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Allianz stiftet der TUM Professur für „Großskalige Datenanalyse und Maschinelles Lernen“

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Die Technische Universität München (TUM) richtet eine neue Stiftungsprofessur ein. Die Professur für „Großskalige Datenanalyse und Maschinelles Lernen“ beschäftigt sich mit der automatisierten Auswertung sehr großer Datenmengen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen dabei helfen, Gesetzmäßigkeiten zu erkennen, Prognosen zu erstellen und so neues Wissen zu generieren. Die Professur wird von der Allianz SE vollfinanziert.

 

Allianz SE
München, 11.01.2016

Allianz-Dr. Christoph Mascher, Vorstandsmitglied Allianz SE mit Prof. Wolfgang A. Hermann, Präsident der TU München.

Dr. Christoph Mascher, Vorstandsmitglied Allianz SE mit Prof. Wolfgang A. Hermann, Präsident der TU München (rechts).

BIldquelle: Uli Benz/ TUM

„Aus Daten Wissen machen“: Mit diesem Satz bringt Prof. Hans-Joachim Bungartz, Dekan der TUM-Fakultät für Informatik, die Idee hinter der Stiftungsprofessur auf den Punkt. Milliarden von Daten werden täglich generiert: von Einträgen in medizinischen Datenbanken über Sensordaten bis hin zu Daten aus dem „Internet der Dinge“. Aus diesen digitalen Informationen lassen sich Muster auslesen, die zunehmend für Analysen und Vorhersagen in Wissenschaft und Wirtschaft genutzt werden.
 
Bungartz verdeutlicht das mit einem Beispiel: Twitter-Nachrichten können darauf hinweisen, dass Erdbeben unmittelbar bevorstehen, wenn Menschen bemerken, dass die Vögel nicht mehr singen und diese Beobachtung über Tweets verbreiten.
 
Eine besondere Bedeutung kommt der Vernetzung der verschiedenen Datenquellen zu. Während Modelle, die auf einzelnen oder abhängigen Datenquellen beruhen, oft fehleranfällig sind, steigert die Fusion verschiedener unabhängiger Datenquellen die Voraussagequalität erheblich. Ziel der Stiftungsprofessur ist es, neue Algorithmen und Programme zu entwickeln, die solche Analysen sehr schnell und trotzdem mit hoher Treffsicherheit durchführen. Auch sollen diese Systeme lernfähig sein, sich also mit jeder weiteren Information selbst verbessern können.
 

Schutz der Daten und Wahrung der Privatsphäre
 

„Der Allianz ist in diesem Zusammenhang zudem besonders an dem Schutz der Daten und der Wahrung der Privatsphäre gelegen“, betont Dr. Andreas Braun, der das Thema Global Data & Analytics bei der Allianz SE verantwortet. „Der Nutzung von Data & Analytics kommt eine wachsende Bedeutung zu, aber sie muss sicher, ethisch vertretbar und transparent gemacht werden.“ In diesem Themenfeld setzt die Allianz auf neue Impulse auch aus der Stiftungsprofessur.
 
Dr. Christof Mascher, Mitglied des Vorstands der Allianz SE, sieht in der Digitalisierung große gesellschaftliche Chancen: „Um diese zu nutzen, werden neue Technologien und vor allem ausgebildete Fachkräfte benötigt. Diesen Aufgaben stellen wir uns und fördern deshalb die neue Professur an der TU München.“
 

Neue Kompetenzzentren treiben Digitalisierung voran
 

TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann freut sich über die Stiftung: „Die Allianz ist bei der TUM an der richtigen Adresse: Das Umfeld der neuen Stiftungsprofessur ist konkurrenzlos stark, allein die Informatik der TUM hat fünf Leibniz-Preisträger und zwei Humboldt-Professuren. Durch die Vernetzung zwischen den technischen Disziplinen und mit der Wirtschaft ebnet unsere unternehmerische Philosophie den Weg zur Digitalen Universität.“
 
Die Digitalisierung bildet einen prominenten, transdisziplinären Forschungsschwerpunkt der TUM. Ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen wichtige Aspekte der digitalen Technologien, von den mathematischen Grundlagen der Informatik über Anwendungen etwa im Bereich Bioinformatik bis hin zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Die TUM ist deshalb maßgeblich am neuen „Zentrum Digitalisierung.Bayern“ beteiligt, das seinen Sitz in Garching hat.
 
Dass diese Themen auch insbesondere aus der Wirtschaft getrieben werden, äußert sich in der Entstehung neuer Kompetenzzentren wie Allianz Global Data & Analytics. Die Stiftungsprofessur stellt folglich ein wichtiges Element in der Kooperation zwischen TU München und der Allianz im Kontext Digitalisierung dar.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

  Kontakt für Presse

Petra Krüll
Allianz SE
Tel.: +49.89.3800-2628
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