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China ist bereit für die Welt, aber ist die Welt auch bereit für China?

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Anlässlich des Treffens der Staatschefs der reichsten Länder der Welt in China beim G20-Gipfel diskutieren Mohamed A. El-Erian und Michael Heise über die wachsende Wirtschaftskraft des Gastlandes. Dies ist der erste Teil einer zweiteiligen Serie.

 

 

Allianz SE
Munich, 07.09.2016

Allianz-The Chinese flag
Westliche Kritiker konzentrieren sich häufig auf die potenziellen Probleme der chinesischen Wirtschaft, vergessen dabei aber die zahlreichen Erfolge, wie die Befreiung einiger hundert Millionen Menschen aus der Armut in den letzten Jahrzehnten, erinnert Allianz Chefvolkswirt Michael Heise.

 

Auch wenn der vor China liegende Weg zwangsläufig steinig ist, wird das Land seine eindrucksvolle Wirtschaftsleistung aufrechterhalten und die Weltbühne sogar noch mehr beeinflussen, erläutert Mohamed A. El-Erian, Chief Economic Advisor bei der Allianz.

Bis dahin muss sich die Volksrepublik jedoch ernsthaften Herausforderungen stellen. Die Staatsunternehmen sind stark verschuldet, und dem Land mangelt es an einem adäquaten Sozialversicherungssystem. China muss Renten-, Gesundheits- und Lebensversicherungssysteme für die schnell wachsende Zahl an Pensionären aufbauen.


Ist China auf dem richtigen Kurs für stetiges Wachstum? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, enttäuscht zu werden?

 

Michael Heise: China wird über Jahre hinweg ein Wachstumstreiber der Weltwirtschaft sein.

Die wichtigste Frage ist dabei, wie glatt oder holprig dieser Prozess verlaufen wird. Das hängt wiederum sehr davon ab, ob die politisch Verantwortlichen die Hauptrisiken adressieren.

 

Die größte Gefahr ist in meinen Augen der Kreditboom, insbesondere bei den Unternehmen in Staatsbesitz, der auf die falsche Allokation finanzieller Mittel in der Wirtschaft zurückgeht. Dadurch besteht die Gefahr der Blasenbildung.

 

Die Art und Weise, in der die Regierung diesem Risiko begegnet, wird weitgehend darüber entscheiden, ob die Ausrichtung und die Umstellung der chinesischen Wirtschaft weiterhin schrittweise und kontinuierlich erfolgen. Die politischen Entscheider müssen bisher dafür gelobt werden. Es ist ihnen in eindrucksvoller Weise gelungen.

 

Mohamed A. El-Erian: Ich teile die Auffassung von Herrn Heise, dass die derzeitige Abschwächung der bisher extrem hohen Wachstumsraten sich nicht zu einer harten Landung führen wird und dass die chinesischen Amtsträger gute Arbeit geleistet haben bei der Steuerung des Strukturwandels vor dem Hintergrund der fragilen, komplexen und "ungewöhnliche unsicheren" globalen Wirtschaftslage.

 

Was die Entwicklung angeht, befindet sich das Land der Mitte momentan in der schwierigsten Phase, die nur sehr wenige Länder erfolgreich durchschiffen konnten. Es handelt sich dabei um das, was die Wirtschaftsexperten als "middle-income transition" bezeichnen, also das Verharren des Bruttoinlandprodukts auf mittlerem Niveau, vergleichbar mit einem Teenager auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Viele Dinge müssen sich ändern und die Wirtschaftspolitik ist herausgefordert, sich entsprechend zu entwickeln.

 

China vollzieht diesen Wandel mitten in einer Zeit verlangsamten globalen Wachstums und Fällen von finanziellen Exzessen auf nationaler Ebene, in der das globale Währungssystem durch Experimente der Zentralbank in systemrelevanten Industrieländern verzerrt wird. Somit ist es unvermeidlich, dass der Prozess nicht reibungslos verlaufen wird.

 

 

Aber ist es nicht ein wenig zu spät, dies gut zu bewältigen? Der Schuldenstand im Verhältnis zum BIP ist doch bereits beängstigend hoch.

 

Michael Heise:  Es ist besorgniserregend, die Schuldenquote, insbesondere im nichtfinanziellen Unternehmenssektor, in dem Maße steigen zu sehen wie in der Vergangenheit, d. h. seit dem Jahr 2008 von um die 85 Prozent auf derzeit 174 Prozent des BIP.  Das ist ein sehr steiler Anstieg und er ist nicht tragfähig. Er geht in der Hauptsache auf die Darlehnsvergabe an Staatsunternehmen zurück, die oft ineffizient sind und in einigen Sektoren erhebliche Überkapazitäten aufgebaut haben.

 

Das ist das Wichtigste, womit sich die politisch Verantwortlichen auseinandersetzen müssen. Sie müssen dem Schuldenwachstum Einhalt gebieten und die Kapazität der staatlichen Betriebe reduzieren, die häufig nur durch Darlehen staatlicher Banken am Leben gehalten werden.

 

Die Verringerung der Kapazität ist natürlich ein schwieriges Thema für die chinesische Regierung, da Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Daher habe ich ein gewisses Verständnis für die schleppenden Reaktionen der Regierung. Wenn das Thema jedoch jetzt nicht mit größerem Nachdruck verfolgt wird, gerät die Schuldenblase außer Kontrolle und führt künftig zu noch schmerzlicheren Korrekturen.

 

 

Ist die Lage Ihrer Ansicht nach somit ähnlich, aber nicht identisch mit der westlicher Zentralbanken, Herr El-Erian?

 

Mohamed A. El-Erian: Es besteht kein Zweifel, dass die politischen Entscheidungsträger sich mit den Schuldenständen auseinandersetzen müssen. Andererseits wäre es ein Fehler, die Erfahrung der westlichen Länder auf China zu übertragen, ohne einige sehr spezifische Faktoren dort zu berücksichtigen.

 

Wenn Sie gestatten, würde ich dies gern anhand einiger Beispiele veranschaulichen: Erstens ist China eine relativ geschlossene Wirtschaftsmacht, sodass es nicht einfach ist, angesichts der umfangreichen und ungeordneten Kapitalabflüsse einen Schuldenabbau zu erzwingen. Das ist nicht vergleichbar mit dem, was man z. B. ich Griechenland oder in einem typischen Schwellenland beobachten konnte.

 

Zweitens verfügt China über ein beträchtliches Finanzvermögen, einschließlich ansehnlicher Währungsreserven. Schon allein deshalb, und obwohl die Behörden Fehler vermeiden wollen, kann sich die Volksrepublik einige Irrtümer bei der Schuldenverwaltung erlauben. Wenn es um die Zusammensetzung der Aktiva und Passiva geht, ist sie kein typisches Entwicklungsland.

 

Drittens liegt ein Großteil der Probleme bei den staatlichen Unternehmen und den halböffentlichen Strukturen. Auch hier kann der Finanzschuldenabbau dem System nicht durch flüchtende Gläubiger und zögerliche Aktieninhaber aufgezwungen werden. 

 

Daher würde ich sicherlich die Sichtweise unterstützen, dass die Auseinandersetzung mit einigen wenigen finanziellen Exzessen eine Priorität ist, warne jedoch vor der Annahme, dass das System zum Schuldenabbau gezwungen werden kann, wie wir es in anderen Schwellenmärkten beobachten und es in den Industrieländern in den Jahren 2008 und 2009 der Fall war.

 

Auch bestand die Erbsünde, die ein großes Problem für die Entwicklungsländer darstellte, darin, dass man im Ausland Fremdwährung in Dollar aufnahm, aber im Wesentlichen Erträge ich lokaler Währung erzielte. Auf diese Weise entstand ein grundlegendes Währungsungleichgewicht. Denn man kann natürlich keine Dollar drucken. Aber China hat diese Erbsünde nicht begangen.

 

"China hat die Erbsünde der exzessiven Fremdwährungsaufnahme nicht begangen." – Mohamed El-Erian

 

 

Wie passt China in die globale Wirtschaftsordnung?

 

Mohamed A. El-Erian: Die erste Frage ist, kann die Welt China aufnehmen? Die Geschichte zeigt, dass etablierte Mächte sich schwer tun, Schwellenländern Platz zu machen. Das einfachste Beispiel liefert momentan das zögernde Verhalten, wenn es darum geht, China mehr Stimmrechte bei internationalen Institutionen entsprechend seiner wirtschaftlichen und finanziellen Bedeutung zu gewähren. China ist im Verhältnis zur Größe seiner Wirtschaft, Finanzen und seines Einflusses ganz eindeutig unterrepräsentiert. Bleibt also die Frage, wie gut die globale Wirtschaft das chinesische Wachstum einbeziehen kann, und wie bereit sind die etablierten Mächte in Europa und den USA, Platz für die Volksrepublik zu machen.

 

Die zweite Frage lautet: Kann China seiner globalen Verantwortung gerecht werden? Aus historischer Sicht ist es ziemlich ungewöhnlich, dass eine Volkswirtschaft mit einem verhältnismäßig geringen Pro-Kopf-Einkommen systemisch bedeutend wird. China ist schließlich die zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt, wenn nicht sogar die größte, wenn man von einigen Berechnungen der Kaufkraftparität (KKP) ausgeht. In Bezug auf das Pro-Kopf-Einkommen ist das Land jedoch von den 20 Spitzenreitern weit entfernt, von den ersten Zehn ganz zu schweigen.

 

Chinas Rolle in der internationalen Wirtschaft wird somit keine einfache sein. Es wird davon abhängen, ob die anderen das Land mühelos aufnehmen und ob China seine nationalen Verpflichtungen mit seiner internationalen Verantwortung vereinbaren kann. Diese Fragen lassen sich nicht so einfach beantworten.

 

Michael Heise: Das ist ein äußerst interessanter Gedanke. Die Werte und politischen Grundsätze werden sich auch weiterhin maßgeblich von dem unterscheiden, was wir gewöhnt sind.

 

Viele politische Entscheider im Westen haben das bisher noch nicht erkannt. Sie glauben, dass China sich auf den Westen zubewegen muss. Wir müssen uns daran gewöhnt, dass China einige Positionen vertritt, die sich nicht mit den wirtschaftlichen Wertvorstellungen des Westens decken. Wir erleben das augenblicklich gerade bei den chinesischen Unternehmen, die sich in westliche Unternehmen einkaufen, und zwar unabhängig davon, ob es sich um die pharmazeutische oder chemische Industrie oder wie hier in Deutschland um den IT- oder Robotic-Sektor handelt, während es umgekehrt, also für westliche Unternehmen ziemlich schwierig ist, in China zu investieren.

 

China wird noch einige Jahre lang der Haupttreiber der Weltwirtschaft bleiben. Die Wachstumsraten dürften dabei mittelfristig – vielleicht in den nächsten fünf bis zehn Jahren – vermutlich auf ca. 5,0 bis 6,0 Prozent zurückgehen, eine Spanne, die als gesund und stabil betrachtet werden kann.

 

Der Weg zu geringerem Wachstum wird wahrscheinlich eher holprig als eben sein, da China den internationalen Märkten stärker ausgesetzt ist. Das Land hat bereits mit der Liberalisierung seines Finanzsystems begonnen, was zwar positiv ist, aber auch Volatilität bei den Kapital- und Devisenströmen verursacht.

 

China muss aber auch noch andere wichtige Probleme lösen. Die alternde Bevölkerung wird die Wirtschaft künftig belasten. Die Finanzierung der Renten oder der Gesundheitsleistungen für ältere Menschen ist nicht leicht zu stemmen, angesichts der Tatsache, dass sich das BIP pro Kopf immer noch auf einem recht niedrigen Niveau bewegt.

 

 

"Wir müssen uns daran gewöhnen, dass China einige Positionen vertritt, die sich nicht mit den wirtschaftlichen Wertvorstellungen des Westens decken." – Michael Heise

 

 

Es stellt sich die Frage, ob die konventionelle Wirtschaftspolitik eine Patentlösung darstellt, denn China steht recht gut da, ohne sich daran zu halten, so z. B. bei den Wechselkursen.

 

Mohamed A. El-Erian: Ich vermute, dass China – teilweise auch aufgrund der Frustration angesichts der mangelnden Bereitschaft der Industrieländer, dem Land im multilateralen Handelssystem entgegen zu kommen – zwei Initiativen ins Leben gerufen hat. Eine ist die Gründung der neuen Asiatischen Infrastrukturinvestmentbank, der AIIB, und der New Development Bank (Neue Entwicklungsbank) mit anderen BRICS-Staaten.

 

Bisher hat China speziell im Fall der AIIB hart daran gearbeitet, dafür zu sorgen, dass der Aspekt der Unternehmensführung hohen Standards entspricht. Und es besteht die Hoffnung, dass diese Alternativlösung, die China gewählt hat, de facto im Einklang mit der Reformierung des multilateralen Wirtschaftssystems insgesamt und im Gegensatz zu seiner Fragmentierung steht. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen, und ebenso wie auf nationaler Ebene handelt es sich um etwas, was der Westen sorgfältig beobachten wird. Man hofft, dass dies als eine Art Vehikel für ihre Reform des internationalen Währungssystems fungieren kann.

 

Michael Heise: Die Chinesen versuchen, anders als die westlichen Volkswirtschaften keine nachfrageorientierte Politik mit negativen Zinssätzen oder quantitativer Lockerung zu verfolgen. Sie beurteilen diese eher kritisch. Sie halten sich allerdings an nationale ausgabenseitige Budgetregeln, ihr Haushaltsdefizit ist jedoch geringer als im Westen. Sie habe noch nicht alles Pulver verschossen.

 

Es gibt noch weitere grundsätzliche Unterschiede, die nicht so schnell verschwinden werden, wie z. B. bei Prinzipien und Gesetzen, die den Wirtschaftsprozess bestimmen, also den wirtschaftlichen Rahmen. Dazu gehören die Rolle der staatseigenen Betriebe, die Öffnung gegenüber internationalem Wettbewerb und neuen Marktteilnehmern sowie die Art der Kreditvergabe. Diese Differenzen werden in den kommenden Jahren zu einigen Spannungen führen.

 

 

Nur wenige Aspekte der chinesischen Wirtschaftspolitik wurden stärker kritisiert als der Yuan oder der Devisenkurs.

 

Michael Heise: Die Abwertung der auch als Renminbi bezeichneten Landeswährung seit Mitte 2015 war keine "beggar-thy-neighbor"-Politik. Sie schließt sich an etliche Jahre der Aufwertung an. Jetzt handelt es sich meiner Ansicht nach um eine vernünftige politische Entscheidung. China verfügt nicht über allzu viele Stellschrauben, um die schnelle wirtschaftliche Entwicklung in Gang zu halten, ohne dass es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommt. Die Reduzierung der Zinssätze oder die geldpolitisch gewollte Erhöhung der Liquidität würde finanzielle Exzesse nur noch verschlimmern.

 

Öffentliche Investitionen zur Ankurbelung des Wachstums würden das Problem der Überkapazität in relevanten Wirtschaftssparten noch verschärfen. Deshalb ist die schrittweise Abwertung des Devisenkurses eine logische politische Entscheidung. Sie hilft, die Wirtschaft nach Jahren der Aufwertung wiederzubeleben. Ich würde das nicht negativ beurteilen und rechne damit, dass eine gemäßigte Entwertung des Yuan fortbesteht. Das wird von den Handelspartnern nicht geschätzt, aber sie werden sich damit arrangieren müssen.

 

Mohamed A. El-Erian: Die Währung ist ein gutes Beispiel für die Spannungen zwischen Chinas innerstaatlichen Verpflichtungen und seiner internationalen Verantwortung. Aus nationaler Sicht würde China eine schwächere Währung bevorzugen. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zum konjunkturellen Wachstum in einer Zeit größerer struktureller Veränderungen und einer stagnierenden Weltwirtschaft. Somit ist aus nationaler Sicht eine schwächere Währung durchaus sinnvoll.

 

Auf globaler Ebene erhöht eine erheblich abgewertete Währung die Spannungen, und zwar nicht nur an den Handels- und Finanzmärkten, sondern auch wenn es um die multilateralen Anstrengungen geht, den Yuan als eine der globalen Reservewährungen zu etablieren. Bedenken Sie, dass es fast ein Jahr her ist, dass der chinesische Renminbi (RMB) in Höhe seiner Sonderziehungsrechte in den Währungskorb des Internationalen Währungsfonds aufgenommen wurde.

 

Was vermutlich geschehen wird, ist, dass China sich solange für die Währungsabwertung einsetzen wird, wie dies nicht zu übermäßigen weltweiten Spannungen führt. Wenn sich diese jedoch vergrößern, werden die Behörden wahrscheinlich die Reißleine bei der Währungsabwertung ziehen.

 

“Die Bildung von Rückstellungen für die wachsende Zahl von Rentnern ist eine große Herausforderung für China und fördert das Wachstum in der Lebens- und Krankenversicherung sowie bei der Vermögensverwaltung." – Michael Heise


Teil 2 folgt bald.

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