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Beschleuniger oder Bremser – wie Länder ihre Attraktivität für Investoren im Bereich der Erneuerbaren Energien beeinflussen

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Verlässliche Klima- und Energiestrategien der Länder sind die Grundlage dafür, dass private Investoren in Erneuerbare Energien investieren. Doch daran hapert es oft.
 

Allianz SE
München, 03.06.2016

Allianz-Über 3 Milliarden Euro hat die Allianz bereits in mehr als 70 Windfarmen und Solarparks investiert

Über 3 Milliarden Euro hat die Allianz bereits in mehr als 70 Windfarmen und Solarparks investiert.

Private Investoren stehen in den Startlöchern: Investitionen in Erneuerbare Energien sind insbesondere für institutionelle Anleger mit einem langfristigen Investitionshorizont attraktiv.
 
Die Allianz ist seit mehr als 10 Jahren einer der führenden institutionellen Finanzinvestoren in Erneuerbare Energien in Europa. Die Allianz begann ihr Engagement mit Direktinvestitionen in Italien, es folgten Deutschland und Frankreich. Seitdem nahmen Größe und Komplexität der Projekte stetig zu. Heute ist die Allianz mit über EUR 3 Milliarden in mehr als 70 Wind- und Solarparks in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Schweden, Finnland und den USA investiert. Insgesamt verfügen die Anlagen über eine Kapazität von 1,8 Gigawatt - genug Energie, um eine Stadt wie Paris mit Strom zu versorgen.
 
Wie auch andere institutionelle Investoren ist die Allianz bereit, das finanzielle Volumen weiter zu erhöhen und damit die Energiewende zu unterstützen. Dabei bleibt der unternehmerische Fokus auf bewährte Technologien, die langfristig prognostizierbare Cashflows sicherstellen.
 
Grundlage dafür ist eine verlässliche Klima- und Energiestrategie  der Länder, konkrete und transparente Fördermechanismen und Wettbewerbsfairness gegenüber fossilen Energieträgern. Hinzu kommen allgemeine Faktoren wie Inflation, Offenheit für ausländische Investoren und Rechtssicherheit.
 
Konkrete Beispiele für ein herausforderndes Investitionsumfeld sind:
 

  • eine rückwirkende Kürzung der Strompreise,
  • eine nachträgliche Abschaffung von Förderungen,
  • Entflechtungsvorschriften der Europäischen Union, nach denen nicht gleichzeitig in Energieerzeuger und in Netze investiert werden darf.
 

Das Investitionsumfeld wurde in der Vergangenheit durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gestärkt, bislang das erfolgreichste System zur Förderung der Erneuerbaren Energien. Die Verlässlichkeit, Planbarkeit und politische Rückendeckung machten es zu einem Paradebeispiel für erfolgreiche Fördermechanismen und trugen entscheidend dazu bei, Erneuerbare Energien vom Nischenprodukt zum Rückgrat der Energie- und Klimapolitik zu entwickeln. Das Ziel, dieses System durch Auktionsmechanismen kosteneffizienter zu machen, ist nachvollziehbar und begrüßenswert, die konkrete Umsetzung und deren Auswirkungen bleiben abzuwarten.
 
Auch die Einigung auf globale Klimaziele in Paris war ein wichtiges positives Signal. Die daraus resultierenden Verpflichtungen der Regierungen gelten privaten Investoren als Rahmen für den zu erwartenden Ausbau der benötigten Infrastruktur.


Unser neuer Allianz Climate & Energy Monitor informiert darüber, wie gut die 19 größten Volkswirtschaften der Welt die Energiewende gestalten.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:
 

  Kontakt für Presse

Nicolai Tewes
Allianz SE
Tel. +49.89.3800-4511
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