Das intelligente Zuhause

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Ein hektischer Arbeitstag liegt hinter dir. Alles, wonach du dich jetzt sehnst, ist ein gutes Essen und deine Lieblingsserie zu Hause. Aber dein "Arbeitstag" ist noch zu Ende. Denn erst musst du noch Lebensmittel einkaufen, die Geschirrspülmaschine leeren, das Abendessen vorbereiten. Schon der Gedanke daran strengt dich an. Für viele von uns sieht genau so unser Alltag aus.

Wie schön wäre es, wenn du statt dessen von der Arbeit nach Hause kämst und mit einer Tasse Tee begrüßt würdest. Das Abendessen steht schon dampfend auf dem Tisch. Die Spuren des hektischen Aufbruchs am Morgen sind längst beseitigt, das Geschirr ist abgetrocknet und bereits in den Schrank sortiert, der Kühlschrank wieder aufgefüllt. Im Garten hat jemand die Pflanzen gegossen und zurückgeschnitten, im Schlafzimmer ist das Bett gemacht und deine Kleidung liegt gewaschen und gebügelt im Schrank.

Klingt wie eine Vision aus einem Science-Fiction-Film? Ist es aber nicht.

In wenigen Jahrzehnten könnte dies schon Realität sein. Roboter werden unseren Haushalt erledigen und Software wird uns begleiten, beraten und beschützen, sagt der bekannte Zukunftsforscher Ray Hammond voraus. Zusammen mit Ray Hammond hat Allianz Partners erforscht, wie unser Zuhause im Jahr 2040 aussehen könnte.

Schlaue Schutzhütten

Kein Geld, um ein Haus zu bauen? Druck statt dessen einfach dein Traumhaus in 3D aus. Klingt wie ein Witz? Ist aber keiner. Dank des rasanten Fortschritts in der 3D-Drucktechnologie könnten wir die entsprechenden Bauteile vor Ort "drucken", prognostiziert Ray. Vollautomatische Bauarbeiter montieren diese Häuser, was sowohl die Baukosten als auch die Bauzeiten drastisch reduziert. Häuserpreise könnten so um bis zu 60 Prozent sinken. Schluss mit monate- oder gar jahrelangen Wartezeiten bis zum Einzug in die eigenen Vier Wände – zwei Wochen könnten ausreichen, um ein Haus schlüsselfertig zu übergeben.

Doch auch wenn 3D-Drucker nicht bis 2040 die Bauindustrie auf den Kopf stellen, werden es auf jeden Fall die Roboterarbeiter tun, glaubt Ray. Roboter-Maurer, -Verputzer, -Zimmerer und -Grabenarbeiter werden bereits getestet, mit vielversprechendem Ergebnis.

Die nächste Generation von Eigenheimen wird außerdem den Bedarf ihrer Bewohner „spüren“, dank unzähliger Sensoren und Netzwerkverbindungen in Wänden und Boden. Ray zufolge werden Breitband-Internet und Smartphone-Netzwerktechnologie zu einem superschnellen drahtlosen Netzwerk verschmelzen. Womit wir bei 7G wären.

7G wird bis 2040 voraussichtlich der weltweite Standard für drahtlose Kommunikationstechnologie und mindestens 100.000 Mal schneller sein als 5G. Mit 7G werden wir multisensorische, virtuelle Räume schaffen können, die sich so real wie die physische Welt anfühlen.

Ray glaubt, dass Millennials und die ihnen folgenden Generationen der Digital Natives mit künstlicher Intelligenz (KI), Roboter- und Sensortechnologien ausgestattete Häuser bevorzugen werden. Das führt zu einem Preisverfall bei älteren Häusern, die mit intelligenten Technologien, insbesondere im Energiebereich, nachgerüstet werden müssen. Immobilien müssen sich in Richtung Zukunft bewegen.

Digitale Festung

In zwanzig Jahren wird auch das Verlegen von Hausschlüsseln der Vergangenheit angehören. Herzstück der Zugangssysteme zu Häusern wird eine Gesichtsmustererkennungssoftware (Facial Pattern Recognition, FPR) sein, die nicht nur Menschen, sondern auch Haustiere erkennt. Infrarot- und andere biometrische Verfahren steuern den Zugang in der Nacht und in Fällen, in denen FPR nicht funktioniert, z.B. wenn ein Bewohner Gesichtsverbände tragen muss. Auch Einbrüche in zeitweilig unbewohnte Wohnungen könnten Geschichte werden. Denn Hausbesitzer können künftig ihr Haus aus der Ferne überwachen, hochaufgelöst Raum für Raum, während Bewegungssensoren jeden unbefugten Zutritt melden.

Zwar könnten Cyberkriminelle versuchen einzubrechen, aber das erfordert ausgefeilte Hacker-Fähigkeiten. Außerdem sind Hacker meist weniger an einzelnen Häusern interessiert als an den Daten, die in den Netzwerkknoten von Smart Homes gespeichert werden. Solche Knoten könnten mittels Quantenverschlüsselung gesichert werden. Dennoch wird es eine Überprüfungsroutine brauchen, um die digitale Festung zu sichern, die wir in Zukunft unser Zuhause nennen werden.

Wartungssensoren in Armaturen, Pumpen, Glühbirnen, Stromkreisen, Haushaltsgeräten und Roboterkomponenten überwachen mögliche Fehlfunktionen und alarmieren beispielsweise in einem Brandfall direkt die Rettungsdienste.

Energiebündel

Doch trotz all der Technik muss niemand seine Stromrechnung fürchten: Vielmehr erzeugen Häuser in Zukunft selbst den Strom, den sie verbrauchen oder speisen sogar noch welchen ins Versorgungsnetz ein.

Ray geht davon aus, dass das Zuhause 2040 bis zu 75 Prozent weniger Energie und nur ein Drittel des Wassers verbraucht, das heute in einem typischen Haus verwendet wird. Bade- und Duschwasser wird recycelt und an Orten verwendet, an denen kein Frischwasser benötigt wird. Da 80 Prozent des in Haushalten verwendeten Wassers nicht zum Trinken bestimmt sind, bedeutet das eine enorme Wasserereinsparung.

Je nach geografischer Lage werden die Häuser der Zukunft Sonneneinstrahlung, Wind oder Geothermie zur Stromerzeugung nutzen. Das in den 2000er Jahren in Deutschland entwickelte Konzept des "Passivhauses" wird bereits in den USA getestet. Das Honda Smart Home verfügt über ein Energiemanagementsystem, das die Stromerzeugung und den Stromverbrauch überwacht und steuert. Dieses Haus produziert mehr Energie, als es jährlich verbraucht; es ist ein Null-Verbrauchshaus.

Und so hässlich wie früher wird das Ganze auch nicht mehr aussehen. Transparentes Glas, das Photovoltaikzellen enthält, ersetzt in der Zukunft die klobigen Solarmodule, sieht aber wie ein herkömmliches Fenster aus. Im Haus installierte Speicherbatterien sichern diesen Häusern Energieunabhängigkeit. Diese Batterien sind seit 2016 im Umlauf; bis 2040 werden sie noch deutlich billiger und langlebiger werden.

Sprich mit mir

Rays Zuhause der Zukunft wird aufs Wort hören. Ausgestattet mit Spracherkennungstechnologie, folgt das Haus 2040 den Sprachbefehlen seiner Besitzer - "Wanne füllen", "Vorhänge schließen", "Abendessen kochen".

Gegenstände werden auf uns reagieren. Wie im Märchen wird dir der Spiegel sagen, wie du heute aussiehst. Sensoren überprüfen unsere Schlafqualität, Vitalparameter und unsere Umgebung und können so entstehende gesundheitliche Probleme bereits im Vorfeld erkennen.

Robo-Butler werden sich um alles kümmern, von der Wäsche über das Kochen, Putzen, Müllsortieren und Kompostieren bis zur Gartenarbeit oder der Bestellung von Lebensmitteln und Haushaltswaren. Intelligente Öfen und Kochgeschirr folgen vorprogrammierten Rezepten und schalten sich ab, wenn die Mahlzeit fertig ist.

Einkaufen und Unterhaltung

Wenn wir ganze Häuser ausdrucken können, warum dann nicht auch Handelswaren? Ray zufolge werden 3D-Drucker bis 2040 auch Kleidung und Accessoires basierend auf heruntergeladenen Vorlagen erstellen können, was das Einkaufen deutlich entspannter macht.
Unterhaltungsprogramme wiederum werden interaktiver. 7G wird es uns erlauben, Virtual und Augmented Reality mit Holografie zu verbinden und so realistische und immersive Spiel-, Reise-, Bildungs-, Sport- und

Unterhaltungserlebnisse für alle Sinne - Sehen, Berühren, Riechen, Hören und sogar Schmecken – zu schaffen, je nach Drehbuch.

Darüber hinaus können wir vielleicht bald mit unseren Lieblingspromis chatten, egal, ob diese noch leben oder schon tat sind. Eine KI könnte ein Hologramm einer Person erstellen, das sogar auf unstrukturierte Fragen antworten kann. So könnte ein junger Winston Churchill erzählen, wie es ist, als Kriegskorrespondent zu arbeiten, und seine ältere Version berichtet uns vom Zweiten Weltkrieg. Basierend auf veröffentlichten Artikeln und Büchern wird die KI die passenden Antworten auf unsere Fragen formulieren.

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Die Allianz Gruppe zählt zu den weltweit führenden Versicherern und Asset Managern und betreut mehr als 92 Millionen Privat- und Unternehmenskunden. Versicherungskunden der Allianz nutzen ein breites Angebot von der Sach-, Lebens- und Krankenversicherung über Assistance-Dienstleistungen und Kreditversicherung bis hin zur Industrieversicherung. Die Allianz ist einer der weltweit größten Investoren und betreut im Auftrag ihrer Versicherungskunden ein Investmentportfolio von rund 764 Milliarden Euro. Zudem verwalten unsere Asset Manager PIMCO und Allianz Global Investors mehr als 1,6 Billionen Euro für Dritte. Mit unserer systematischen Integration von ökologischen und sozialen Kriterien in unsere Geschäftsprozesse und Investitionsentscheidungen sind wir der führende Versicherer im Dow Jones Sustainability Index. 2018 erwirtschafteten über 142.000 Mitarbeiter in mehr als 80 Ländern für die Gruppe einen Umsatz von 132 Milliarden Euro und erzielten ein operatives Ergebnis von 11,5 Milliarden Euro.

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten.

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Julia Feldman

Allianz Partners

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