PresseNewsGeschäftsfelderVersicherung: Wie AGCS die Entwicklung der Schäden durch Hurrikan Harvey beobachtet und betroffene Unternehmen vor Ort unterstützt

Hurrikan Harvey Loss Event Task-Force

Wie AGCS die Entwicklung der Schäden durch Hurrikan Harvey beobachtet und betroffene Unternehmen vor Ort unterstützt

Service & Kontakte

Allianz Group Communications
Königinstraße 28
80802 München

Ansprechpartner im Überblick

Wir informieren Sie zeitnah über News der Allianz Gruppe.

Abonnieren

Folgen Sie uns in den sozialen Netzwerken: 

Facebook
Twitter
Google+
LinkedIn

  • Kontakt

  • Newsletter

  • Social Media

Welche Richtung nimmt der Sturm? Ist der höchste Wasserpegel schon erreicht? Welche Unternehmen haben bereits Schäden gemeldet? Seit der Hurrikan Harvey den Großraum Houston, die viertgrößte Stadt der USA und eine wichtige Wirtschaftsregion, mit Wind und Wassermassen lahmgelegt hat, kommt die Loss Event Task Force des globalen Industrieversicherers Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) täglich in München zusammen.

Allianz SE
München, 04.09.2017

Am Tisch sitzen Schadenregulierer, Ingenieure, Klimaforscher, Rückversicherungsspezialisten und Finanzcontroller aus dem Münchener Headquarter der AGCS. Über eine Telefonkonferenz sind auch Experten aus New York und Chicago zugeschaltet, ein Schadenregulierer aus dem AGCS-Büro in Houston wählt sich aus dem Home Office ein: Das globale Team diskutiert den möglichen Sturmverlauf und Überflutungsgebiete, bringt sich gegenseitig auf den neuesten Stand und verschafft sich einen Überblick, welche der bei AGCS versicherten Unternehmen Schaden genommen haben könnten.

Allianz-Jörg Ahrens, Global Head of Key Case Management und Leiter der Harvey Loss Event Task Force

Jörg Ahrens, Global Head of Key Case Management und Leiter der Harvey Loss Event Task Force

Natürlich lassen sich mit modernen Modellierungstools für Naturkatastrophen und Big-Data-Analysen potenzielle Schadenszenarien für Harvey entwickeln. Doch diese würden sich quasi stündlich ändern und die Bandbreite der Prognosen wäre breit. Derzeit ist es schlichtweg unmöglich, den Schaden zu ermessen. Viele Gebiete im Großraum Houston standen am vergangenen Wochenende noch unter Wasser. Erst im Laufe der Woche sollen die Wassermassen langsam abfließen – mancherorts könnte es jedoch erst in ein oder zwei Wochen wieder trocken sein. Fahrten in das Katastrophengebiet sind schwierig bis unmöglich, da Straßen gesperrt sind. Benzin ist knapp und die Zerstörung allgegenwärtig.
  

„Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir noch keine verlässlichen Aussagen zu möglichen Schäden oder gar Schadenhöhen machen, es wäre reine Spekulation“, erklärt Jörg Ahrens, Global Head of Key Case Management und Leiter der Harvey Loss Event Task Force. Ein paar Dutzend Unternehmen hätten bereits vorsorglich Schadenfälle angezeigt, darunter sind vor allem Hafenanlagen oder die ölverarbeitende Industrie. Doch das wahre Ausmaß der Schäden liegt selbst für diese Unternehmen noch im Dunkeln.

 

„Die meisten betroffenen Unternehmen wissen derzeit nur, dass ihr Gelände oder ihre Gebäude unter Wasser stehen, aber nicht einmal die eigenen Mitarbeiter haben aus Sicherheitsgründen bisher Zugang“, weiß Steve Kennedy, Regional Head of Property, Energy and Engineering Claims für Nordamerika. Auch das AGCS-Büro in Houston ist geschlossen und wird voraussichtlich am Dienstag wieder öffnen.
  

Im den kommenden Tagen und Wochen werden sich betroffene Unternehmen zusammen mit Allianz Schadengutachtern einen ersten Eindruck von den tatsächlichen Schäden verschaffen. Bei Inspektionen untersuchen sie vor Ort, ob und inwieweit Hafeninfrastruktur, Industrieanlagen, Bürogebäude oder Einkaufszentren durch Wind und Wasser Schaden genommen haben. Ob Maschinen repariert werden können oder als Totalschaden zu deklarieren sind, lässt sich vergleichsweise einfach feststellen. Wesentlich schwieriger – und auch schwerwiegender für die Unternehmen – ist die Ermittlung der Verluste, die durch den Stillstand des Betriebs oder Lieferkettenunterbrechung über die nächsten Wochen oder gar Monate entstehen werden. Solche Betriebsunterbrechungsschäden erreichen schnell Millionenhöhe und übersteigen die eigentlichen Sachschäden um ein Vielfaches. 

 

„Wir unterstützen und beraten unsere Kunden aktiv vor, während und nach dem Sturm, um den Schaden zu begrenzen, und helfen ihnen, möglichst schnell wieder in den Normalbetrieb zurückzukehren“, betont Ahrens. „Außerdem bemühen wir uns – wo immer möglich – um schnelle Deckungszusagen und Vorauszahlungen.“  

 

Wie groß die persönliche Katastrophe für viele Bewohner Houstons ist, ist offensichtlich. Der Schaden, den Hurrikan Harvey Unternehmen und der Volkswirtschaft zugefügt hat, wird sich hingegen erst mittelfristig ermessen lassen. Vergleiche mit früheren Naturkatastrophen wie „Superstorm Sandy“, dessen Sturmfluten die Nordostküste der USA im Oktober 2012 trafen, mehr als 900 Schadenfälle allein für AGCS verursachten und die Versicherungsindustrie 29.5 Mrd. US-Dollar kosteten, oder dem vergleichsweise moderaten Tropensturm Allison aus dem Jahr 2001, der ebenfalls heftige Regenfälle brachte, haben derzeit nur bedingte Aussagekraft.

 

„Das wird die Zeit zeigen“, erklärt Ali Shahkarami, der bei AGCS für die Bewertung von Naturkatastrophenrisiken verantwortlich ist. Jeder Hurrikan habe seinen eigenen Verlauf und seine Besonderheiten wie Orkanwinde, Sturmfluten oder sturzartige Regenfälle. „Auch wenn es sich mehr oder weniger um angekündigte Naturkatastrophen handelt, ist jeder Hurrikan für Überraschungen gut.“ 


Nicht nur Harvey beschäftigt ihn und sein Team derzeit. In den nächsten Tagen wird Hurrikan „Irma“ die US-Küste erreichen, der mittlerweile schon auf die zweitstärkste Kategorie 5 hochgestuft wurde. „Diese Hurrikan-Saison verspricht eine aktive zu werden, ganz wie es die Expertenprognosen angekündigt haben.“

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

  Pressekontakt

Sabrina Glavan
Allianz Global Corporate & Specialty
Tel.: +1  646 472 1510
E-Mail senden

Heidi Polke-Markmann
Allianz Global Corporate & Specialty SE
Tel.: +49.89.3800-14303
E-Mail senden

  Mehr auf allianz.com

Lärm und heftiges Getöse

Allianz-Lärm und heftiges Getöse
21.09.2018 | Allianz SE

Die Stärke von Taifun Mangkhut in Asien hat selbst erfahrene Allianz Kollegen schockiert, während sie die Schäden bearbeiteten.

Mehr dazu...

Allianz wird weltweiter Versicherungspartner für Olympia

Allianz-Allianz wird weltweiter Versicherungspartner für Olympia
20.09.2018 | Allianz SE

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Allianz gaben heute bekannt, dass der Versicherer ab dem Jahr 2021 dem „Worldwide Olympic Partner“ (TOP) Programm beitritt.

Mehr dazu...

Toxisches Trio

Allianz-Nagellack
14.09.2018 | Allianz SE

Im schicken Lack, der Ihre Nägel ziert, könnten Risiken für Ihre Gesundheit lauern. Die folgenden drei Giftstoffe könnten aber auch das finanzielle Wohlergehen von Unternehmen bedrohen.

Mehr dazu...
Mehr dazu...