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B3i stellt funktionsfähigen Prototypen für Rückversicherung vor

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  • Die B3i-Gruppe präsentiert voll funktionsfähigen Blockchain-Prototypen bei RVS-Konferenz in Monte Carlo

  • Die Plattform verwendet modernste Distributed-Ledger-Technologie

  • Produktivitätsgewinn von bis zu 30 Prozent erwartet

Allianz SE
Monte Carlo, 10.09.2017

Allianz-B3i-logo

B3i, die Blockchain Insurance Initiative, veröffentlicht den Start der Betatests ihres Blockchainprototyps für Rückversicherungen. Die Gruppe besteht aus fünfzehn globalen (Rück)Versicherern, die sich an der B3i-Initiative beteiligen, und arbeitet an einer gemeinsamen Distributed-Ledger-Technologie für Rückversicherungstransaktionen auf Grundlage von Blockchain.

Erstmalig stellte die B3i anlässlich der 61. RVS-Konferenz in Monte Carlo eine voll funktionsfähige Betaversion ihrer integrierten Blockchain-Lösung für den (Rück) Versicherungssektor der Öffentlichkeit vor. Details ihrer Vision, ein Geschäftsszenario und geplante nächste Schritte wurden ebenfalls besprochen. Paul Meeusen von B3i sagte dazu: „Ich freue mich sehr über die Einführung. In den vergangenen vier Monaten hat ein engagiertes Team aus B3i-Mitgliedsunternehmen einen funktionsfähigen Prototypen mit jenen Kernfunktionen erstellt, die für ein dezentrales intelligentes Vertragsverwaltungssystem für Property Cat XoL-Verträge erforderlich sind. Die Bereitstellungsarchitektur steht unmittelbar vor der Produktionsreife und das Team arbeitet bereits an Funktionserweiterungen des Prototypen sowie einem ersten Einsatz im Jahre 2018.“

Seit Einführung der Initiative im vergangenen Jahr bemühen sich die B3i-Mitglieder, das enorme Potenzial von Blockchain mit einem singulären Konzept zu realisieren: dem Aufbau einer globalen Plattform des Sektors, damit die Marktteilnehmer Risiken einfacher zedieren, bearbeiten und mit ihnen handeln können. Die Plattform verwendet modernste Distributed-Ledger-Technologien, um sichere, vertrauliche und effiziente Transaktionen innerhalb eines Blockchain-Netzwerks zu gewährleisten. Der kurzfristige Fokus der Plattform liegt auf der Abwicklung von Rückversicherungsverträgen.

Darüber hinaus hat das B3i-Team auch ein Geschäftsszenario für die Plattform entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickelt. Die Unternehmen erwarten einen Produktivitätsgewinn von bis zu 30 Prozent. Sylvain De Crom von B3i ergänzte, dass alle betroffenen Parteien von dieser Effizienz profitieren würden. Das bedeutet, dass sowohl Makler, Versicherer als auch Rückversicherer gleichermaßen in den Genuss geringerer Verwaltungskosten kommen und künftig attraktivere Tarife und Gebühren anbieten können.

Als unmittelbar nächster Schritt steht im Oktober 2017 die Aufnahme eines Betatestprogramms für den Prototypen am Markt an. Alle Akteure des Versicherungsgeschäfts (Versicherer, Makler, Rückversicherer) sind eingeladen, sich an diesem Testprogramm zu beteiligen. Bestehende B3i-Mitglieder und neue Teilnehmer haben die Möglichkeit, gleichberechtigt bei den Tests auf Basis einer gemeinsamen Testvereinbarung mitzumachen. Die Teilnehmer erhalten dann Zugriff auf die Versuchsumgebung, um die Ausarbeitung und Abwicklung von Verträgen zu simulieren und ihre jeweiligen Anmerkungen und Änderungswünsche über festgelegte Kanäle zurückzumelden. Allen Teilnehmern steht bis Ende 2017 zudem der Zugang zu den Workshops der B3i-Nutzergruppe offen.

Die derzeitige Führungs- und Mitgliederstruktur von B3i auf Grundlage der Vertragsvereinbarung zwischen den 15 Unternehmen bleibt bis zum 31. Dezember 2017 bestehen. Momentan wird die Schaffung einer dauerhaften Operation als eigene juristische Einheit im Jahre 2018 geprüft. Ziel dieses Rechtsträgers ist die Weiterentwicklung von Infrastruktur und Prozessen, um Dynamik im Entscheidungsprozess, Talentrekrutierung und künftige F&E-Fähigkeiten der Plattform zu gewährleisten. Sowohl die bestehenden Mitglieder als auch die neuen Testteilnehmer werden in die Anlagemöglichkeiten, die sich durch diese nächste Phase bieten, aktiv miteinbezogen und laufend darüber informiert.

Weitere Einzelheiten über die zukünftige Geschäftsstrategie und ein nachhaltiger Geschäftsplan für B3i werden allen Teilnehmern am Markttest und den B3i-Mitgliedern in einem späteren Schritt bekanntgegeben. Christof Mascher, COO der Allianz SE, gab bezüglich B3i an: „Meine Glückwünsche gehen an das B3i Team. Die Initiative ist ein gutes Beispiel dafür, wieviel Potenzial in der Kooperation über Unternehmensgrenzen hinweg liegt. Dies gilt für das Erforschen neuer Technologien, als auch das Entwickeln von hierauf basierenden Lösungen. Als (Versicherungs)Industrie müssen wir zusammenarbeiten – zum einen, um kontinuierlich Standards zu verbessern. Vor allem aber, um immer bessere Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln.”

Zu den 15 bestehenden Mitgliedern von B3i gehören Achmea, Aegon, Ageas, Allianz, Generali, Hannover Re, Liberty Mutual, Munich Re, RGA, SCOR, Sompo Japan Nipponkoa Insurance, Swiss Re, Tokio Marine Holdings, XL Catlin und Zurich Insurance Group.

Mehr Informationen zu B3i und unseren Aktivitäten finden Sie unter http://b3i.tech/.

Über die Allianz

Die Allianz Gruppe zählt zu den weltweit führenden Versicherern und Asset Managern und betreut mehr als 86 Millionen Privat- und Unternehmenskunden. Versicherungskunden der Allianz nutzen ein breites Angebot von der Sach-, Lebens- und Krankenversicherung über Assistance-Dienstleistungen und Kreditversicherung bis hin zur Industrieversicherung. Die Allianz ist einer der weltweit größten Investoren und betreut im Auftrag ihrer Versicherungskunden ein Investmentportfolio von über 650 Milliarden Euro. Zudem verwalten unsere Asset Manager Allianz Global Investors und PIMCO mehr als 1,4 Billionen Euro für Dritte. Mit unserer systematischen Integration von ökologischen und sozialen Kriterien in unsere Geschäftsprozesse und Investitionsentscheidungen sind wir führend im Dow Jones Sustainability Index. 2016 erwirtschafteten über 140.000 Mitarbeiter in mehr als 70 Ländern für die Gruppe einen Umsatz von 122 Milliarden Euro und erzielten ein operatives Ergebnis von 11 Milliarden Euro.

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

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