Gesundheit, Finanzen und Sicherheit: Allianz 3am Report zeigt größte persönliche Sorgen im Jahr 2025

Was hält die Menschen 2025 nachts wach? Während sich die individuellen Sorgen von Land zu Land unterscheiden, sorgen sich die Menschen weltweit am meisten um ihre Gesundheit (49 % der Befragten weltweit), Finanzen (45 %) und Sicherheit (35 %).

Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer globalen Studie der Allianz Gruppe mit dem Titel „The Allianz 3am Report 2025 – Was uns alle nachts wach hält“, in der 8.000 Teilnehmer in Australien, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Indonesien, Italien, der Türkei und Großbritannien Ende August 2025 zu ihren persönlichen Sorgen befragt wurden.

Gesundheit ist weltweit zur Hauptursache für schlaflose Nächte geworden und hat nun Finanzen1  überholt, die als zweitgrößte Sorge weltweit gelten. Dieser Trend spiegelt sich auch in verschiedenen Ländern wider: Gesundheit ist die größte Sorge in fünf von acht Märkten, während Finanzen in zwei Ländern (Australien und Indonesien) die größte Sorge bleiben. Die Türkei ist das einzige Land, in dem Unsicherheit über die Zukunft als größte Sorge gilt. Trotz eines Konsenses über die Hauptsorge sind länderspezifische Unterschiede deutlich – wie ein starker Fokus auf politischen und sozialen Wandel in Deutschland, Wohn- und Lebensbedingungen in Australien und das Berufsleben in Indonesien.
„Wirtschaftliches Wohlbefinden, soziale Zufriedenheit und Vertrauen in die Zukunft gehen oft Hand in Hand, aber wir beobachten weltweit zunehmende Unsicherheit, Pessimismus und Polarisierung. Unsere Studie zeigt, dass sich viele Menschen Sorgen um ihre persönliche Zukunft machen. Es ist entscheidend, die Ursachen zu erfassen, um Verständnis zu entwickeln und den Menschen helfen zu können, sich sicherer zu fühlen – das ist der Zweck von Allianz.“
Bernd Heinemann,
Vorstand für Strategie, Marketing und Vertrieb der Allianz SE

Persönliche Finanzen und Sicherheit sind die primären Quellen der Angst. Unbezahlte Rechnungen, wachsende Schulden, Rentenangelegenheiten und finanzielle Entscheidungen sind die zweitgrößte Besorgnis weltweit, da viele Menschen mit höheren Lebenshaltungskosten konfrontiert sind. In Indonesien (59 %) und Australien (47 %) belasten diese Bedenken die Menschen am meisten. Laut der Umfrage ist persönliche Sicherheit die drittgrößte Sorge in allen Ländern. Insbesondere das Gefühl der Unsicherheit außerhalb des Zuhauses sowie Sorgen um Cybersicherheit und Datenschutz belasten Menschen aller Altersgruppen weltweit.

Verschiedene Generationen haben aber auch unterschiedliche Sorgen: Ältere Generationen (Babyboomer und Gen X) beschäftigen am meisten die Bereiche Gesundheit und breitere gesellschaftlichen Themen, während jüngere Generationen Finanzen als ihr Hauptanliegen betrachten. Millennials und Gen Z sorgen sich mehr um Themen, die eng mit ihrem persönlichen und beruflichen Leben verbunden sind, wie Bildung, Karriere, Beziehungen und technologischer Wandel. Dieser generationsübergreifende Unterschied erstreckt sich auch auf das Umweltbewusstsein. Babyboomer sind die Generation mit dem größten Umweltbewusstsein und in der Hinsicht mindestens sieben Prozentpunkte beunruhigter als jede andere Gruppe und sogar zwölf Punkte mehr als Gen Z.

Wenn es um Gesundheit geht, sorgen sich die Menschen am meisten um ihr eigenes körperliches Wohlbefinden (47 %), die Gesundheit von Familienmitgliedern (44 %) und den Zugang zu medizinischer Versorgung und Behandlung (43 %) in allen Ländern. Im Gegensatz zu den allgemeinen Sorgen variieren gesundheitsbezogene Ängste stärker von Land zu Land. Deutsche sind die einzige Gruppe, die sich besonders um langfristige und chronische Erkrankungen sorgt, während Menschen in der Türkei am meisten Angst vor schweren Krankheiten haben. Brasilianer beschäftigt besonders die psychische Gesundheit (Platz 2 insgesamt), die auch zu den fünf größten Sorgen in Australien, Großbritannien, Indonesien und der Türkei gehört. Australier und Indonesier beunruhigen die Kosten der Gesundheitsversorgung sehr, während in Frankreich der Zugang zur Gesundheitsversorgung das drängendste Thema ist. In Frankreich, Großbritannien, Indonesien und Italien ist die Gesundheit von Familienmitgliedern auch eine große Sorge.

In Bezug auf Generationenunterschiede fokussieren sich Babyboomer auf körperliche Gesundheit und Zugang zur Behandlung (+14pp vs. Gen Z), jüngere Generationen hingegen auf psychische Gesundheit, wobei Millennials die am stärksten um psychische Gesundheit besorgte Generation ist (42 %). Millennials, Gen Z und Gen X sind fast doppelt so beunruhigt von Stress und Stressmanagement wie Babyboomer, während Gen X auch beständig am besorgtesten über die Gesundheit der Familie ist – was ihre Rolle als Pflegekraft in der Lebensmitte widerspiegelt.

Mit diesem Bericht möchte Allianz ein tieferes Verständnis für die Sorgen ihrer Kunden gewinnen, um sie besser unterstützen zu können. Die regelmäßige Durchführung der Studie – mit eingehenden Analysen und länderspezifischen Berichten – verstärkt die Rolle der Allianz als vertrauenswürdiger Partner, der weltweite Stimmungen und individuelle Sorgen sowie deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft versteht. Das Engagement bleibt nicht bei bloßer Forschung, sondern mündet in aktiven Maßnahmen, mit denen die Allianz den ergründeten Ängsten Finanzbildung, soziale Initiativen sowie Partnerschaften in Sport- und Gesundheitsprogrammen entgegensetzt. Die neueste globale Initiative, The Power of Unity, zielt darauf ab, konstruktiven Dialog und langfristige Lösungen zu fördern, die zu Vertrauen und Stabilität in der heutigen Welt beitragen – einer der Wege, mit denen die Allianz Menschen unterstützt, sich sicherer zu fühlen.

Der vollständige Bericht (mit Ergebnissen aus allen beteiligten Ländern) steht hier zum Download bereit.

1. In derselben Umfrage, die im Mai 2025 durchgeführt wurde, waren die persönlichen Finanzen (50 %) in allen Ländern die größte Sorge, gefolgt von der Gesundheit (47 %) und Sorgen um die Zukunft (35 %).
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* Stand: 31. Dezember 2025. Die Kundenanzahl spiegelt nur die Allianz Kundinnen und Kunden in konsolidierten Unternehmen wider, die zum Umfang der Kundenberichtserstattung gehören.

** Stand: 31. März 2026.

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen: