EZB: Kein Tapering in Sicht

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat beschlossen, ihr Anleihekaufprogramm weitere neun Monate fortzusetzen, allerdings in verlangsamter Form. Ab April des kommenden Jahres soll das monatliche Kaufvolumen von derzeit 80 Milliarden Euro auf 60 Milliarden Euro reduziert werden, wie die EZB im Anschluss an ihre Dezembersitzung wissen ließ. Das Gesamtvolumen des Quantitative Easing Programms erhöht sich damit um 540 Milliarden Euro auf 2,28 Billionen Euro. Sollte die Inflationsrate in den kommenden Monaten niedriger ausfallen als erwartet, kann die EZB die Anleihekäufe allerdings wieder erhöhen oder das Programm noch weiter ausdehnen.

Diese vorauseilende Bekenntnis zu einer deutlichen Verlängerung des Quantitative Easing ist nicht nur unnötig, sondern sogar gefährlich angesichts der steigenden Risiken für die Finanzmarktstabilität im Euroraum.
 

Den vollen Kommentar von Michael Heise finden Sie hier: EZB: Kein Tapering in Sicht

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