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Fortschrittstechnologie verbessert künftige Verkehrssicherheit

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Die Allianz beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der Verkehrssicherheit. So hat das Allianz Ventures Team kürzlich eine strategische Vereinbarung mit Nauto, einem Hersteller von Technologie für autonomes Fahren, geschlossen, um an innovativen Zukunftsentwicklungen teilzuhaben.

 

Allianz SE
München, 11.10.2016

Allianz-Fortschrittstechnologie verbessert künftige Verkehrssicherheit Bildquelle: Nauto

Über Verkehrssicherheit lässt sich leicht reden, aber ein Blick in die Statistik verdeutlicht erst die enorme Bedeutung. Denn jedes Jahr kosten Verkehrsunfälle weltweit 1,3 Mio. Menschen das Leben und 50 Mio. werden verletzt. Fast 95 Prozent der Unfälle gehen auf menschliches Versagen zurück und könnten in der Theorie verhindert werden. Der Faktor Mensch wird auch ein entscheidendes Element bei der Entwicklung des autonomen Fahrens sein, denn dieser soll zukünftig mit vollautomatischen Fahrzeugen interagieren. Ganz gleich, ob als Fahrer, Mitfahrer oder Fußgänger, unser Ziel muss dabei sein, dass vernetzte Fahrzeuge und Menschen sicher und effizient nebeneinander bestehen können.
 
Daher bemüht sich die Allianz um einen fruchtbaren Austausch mit verschiedenen Fachleuten auf diesem Gebiet, um künftige Entwicklungen zu begleiten. Zusammen mit drei großen Autoherstellern, darunter BMW i Ventures und das Toyota Research Institute, hat Allianz Ventures eine strategische Vereinbarung mit Nauto Inc., dem Hersteller von Technologie für autonomes Fahren, geschlossen.
 
Das in Kalifornien ansässige Start-up wurde 2015 gegründet und sein Produkt analysiert optische Daten. Anschließend gibt es Feedback in Echtzeit, damit die Fahrer ihre Autos effizienter, effektiver und sicherer bedienen können. In einem nächsten Schritt werden ausgewählte Daten in eine smarte und sichere Cloud hochgeladen, um die sogenannten Deep Learning Algorithmen (also solche, die menschliches Lernen imitieren) weiter zu verbessern. Nauto greift dabei auf die Technik des computerunterstützten Sehens, GPS, Trägheitsmessungen, Kameras und proprietäre (eigene) Algorithmen zurück, um ein mehrdimensionales Verständnis des Kraftfahrzeugumfeldes herzustellen. Die erhobenen und verarbeiteten Daten informieren den Fahrer über seinen eigenen Fahrstil, künftige Gefahren und das Umfeld, wie zum Beispiel Straßenverkehrsinformationen, Parkplätze auf der Straße oder eventuelle Risiken.
 
"Die Investition in Nauto bietet uns eine Kooperationsmöglichkeit auf einem äußerst zukunftsweisendem Gebiet. Wir gewinnen Einblick in Technologie, die für selbstfahrende Autos eingesetzt wird, und lernen mehr über Algorithmen, um uns auf die nächste technische Revolution vorzubereiten, die wesentliche Auswirkungen auf die Kfz-Versicherung haben wird", erläuterte Christof Mascher, COO der Allianz Gruppe. Die Allianz ist überzeugt, dass Fortschrittstechnologie, wie sie Nauto entwickelt, neue Versicherungsprodukte ermöglicht, etwa für Flotten und Fahrerassistenzsysteme mit Telematikfunktionen, die als Mittel der Bewertung, Übernahme, Verwaltung und Verminderung des Risikos anerkannt sind. "Die von Nauto entwickelte Technologie hat das Potenzial, das Kfz-Versicherungsgeschäft hinsichtlich der Schadensbearbeitung, des Underwriting und der Rentabilität zu optimieren", erklärt Solmaz Altin, Chief Digital Officer der Allianz Gruppe. "Wir freuen uns darauf, diese Technologie voranzutreiben, um unser Werteversprechen gegenüber den Kunden auszubauen und zur Verkehrssicherheit beizutragen."
 
Die an Nauto beteiligten Unternehmen arbeiten mit der Firma an der Entwicklung autonomer Fahrzeuge zusammen und verwenden dabei die cloudbasierte Lernplattform von Nauto. Nauto hat Deep-Learning-Kapazitäten entwickelt, die sowohl in der Cloud als auch auf Geräten funktionieren, die nachträglich in jedes Auto eingebaut werden können. Nauto kommt bereits bei der gewerblichen Personenbeförderung, Logistik und Lieferflotten zum Einsatz und sorgt dort für Sicherheit von Fahrzeug sowie Fahrer und ermöglicht es, effizienter zu agieren. Wie sich bei den 25 Teststädten weltweit bereits gezeigt hat, liefert das Nauto-System zusätzliche Informationen, die den Kommunen helfen, Staus zu reduzieren und Verkehrsunfälle zu verhindern.
 
Im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen werden Nauto und seine Partner in der Kfz- und Versicherungsbranche Daten und Technologien lizensieren, einschließlich des auf künstlicher Intelligenz basierenden Fahrzeugnetzwerks von Nauto.
 
Je mehr Fahrzeuge Nauto verwenden, umso umfangreicher und präziser werden die Daten über das Verhalten von Fahrern und Fahrzeugen, mit denen das Netzwerk verbundener Autos versorgt wird.
 
Dadurch gewinnt man sowohl Erkenntnisse darüber, wie exzellente Fahrer unter realen Bedingungen mit ihrem Fahrzeug in der Stadt umgehen, als auch über das Zusammenspiel von Fehlern, Ablenkung und schwierigen Umständen, das schließlich zu Unfällen führt. Das daraus gewonnene Verständnis könnte kurzfristig die Flottensicherheit sowie das Fahren verbessern und Leben retten. Gleichzeitig können so die Haftpflichtfälle und die damit verbundenen Kosten verringert werden. Im Laufe der Zeit wird dies eine neue Epoche einleiten, in der immer seltener Menschen am Steuer sitzen, sondern wir es zunehmend mit autonomen Fahrzeugen zu tun haben.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

  Press contact

Petra Krüll
​Allianz SE
Tel. +49.89.3800-2628
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