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Die Auferstehung der Drohnen

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Vom Pizzalieferdienst bis hin zum Lebensretter – Drohnen werden immer mehr Teil unseres Alltags. In dem Bericht "Rise of the drones: Managing the Unique Risks Associated with Unmanned Aircraft Systems" untersucht die Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) die einzigartigen Risiken, die mit den sogenannten „unbemannten Luftfahrzeugen“ zusammenhängen.

 

Allianz SE
München, 15.09.2016

Zunächst werden Drohnen vermutlich mit militärischen Einsätzen verbunden. Tatsächlich wurden bereits in den 1860er Jahren erste Drohnen ähnliche Ballons mit Sprengstoff gefüllt und mit natürlichem Windantrieb in die Richtung des feindlichen Ziels geschickt.

Heutzutage ist die Drohnentechnologie jedoch so sehr fortgeschritten, dass sie nicht nur im militärischen, sondern ebenso im gewerblichen und zivilen Bereich eingesetzt werden und damit ein Teil unseres Alltags sind. Die sogenannten „unbemannten Luftfahrzeuge“ (Unmanned Aircraft Systems, UAS), weltweit auch bekannt als Drohnen, werden als innovative Lösung für Probleme in verschiedensten Branchen eingesetzt. Dabei steht vor allem die Verbesserung der allgemeinen Sicherheit, die medizinische Notversorgung und das Einsparen von Kosten, in Katastrophenszenarios sowie auch in Ländern der Dritten Welt, im Vordergrund.

Der Vogelblick

In der Luft sehen sie aus wie außerirdisch fliegende Roboter. Drohnen werden allerdings vom Boden aus über Kontrollstationen ferngesteuert. Da dies eine relativ sichere und günstige Art und Weise ist den Blick eines scharfsinnigen Adlers zu genießen, werden UAS häufig in Situationen eingesetzt die für Menschen zu gefährlich sind.

Das Aussehen und die Funktionsfähigkeit von Drohnen variiert sehr stark. Das Überwachungsgerät kann entweder so klein sein, dass es gerade einmal in eine Handfläche passt oder auch ein 7,5 Tonnen schwerer Jet sein, der eine Flugzeit von über 30 Stunden schafft.

Einsatzmöglichkeiten: vom Pizzalieferdienst bis hin zum Lebensretter

Viele Unternehmen auf der ganzen Welt nutzen die Vorteile von Drohnen für das eigene Geschäftsmodell.

In Deutschland und in den USA wurden bereits Pilotprogramme in der Lebensmittelindustrie durchgeführt. Das Unternehmen Domino's Pizza hat in Deutschland Drohnen zur Auslieferung von Pizzen getestet. In den USA hat die Einzelhandelskette 7-Eleven kürzlich ihre erste gewerbliche Drohnenlieferung, mit Kaffee und Hühnchen Sandwiches, verschickt.

Das Logistikunternehmen DHL testete den Versand von Hilfsgütern und Medikamenten auf der Strecke vom Festland bis hin zu den Ostfriesischen Inseln.
Im humanitären Bereich plant Afrika Drohnen zur Lieferung von Blutkonserven und Impfstoffen in abgelegene Gebiete einzusetzen und hofft dadurch tausende Menschenleben zu retten.
In Brasilien werden UAS bereits genutzt um Landwirtschaftsfelder zu überwachen und somit der Zwangsarbeit entgegenzuwirken.

Was haben Drohnen mit der Allianz zu tun?

Im Rahmen der Risikoeinschätzung und des Schadensmanagements nutzt die Allianz UAS, um Risiken bzw. Schäden zu begutachten und einschätzen zu können. Dadurch können Fälle schneller und effektiver bearbeitet werden. Im Falle einer Überschwemmung beispielsweise kann sich der Versicherer ein Bild von der aktuellen Lage machen und anschließend sofort reagieren. In Notlagen können Opfer besser versorgt und Schäden vermindert werden.

Neue Technologien bergen jedoch für gewöhnlich auch neue Risiken. Drohnenexperte und Aviation Practice Leader der AGCS James Van Meter bestätigt, dass es in der Vergangenheit viele Vorfälle gab, die zu dem Entschluss führen, dass mit steigenden Benutzerzahlen gleichzeitig die Anzahl der Unfälle und Kollisionen zunimmt. Risiken liegen aber nicht nur im Luftraum. Cyberangriffe und terroristische Attacken sind ebenso nicht auszuschließen.

Versicherer können sowohl den Betreiber der Drohne als auch die Öffentlichkeit vor verschiedenen Risiken schützen. Darunter fallen zum Beispiel verletzte Personen, Eigentumsschäden und am Unfall beteiligte Fluggeräte.
Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) schreibt UAS Versicherungen für gewerbliche Betreiber, Hersteller, Händler und Reparaturdienste, Flugschulen, Trainingseinrichtungen sowie Nutzer von UAS Diensten. „Egal ob Sie ein Café oder ein Versandunternehmen führen – Sie müssen versichert sein um es erfolgreich betreiben zu können. Bei Drohen ist das nicht anders.“ erklärt James Van Meter.

Ein Sicherheitstraining bildet die wichtigste Grundlage für den ordnungsgemäßen Betrieb von UAS. Deshalb kooperiert die AGCS mit zwei der führenden U.S. Hochschulen für Luftfahrttechnik, der Embry-Riddle Aeronautical University und der University of North Dakota.
Darüber hinaus ist die AGCS Gründungsmitglied der UAS Insurance Association, welche die Drohnenbranche dabei unterstützt für ein geeignetes Sicherheits- und Risikomanagement zu sorgen.

In dem Bericht "Rise of the drones: Managing the Unique Risks Associated with Unmanned Aircraft Systems" untersucht die AGCS Trends sowie auch Probleme, die sich auf die Verwendung von Drohnen auswirken. Außerdem werden spannende Einblicke bezüglich des Drohneneinsatzes im privaten, öffentlichen und kommerziellen Sektor geboten.

Allianz-

"Die Auferstehung der Drohnen"

Abdruck honorarfrei bei Erwähnung der Quelle: allianz.com

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Bettina Sattler
Allianz SE
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