• Asset Management

    Asset Management ist die englische Bezeichnung für die professionelle Vermögensverwaltung, welche die laufende Überwachung, Anlage und Verwaltung des Vermögens des Kunden umfasst.

  • Carbon Disclosure Project

    Carbon Disclosure Project ist eine unabhängige "Not-For-Profit"-Organisation, die klimarelevante Informationen von Unternehmen für Analysten und Investoren zusammenstellt und verwaltet mittlerweile die welweit größe Datenbank dieser Art. Im Rahmen des "Carbon Disclosure Project" wird seit 2007 der "Carbon Disclosure Leadership Index (CDLI)" veröffentlicht. Kriterien für das CDLI-Ranking sind der Grad und die Qualität der Offenlegung von klimarelevanten Daten sowie die Berichterstattung über die langfristige Klimastrategie, ambitionierte Ziele und konkrete Erfolge bei der Verminderung der Treibhausgas-Emissionen. Der 2010 neu aufgelegte zusätzliche Index Carbon Performance Leadership Index (CPLI) bewertet die Anstrengungen von rund 500 großen Unternehmen, die CO2-Emissionen zu reduzieren.

     

    CO2-Fußabdruck

    CO2-Fußabdruck ist die Summe der Treibhausgas-Emissionen, gemessen in CO2-Äquivalenten, für einen bestimmten Bilanzraum, z. B. ein Unternehmen, den Lebensweg oder Lebenswegabschnitt eines Produktes oder einer Serviceleistung.

     

    CO2-Äquivalente

    Berechnungsgröße für den Einfluss von Treibhausgasemissionen auf den Treibhauseffekt. Ein Faktor (Global Warming Potential) gibt die Treibhauswirkung der einzelnen Gase verglichen mit CO2 als Referenzgröße an.

     

    Compliance

    Compliance ist ein wichtiges Element der Corporate Governance. Darunter versteht man die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien sowie von freiwilligen Kodizes im Unternehmen.

     

    Corporate Citizen

    Bezeichnung für den Status eines Unternehmens als verantwortungsvolles Mitglied der Gesellschaft, als Unternehmensbürger. "Corporate Citizenship" wird dabei häufig als ein Synonym für das gesellschaftliches Engagement von Unternehmen, die sich dadurch als "gute Bürger" positionieren, benutzt.

     

    Corporate Giving

    Oberbegriff für ethisch motiviertes selbstloses Überlassen, Spenden oder Zustiften von Geld oder Sachmitteln, sowie für das kostenlose Überlassen oder Spenden von Unternehmensleistungen, -produkten und -logistik.

     

    Corporate Governance

    Corporate Governance bezeichnet den rechtlichen und faktischen Rahmen für die Leitung und Überwachung von Unternehmen. Corporate-Governance-Regelungen dienen der Transparenz und stärken damit das Vertrauen in eine verantwortliche, auf Wertschöpfung gerichtete Unternehmensleitung und Kontrolle.

     

    Corporate Volunteering

    Fachbegriff für die Förderung des freiwilligen Engagements von Mitarbeitern eines Unternehmens.

  • Deutscher Nachhaltigkeitskodex

    Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex macht die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen und Organisationen mess- und vergleichbar. Damit soll er zu einer stärkeren Nachhaltigkeitsorientierung der Kapitalmärkte beitragen. Seine Anwendung ist freiwillig. Entstanden ist er in einem Dialogprozess mit zahlreichen Stakeholdern, wie zum Beispiel Verterinnen und Vertretern des Finanzmärkte, von Unternehmen und der Zivilgesellschaft.

     

    Diversity

    Bezeichnet die Vielfalt innerhalb der Belegschaft im Hinblick auf Geschlecht, Herkunft, Nationalität, Alter, Religionszugehörigkeit und körperliche Einschränkungen der Beschäftigten.

     

    Dow Jones Sustaninability Indizes (DJSI)

    Die Dow Jones Sustaninability Indizes bewerten die finanzielle Performance der weltweit führenden nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen und geben Vermögensverwaltern verlässliche und objektive Benchmarks zum Managen von Nachhaltigkeitsportfolios. Die im DJSI enthaltenen Unternehmen müssen strenge Kriterien erfüllen. Der Jahresbericht der DJSI-Gruppe basiert auf einer Analyse von ökonomischen, sozialen und Umweltleistungen eines Unternehmens, wobei Aspekte wie Unternehmensführung, Risikomanagement, Markenpolitik, Klimaschutz, Lieferkettenstandards und Arbeitspraktiken bewertet werden.

  • ESG-Indikatoren

    ESG steht für Environment, Social and Governance. Gemeint sind damit Indikatoren aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung, die eine zunehmende Bedeutung bei der Beurteilung der von Unternehmen erbrachten Leistungen im Bereich Nachhaltigkeit spielen.

  • FTSE4Good

    FTSE4Good bezeichnet eine Gruppe von Aktienindizes. Sie werden von FTSE, einem Gemeinschaftsprojekt der Financial Times und der Londoner Börse, herausgegeben. In FTSE4Good-Indizes werden nur jene Firmen geführt, die bestimmte Corporate Social Responsibility (CSR)-Kriterien erfüllen. Die Indizes helfen institutionellen Investoren und anderen Anlegern bei ihrer Entscheidungsfindung im Bereich des verantwortungsvollen Investments. Darüber hinaus stellen sie eine Vergleichsbasis für Unternehmen dar, die zu den führenden Unternehmen in Bezug auf CSR gehören oder ihre Position weiter ausbauen wollen.

  • Global Reporting Initiative (GRI)

    Die Global Reporting Initiative (GRI) hat einen Leitfaden entwickelt, der Unternehmen bei der regelmäßigen Berichterstattung ihrer sozialen, ökologischen und ökonomischen Leistung unterstützt. Nachhaltigkeitsberichte sollen somit vollständiger, transparenter und vergleichbarer werden und sich an das Niveau von Finanzberichten annähern. Die Organisation GRI mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, wurde 1997 als Gemeinschaftsinitiative der U.S. amerikanischen Nicht-Regierungs-Organisation Coalition for Environmentally Responsible Economics (CERES) und des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) gegründet und 2002 in eine unabhängige Non-Profit-Organisation umgewandelt. GRI funktioniert als Multi-Stakeholder-Netzwerk zahlreicher Expertinnen und Experten, die weltweit an der Weiterentwicklung des Standards mitwirken. Kernstück ist der Leitfaden zur Nachhaltigkeitsberichterstattung.

     

    Green-IT

    Effizienzsteigernde und ressourcenschonende Maßnahmen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen.

     

    Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol)

    Das Greenhouse Gas Protocol ist ein weltweit anerkannter Standard zur Quantifizierung und zum Management von Treibhausgas-Emissionen, der von vielen Unternehmen aus unterschiedlichen Industrien, NGOs und Regierungen angewendet wird. Die Berichtsstandards und Empfehlungen für die Durchführung von Projekten zur Emissionsreduzierung werden unter der Leitung des World Resources Institute und des World Business Council for Sustainable Development von Unternehmen, Regierungen und NGOs gemeinsam erarbeitet.

  • International Standard on Assurance Engagements 3000 (ISAE 3000)

    ISAE 3000 wird vom International Audit and Assurance Standards Board (IAASB) herausgegeben. Er stellt einen Leitfaden für umfangreiche Audits bereit, die sich mit nichtfinanziellen Daten beschäftigen, zum Beispiel für Audits von Nachhaltigkeitsberichten.

  • Materialitätsanalyse

    Mit der Materialitätsanalyse analysiert und bewertet Allianz das gesellschaftliche Interesse an sowie die mögliche Bedeutung von Nachhaltigkeitsthemen für das Unternehmen. Ziel ist es, frühzeitig Strategien zum Umgang mit möglichen neuen Risiken und Chancen zu entwickeln. Diverse Stakeholder nahmen an der Analyse teil. Die Ergebnisse werden in einer Materialitätsmatrix dargestellt.

     

    Mikroversicherung

    Mikroversicherungen bieten armen Bevölkerungsgruppen vor allem in Entwicklungsländern Absicherung gegen elementare Risiken, wie Krankheiten, Berufsunfähigkeit, Folgen von Naturkatastrophen oder unerwarteten Ernteausfällen.

  • Nachhaltigkeit

    Das Leitbild der nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung hat das Ziel, den ökonomischen, ökologischen und sozialen Bedürfnissen der Gesellschaft gerecht zu werden, ohne die Entwicklungschancen künftiger Generationen zu beeinträchtigen.

     

    Non-Governmental-Organisation (NGO)

    Eine Non-Governmental-Organisation (deutsch: Nichtregierungsorganisation) bezeichnet einen zivilgesellschaftlichen Interessenverband. Eingeführt wurde der Begriff von den Vereinten Nationen, um eine definitorische Abgrenzung zivilgesellschaftlicher Vertreter gegenüber staatlichen Vertretern in politischen Prozessen zu schaffen.

  • Societas Europaea (SE)

    Die Gesellschaftsform der Societas Europaea oder Europäischen Aktiengesellschaft ermöglicht es Unternehmen aus verschiedenen europäischen Mitgliedsstaaten sich zu einer Beteiligungsgesellschaft oder zu einem Joint Venture zusammenzuschließen. Rechtliche und praktische Hindernisse, die sich durch die rechtlichen Unterschiede in den 27 Mitgliedsstaaten ergeben, können durch diese Gesellschaftform relativ einfach überwunden werden. Eine SE kann in jedem europäischen Staat registriert und relativ einfach in einen anderen Staat transferiert werden.

     

    Solvency II

    Projekt der Europäischen Kommission zur grundlegenden Reform und Harmonisierung der europäischen Vorschriften über die Versicherungsaufsicht. Solvency II basiert auf dem Drei-Säulen- Konzept: Mindestkapitalanforderungen (quantitativ), aufsichtsrechtliche Überprüfungsverfahren (qualitativ) und Marktdisziplin (Offenlegung).

     

    Stakeholder

    Bezeichnung für Personen oder Gruppen, deren Interessen mit denen eines Unternehmens auf vielfältige Art verbunden sind. Zu unseren Stakeholdern gehören Kunden, Mitarbeiter, der Kapitalmarkt, Staat und Politik, Lieferanten, Geschäftspartner und die Gesellschaft.

     

    Sustainable and responsible investing (SRI)

    Sustainable and responsible investing beschreibt eine Investmentstrategie, die bei der Auswahl der Kapitalanlagen einen besonderen Fokus auf soziale, umweltrelevante und moralisch vertretbare Kriterien legt.

  • UNEP

    "United Nations Environmental Programme". Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen wurde 1972 gegründet und hat seinen Sitz in Nairobi (Kenia). UNEP ist ein Unterorgan der UN-Generalversammlung.

     

    UN Global Compact

    Der weltweite Pakt ist ein Abkommen zwischen Unternehmen und den Vereinten Nationen. Er fordert die transnationalen Unternehmen zu einer konstruktiven und verantwortungsbewussten Beteiligung an einer nachhaltigen Globalisierung auf. Die teilnehmenden Unternehmen verpflichten sich zu verantwortlichem Handeln auf Basis der Einhaltung sozialer und ökologischer Mindeststandards sowie zur Dokumentation ihres Firmenengagements in diesem Bereich. Die Standards wurden in zehn Prinzipien aus den Bereichen (Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung) festgelegt.

  • Verwaltetes Vermögen

    Die Summe der Kapitalanlagen, bewertet zu Zeitwerten, die der Konzern mit Verantwortung für die Wertentwicklung dieser Anlagen managt. Neben den konzerneigenen Kapitalanlagen zählen hierzu die Kapitalanlagen für Dritte.