Margot Friedländer, eine Holocaust-Überlebende aus Berlin, Deutschland, feierte im November 2024 ihren 103. Margot Friedländer, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, hat ihre Geschichte in ihren Memoiren, in Reden und bei Schulbesuchen in ganz Deutschland erzählt, in der Hoffnung, dass ihre Erfahrungen künftige Gräueltaten verhindern können. Die 1921 als Tochter jüdischer Eltern geborene Margot Bendheim musste die Verfolgung durch die Nazis ertragen und verlor ihre Mutter und ihren Bruder in Auschwitz. Margot überlebte im Versteck bis zu ihrer Deportation nach Theresienstadt im Jahr 1944, wo sie Adolf Friedländer wiedertraf. Das Paar überlebte, heiratete und emigrierte 1946 nach New York. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1997 besuchte Margot mehrmals Berlin, bevor sie 2010 endgültig zurückkehrte, um andere über ihre Geschichte aufzuklären und dafür zu sorgen, dass so etwas wie der Holocaust nie wieder passiert.
Margot Friedländer is am 9. Mai 2025 verstorben.