PresseNewsGeschäftsfelderVersicherung: Support für den Sport

Support für den Sport

Service & Kontakte

Allianz Group Communications
Königinstraße 28
80802 München

Ansprechpartner im Überblick

Wir informieren Sie zeitnah über News der Allianz Gruppe.

Abonnieren

Folgen Sie uns in den sozialen Netzwerken: 

Facebook
Twitter
Google+
LinkedIn

  • Kontakt

  • Newsletter

  • Social Media

Die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang haben die Zuschauer weltweit beeindruckt. Was ist die eine Sache, ohne die solche spektakulären Ereignisse einfach nicht auskommen?

Allianz SE
München, 27.02.2018

Allianz-Eisschnellläuferin

Vor einem Jahr erhielt Michael Furtschegger einen Anruf von einem Fernsehsender, der eine Versicherung für die Olympischen Winterspiele 2018 haben wollte. Der Sender wollte Versicherungsschutz für die Kosten im Zusammenhang mit Ausrüstung, Studiomiete, Flügen, Hotelzimmerbuchungen usw. für den Fall, dass die Spiele in Pyeongchang aus irgendeinem Grund abgesagt würden – Naturkatastrophe, Epidemie, Krieg.

„Wenn die Olympischen Spiele abgesagt würden, wäre das nicht gerade ein Grund, hinzufahren und zu berichten?“ fragte Furtschegger. Ein paar Sekunden Schweigen waren schließlich gefolgt von den Worten: „Daran hatte ich nicht gedacht.“ Furtschegger verkaufte an dem Tag nichts.

„Doch für Sponsoren, große Firmenkunden und andere, welche die Olympischen Spiele zur Unterhaltung von Kunden nutzen, ist eine Absageversicherung entscheidend, da in solche Ereignisse große Geldbeträge gesteckt werden,“ erklärt Furtschegger.

Furtschegger beurteilt als Head of Entertainment International bei Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) die Risiken von Ereignissen wie große Musikkonzerte und Touren, Sport- oder Firmenveranstaltungen. Die Fußballweltmeisterschaft und die Olympischen Spiele sind die beiden weltweit größten Shows und beide sind immer auf dem Schirm. Für solche Ereignisse in Milliardenhöhe hat die Allianz die entsprechenden Versicherungslösungen im Angebot.

Noch lange bevor der erste teilnehmende Skifahrer die Piste herabraste oder ein Eisläufer auf dem Eis eine Drehung vollführte, wurden die Versicherer in die Vorbereitung für Pyeongchang eingebunden. Ein Ereignis, das über zwei Wochen andauert, Millionen von Sportlern und Zuschauern anzieht und von Millionen weltweit verfolgt wird, birgt viele Risiken.

Die teuersten Olympiaden

Allianz-Die 5 teuersten Olympiaden der Geschichte

Keine Versicherung, keine olympischen Spiele

Die Einbindung eines Versicherers in die Olympischen Spiele beginnt typischerweise, wenn das Internationale Olympische Komitee den siegreichen Städtekandidaten verkündet. Versicherungsschutz wie Veranstaltungsabsagen, Haftung, Sachschäden und anderes wird von verschiedenen Stakeholdern benötigt, um die enormen Ausgaben zu decken, die mit einem solchen Ereignis verbunden sind. Es geht um viel Geld: Werbe- und Übertragungsrechte, Infrastrukturprojekte, Investitionen von mehreren Milliarden Dollar durch das Gastland wie auch die Sponsoren, die Vorbereitung und finanzielle Verpflichtung, die von nationalen Sportdelegationen verlangt werden, sowie die privaten Reisekosten von Millionen von Zuschauern aus der ganzen Welt.

Die Sommerspiele in Peking 2008 kosteten 42,58 Milliarden USD, die Winterspiele in Sotschi 2014 übertrafen das noch mit 49,46 Milliarden USD. Im Vergleich dazu ist Pyeongchang mit 13 Milliarden USD ein bescheidenes Ereignis. Dennoch musste Jahre im Voraus eine Versicherung abgeschlossen sein.

Sachversicherungen decken Orte, Ausrüstung und Transportfahrzeuge ab, die verwendet werden, um die Veranstaltungen abzuhalten. Sie sind durch Konstruktionsmängel und Brand sowie Diebstahl und Vandalismus gefährdet. Die Unterbringung und die Beförderung der Sportler, Politiker und Zuschauer stellen ebenfalls eine massive Herausforderung dar. Es wird Verletzungen und vielleicht sogar Todesfälle geben, sowie Schmerzensgeldansprüche.

Außerdem muss die Versicherung nach unten weitergereicht werden. Dienstleister, wie Catering- und Sicherheitsfirmen, haben im Rahmen ihrer geschäftlichen Anforderungen üblicherweise bereits eine Versicherung. Doch jedes teilnehmende Land und einige Sportler können einen zusätzlichen Versicherungsschutz organisieren, zum Beispiel für Reise und Krankheit, Autovermietung und Gepäck und Waren.

Ein olympischer Doppelschlitten kostet mindestens 30.000 USD. Andere Spezialausrüstung benötigt ebenfalls Versicherungsschutz. Um auf den Hängen von Pyeongchang die Oberhand zu gewinnen, sandte das österreichische Team lange vor den Spielen drei Wintersteiger-Maschinen für Skierschleifen und Vorbereitung hin. Der Gesamtwert beträgt über 120.000 USD, so deckt die Versicherung Versand und Nutzung ab.

„Man kann durchaus sagen, dass es ohne Versicherung keine Olympischen Spiele geben würde,“ behauptet Furtschegger, „denn ohne Versicherung würde niemand die massiven Investitionsrisiken auf sich nehmen, die erforderlich sind, um die Spiele auf die Beine zu stellen.“

Allianz-skier

Steigende Kosten

Bei jeglichen großen Sportereignissen sind die Arten von Versicherungsschutz und die dazugehörigen Risiken genauso vertraulich wie andere Details. Daher lehnt Furtschegger es höflich ab, Fragen zu Deckungssummen zu beantworten. Doch er gibt so viel preis, dass die Olympischen Winterspiele für einen geringeren Betrag versichert sind als die Sommerspiele, da diese über einen etwas längeren Zeitraum mehr Sportler anziehen.

„Die Kunden verlangen aus verschiedensten Gründen Vertraulichkeit,“ erklärt Furtschegger. Grund dafür kann zum Beispiel Zurückhaltung sein, die am Sponsoring beteiligten Beträge sowie die Details ihres Versicherungsschutzes öffentlich zu machen, was normalerweise eine Voraussetzung ist.

Doch wenn die Olympischen Spiele abgesagt würden, wären die Folgen verheerend, da die Einnahmen nicht die Ausgaben von mehreren Milliarden Dollar decken könnten. „Deshalb schließen die Organisatoren, Sponsoren, Sender und Teams in erster Linie eine Versicherung ab.“

Im Vorlauf zu Sotschi schätzte Munich Re die wirtschaftliche Auswirkung einer Absage auf mehr als 5 Milliarden USD. Als die mit den Olympischen Spiele generierten Einnahmen im Laufe der Zeit stiegen, legten Organisatoren, Sponsoren und Teams mehr Wert darauf, einen Teil der Risiken auf den Versicherungsmarkt zu übertragen.

Veranstaltungsversicherungen pufferten die Auswirkung einer Absage ab, indem sie den Käufern Ersatz leisteten, falls die Spiele oder einzelne Veranstaltungen aufgegeben oder abgesagt würden. Erdbeben, starker Schneefall oder Stürme konnten genauso zu einer Auszahlung führen wie zivile Unruhen oder ein Ausbruch einer übertragbaren Krankheit. Die Spannungen zwischen Nord- und Südkorea boten in der Vorbereitung auf Pyeongchang Grund zur Sorge. Ironischerweise schienen die Spiele die politische Situation deeskaliert zu haben.

Eine Absage vor oder während Olympischer Spiele wäre ein neuartiges Ereignis. Die einzigen Spiele, die jemals abgesagt wurden, waren diejenigen während des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Selbst der Terroranschlag bei den Olympischen Sommerspielen in München 1972 verhinderte die Fortsetzung der Spiele nicht.

„Die Risiken einer Absage, Aufgabe, Unterbrechung oder Verschiebung haben sich meiner Ansicht nach im Laufe der Jahre nicht erheblich verändert,“ sagt Furtschegger. Er führt die internationale Expansion des Allianz Entertainment Teams an, das schon seit Jahrzehnten ein wichtiger Akteur auf dem US-Markt für Film- und Veranstaltungsversicherungen ist. „Auch wenn Sportveranstaltungen größer und teurer zu beherbergen werden, haben sich die Sicherheitsvorkehrungen in den Stadien verbessert. Die Organisatoren arbeiten enger mit den Behörden zusammen, um Notfallpläne zu entwickeln.“

Natürlich besteht, wie bei jedem Live-Event, immer ein gewisses Restrisiko. Ein Risiko, das Furtschegger als zunehmend bedenklich ansieht, ist das eines Cyberangriffs. Doch die Organisation von Live-Events unterscheidet sich, was die Gefährdung angeht, nicht von Unternehmen.

„Cyberrisiken sind zunehmend akkumulierend und miteinander verbunden, und wenn sie nicht ordnungsgemäß gesteuert werden, können sie eine verheerende Auswirkung haben. Doch auch hier kann eine Versicherung helfen, die Risiken zu zerstreuen, mit einer Cyber-Versicherung,“ schließt er.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

 

  Pressekontakt

Heidi Polke
Allianz Global Corporate & Specialty

Telefon: +49 (0)89 3800 14303

E-Mail senden

Allianz, Greystar und PSP Investments gründen Partnerschaft zum Ausbau eines Portfolios an Studentenwohnungen in London

Allianz-Allianz, Greystar und PSP Investments gründen Partnerschaft zum Ausbau eines Portfolios an Studentenwohnungen in London
22.06.2018 | Allianz SE

Die Allianz unternimmt einen weiteren Schritt in ihrer Diversifikationsstrategie und verstärkt signifikant ihr Engagement sowohl auf dem Markt für Studentenwohnungen als auch in Großbritannien. 

Mehr dazu...

Paneuropäisches Versicherungsforum PEIF ernennt AXA-CEO Thomas Buberl zum Vorsitzenden

Allianz-Paneuropäisches Versicherungsforum PEIF ernennt AXA-CEO Thomas Buberl zum Vorsitzenden
21.06.2018 | Allianz SE

Am 22. Mai 2018 hat das Pan-European Insurance Forum (PEIF) Thomas Buberl, Chief Executive Officer (CEO) der AXA Gruppe, zum Vorsitzenden des PEIF ernannt. Er folgt damit auf Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE.

Mehr dazu...

Allianz Future Generations Award: Königinnen der Herzen

Allianz-encouraging future generations
19.06.2018 | Allianz SE

Die Sozialunternehmerinnen aus Malaysia Kim Lim, Suzanne Ling und Lee Swee Lin haben mit ihrem Pitch den ersten Allianz Future Generations Award gewonnen. Was macht ihr Picha-Projekt so besonders?

Mehr dazu...

Mehr dazu...