die neue Produkthaftungsrichtlinie hier Beweiserleichterungen geschaffen hat, bleibt es dabei, dass ein Fehler eines Produkts nachgewiesen sein muss, damit der Hersteller haftet. Als Hersteller kommen bei autonomen Fahrzeugen eine Vielzahl von Beteiligten in Betracht. Neben dem Fahrzeughersteller beispielsweise auch die Hersteller des autonomen KI-Systems und die Hersteller der Assistenten und Sensoren, was eine Haftungsklärung deutlich erschwert. Zudem besteht eine Pflichtversicherung für die Produkthaftung der Hersteller ebenso wenig wie ein Annahmezwang des Versicherers, der sicherstellt, dass jeder auch einen Versicherer findet.

„Das bewährte derzeitige System aus Gefährdungshaftung des Halters und der dazugehörigen Kfz-Haftpflichtversicherung bildet auch für die Zeit des autonomen Fahrens die ideale rechtliche Grundlage. Es braucht weder ein neues Haftungs- oder Versicherungssystem. Die teilweise geforderte Verlagerung der Haftung zum Hersteller zur Produkthaftung ist zum Schutz des Verkehrsopfers bei Unfällen mit autonomen Fahrzeugen nicht geeignet, da hierbei dem Hersteller ein Fehler seines Systems nachgewiesen werden muss. Das stellt in der Praxis für den Geschädigten eine große Hürde dar und ist zudem mit großem finanziellem und fachlichem Aufwand verbunden. Man sollte deshalb das bewährte bestehende System beibehalten, bei dem Verkehrsrisiken durch eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgedeckt sind“, sagt Sommerfeld

„Die Position der Allianz ist klar: Der Schutz der Geschädigten muss im Mittelpunkt der Versicherung für autonome Fahrzeuge stehen. Die Haftung muss beim Fahrzeughalter verbleiben, unabhängig davon, ob ein menschlicher Fahrer oder eine Maschine die Kontrolle hat. Und Kfz-Versicherer müssen weiterhin die erste Anlaufstelle sein. Wir setzen uns dafür ein, dass Geschädigte mit komplexen Haftungsstreitigkeiten nicht alleine gelassen werden und schnell und unkompliziert eine Entschädigung von ihrem Versicherer erhalten“, erklärt Röhler.

Versicherer spielen eine entscheidende Rolle bei der Unfallrekonstruktion und der Haftungsbewertung. Bei Verkehrsunfällen, bei dem sich das Fahrzeug im autonomen Fahrmodus befunden hat, ist der offene Zugang zu unfall- und sicherheitsrelevanten Fahrzeugdaten unerlässlich, um die Rechenschaftspflicht zu gewährleisten und das Vertrauen der Öffentlichkeit aufrechtzuerhalten. Zur Unfallklärung und um aus kritischen Fahrsituation und Unfällen zu lernen, fordert die Allianz, dass alle Unfälle im autonomen Modus und Beinaheunfälle, bei denen Unfälle knapp vermieden werden konnten, in einer von Herstellern, Regulierungsbehörden und Versicherern betriebenen europaweiten Datenbank erfasst werden.

Alle Experten waren sich auf dem 13. Allianz Motor Day einig: Bei autonomer Mobilität geht es um Umweltverantwortung – leisere Straßen, weniger Emissionen, intelligentere Logistik. Und es geht auch um Unabhängigkeit – für ältere Menschen, die zu medizinischen Einrichtungen fahren, für junge Menschen, die sicher zwischen Schule und Zuhause pendeln, für ländliche Gemeinden, die besser an Möglichkeiten angebunden sind. 

„Wir werden autonome Shuttles als erstes auf unseren Straßen in Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs sehen, idealerweise im Angebot des ÖPNV-Monatsticket preislich enthalten“, sagt Sommerfeld.

Auf dem 13. Allianz Motor Day hat die Allianz drei Forderungen aufgestellt, um die sichere Einführung der autonomen Mobilität zu beschleunigen und gleichzeitig die Verbraucher zu schützen und die Führungsrolle Europas bei Mobilitätsinnovationen zu stärken:

  1. Europaweiter „Führerschein“ für automatisierte Fahrzeuge: Die Allianz fordert ein europäisches Zulassungsmodell mit einheitlichen technischen Homologations- und Prüfverfahren – eine Art „Führerschein“ für autonome Fahrzeuge. Diese sollten nicht nur vorgeben, welche Anforderungen das autonome Fahrzeug erfüllen muss, sondern auch regeln, welche Simulationen und Prüfungen es bestehen muss. Dies würde einen grenzüberschreitenden Einsatz ohne wiederholte Zertifizierung ermöglichen, den Marktzugang vereinfachen, die Sicherheit erhöhen und Innovationen beschleunigen.
  2. EU-weite einheitliche Standards für den Zugang zu unfall- und sicherheitsrelevanten Fahrzeugdaten für Versicherer und Regulierungsbehörden, wobei kritische Daten innerhalb der europäischen Gerichtsbarkeit verbleiben und als strategisches Gut behandelt werden:
    Der Vorschlag der Europäischen Kommission zum Austausch von Fahrzeugdaten im Rahmen des EU-Datengesetzes (Verordnung 2023/2854) bildet hierfür eine wichtige Grundlage. Die Allianz ist der Ansicht, dass Anwendungsfälle für den Datenaustausch sowohl hinsichtlich ihres Nutzens als auch ihrer Kosten bewertet werden sollten. Pauschal alle verfügbaren Daten zu teilen, ist mit Blick auf die erheblichen Aufwendungen nicht sinnvoll. Auch Verbraucher sollten davor geschützt werden, unüberlegt all ihre Autodaten pauschal an Dritte weiterzugeben. Bei unfall- und sicherheitsrelevanten Fahrzeugdaten liegen die Vorteile hingegen auf der Hand: Ein gemeinsam von Versicherern, Herstellern und Regulierungsbehörden entwickelter Rahmen würde die Verkehrssicherheit verbessern, das Vertrauen der Öffentlichkeit stärken und die Akzeptanz der autonomen Mobilität beschleunigen.
  3. Gemeinsame europäische Datenbank für kritische Verkehrssituationen für autonome Fahrzeuge (Level 4): Diese muss alle Unfälle im autonomen Modus und Beinaheunfälle, bei denen Unfälle knapp vermieden werden konnten, erfassen. Die Kriterien hierfür müssen von den Regulierungsbehörden festgelegt werden.

*Auswertung von über 20.000 Auffahrunfällen und Rückfahrschäden der Allianz Versicherungs-AG. 

**Repräsentative Online-Erhebung der Allianz von 8.464 Personen über 18 Jahre (95 Prozent mit Führerschein) im Jahr 2025 in Deutschland (N=1.215), Italien (N=1.206), Frankreich (N=1.207), Großbritannien (N=1.214), Österreich (1.207), Schweiz (1.206) und Tschechische Republik (N=1.209) durch die Allianz Marktforschungsexperten der DrivenBy GmbH und das Allianz Zentrum für Technik (AZT). Alle Ergebnisse haben wir in einem Report zusammengefasst, den wir Ihnen gerne in elektronischer Fassung zusenden.

Weitere Informationen zum 13. Allianz Motor Day und eine Video-Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie unter Aufzeichnung und Infos.
Christian Weishuber
Allianz Deutschland AG

Die Allianz Gruppe zählt zu den weltweit führenden Versicherern und Asset Managern und betreut rund 97 Millionen Kunden* in knapp 70 Ländern. Versicherungskunden der Allianz nutzen ein breites Angebot von der Sach-, Lebens- und Krankenversicherung über Assistance-Dienstleistungen und Kreditversicherung bis hin zur Industrieversicherung. Die Allianz ist einer der weltweit größten Investoren und betreut im Auftrag ihrer Versicherungskunden ein Investmentportfolio von etwa 764 Milliarden Euro**. Zudem verwalten unsere Asset Manager PIMCO und Allianz Global Investors etwa 2,0 Billionen Euro** für Dritte. Mit unserer systematischen Integration von ökologischen und sozialen Kriterien in unsere Geschäftsprozesse und Investitionsentscheidungen sind wir unter den führenden Versicherern im Dow Jones Sustainability Index. 2025 erwirtschafteten über 156.000 Mitarbeiter für den Konzern einen Umsatz von 186,9 Milliarden Euro und erzielten ein operatives Ergebnis von 17,4 Milliarden Euro.

* Die Kundenanzahl spiegelt nur die Allianz Kundinnen und Kunden in konsolidierten Unternehmen wider, die zum Umfang der Kundenberichtserstattung gehören.

** Stand: 31. Dezember 2025.

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:
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