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Allianz investiert erstmals in US-Windkraftanlagen

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Die erste Windkraft-Investition in den USA ist ein großer Schritt für die Allianz und bietet ein enormes Potenzial. David Jones, Leiter des Bereichs Erneuerbare Energien bei Allianz Capital Partners, erläutert, warum das ein echter Meilenstein ist.

 

Allianz Capital Partners
München, 09.02.2016

Allianz-David Jones, Leiter des Bereichs Erneuerbare Energien bei Allianz Capital Partners

David Jones, Leiter des Bereichs Erneuerbare Energien bei Allianz Capital Partners

Welcher Unterschied besteht zwischen dem europäischen und dem US-amerikanischen Windkraftmarkt?
 

Beide Märkte verfügen über beträchtliches Zukunftspotenzial. Aber ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass der Umfang der einzelnen Projekte in den USA tendenziell größer ist als in Europa. Dies ist sehr nach dem Geschmack von Großinvestoren wie der Allianz, da für größere Projekte in etwa die gleichen Ressourcen an Zeit und Aufwendungen zur sorgfältigen Prüfung bereitgestellt werden müssen wie für kleinere Projekte. So ergeben sich einfach Größenvorteile beim Anlageprozess.
 

Könnten Sie bitte den Unterschied zwischen den europäischen und den US-amerikanischen Anreizsystemen für Windenergie erklären?
 

In den USA werden die erneuerbaren Energien eher durch Steuervorteile als durch Vorzugsstrompreise - wie sie in Europa üblich sind - gefördert. Steuerfreibeträge der Bundesstaaten auf Basis des Stromerzeugungsvolumens sowie andere Steuervorteile sind die Hauptanreize der Regierung im Rahmen ihres Beitrags zur Umstellung auf saubere Energietechnologien im Land.
 

Was bedeutet dieser Schritt für die Allianz?
 

Es handelt sich hier um die erste Investition der Allianz außerhalb des europäischen Marktes für unsere Plattform für erneuerbare Energien und damit um einen wesentlichen Meilenstein für unser Geschäft. Gleichzeitig handelt es sich aber auch um unser erstes Joint-Venture, da alle unsere europäischen Anlagen zu 100 Prozent von Allianz Versicherungsunternehmen gehalten werden. Bei dieser Investition stellt die Allianz ca. 40 Prozent des gesamten steuerbegünstigten Eigenkapitals (tax equity) bereit, was ca. 30 Prozent der gesamten Projektkosten ausmacht.
 

Die starke Position der Allianz auf dem Gebiet der Assekuranz und der Vermögensverwaltung in den USA ermöglicht ihr, sich in diesem Sektor zu behaupten. Angesichts der Verlängerung des Steuergutschriftgesetzes "Production Tax Credit" hoffen wir, kurz- und mittelfristig weitere Investitionen tätigen zu können.
 

Wir sind der Ansicht, dass der Finanzdienstleistungssektor in der einzigartigen Lage ist, hier zu unterstützen und das dringend benötigte Kapital und die Finanzierung bereitzustellen, um die weitere Verbreitung der CO2-armen Wirtschaft zu beschleunigen. Mit dieser Investition unterstützt die Allianz jetzt die Energiewende in den USA; sie hat in 60 Windparks und 7 Solarparks in Frankreich, Deutschland, Italien, Schweden, Österreich, Finnland - und nun auch den Vereinigten Staaten - investiert.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

  Kontakt für Presse

Stefanie Rupp-Menedetter
Allianz Capital Partners                          
Tel. +49.89.3800-2743
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