Mehr von derselben Medizin wird nicht helfen

Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, zu der Äußerung von Janet Yellen, dass negative Zinssätze eine mögliche Reaktion auf die gegenwärtige wirtschaftliche Lage seien.

 

In den vergangenen Jahren haben wir uns zu sehr auf die Zentralbanken verlassen. Wir können nicht erwarten, dass die wirtschaftliche Aktivität dadurch steigt, dass wir einfach die Dosis der Medizin erhöhen, die bisher zu keiner Linderung geführt hat. Die Anstrengungen der Zentralbanken, Wachstum und Arbeitsplätze zu generieren und die Inflationsrate auf zwei Prozent zu bringen, haben sich nicht ausgezahlt. Die Geldpolitik lässt die eigentlichen Ursachen außer Acht. Um Produktivität und Wachstum zu erhöhen, müssen wir an andere Politikbereiche übergeben. Zum Beispiel um die Unternehmen zu ermutigen, ihre Barmittel zu investieren und technologische Innovation und Bildung zu verbreiten. Gerade darum sollten sich die Regierungen mehr bemühen, um durch die Einführung von Reformen bei Produkten und Arbeitsmarkt das Klima für Investitionen zu verbessern. Die Einführung negativer Zinssätze wird das Problem nicht lösen.

Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz.
Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz.

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