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Aufsichtsrat ernennt neue Vorstandsmitglieder und schlägt Kandidaten für Aufsichtsratswahlen vor

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  • Vorstand wird internationaler: Giulio Terzariol und Niran Peiris zum

    Januar 2018 in den Vorstand berufen

  • Dieter Wemmer und Werner Zedelius scheiden mit Erreichen der Altersgrenze aus

  • Sophie Boissard, Michael Diekmann und Herbert Hainer werden zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen

Allianz SE
München, 09.03.2017

Allianz-Dieter Wemmer

Dieter Wemmer

Der Aufsichtsrat der Allianz SE hat in seiner Sitzung am 9. März 2017 folgende Personal-entscheidungen getroffen:


Giulio Terzariol (45) ist mit Wirkung zum 1. Januar 2018 in den Vorstand der Allianz SE berufen worden. Er übernimmt die Verantwortung für das Ressort Finanzen, Controlling und Risikomanagement. Er folgt auf Dieter Wemmer (60), dessen Vertrag zum Ende des Jahres 2017 regulär mit Erreichen der Altersgrenze ausläuft. Giulio Terzariol ist seit 19 Jahren in der Allianz und hat verschiedene Managementpositionen in Landesgesellschaften sowie in der Zentrale innegehabt. Zuletzt war er sieben Jahre Chief Financial Officer bei Allianz Life in den Vereinigten Staaten und hat dort zu dem erfolgreichen Turnaround beigetragen. Seit Anfang 2016 ist er für den Bereich Group Planning und Controlling verantwortlich. Seine Berufung in den Vorstand erfolgt bis zum 31. Dezember 2020.


„Mit den heutigen Berufungen setzen wir den Weg zur weiteren Internationalisierung des Vorstands der Allianz SE fort. Darüber freue ich mich sehr“, sagte Helmut Perlet, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Allianz SE.


Oliver Bäte, Vorsitzender des Vorstands, Allianz SE, sagte: „Dieter Wemmer hat unseren Finanzbereich und dabei insbesondere das Kapitalmanagement sehr erfolgreich weiterentwickelt. Ich bin froh, dass mit Giulio Terzariol eine international erfahrene Allianz-Führungskraft das Finanzressort übernimmt, die sich sowohl in der Operative als auch in der Zentrale bewiesen hat.“

Allianz-Werner Zedelius

Werner Zedelius

Außerdem ist Niran Peiris (55) mit Wirkung zum 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2020 in den Vorstand der Allianz SE berufen worden. Niran Peiris ist bereits seit 16 Jahren in verschiedenen Managementpositionen in der Allianz Australia tätig, seit Anfang 2013 ist er Chief Executive Officer. Er wird die Verantwortung für Global Insurance Lines, Anglo Markets, Russia, ESG von Axel Theis (58) übernehmen. Axel Theis wird ab dem 1. Januar 2018 die Verantwortung für Insurance German Speaking Countries and Central & Eastern Europe von Werner Zedelius (59) übernehmen, dessen Vertrag zum Ende des Jahres 2017 regulär mit Erreichen der Altersgrenze ausläuft.


Oliver Bäte: „Werner Zedelius ist seit dreißig Jahren eine treibende Kraft in der Allianz, die letzten 16 Jahre davon im Vorstand der Allianz SE. Er ist für die erfolgreiche Entwicklung der deutschsprachigen Länder und von Osteuropa verantwortlich. Es ist wichtig, dass mit Axel Theis einer unserer erfahrensten Manager diesen Verantwortungsbereich übernimmt. Besonders freue ich mich darüber, dass für dessen Vorstandsressort mit Niran Peiris eine in den angelsächsischen Märkten erfolgreiche und insbesondere in puncto Kundenorientierung erfahrene Führungskraft in den Vorstand der Allianz SE aufrückt.“

Allianz-Christof Mascher

Christof Mascher

Chief Operating Officer Christof Mascher (56) ist bereits seit 2009 Mitglied des Vorstands der Allianz SE und sein Vertrag wurde um drei Jahre, bis Ende 2020, verlängert. Oliver Bäte: „Es ist sehr gut, dass wir in diesen Zeiten des Umbruchs und der Digitalisierung unseres Geschäfts weiter auf Christof Maschers Erfahrung und Kompetenz bauen können.“


Darüber hinaus ist vorgesehen, der Hauptversammlung 2017 Michael Diekmann (62) zur Wahl in den Aufsichtsrat der Allianz SE vorzuschlagen. Michael Diekmann war Vorsitzender des Vorstands der Allianz SE von 2003 bis 2015, und gehörte dem Vorstand seit 1998 an. Helmut Perlet (69) wird aus Altersgründen bei der Hauptversammlung 2017 nicht mehr zur Wahl stehen. Es ist vorgesehen, dass Michael Diekmann im Falle seiner Wahl durch die Hauptversammlung für den Vorsitz im Aufsichtsrat vorgeschlagen wird.


Außerdem ist vorgesehen, der Hauptversammlung 2017 Sophie Boissard (46), CEO der französischen Korian Gruppe, und Herbert Hainer (62), früherer Vorstandsvorsitzender der adidas AG, als Vertreter der Anteilseigner zur Nachfolge von Renate Köcher (64) und Wulf Bernotat (68) zur Wahl vorzuschlagen. Renate Köcher gehört seit 13 Jahren dem Aufsichtsrat an und steht im Hinblick auf die vom Deutschen Corporate Governance Kodex empfohlene Begrenzung der Zugehörigkeitsdauer für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Wulf Bernotat steht vor der Altersgrenze. Ferner ist geplant, Christine Bosse (56), Friedrich Eichiner (61) und Jim Hagemann Snabe (51) als Anteilseignervertreter zur Wiederwahl in den Aufsichtsrat vorzuschlagen.


Dazu sagte Helmut Perlet: „Im Namen der Allianz danke ich Renate Köcher und Wulf Bernotat ganz herzlich für die vielen Jahre der wertvollen und engagierten Unterstützung im Aufsichtsrat. Gleichzeitig können wir der Hauptversammlung sechs ausgezeichnete Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl der Anteilseignerseite vorschlagen.“

Profil: Giulio Terzariol

Allianz-Giulio Terzariol

Giulio Terzariol

Jetzt im Nachhinein sieht es fast so aus, als hätten alle Stationen im Berufsleben von Giulio Terzariol geradewegs in die Vorstandsetage der Allianz geführt: Summa cum laude im Fach Business Administration an der Bocconi-Universität in Mailand, Ausbildung bei Generali in München, Analyst im Bereich Konzernplanung und Controlling der Allianz SE, Finanzchef der Allianz Asia Pacific in Singapur, acht Jahre bei  Allianz Life in den USA und schließlich vor einem Jahr die Rückkehr nach München, wo er seither den Bereich Konzernplanung und Controlling der Allianz SE leitet.

Dabei wäre Terzariol, als er 1998 zur Allianz kam, eigentlich lieber ins Portfolio-Management eingestiegen. Doch Helmut Perlet, damals Finanzchef der Allianz, heute ihr Aufsichtsratsvorsitzender, hatte mit dem jungen Mann aus San Donà di Piave, einer Kleinstadt bei Venedig, anderes im Sinn. Nachdem er die Arbeit des Italieners einige Jahre beobachtet hatte, schlägt er ihn 2004 als Chief Financial Officer (CFO) für die Allianz in Singapur vor. „Nicht jeder hat das damals für eine tolle Idee gehalten“, erzählt Terzariol und lacht. Zu jung, zu unerfahren, lauteten die Einwände. Doch der zuständige Vorstand Werner Zedelius unterstützt Perlets Vorschlag. „Für diesen Vertrauensbeweis bin ich beiden bis heute dankbar“, sagt Terzariol. Nachdem sich unter seiner Ägide innerhalb von zwei Jahren die Kapitalrendite im Lebensversicherungsgeschäft in Asien verdoppelt hatte, waren auch die letzten Zweifel ausgeräumt.  

Terzariol ist ein ruhiger, einfühlsamer Typ, dem man zutraut, ein guter Zuhörer zu sein. Was freilich nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass er durchaus in der Lage ist, schwierige Entscheidungen zu treffen. „Wenn’s drauf ankommt, sind die Ruhigen häufig entschlossener als die Extrovertierten“, sagt er.

2007 zieht Perlet den Finanzexperten aus Singapur ab und schickt ihn auf eine heikle Mission zu Allianz Life in die USA. Terzariol ist dort nicht Chef der Finanzen, sondern für Unternehmensplanung und Analyse zuständig. Auch der Gehaltsscheck fällt bescheidener aus. Doch was man von außen betrachtet wie einen Abstieg hätte interpretieren können, stellt sich schon bald als wichtiger Karriereschritt heraus – und als bedeutsame persönliche Erfahrung. „Die USA sind für mich und meine Familie zu einem zweiten Zuhause geworden“, sagt er. Der Vater eines Sohns und einer Tochter mag die positive Einstellung der Amerikaner, ihre Can do-Haltung. „Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt.“

Ein Jahr nach seiner Ankunft in Minneapolis übernimmt er das Fi-nanzressort und trägt in enger Abstimmung mit dem Finanzchef der Gruppe – zunächst Oliver Bäte, danach Dieter Wemmer – dazu bei, die ins Schlingern geratene Allianz Tochter wieder auf Erfolgskurs zu führen. 2013 wählt ihn das Minneapolis/St. Paul Business Journal zum Finanzchef des Jahres.

Seine künftige Aufgabe als Finanzvorstand der Allianz sieht Terzariol, der Englisch, Deutsch und Italienisch spricht, vor allem in der des Beraters und Impulsgebers. „Du hast einen Athleten, der alle Voraussetzungen für einen Champion mitbringt, aber als Coach kannst du ihm zeigen, wo er noch Potential hat, um das Beste aus sich herauszuholen“, sagt er. Als passionierter Langstreckenläufer und Bergwanderer bringt Terzariol für die Rolle gute Voraussetzungen mit.

Er übernimmt den Posten in einer schwierigen Zeit. „Bei Rückenwind ist es einfach, Ergebnisse zu liefern“, sagt der künftige Finanzvorstand. „Doch erst bei Gegenwind zeigt sich, ob man die Instrumente hat, um das Geschäft erfolgreich zu managen.“ Der Allianz traut er das zu. Und sich auch.

Profil: Niran Peiris

Allianz-Niran Peiris

Niran Peiris

Niran Peiris ist mit Herz und Seele Australier, auch wenn der derzeitige Chef der Allianz Australia erst mit 16 ins Land kam. Geboren in Sri Lanka zog Peiris schon wenig später mit seinen Eltern, beides Ärzte, nach Großbritannien. Später lebte die Familie einige Jahre in Neuseeland, um schließlich in Australien Fuß zu fassen. Das Einzige, was Peiris von einem echten Australier unterscheidet, ist seine unerschütterliche Liebe zu den All Blacks, Neuseelands legendärem Rugby-Team. Der Mann kennt sich also aus mit kulturellen Unterschieden, mit Umwälzungen und Integrationsprozessen.  

Vielleicht ist das der Grund, warum das Thema kulturelle Vielfalt für ihn einen so großen Stellenwert hat. Peiris leitet das Diversity & Inclusion-Programm der Allianz Australia und hat die Zusammenarbeit mit der Organisation Settlement Services International auf den Weg gebracht, die Einwanderern, Flüchtlingen und Asylsuchenden Starthilfe im Land ihrer Träume bietet. „Es sind viele großartige und talentierte Menschen darunter, die sich etwas aufbauen wollen“, sagt Peiris. „Sie zu unterstützen, ist nicht nur aus gesellschaftspolitischer Sicht sinnvoll. Vielfalt ist auch gut fürs Geschäft, gerade in einem so multikulturellen Land wie Australien.“

Diese Erfahrung mit verschiedenen Welten – auf persönlicher wie auf beruflicher Ebene – war ein Grund, warum der Aufsichtsrat den 55-Jährigen nun in den Vorstand der Allianz SE berufen hat. Aber es war nicht der einzige. Peiris führt seit mehr als vier Jahren eines der erfolgreichsten Tochterunternehmen der Allianz Gruppe. Als er Ende 2000 vom Konkurrenten QBE zur Allianz Australia wechselte, lagen die Prämieneinnahmen bei knapp zwei Milliarden australische Dollar. Im vergangenen Jahr brachte es das Unternehmen, das mit seinen drei Millionen Kunden heute zu den größten Sachversicherern des Landes zählt, auf 4,6 Milliarden.  

Auch wenn Peiris, der an der Universität Sydney Volkswirtschaft und Jura studiert hat, über langjährige Erfahrung in den verschiedensten Funktionen verfügt – er war Finanzchef, leitete den Vertrieb für das Privatkundengeschäft und war Chef von Allianz Australia Life – ganz unbe-eindruckt lässt ihn die Berufung in die oberste Chefetage der Allianz dann doch nicht. „Es gibt sicher unterschiedliche Herangehensweisen und kulturelle Unterschiede“, sagt er, „aber ich glaube, dass ich mit einigen Ideen von der anderen Seite der Welt die Diskussion im Vorstand bereichern und etwas zum Erfolg des Unternehmens beitragen kann. Ich freue mich auf die Herausforderung.“

Einen Wermutstropfen hat das Ganze für ihn allerdings: Als echtem Australier werden ihm im Alpenvorland wohl  Strand und Meer abgehen. Obwohl er als Junge einige Jahre in Invercargill auf der neuseeländischen Südinsel verbracht hat, die für ihre alpinen Wintersportgebiete berühmt ist, hat sich ihm das Konzept, auf zwei Brettern einen Berg hinunterzurasen, nie ganz erschlossen. „Was Skifahren angeht, bin ich ein absolut hoffnungsloser Fall“, sagt er. „Aber vielleicht macht mir ja auch Bergwandern Spaß.“

Über die Allianz Gruppe



Die Allianz ist einer der weltweit führenden Versicherer und Asset Manager mit 86 Millionen Privat- und Unternehmenskunden. 2016 erwirtschafteten über 140.000 Mitarbeiter in mehr als 70 Ländern einen Gesamtumsatz von 122,4 Milliarden Euro und erzielten ein operatives Ergebnis von 10,8 Milliarden Euro. Die Allianz Gruppe betreute per Ende 2016 ein Investmentportfolio von 653 Milliarden Euro. Hinzu kamen bei unseren Asset Managern AllianzGI und PIMCO über 1,3 Billionen Euro an für Dritte verwaltete Vermögen. Die Kunden der Allianz können auf ein breites Angebot an Versicherungsleistungen zurückgreifen: von Sach- und Krankenversicherung über Assistance-Dienstleistungen, Kreditversicherung bis hin zur Industrieversicherung. Die Allianz ist mit ihren Investitionen in zahlreichen Bereichen aktiv, wie zum Beispiel Anleihen, Aktien, Infrastruktur, Immobilien und erneuerbaren Energien. Die Gruppe setzt auf langfristige und wertbildende Strategien unter Berücksichtigung von Rendite- und Risikoaspekten.

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