Bekenntnis zur kohlenstoffarmen Wirtschaft

Um das Ziel des Pariser Klimaabkommens von 2015 zu erreichen und die globale Erwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, ist eine schnelle und vollständige Dekarbonisierung der Wirtschaft nötig. Die Allianz übernimmt bei dieser globalen Herausforderung als einer der führenden Versicherer und Investoren eine wichtige Rolle. Wir haben uns daher verpflichtet, die Transformation zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft mit zu gestalten. 

Im Mai 2018 haben wir uns der Science Based Targets initiative (SBTi) angeschlossen. Damit haben wir uns verpflichtet, langfristige Klimaschutzziele für unseren Geschäftsbetrieb und die Anlage der Versichertengelder festzulegen, die das Ziel des Pariser Klimaabkommens unterstützen. Die Anlage der Versichertengelder richtet sich künftig am 2-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens aus. Dazu sollen alle handelbaren Anlagen bis zum Jahr 2050 klimaneutral strukturiert werden.

Dieses Ziel verfolgen wir mit mehreren Ansätzen. Wir identifizieren unterschiedliche Methoden zur Ermittlung des CO2-Fußabdruck unseres gesamten Portfolios an Eigenanlagen. Um Risiken und Chancen der Dekarbonisierung besser zu verstehen, nutzen wir auch weitere Kennzahlen (lesen Sie den Allianz France Sustainable Investment Report für einen beispielhaften Portfolio-Fußabdruck).

Aktiver Dialog mit Unternehmen

Wir haben einen Engagement-Ansatz entwickelt, um Einfluss auf die Realwirtschaft zu nehmen. Wir ermutigen Unternehmen, eigene Klimastrategien im Einklang mit der Wissenschaft zu definieren (z.B. durch den Beitritt zu SBTi) und umzusetzen. Durch diese Zusammenarbeit mit Unternehmen, erwarten wir, dass wir nicht nur die CO2-Emissionen in unserem Portfolio, sondern auch in der realen Welt reduzieren.

Darüber hinaus möchten wir mit anderen Investoren zusammenarbeiten, um den Wandel zur kohlenstoffarmen Wirtschaft voranzutreiben. Unsere Beteiligung an der Portfolio Decarbonization Coalition (PDC) und der Initiative Climate Action 100+ verbindet uns mit gleichgesinnten Investoren und bietet Plattformen für gemeinsames Engagement.

Dies sind erste Schritte, die in den kommenden Jahren kontinuierlich weiterentwickelt werden. 

Kohleausschluss zur Bewältigung langfristiger Risiken

Wir haben einen Engagement-Ansatz entwickelt, um Einfluss auf die Realwirtschaft zu nehmen. Wir ermutigen Unternehmen, eigene Klimastrategien im Einklang mit der Wissenschaft zu definieren (z.B. durch den Beitritt zu SBTi) und umzusetzen. Durch diese Zusammenarbeit mit Unternehmen, erwarten wir, dass wir nicht nur die CO2-Emissionen in unserem Portfolio, sondern auch in der realen Welt reduzieren.

Darüber hinaus möchten wir mit anderen Investoren zusammenarbeiten, um den Wandel zur kohlenstoffarmen Wirtschaft voranzutreiben. Unsere Beteiligung an der Portfolio Decarbonization Coalition (PDC) und der Initiative Climate Action 100+ verbindet uns mit gleichgesinnten Investoren und bietet Plattformen für gemeinsames Engagement.

Dies sind erste Schritte, die in den kommenden Jahren kontinuierlich weiterentwickelt werden. 

Kohleausschluss zur Bewältigung langfristiger Risiken

Langfristigen Risiken in unserem proprietären Eigen- und Fremdkapitalportfolio sind wir durch die Entscheidung im Jahr 2015 begegnet, uns von kohlebasierten Geschäftsmodellen zu trennen sowie durch die Verschärfung unserer Ausschlusskriterien im Mai 2018. Der Schwellenwert für den maximalen Kohleanteil der von der Allianz finanzierten Emittenten wird 2022 von derzeit 30 Prozent auf 25 Prozent reduziert. Dieser Wert bezieht sich auf den Umsatz, den ein Bergbauunternehmen durch den Abbau von Kohle generiert oder auf den Anteil des erzeugten Stroms aus Kohle bei Energieunternehmen.

Im Mai 2018 haben wir uns auch aus der Einzelversicherung von Kohlekraftwerken und –minen im Bau oder Bestand zurückgezogen. Wir haben uns verpflichtet, bis 2040 mit unseren Eigenkapitalanlagen sowie dem Schaden- und Unfallversicherungsportfolios vollständig aus kohlebasierten Geschäftsmodelle auszusteigen.

Investitionen in die globale Energiewende

Wir unterstützen den globalen Übergang zu sauberer Energie durch die Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen und Innovationen sowie von erneuerbaren Energie-Projekten durch Fonds- und Direktinvestitionen. Insgesamt haben wir 5,6 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert, darunter 81 Windparks und sieben Solarparks. Unser Portfolio an grünen Anleihen wächst – die Investitionen liegen derzeit bei 2,5 Milliarden Euro1. Unsere Investitionen in zertifizierte „grüne Gebäude“ belaufen sich auf 11 Milliarden Euro1

CO2-neutral seit 2012

Die Allianz verfügt über eine etablierte Strategie zur Reduzierung der CO2-Emissionen des eigenen Geschäftsbetriebs. Wir haben uns verpflichtet, diese CO2-Emissionen bis 2020 um 30% pro Mitarbeiter zu reduzieren. Durch Investitionen beispielsweise in Waldschutz-Projekte in Kenia und Indonesien neutralisieren wir unsere verbleibenden operativen CO2-Emissionen. Seit 2012 ist die Allianz dadurch ein CO2-neutrales Unternehmen.Um unser Bekenntnis zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu unterstützen, arbeiten wir bereits an der Dekarbonisierung unseres Geschäftsbetriebs nach 2020, einschließlich einer umfassenderen Nutzung erneuerbarer Energien. 
1 Stand Ende 2017

Erstes SBTi-Maßnahmenpaket der Allianz Gruppe

Allianz’s first set of SBTi measures
Übersicht erster Schritte im Rahmen unseres Beitritts zur SBTi.

Allianz Statement zu Kohle

Allianz’s first set of SBTi measures
Lesen Sie hier unser aktualisiertes Statement zu kohlebasierten Geschäftsmodellen.