The Future of Work

#Digitally Smart

In der heutigen Zeit kann Ihr Online-Leben Ihr Offline-Leben bestimmen. Nachdem sich die Personalvermittler mit zunehmender Begeisterung in die sozialen Netzwerke einloggen, ist es an der Zeit, dass Sie sich auch virtuell von Ihrer besten Seite zeigen. Und so geht's...

Related links

Facebook hat nicht nur eine Social-Media-Revolution ausgelöst, sondern eine Welt erschaffen, in der das virtuelle genauso wichtig ist wie das reale Leben. Und denken Sie nicht, dass das nur für das Privatleben gilt: Heute sind es nicht in erster Linie nur Familie, Freunde und potenzielle Lebenspartner, die einfach alles über Sie wissen wollen, sondern auch Ihr nächster Arbeitgeber.

 

Facebook hat aktuell sage und schreibe 2,05 Milliarden aktive Mitglieder in aller Welt. LinkedIn, der „kleine Vetter für berufliche Kontakte", zählt derzeit weltweit mehr als 500 Millionen Nutzer. In Anbetracht des explosionsartigen Wachstums diverser Social-Media-Seiten und -Apps dürfte sich dieser Trend weiterhin fortsetzen, und die Art und Weise, wie diese Medien genutzt werden, wird ständig erweitert und angepasst.

 

Nachdem die sozialen Netzwerke nicht mehr ausschließlich die Domänen der Millennials sind, die ihr neuestes Selfie teilen wollen, vertrauen auch die Personalvermittler bei ihrer Suche nach den besten Arbeitskräften immer mehr auf die sozialen Medien.

 

Das Forbes Magazine berichtete vor kurzem, dass bei mehr als einem Drittel der Arbeitgeber die Wahrscheinlichkeit, einen Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen, geringer sei, wenn dieser online nicht auffindbar sei. Warum? Weil einfach zugängliche Informationen über potenzielle Bewerber dem Arbeitgeber ein Gefühl der Vertrautheit vermitteln.

Dominik Hahn, Projektleiter Allianz Sourcing Hubs, ist überzeugt, dass eine Online-Präsenz qualifizierten Berufstätigen hilft, eine persönliche Marke aufzubauen, Stellenangebote im Internet zu finden und sich auf einfache Weise dafür zu bewerben. Ferner könne man auf diese Art Headhunter auf sich aufmerksam machen, die auf der Suche nach dem am besten geeigneten Kandidaten aktiv die Profile durchforsten. Ihr soziales Profil ist Ihr neuer „Lebenslauf" - viele Webseiten, darunter auch das Allianz Karriereportal, ermöglichen Ihnen sogar, Ihre beruflichen Daten direkt via LinkedIn zu übermitteln und somit den mühseligen Prozess des Ausfüllens unzähliger Eingabefelder zu umgehen.

Genauso einfach ist es, Stellenangebote an andere Personen weiterzuleiten, wenn Sie meinen, dass Sie für diese Position geeignet sind. Ihre Kontakte spiegeln Ihr berufliches Ansehen wider und das wiederum erschließt Ihnen weitere Berufschancen. „30 - 40 Prozent der Neueinstellungen in einem Unternehmen sollten auf Empfehlungen beruhen", sagt Hahn.

Barbara Wittmann, Director Recruitment Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung bei LinkedIn Deutschland, Österreich und Schweiz, ist überzeugt, dass das Online-Profil heute wichtiger ist als je zuvor. Fachkräfte sind rar, und eine LinkedIn-Studie aus dem Jahr 2016 hat gezeigt, dass viele deutsche Unternehmen verstärkt intensive Online-Recherchen betreiben, um Arbeitskräfteengpässe zu schließen. 
  

Allianz und dein virtuelles Ich
Download Infografik

Vernetzt sein zahlt sich aus!

Aber nur, wenn Sie Ihr Profil stets auf dem neuesten Stand halten und die Daten gepflegt werden!

„Mit Ihrer Online-Präsenz zeigen Sie den Mitgliedern der Online-Communities, denen Sie angehören, was Ihnen im Leben wichtig ist und was Ihnen am Herzen liegt”, sagt Oliver Purcell, Digital Strategist bei der Allianz. „Wenn Sie 'der Welt' mitteilen, über welche Qualifikationen und Fähigkeiten Sie verfügen, Ihr Wissen mit anderen teilen und sich in Diskussionsrunden über Themen, die Sie interessieren, einklinken, treten Sie automatisch in Kontakt mit Leuten, die Ihnen helfen könnten, Ihre Karriere zu starten bzw. voranzutreiben.”

Persönliche Blogs, sofern beruflich relevant, können einem Personalvermittler zeigen, dass Sie eine leidenschaftliche und sachkundige Person sind. Oft ist es auch möglich, Links zu Ihren Online-Referenzen hinzuzufügen, wenn Sie sich für eine Stelle bewerben. Da Bots mittlerweile in allen Wirkungs- und Lebensbereichen Einzug halten, könnte auch das Online-Recruiting schon bald automatisiert werden. FOMO - die Angst, etwas zu verpassen - könnte dann sehr real werden!

So erstellen Sie ein starkes Profil

Infografik: Social Media Online Profil

Gut, Sie sind also überzeugt. Und wie schaffen Sie es jetzt, Ihr Online-Profil von „Los!" in „Wow!" zu verwandeln? Lesen Sie weiter.

Trennen Sie berufliches von privatem

Ziehen Sie einen Trennungsstrich zwischen Berufs- und Privatleben. Headhunter können und werden Ihr Profil gründlich durchchecken. Sie möchten sich den Personalvermittlern doch nicht mit Fotos, auf denen Sie betrunken auf Partys abhängen, vorstellen. Googeln Sie sich selbst und schauen Sie, welche Suchergebnisse angezeigt werden. Wenn Sie persönliche Fotos in privaten sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram posten, sollten Sie stets daran denken, sämtliche Bilder, die Ihrem beruflichen Image schaden könnten, mit den entsprechenden Privatsphäre-Einstellungen zu sichern. Dazu genügt ein Klick auf das entsprechende Kästchen. Prüfen Sie die Privatsphäre-Einstellungen sämtlicher Online-Konten. Image - real oder virtuell - ist alles.

Halten Sie Ihr Profil stets auf dem neusten Stand

Auf LinkedIn sind Sie ein Versicherungsfachmann, aber bei Xing haben Sie zuletzt in einer Pizzabude gejobbt. Uneinheitliche Aussagen machen jeden Personalvermittler argwöhnisch und er wird Ihre Arbeitsmoral in Frage stellen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Profile sich nicht widersprechen. Gute Haushaltsführung ist nicht nur zu Hause wichtig!

Pflegen Sie mehrere Profile

Kennen Sie das Sprichwort: „Nicht alles auf eine Karte setzen”? In Deutschland ist Xing das führende soziale Netzwerk für berufliche Kontakte. In Australien nicht. Werden Sie also in den bei Ihnen vor Ort beliebtesten sozialen Netzwerken aktiv.

Laden Sie ein „Mörderfoto" von sich hoch

„Ein professionell gemachtes Foto ist unverzichtbar, um die Aufmerksamkeit der Profilbesucher zu erregen", meint Wittmann. So wichtig, dass Profile mit Profilfoto 21-mal öfter angeklickt werden als Profile ohne Foto. Aber kommen Sie ja nicht auf die Idee ein Freizeitfoto, eine Distanzaufnahme oder ein veraltetes Foto zu verwenden - Sie müssen wie ein „vermittelbarer" Kandidat aussehen. Lassen Sie ein professionelles Foto von sich machen und tragen Sie dabei die Kleidung, die Sie bei der Arbeit anziehen würden, mit einem Lächeln in den Augen.

Infografik: Social Media Online Profil

Seien Sie deskriptiv

Sie waren also „Mitglied des Teams für Risikoanalyse". Was sagt das über Ihre Fähigkeiten aus? Praktisch gar nichts. Waren Sie derjenige, der die Präsentationen für die Teambesprechungen erstellt hat oder derjenige, der die Risiken analysiert hat? Vergleichen Sie das mit: „Entwickler und Leiter eines neuen Geschäftsmodells zur Identifizierung und Bewertung von Projektrisiken". Schlagartig sind Sie vom Mitarbeiter zum Projektleiter aufgestiegen! Ihr Arbeitgeber wird Ihnen für eine aussagekräftige Beschreibung dankbar sein. Sie helfen damit anderen, besser zu verstehen, was genau Ihr Arbeitgeber macht. Verwenden Sie in Ihrem Profil eine aktive, positive Sprache, um Ihren Lebenslauf zu schildern und Ihre Leistungen hervorzuheben.

Verwenden Sie suchbare Stichwörter

Wird irgendjemand anhand von Stichworten wie ‘Vordenker’, ‘strategischer Denker’, ‘Innovator’ oder ‘Visionär’ nach einem potenziellen Mitarbeiter suchen? Unwahrscheinlich. Probieren Sie es statt dessen mit Stichworten wie ‘Risikoanalyst’, ‘Projektmanager’, 'Underwriter’, ‘Content Writer’, ‘Wirtschaftswissenschaftler’, ‘Nuklearwissenschaftler’ usw.
Personalvermittler und andere Profis neigen dazu, mit eindeutigen Jobprofilen zu suchen. Durchsuchen Sie die Stellenanzeigen nach Jobangeboten, die Ihrem Karriereprofil entsprechen, und übernehmen Sie diese Terminologie in Ihre Beschreibung. Verwenden Sie einen Titel und eine Kurzdarstellung, die zu den Begriffen passt, die ein Recruiter verwenden würde, um die Stelle, die Sie suchen, zu beschreiben. Gebrauchen Sie einfache Wörter und Standardklauseln, die in Ihrer Branche verwendet werden.

Pflegen Sie Ihren Feed

Die Erstellung eines Profils ist nur der Anfang. Gestalten Sie Ihre Online-Präsenz noch effektiver, indem Sie aktiv bleiben und Inhalte teilen, kommentieren und unterstützen. Laut Wittmann können Sie Ihre professionelle Marke aufbauen, indem Sie mit eigenen Beiträgen Brancheneinblicke gewähren und sich aktiv an Online-Diskussionen beteiligen. „Man weiß nie, wann sich die nächste berufliche Chance ergibt", sagt sie. Ihr Online-Profil gewinnt zudem an Glaubwürdigkeit, wenn Ihre Fähigkeiten und Kenntnisse von Ihren Kontakten bestätigt werden. Wenn Sie sich Ihrerseits die Mühe machen, die Kenntnisse Ihrer Kontakte auf LinkedIn zu bestätigen (natürlich nur, wenn Sie der Meinung sind, dass sie es wirklich verdient haben), werden sich diese Personen in der Regel revanchieren.
Teilen Sie relevante, interessante Inhalte in Ihrem Feed, kommentieren Sie Posts, wenn Sie etwas dazu beizutragen haben, und bestätigen Sie die Kenntnisse Ihrer Kontakte.

Erweitern Sie Ihr Netzwerk

Um Ihre Online-Präsenz zu stärken, müssen Sie Teil eines großen und dynamischen Netzwerks sein. Folgen Sie den Branchenführern, um sich mit Menschen zu vernetzen in Bereichen an denen Sie interessiert sind, und vernetzen Sie sich mit allen, mit denen Sie ein gutes Arbeitsverhältnis pflegen. Synchronisieren Sie Ihr LinkedIn-Profil mit Ihrem E-Mail-Adressbuch und fügen Sie neue Kontakte hinzu, wenn Sie auf beruflicher Ebene neue Menschen kennenlernen.

Further Information

Forward Looking Statement disclaimer

As with all content published on this site, these statements are subject to our Forward Looking Statement disclaimer:

 

Disclaimer

Pressekontakt

Flavia Genillard
Allianz SE
Tel.: +49 89 3800 3142

E-mail senden

Mehr Informationen

14.12.2018

Feuer, Explosionen und Produktmängel bescheren deutschen Unternehmen die größten Schäden

mehr dazu

13.12.2018

Handel 2019: Krieg oder Frieden?

mehr dazu

12.12.2018

AREF II mit Sonnenenergie aus Frankreich und Italien nun komplett

mehr dazu