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Allianz in Mittel- und Osteuropa behauptet sich in schwierigem Marktumfeld im Jahr 2014

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  • Umsatz von 3,2 Milliarden Euro

  • Operatives Ergebnis von 106 Millionen Euro

  • Umstrukturierung des Privatkundengeschäfts in Russland wirkt sich auf Ergebnisse aus

 

Allianz SE
München, 21.04.2015

In einem schwierigen Umfeld verzeichnete die Allianz im Jahr 2014 in Mittel- und Osteuropa1 ein solides Ergebnis. Der Gesamtumsatz sank auf 3,2 (3,5 im Vorjahr) Milliarden Euro, was maßgeblich auf die Entscheidung zurückgeht, das Schaden-Unfall-Geschäft in Russland und der Ukraine neu aufzustellen und sich in beiden Ländern auf das gewerbliche Versicherungsgeschäft zu konzentrieren. Das operative Ergebnis lag bei 106 (252) Millionen Euro. Mittel- und Osteuropa ohne Russland und Ukraine erzielte ein bemerkenswertes operatives Ergebnis von 300 (290) Millionen Euro.

„Unser Geschäft in Mittel- und Osteuropa konnte sich im Jahr 2014 trotz eines schwierigen wirtschaftlichen und politischen Umfelds behaupten. Aufgrund der extrem ungünstigen Bedingungen für das Versicherungsgeschäft in Russland und der Ukraine mussten wir unser Geschäft neu strukturieren. Diese Maßnahmen wirkten sich auf unser Ergebnis aus. Alle anderen operativen Einheiten in Mittel- und Osteuropa lieferten sehr solide Ergebnisse, was in Anbetracht des Gegenwinds, dem wir 2014 ausgesetzt waren, durchaus eine enorme Leistung ist“, sagte Manuel Bauer, Mitglied des Vorstands der Allianz SE, zuständig für Wachstumsmärkte.

 

Schaden-/Unfallversicherung

Russland und die Ukraine ausgenommen, stiegen die Bruttoprämien in Mittel- und Osteuropa um 1,5 Prozent auf 1.667 Millionen Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte konnte bei den Prämien ein Wachstum um 3,2 Prozent im Vergleich zu 2013 verzeichnet werden. Ein starkes Wachstum in der Kraftfahrzeugversicherung in der Tschechischen Republik und eine gute Entwicklung des Firmenkundengeschäfts in der Slowakei konnte das geringere Prämienvolumen in Polen ausgleichen, wo die Marktpreise durch einen starken Wettbewerb unter Druck standen.

In Russland und der Ukraine konnte die Allianz 550 Millionen Euro an Prämien verzeichnen, 274 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Dieses Ergebnis ist auf das neu ausgerichtete Geschäft in diesen Ländern zurückzuführen. Insgesamt beliefen sich die in den mittel- und osteuropäischen Ländern für 2014 im Bereich Schaden- und Unfallversicherung gebuchten Bruttoprämien auf 2.227 (2.477) Millionen Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 10,1 Prozent.

Das operative Ergebnis (ausgenommen Russland und die Ukraine) lag bei 168 (165) Millionen Euro. Die günstige Schadenentwicklung in der Slowakei glich die negativen Auswirkungen der Naturkatastrophen in Bulgarien mehr als aus. Die Schaden-Kosten-Quote (ausgenommen Russland und die Ukraine) verbesserte sich auf 93,3 (93,9) Prozent. Insgesamt verzeichnete das Geschäft in den mittel- und osteuropäischen Ländern einen Verlust von 27 Millionen Euro bei einer Schaden-Kosten-Quote von 104,4 Prozent, was maßgeblich auf die Restrukturierungsmaßnahmen in Russland und der Ukraine zurückzuführen ist.

„Als Reaktion auf widrige Marktbedingungen und die sich verschlechternde wirtschaftliche und politische Situation in Russland, mussten Maßnahmen ergriffen werden. Die Entscheidung für den Rückzug aus dem Privatkundengeschäft ermöglicht uns eine stärkere Konzentration auf unser Firmengeschäft vor Ort sowie auf die zusätzlichen Möglichkeiten in anderen mittel- und osteuropäischen Märkten“, sagte Manfred Knof, regionaler CEO der Allianz in Mittel- und Osteuropa.

 

Leben- und Krankenversicherung

Bereinigt um Wechselkurseffekte stiegen die Prämien um 2,2 Prozent.Stärkere Verkäufe von anlageorientierten Produkten mit einmaliger Prämie in Polen, Kroatien und Bulgarien begünstigten diese Entwicklung.Die Währungseffekte in der Region machten diese positive Entwicklung jedoch zunichte, sodass die gesamten Prämien im Leben- und Krankenversicherungsgeschäft für das Jahr 2014 um 0,4 Prozent auf 909 Millionen Euro zurückgingen.

Das operative Ergebnis unseres Leben- und Krankenversicherungsgeschäfts betrug 119 Millionen Euro, einschließlich 42 Millionen Euro aus unserem Versorgungskassen- und Vermögensverwaltungsgeschäft.Das eigenständige operative Ergebnis bei Leben und Kranken in Mittel- und Osteuropa blieb stabil bei 77 (78) Millionen Euro.

Das operative Ergebnis unseres Versorgungskassen- und Vermögensverwaltungsgeschäfts stieg um 5 Millionen Euro auf 42 Millionen Euro. Diese Entwicklung umfasst die Einmaleffekte in Bezug auf den Zukauf der Warta-Versorgungskasse, der Verstaatlichung von Pensionsvermögen in Polen sowie die Erfolgsprämien, die durch einen gesteigerten Wert des verwalteten Vermögens und das Niedrigzinsumfeld in der Slowakei getrieben wurden. Das gesamte verwaltete Vermögen unserer Versorgungskasse überstieg zum ersten Mal die Summe von 10 Milliarden Euro.

Manfred Knof: „Unser Leben-Geschäft steht einem wirtschaftlichen Umfeld mit fallenden Zinssätzen in der Mehrheit der Länder gegenüber. Ein solches Umfeld stellt stets eine Herausforderung dar. Das positive Ergebnis im Jahr 2014 spiegelt jedoch den guten Ruf unserer Marke und die hohe Nachfrage nach Allianz Produkten in den mittel- und osteuropäischen Ländern wider.“

 

1 Die Allianz ist in Mittel- und Osteuropa in Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, der Slowakei, der Tschechischen Republik, der Ukraine und Ungarn tätig.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

  Kontakt für Presse

Michael Matern
Allianz SE
Tel.: +49.89.3800-2960
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Elizabeth Goetze
Allianz SE
Tel.: +49.89.3800-5509
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