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Allianz in Lateinamerika steigert Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr

Die Allianz hat ihre erfolgreiche Entwicklung in Lateinamerika fortgesetzt und ist im ersten Halbjahr 2013 weiter gewachsen. Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro, verglichen mit 1,3 Milliarden Euro im Vorjahreshalbjahr. Beide Geschäftssegmente trugen zum Wachstum bei. Um Wechselkurseffekte bereinigt stieg der Umsatz in der Schaden- und Unfallversicherung in Lateinamerika um 13 Prozent und um 50 Prozent in der Lebens- und Krankenversicherung.

 

Das operative Ergebnis verzeichnete einen Anstieg von 12 Prozent auf 73 Millionen Euro, verglichen mit 65 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2012. Gleichzeitig verbesserte sich die Schaden-Kostenquote auf 98,1 Prozent, verglichen mit 98,9 Prozent zum Vorjahreshalbjahr.

 

„Wir sind  gut in das Jahr gestartet trotz eines im Vergleich zum Vorjahr etwas schwächeren Wirtschaftsumfeldes und konnten unseren Wachstumskurs vom letzten Jahr fortsetzen“, sagte Helga Jung, Mitglied des Vorstands der Allianz SE und zuständig für Lateinamerika. „Auch wenn die Wachstumsraten in dieser Region heute geringer ausfallen als vor ein paar Jahren, sehen wir noch immer Potenzial für unser Geschäft in Lateinamerika. Doch in den nächsten Jahren müssen wir uns auf unsere Hausaufgaben fokussieren, um das Potenzial in Lateinamerika zu heben.“

 

In Lateinamerika ist die Allianz hauptsächlich in den Bereichen Schaden- und Unfall präsent, wobei die Kraftfahrzeugversicherung der größte Geschäftsbereich ist, gefolgt vom Industrieversicherungsgeschäft. Darüber hinaus bietet die Allianz Lebens- und/oder Krankenversicherungen in Brasilien, Kolumbien und Mexiko an.

 

 

Solide Entwicklung in Argentinien

 

In Argentinien stiegen die Bruttoprämieneinnahmen in den ersten sechs Monaten um 37 Prozent auf 129 Millionen Euro, verglichen mit 94 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2012. Diese Umsatzsteigerung basierte vor allem auf einem starken Wachstum in der Kraftfahrzeug- sowie in der Agrarversicherung. Das operative Ergebnis stieg um 1,6 Prozent auf 8,7 Millionen Euro. Um Wechselkurseffekte bereinigt lag das Wachstum des operativen Ergebnisses bei 19,3 Prozent.

 

Die Schaden-Kosten-Quote lag bei 99,2 Prozent und damit 2,6 Prozentpunkte höher, als zum Ende des ersten Halbjahres 2012. Die Kostenquote sank auf 35,8 Prozent, verglichen mit 38,7 Prozent im Vorjahreszeitraum. Diese Verbesserung konnte jedoch die höheren Leistungen für Ernteausfall, die auf Grund schwieriger klimatischer Umstände entstanden, nicht zur Gänze ausgleichen.

 

Fabiana Castiñeira, CEO der Allianz Argentinien: „Unsere Anstrengungen zeigen Erfolge. Wir haben unsere Marktposition weiter ausgebaut und uns im ersten Halbjahr auf Platz 11 verbessert. Wir gehen davon aus, dass wir diesen Kurs weiter fortsetzen werden.“

 

 

Operatives Wachstum in Brasilien von 24 Prozent

 

Brasilien verzeichnete sowohl beim Umsatz als auch im operativen Ergebnis ein solides Wachstum.DiePrämieneinnahmen stiegen um 4,4 Prozent auf 778 Millionen Euro, verglichen mit 745 Millionen Euro im Vorjahr. Bereinigt um Wechselkurseffekte entspricht das einem Plus von 15,4 Prozent. Vor allem das Kfz-Versicherungsgeschäft legte intern gerechnet mit einem Anstieg um 22,3 Prozent deutlich zu, im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012.

 

Das operative Ergebnis stieg um 24,1 Prozent auf 44,2 Millionen Euro, im Vergleich zu 35,6 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr. Verbesserungen in der Schadensabwicklung führten zu einer im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozentpunkte niedrigeren Schaden-Kosten-Quote von 98,3 Prozent.

 

In Brasilien zählen die Kranken- und Kfz-Versicherung zu den größten Geschäftsbereichen. Die Schaden-Kosten-Quote in diesen Sparten liegt derzeit leicht unter 100 Prozent in der Kfz-Versicherung und leicht über 100 Prozent in der Krankenversicherung.

 

Mit der Einführung der Ibero Latam-Plattform im nächsten Jahr wird der Fokus auf die Optimierung der Prozesse und die Steigerung der Effizienz gelegt und damit auch auf die Verbesserung der Schaden-Kosten-Quote.

 

Sowohl bei der Anzahl der Kunden als auch bei den Policen verzeichnete die Allianz in Brasilien zweistelliges Wachstum.

 

 

Kolumbien mit unverändertem operativem Ergebnis

 

Im ersten Quartal 2013 sank das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Kolumbien verglichen mit dem Vorjahr um 2,5 Prozentpunkte auf 2,8 Prozent. Auch die Anzahl neuzugelassener Fahrzeuge sank im selben Zeitraum um 12 Prozent im Vergleich zu 2012. Die kolumbianische Regierung hat auf diese Entwicklung reagiert und ein Wachstumsprogramm verabschiedet, um die Wirtschaft des Landes zu unterstützen. Der Rückgang des Wachstums wirkte sich auch auf das Geschäft der Allianz in Kolumbien aus. In der Schaden- und Unfallversicherung lag der Umsatz mit 156 Millionen Euro um 15,8 Prozent unter dem Wert des ersten Halbjahres 2012 von 186 Millionen Euro. Dieser Rückgang ist unter anderem auf eine Bereinigung des Portfolios und den Verlust einiger Großkunden zurückzuführen. Das operative Ergebnis in diesem Segment blieb mit 10,1 Millionen Euro um 3 Prozent unter dem Vergleichswert des ersten Halbjahres 2012. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag das operative Ergebnis allerdings 0,1 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Die Schaden-Kosten-Quote lag bei 99,4 Prozent, 0,8 Prozentpunkte höher als zum Ende des ersten Halbjahres 2012.

 

In der Lebens- und Krankenversicherung sank der Umsatz um 26,7 Prozent auf 39 Millionen Euro, im Vergleich zu 54 Millionen Euro im Vorjahr. Dieser Rückgang basierte im Wesentlichen auf der Bereinigung des Gruppen-Lebensgeschäfts um unprofitable Positionen. Das operative Ergebnis im Bereich der Lebens- und Krankenversicherung sank auf 1,2 Millionen Euro, verglichen mit 3,1 Millionen Euro im Vorjahr. Neben einem gesunkenen Investmentergebnis war hierfür vor allem die Investition in Wachstumsinitiativen verantwortlich.

 

Um den Menschen in Kolumbien den Zugang zu Versicherungsdienstleistungen zu erleichtern, hat die Allianz in den vergangenen zwei Jahren über 15 Millionen Euro in die technische Ausstattung ihrer Systeme investiert. Mit der Einführung der IberoLatam-Geschäftsplattform wurde die Voraussetzung für mehr Effizienz im Vertrieb und in der Schadensregulierung geschaffen. Dies soll sich nachhaltig auf die Profitabilität auswirken.

 

 

Mexiko mit überdurchschnittlichem Wachstum in der Lebensversicherung

 

Seit ihrem Markteintritt 1985 hat die Allianz in Mexiko ihr Produktangebot kontinuierlich ausgebaut. Inzwischen bietet sie eine breite Palette an Versicherungsprodukten für Unternehmen sowie Privatpersonen im Lebens- und Schaden-Unfallbereich an.

 

Der Wachstumstrend der vergangenen Jahre setzte sich auch in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres fort. Die Prämieneinnahmen stiegen auf 283 Millionen Euro, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 209 Millionen Euro. Das operative Ergebnis ging in diesem Zeitraum leicht um 2,5 Prozent auf 11,9 Millionen Euro zurück, dagegen konnte  der Periodenüberschuss um 57 Prozent auf 13,5 Millionen Euro gesteigert werden.

 

Der Umsatz in der Schaden- und Unfallversicherung sank in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres auf 134 Millionen Euro, verglichen mit 139 Millionen Euro im Vorjahr. Ausschlaggebend hierfür waren unter anderem, Umstrukturierungen einzelner Portfolien und zeitlich verschobene Vertragserneuerungen. Das operative Ergebnis lag im Schaden- und Unfallgeschäft bei 9,5 Millionen Euro, im Vergleich zu 10,1 Millionen Euro im Vorjahr. Die Schaden-Kosten-Quote stieg um 3,6 Prozentpunkte auf 92,6 Prozent.

 

Das Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft entwickelte sich weiterhin erfolgreich. Der Umsatz hat sich mit 149 Millionen Euro mehr als verdoppelt, verglichen mit 70 Millionen Euro im Vorjahr. Dieser Anstieg ist vor allem auf den hohen Absatz von Vermögensverwaltungsprodukten, ähnlich einer fondsgebundenen Lebensversicherung, zurückzuführen. Das operative Ergebnis hat sich auch dank einer höheren Anlagebasis und eines guten Investmentergebnisses um 14,2 Prozent auf 2,4 Millionen Euro verbessert, verglichen zu 2,1 Millionen Euro im Vorjahreshalbjahr.

 

Sergio Ghibellini, CEO der Allianz in Mexiko, sagte: „Die erfolgreiche Entwicklung unseres Lebensgeschäfts zeigt deutlich, dass wir in Mexiko genau die richtigen Produkte verkaufen, um dem Bedarf unserer Kunden gerecht zu werden. Unser Augenmerk liegt weiterhin auf profitablem Wachstum in allen Geschäftsfeldern. Um unsere Präsenz in Mexiko weiter zu stärken, werden wir in den kommenden vier Jahren die Anzahl unserer Geschäftsstellen von aktuell sechs auf 21 erhöhen.“

 

1) Um Wechselkurseffekte bereinigt                                     

Allianz achieves increased revenues and profit in Latin America in the first half year

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

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