Ein Fossil wird begraben

Auf dem gerade zu Ende gegangenen Gipfel in Japan haben die G7 festgelegt, dass ein Großteil der Subventionen für fossile Brennstoffe bis zum Jahr 2025 gestrichen werden soll.


 

Es ist ein mutiger, aber notwendiger Schritt. Ein Schritt, der hoffentlich einen Maßstab auch für die G20-Nationen setzt. Obwohl alle Staaten das Klimaabkommen von Paris unterzeichnet haben, hatte sich bis zur Entscheidung der G7 kein einziger Staat ernsthaft Gedanken über das Problem der Zuschüsse für fossile Brennstoffe gemacht.
 
In einigen Ländern werden fossile Brennstoffe massiv subventioniert. Laut der Internationalen Energieagentur und der OECD bezuschusst der Ölproduzent Saudi-Arabien fossile Brennstoffe mit knapp zehn Prozent seiner Wirtschaftsleistung. In Indonesien, Argentinien, Russland und Indien belaufen sich die Subventionen auf zwei bis drei Prozent. China dagegen schraubte im Rahmen seiner Umweltschutzagenda die Zuschüsse zwischen 2013 und 2015 um die Hälfte herunter.
 
Bei den Subventionen spielen auch gesellschaftspolitische Gründe eine Rolle. Wärme und Elektrizität werden oft mithilfe von fossilen Brennstoffen erzeugt und sind Grundbedürfnisse, die für jedermann verfügbar sein sollten. Der Schritt in Richtung saubere Energie hat jedoch auch Vorteile für unser Klima, unsere Gesundheit und unsere Volkswirtschaften. Und ein unkontrollierter Klimawandel mit steigenden Meeresspiegeln und immer häufiger auftretenden Extremwetterereignissen stellt eine größere Herausforderung dar, als eine allmähliche Abschaffung der Subventionen für fossile Brennstoffe. Der derzeitige Verfall des Ölpreises ist für die Regierungen eine erleichternde Gelegenheit, um aktiv zu werden.
 

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Ein Fossil wird begraben
Länder mit den höchsten Subventionen für fossile Brennstoffe

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