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Kunstausstellung "Brilliantfeuerwerk": Kunst, die verbindet

Seit den 50er Jahren im Münchner Stadtteil Schwabing beheimatet, ist nicht nur der architektonisch vielschichtige Allianz Hauptsitz von der Königinstraße bis zur Leopoldstraße organisch gewachsen. Auch die darin integrierten Kunstobjekte bilden eine Einheit mit der Architektur und akzentuieren die ineinander greifenden Hallen, Passagen, Tunnel und Treppenhäuser.

Die Allianz verfolgt bei der Auswahl von Künstlern und Werken kein vorgegebenes Motto. Neben renommierten Größen wird auch auf junge, noch unbekannte Künstler zurückgegriffen. Ziel und Motivation des Unternehmens ist es, mit der ausgestellten Kunst sowohl den Allianz Stakeholdern als auch der Kunstszene eine kritische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Entwicklung zu ermöglichen.

"Die Allianz versteht sich dabei als Mittler zwischen Kultur und Wirtschaft", so Michael Albert, Vorstand Marktmanagement und Vertrieb bei der privaten Krankenversicherung der Allianz. Albert war maßgeblich am Aufbau der Sammlung beteiligt. Für ihn ist die Unternehmenssammlung Vehikel für eine innovative Kommunikation nach innen und außen und Kreativitätsquelle.

So unterschiedlich die Objekte in der Allianz Zentrale in München auch sind, alle stellen zeitgenössische Kunst aus jeweils anderen Blickwinkeln dar. Für Mitarbeiter und Besucher gestaltet sich der Weg durch die Hauptverwaltung als Abfolge klar zu unterscheidender Erzähl- und Erlebnisräume. Die Komposition folgt den drei Grundprinzipien Orientierung, Kommunikation, Veränderung.

Bis Anfang Januar 2009 im Münchner Haus der Kunst: Die "Brillantfeuerwerk"-Ausstellung

Es stehen einerseits Ansätze, die die Dynamik, Spannungen und Strukturen des alltäglichen Lebens hinterfragen (Andreas Gursky, Dieter Rehm), andererseits lässt die Kunst den Raum als Bühne und begehbares Bild begreifen. Dem Betrachter eröffnen sich beispielsweise Farbwelten, in denen sich die Sprache der Architektur mit der individuellen Sichtweise der Künstler zu einem Raumerlebnis verbindet (Daniel Buren, Sabine Funke, Hans Jörg Wiegner, Brunner/Ritz).

Vor dem täglich frequentierten Mitarbeiterrestaurant thematisieren fast lebensgroße Skulpturen (Juan Munoz) das breite Spektrum zwischenmenschlicher Beziehungen. Wieder anderswo schöpfen die Künstler aus der Vergangenheit, indem sie Elemente der vorhanden Architektur aufgreifen und gleichzeitig alles auf den Kopf stellen, was man über perspektivische Raumkonstruktion zu wissen meinte (Stefanie Zoche, Sabine Haubitz).

Namhafte Kuratoren hinterlassen in der Allianz Kunstsammlung ihre Handschrift. Die mit Prof. Harald Szeemann aufgebaute Sammlung im Verwaltungsgebäude in München-Unterföhring stellt beispielsweise wichtige nationale und internationale Kunstströmungen exemplarisch vor.

Aber auch andere Allianz Standorte in Deutschland, wie Berlin und Frankfurt, verfügen über namhafte Sammlungen. Die Niederlassung in Berlin zieht mit ihrer Sammlung (Carl Andre, Max Bill, Josef Albers und Felice Varini) unter dem Motto "Im Gehen sehen" jährlich tausende Besucher im Rahmen öffentlicher Kunstführungen an. Von der Malerei über Installationen und Papierarbeiten bis hin zur Graphik sind hier künstlerische Genres zeitgenössischer Kunst miteinander verbunden. Mit dem 30 Meter hohen "Molecule Man" des amerikanischen Künstlers Jonathan Borofsky, der mitten aus der Spree heraus grüßt, verlagert die Allianz Kunst sogar in den öffentlichen Räum.

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen hier zur Verfügung gestellt wird.
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