Langfristiger Erfolg braucht gleichberechtigte Förderung

  • Allianz wird den Anteil weiblicher Führungskräfte weiter erhöhen
  • Zielquoten für Frauen in Vorstandsgremien orientieren sich zunächst am Status Quo
  • Frauenanteil von mindestens 20 Prozent für die ersten beiden Führungsebenen unter Vorstand bis Mitte 2017; längerfristig Anteil von mindestens 30 Prozent angestrebt

 

Wie bereits auf der Hauptversammlung im Mai 2015 angekündigt, veröffentlicht die Allianz heute ihre Ziele für den Anteil von Frauen auf den obersten Führungsebenen in Deutschland.
 

Für den Anteil von Frauen in den Vorstandsgremien haben die Aufsichtsräte der Allianz SE sowie der anderen mitbestimmten Gesellschaften der Allianz in Deutschland folgende Zielvorgaben für den Zeitraum bis 30. Juni 2017 festgelegt: Für den Vorstand der Allianz SE beträgt die Zielquote 11 Prozent; für die Vorstände der übrigen mitbestimmten Allianz Gesellschaften in Deutschland liegen die Zielquoten bei durchschnittlich 18 Prozent. Diese orientieren sich weitgehend am Status Quo, da in laufende Vorstandsbestellungen nicht eingegriffen werden kann und die erste gesetzliche Umsetzungsfrist nur bis Mitte 2017 läuft. Der Aufsichtsrat der Allianz SE hat jedoch bereits die Absicht erklärt, den Frauenanteil im Vorstand der Allianz SE bis Ende 2018 auf mindestens 20 Prozent zu erhöhen.
 

Für den Frauenanteil auf der ersten und zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands haben die Vorstände der Allianz SE und der anderen mitbestimmten Gesellschaften der Allianz in Deutschland eine Zielquote von jeweils mindestens 20 Prozent bis 30. Juni 2017 gesetzt, soweit nicht in einzelnen Gesellschaften bereits ein höherer Anteil erreicht ist. Aktuell sind Frauen im Schnitt zu 15 Prozent auf der ersten und zu 17 Prozent auf der zweiten Ebene unterhalb des Vorstands vertreten. Längerfristig strebt die Allianz auf diesen beiden Führungsebenen einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent an.
 

Die für die Aufsichtsräte börsennotierter mitbestimmter Gesellschaften ab 1. Januar 2016 geltende gesetzliche Quote von 30 Prozent wird bereits heute in den börsennotierten Allianz Unternehmen in Deutschland, Allianz SE und Oldenburgische Landesbank AG, erfüllt. Die Aufsichtsräte der anderen nicht börsennotierten Allianz Gesellschaften haben, basierend auf dem derzeitigen Status Quo, für die vorgeschriebene Zielquote bis Mitte 2017 einen Mindestanteil von durchschnittlich 29 Prozent bestimmt.
 

Zielsetzung jenseits gesetzlicher Vorgaben
 

Im Hinblick auf das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen erklärt Oliver Bäte, CEO der Allianz SE: „Jedem muss bewusst sein: Hierbei geht es nicht primär um die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben. Als Unternehmen können wir langfristig nur erfolgreich sein, wenn wir Frauen gleichberechtigt fördern und leistungsbezogen in Führungspositionen einsetzen.“
 

Etablierte Maßnahmen zur Förderung von Frauen bei der Allianz
 

Die Allianz hat sich schon frühzeitig zur Förderung der Vielfalt im Unternehmen verpflichtet. Seit dem Jahr 2008 wurden entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen, Personal-Prozesse angepasst und zielgerichtete Maßnahmen ergriffen. Neben Angeboten zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie reichen diese von einem globalen Talent Management mit Sponsorship- und Mentoring Programmen bis hin zu „Unconscious Bias“-Trainings, in denen insbesondere Führungskräfte hinsichtlich unbewusster Vorurteile bei Bewerbungs- und Mitarbeitergesprächen sensibilisiert werden.
Längerfristig strebt die Allianz auf den beiden Führungsebenen unterhalb des  Vorstands einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent an.
Längerfristig strebt die Allianz auf den beiden Führungsebenen unterhalb des  Vorstands einen Frauenanteil von mindestens 30 Prozent an.

Mehr Informationen

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

Disclaimer

Pressekontakt

Petra Krüll
Allianz SE
Tel.: +49.89.3800-2628
E-Mail senden

Mehr auf allianz.com

15.01.2019

Allianz Risk Barometer 2019: Cyber erstmals gleichauf mit Betriebsunterbrechung als größtes Risiko für Unternehmen weltweit

mehr dazu

18.12.2018

Allianz erwirbt das größte subventionsfreie Solarprojekt in Portugal

mehr dazu

14.12.2018

Feuer, Explosionen und Produktmängel bescheren deutschen Unternehmen die größten Schäden

mehr dazu