Die Allianz SE (Allianz) hat heute den Abschluss des Verkaufs eines Anteils von 23 Prozent an den beiden Joint Ventures Bajaj General Insurance Company und Bajaj Life Insurance Company an die Bajaj Promotor Group (Bajaj) zu einem Bruttoverkaufspreis von rund 2,1 Milliarden Euro (aktualisiert auf den aktuellen Wechselkurs) bekannt gegeben. Die Allianz erwartet, dass der Verkauf der verbleibenden 3 Prozent bis zum zweiten Quartal 2026 abgeschlossen sein wird.
Die 2001 begonnene Partnerschaft zwischen Allianz und Bajaj war ein sehr gutes Beispiel für Wachstum und gemeinsamen Erfolg. Aufgrund ihrer Minderheitsbeteiligung an den Joint Ventures waren die Möglichkeiten der Allianz, operativ auf dem indischen Markt tätig zu sein, jedoch begrenzt. Die Entscheidung zur Veräußerung ist das Resultat konstruktiver und einvernehmlicher Gespräche mit Bajaj. Die Allianz bedankt sich für den reibungslosen Genehmigungsprozess durch die zuständigen Behörden seit der Bekanntgabe.
Indien bleibt ein wichtiger Wachstumsmarkt für die Allianz, die auch in Zukunft den dynamischen und schnell wachsenden Versicherungssektor des Landes unterstützen will. Wie am 18. Juli 2025 bekannt gegeben, haben die Allianz, über ihre Tochtergesellschaft Allianz Europe B.V., und Jio Financial Services Limited (JFSL) eine verbindliche Vereinbarung zur Gründung eines 50:50-Rückversicherungs-Joint Ventures in Indien sowie eine unverbindliche Vereinbarung über die Gründung von zu gleichen Teilen gehaltenen Joint Ventures für das Nichtlebens- und das Lebensversicherungsgeschäft in Indien geschlossen.
Die Allianz wird Optionen für die Verwendung der Erlöse prüfen, die mit ihren strategischen Prioritäten im Einklang stehen. Dazu gehören auch Investitionen in unsere neuen Joint Ventures in Indien.
Die erwarteten finanziellen Effekte wurden um die Wechselkursentwicklung seit der Ankündigung im März 2025 aktualisiert. Die Allianz erwartet, aus dieser Transaktion einen nicht-operativen IFRS-Gewinn von rund 1,1 Milliarden Euro in ihrem Ergebnis für das erste Quartal 2026 zu verbuchen, und rechnet mit einem positiven Effekt von ca. 5 Prozentpunkten auf ihre Solvency-II-Kapitalisierungsquote. Im Laufe des Jahres 2026 plant die Allianz, den IFRS-Gewinn für Investitionen in strategische Wachstums- und Produktivitätsinitiativen zu verwenden und Verluste zu realisieren, um die Reinvestition von festverzinslichen Anlagen zu höheren Renditen zu beschleunigen. Diese Maßnahmen werden sich positiv auf die zukünftige Rentabilität auswirken und Optionen für die Zukunft schaffen.