10 Jahre nach Hurrikan Katrina: Wie können Verluste durch Starkwinde verringert werden?

Wissenschaftler können die Frage, wie sich der Klimawandel auf Stürme auswirkt, nicht schlüssig beantworten. Aber sie sind sich weitgehend darin einig, dass diese künftig ein größeres Ausmaß haben werden. Nach Erfahrung der Allianz steigt die Schwere der Schäden durch Wetterereignisse einschließlich Starkwinde bereits jetzt an. Der Durchschnittbetrag, der bei Extremwetterereignissen einschließlich Stürmen von den Versicherern in der Zeit von 1980 bis 1989 zu zahlen war, belief sich auf 15 Milliarden US Dollar pro Jahr. Von 2010 bis 2013 stieg der Betrag auf durchschnittlich 70 Milliarden US Dollar jährlich an.

Eine angemessene Vorsorge vor Eintritt eines Sturms trägt wesentlich dazu bei, potenzielle Schäden zu begrenzen, und zwar insbesondere in Gebieten, die extrem exponiert sind, wie z.B. auf Baustellen. Es gibt vier Hauptbereiche, in denen die Schadenbegrenzung bei Starkwinden ansetzen sollte:


  • Planung im Vorfeld eines Orkans, einschließlich eines umfassenden Notfallplans mit entsprechendem Testlauf. Inspektion von Dächern und Gebäudehülle; Verankerung großer Maschinen und Vorbereitung auf eine mögliche Überschwemmung.
  • Während des Orkans sollte das Einsatzpersonal Ausschau nach Lecks, Feuer und Beschädigung halten.
  • Nach einem Sturm sollte der Standort vor unbefugtem Zutritt gesichert werden. Sobald keine Gefahr mehr besteht ist eine Schadenschätzung durchzuführen.
  • Geschäftskontinuitätsmanagement ist ausschlaggebend, denn Just-in-time-Produktion, schlanke Lagerbestände und globale Lieferketten können nur allzu leicht die negativen Auswirkungen potenzieren. Sachschaden und Betriebsunterbrechung werden normalerweise von Versicherungspolicen gedeckt, aber oftmals gehen Verluste bei Marktanteilen, Lieferanten, Kunden und Mitarbeitern damit einher. Unternehmen sollten Geschäftskontinuitätspläne sowie Kommunikationskaskaden entwickeln und testen. Bewahren Sie die Versicherungspolicen an einem sicheren und zugänglichen Ort auf.
Die Stürme mit den höchsten versicherten Schäden in Nordamerika, Europa und Asien
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