Allianz Experten: Individuelle Mobilitätsgewohnheiten im Wandel - Haupttreiber sind Technologie und Verbraucher

Vernetzung, hoch entwickelte Systeme und Smartcars revolutionieren die Mobilität / KfZ-Neuregistrierungen in Deutschland eher konstant, in Österreich und Schweiz steigend; Europa rückläufig, während Asien boomt  / Denn: beim Erwerb von Mobilität beeinflussen auch Themen wie der CO2- Fußabdruck und soziale Verantwortung die Verbraucher / Neuer "Allianz Risk Pulse" zur Zukunft der individuellen Mobilität

 

Laut dem neuem "Allianz Risk Pulse" sind sich die Mobilitätsexperten der Allianz darin einig, dass hoch entwickelte Systeme die Fahrzeuge revolutionieren und die Sicherheit im Straßenverkehr verbessern. Die neue Emanzipation auf Seiten der Verbraucher führt zu neuen Geschäftsmodellen. Erschwinglichkeit, hohes Verkehrsaufkommen und ein geringeres Interesse an Autos als noch in der vorherigen Generation führen dazu, dass der Besitz eines eigenen Wagens an absoluter Bedeutung verliert.

"Beim Erwerb von Mobilität werden heutzutage Themen wie der CO2-Fußabdruck und soziale Verantwortung für Verbraucher immer entscheidender", erklärt Clem Booth, Vorstandsmitglied der Allianz SE.

Insbesondere in Städten nutzt die Bevölkerung immer öfter Car-Sharing, Fahrräder oder öffentliche Verkehrsmittel und verlässt sich zunehmend auf E-Shopping und Lieferservices. In Großbritannien verringert sich der Bedarf, selbst zum Einkaufen zu fahren (National Travel Survey, 2011), und in Europa zeigen junge Menschen ein geringeres Interesse daran, den Führerschein zu erwerben (IFMO Studie, 2011).

Die Top 5 Mobilitätstrends

Die Allianz hat ihre Experten aus verschiedenen Mobilitäts-relevanten Geschäftsbereichen nach den aktuellen Mobilitätstrends befragt. Die Befragung fand Ende 2012 statt.

Allianz Mobilitätsexperten - Fachkräfte aus der Kfz- und Flottenversicherung, der Schadenabwicklung, dem Assistance Bereich, Marktmanagement usw. - stimmen darin überein, dass diese Trends sich bereits in den USA und in Europa manifestieren und dass es nur eine Frage der Zeit ist, ehe sie Asien, Afrika oder Lateinamerika erreichen. Obwohl der Automobilabsatz in Asien oder Südamerika weiterhin boomt, wird auch in diesen Ländern dieser Trend bald unter wirtschaftlichen und sozialen Druck geraten, sagen die Verfasser des neuen "Allianz Risk Pulse". So wächst die Bevölkerung in Jakarta, Indonesien, stetig und beträgt im Großraum der Stadt bereits mehr als 20 Millionen. Im Kampf gegen die Verkehrsüberlastung wurde eine Bestimmung erlassen, die besagt, dass pro Fahrzeug mindestens zwei oder mehr Passagiere transportiert werden müssen.

„Während der Automobilabsatz in Asien stetig steigt und in Nordamerika stabil ist, ist der europäische Automarkt seit Beginn der Finanzkrise kontinuierlich rückläufig", sagt Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz SE.

Auch wenn in Asien die Nachfrage nach neuen Autos steigt, sind der Entwicklung natürliche Grenzen gesetzt.

Auch wenn in Asien die Nachfrage nach neuen Autos steigt, sind der Entwicklung natürliche Grenzen gesetzt.

Steigende Benzinpreise, weniger Geld im Portemonnaie, aber auch Klimabewusstsein und leichterer Zugang zu Alternativen zum Pkw-Besitz verändern individuelle Mobilitätsgewohnheiten in Europa und Nordamerika.

Die Automobilindustrie, Hersteller wie auch Versicherer, konzentrieren sich aktuell auf technologische Innovationen, die das Autofahren sicherer und einfacher machen. Zu diesen Technologien gehören Fahrerassistenzsysteme, Telematik und die E-Call Notruffunktion, die ab 2015 in der EU obligatorisch sein wird.

Die Verfasser des "Allianz Risk Pulse" sind der Meinung, dass die einfachen Lösungen, die solche neuen Technologien anbieten, oft am bedeutendsten sind. "Dank der steigenden Zahl von Smartphones ist die Nutzung von Car-Sharing wesentlich leichter und attraktiver geworden, weil freie, verfügbare Autos einfach auf einer Straßenkarte angezeigt werden können."

Mehr darüber, was die Allianz-Experten zur “Zukunft der individuellen Mobilität” sagen, finden Sie im neuen Allianz Risk Pulse.

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

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