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Die Aktie: Sicherer als gedacht?

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In einer jüngst veröffentlichten Studie zeigt Allianz Global Investors (AllianzGI), dass die Aktie als Geldanlage sicherer ist, als viele denken. Auch wenn die Märkte Schwankungen unterworfen sind und gerade bei kurzfristigen Anlagen auch große Verluste entstehen können, zeigt sich die Aktie als gute Anlagemöglichkeit für alle, die langfristig die Kaufkraft ihres Kapitals steigern wollen. 3 Fragen an James D. Dilworth, CEO Allianz Global Investors Europe.

 

Allianz SE
München, 05.03.2014

Allianz-James D. Dilworth, CEO Allianz Global Investors Europe: „Ohne Beteiligung am Produktivvermögen, wie Aktien es bieten, wird man aber kaum sein Vermögen effizient vermehren können.“

James D. Dilworth, CEO Allianz Global Investors Europe: „Ohne Beteiligung am Produktivvermögen, wie Aktien es bieten, wird man aber kaum sein Vermögen effizient vermehren können.“

Auch Anlagen mit niedrigem Zins haben ja zumindest ein kleines Risiko inne. Gibt es denn  überhaupt noch einen risikofreien Zins?

 

Die Frage muss man ehrlicherweise mit Nein beantworten. Wer sein Kapital vermehren will, muss auch gezielt Risiken am Kapitalmarkt eingehen. Hier gilt die Faustregel: Je längerfristiger wir Geld in Aktien anlegen, desto wahrscheinlicher schneiden sie besser als Festgeld und Anleihen ab. Insbesondere wenn man auch die Inflation berücksichtigt, führt langfristig kein Weg an Aktien vorbei.

 

Die Studie Ihres Hauses bezieht sich auf Zeiträume von bis zu 30 Jahren. Aber nicht jeder private Anleger nimmt sich so lange Zeit. Muss er auf Aktien verzichten?

 

Muss er nicht. Letztlich geht es ja um die Frage, wie man seine Kapitalanlage streut. Für viele private Anleger sind Mischfonds oder Multi Asset Fonds eine gute Möglichkeit, zu einem gewissen Teil an der Wertentwicklung von Aktien zu partizipieren. Ohne Beteiligung am Produktivvermögen, wie Aktien es bieten, wird man aber kaum sein Vermögen effizient vermehren können. Der Zeitraum von 30 Jahren liegt zwar über dem üblichen Planungshorizont von Anlegern, ist aber gerade im Hinblick auf Altersvorsorge oder den Vermögensaufbau für die kommende Generation sehr realitätsnah. Doch auch im Zeitraum von 10 Jahren ist die Aktienanlage meist Staatsanleihen oder Geldmarktpapieren überlegen, wie die Studie unserer Kapitalmarktanalysten über rollierende Anlagezeiträume zeigt. Sie haben dafür Marktdaten seit dem Jahr 1800 untersucht.

 

Viele ehemalige Aktionäre sind aber gebrannte Kinder von den Börsencrashs 2001 und 2008. Ist die Aktie heute sicherer als damals?

 

Vor einem Verlust ist man natürlich auch heute nicht sicher. Vor allem, wenn sich der Anleger den kurzfristigen Erfolg erhofft und nur für ein Jahr anlegt, kann er enttäuscht werden. Die Kursschwankungen auf Jahressicht sind teilweise enorm. Allerdings unterliegen auch Anleihen Kursschwankungen. Man muss sehen, dass wir am Ende eines Bullenmarktes bei Anleihen stehen. Aktuell erwirtschaften Bundesanleihen kaum den durch die Inflation entstehenden Kaufkraftverlust, und sollten die Zinsen wieder steigen, verlieren diese Papiere erst einmal an Wert.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

  Kontakt für Presse

Marc Savani
Allianz Global Investors
Tel.: +49.69.2443-14206
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