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Erneuerbare Energien: China und Indien überholen USA bei Investitionsklima

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Wenn im Juli führende Köpfe aus Politik und Wirtschaft auf dem G20-Gipfel in Hamburg zusammenkommen, dann wird der Klimawandel sehr wahrscheinlich eines der beherrschenden Themen sein. Investitionen in erneuerbare Energien dürften dabei in den Gesprächen eine wesentliche Rolle spielen.

Im Folgenden werden noch vor Veröffentlichung des Allianz Climate & Energy Monitors im Juni die Veränderungen in den drei größten Märkten für Investitionen in saubere Energie näher beleuchtet.

Allianz SE
München, 20.04.2017

Bis 2020 werden die Investitionen, die weltweit jährlich für die Energiewende und zur Einhaltung des Ziels einer Begrenzung der Erderwärmung auf 2° C benötigt werden, auf 790 Mrd. USD ansteigen.

Investitionen in emissionsarme Infrastruktur wie erneuerbare Energien unterstützen nicht nur die Schaffung einer nachhaltigen Welt, sondern bieten langfristige Renditen, die in der Regel unabhängig vom Auf und Ab der Finanzmärkte sind.

China, Indien und die Vereinigten Staaten sind zusammen für mehr als die Hälfte der Treibhausgasemissionen weltweit verantwortlich und gleichzeitig die größten Märkte für Investitionen in erneuerbare Energien.

Wie haben sich die Bedingungen für Investitionen in diesen Märkten in letzter Zeit entwickelt? Dem Allianz Climate & Energy Monitor zufolge werden in den USA Maßnahmen auf einzelstaatlicher Ebene angesichts der Veränderung der politischen Landschaft an Relevanz gewinnen. China und Indien sind hingegen auf dem besten Weg, die Energiewende anzuführen.

Bis 2040 müssen China und die USA ihre Investitionen in die Stromversorgung verdoppeln, Indien gar verdreifachen

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2016 beliefen sich die Gesamtinvestitionen in erneuerbare Energien in den drei Ländern auf 134 Mrd. USD und überstiegen somit die Anlagen in Kapazitäten, die auf fossilen Brennstoffen beruhen. Dennoch müssen die Vereinigten Staaten und China ihre Investitionen in kohlenstoffarme Energieversorgung verdoppeln, während Indien diese sogar fast verdreifachen muss.

Laut dem Allianz Climate & Energy Monitor hat die Energiepolitik auf nationaler Ebene in China und Indien einen besseren Stand als in den USA. Die beiden asiatischen Länder übertreffen regelmäßig ihre jährlichen Ziele zu erneuerbaren Energien und arbeiten bereits auf den Ausstieg aus der Kohle hin.  China, das ambitionierte Pläne zur Ausweitung der erneuerbaren Energien hat, konnte vor allem aufgrund von Windkraft- und Solaranlagen sowie einer kontinuierlichen Reduzierung der Kohlenutzung seine bisherigen Ziele übererfüllen.

Bis 2020 will China die installierte Leistung von erneuerbaren Energien im Vergleich zu 2015 um 38 Prozent steigern. Das entspräche Investitionen in Höhe von 361 Mrd. USD und einer Kapazität von 680 Gigawatt (GW).

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Zum Vergleich: Deutschland, das im Allianz Climate & Energy Monitor 2016 den ersten Platz in der Beurteilung der Förderung erneuerbarer Energiequellen einnahm, verfügt derzeit über eine installierte Leistung erneuerbare Energien von 100 GW. Ein neuer Windpark mit 10 Windrädern bietet etwa 0,04 GW Kapazität. Indien baut seine verfügbaren Kapazitäten an erneuerbaren Energien ebenfalls in rasantem Tempo aus. Im vergangenen Jahr übertrafen Solar- und Windenergieanlagen das jährliche Ausbauziel um jeweils 43 Prozent und 116 Prozent. Für 2022 will Indien eine installierte Leistung von 175 GW erreichen.

Beide Länder suchen nach Wegen aus der kohlebasierten Energieerzeugung: China stoppt Pläne für den Bau neuer Kohlekraftwerker und nimmt zielstrebig bestehende Kraftwerke vom Netz. Indien zieht in Betracht, nach 2022 keine neuen Kohlekraftwerke mehr zu bauen.

Die USA bietet aus makroökonomischer Sicht ein günstigeres Investmentumfeld als China und Indien. Anleger, die in erneuerbare Energien investieren, favorisieren auch den gut entwickelten Markt. Zudem erfährt die alternative Energieversorgung auf einzelstaatlicher Ebene starke Unterstützung.

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Letztes Jahr wurden in den USA mehr als 16 GW aus Wind- und Solarenergie installiert, was 60 Prozent der gesamten neu bereitgestellten Kapazität entspricht. Jüngst hat die neue US-Administration Schritte unternommen, die ein Wiedererstarken der Kohlenutzung fördern und wesentliche klimapolitische Regulierungsinstrumente, wie den Clean Power Plan, beschränken. Von weiteren Maßnahmen in diese Richtung ist auszugehen.

Aber erneuerbare Energien haben dennoch gute Aussichten ihren Boom fortsetzen zu können, da die Technologiekosten weiterhin fallen und progressive Staaten wie Kalifornien und Texas weiterhin eine förderliche Agenda für Klimaschutz und erneuerbare Energien haben. Der Allianz Climate & Energy Monitor 2017, der Ende Juni veröffentlicht wird, untersucht und bewertet alle G20-Staaten und ihre jeweiligen Investitionsanforderungen im Detail. Mehr dazu in Kürze.

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  Pressekontakt

Thomas Liesch
Allianz Climate Solutions
Tel. +49 89 3800 12889
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