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Soziale Start-ups: Die Revolutionäre

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Zehn soziale Start-ups wurden in die engere Auswahl genommen, um Mentoring zu erhalten sowie eine Förderung zum Ausbau ihres Geschäfts zu gewinnen. Wer sind sie und wie bewirken sie etwas in unserer Gesellschaft? 

Allianz SE
München, 14.02.2018

Allianz-Soziale Start-ups

Wahre Helden brauchen keine übermenschlichen Kräfte. Manchmal brauchen sie nur eine helfende Hand. Im Oktober letzten Jahres begannen wir eine Partnerschaft mit Impact Hub im Rahmen des Programms ‘Encouraging Future Generations’, um soziale Unternehmer zu unterstützen, die dafür arbeiten, Kindern und Jugendlichen in Brasilien, Deutschland, Malaysia und der Türkei neue Chancen zu eröffnen.

Zehn Vorhaben haben es in die engere Auswahl geschafft. Im Rahmen des „Investment Ready Program“, in das die Allianz ihr Fachwissen einbringt, werden diese Finalisten in den nächsten Monaten umfassend geschult, um ihre Unternehmen investitionsbereit zu machen.

Beim Finale am 15. Juni werden die Finalisten ihre Unternehmen einer Jury vorstellen. Die beste Präsentation erhält eine Förderung von 40.000 Euro von der Allianz.

Wer sind diese sozialen Unternehmer und wie haben sie vor, die Welt zu verändern – oder zumindest die Rahmenbedingungen für künftige Generationen zu verbessern? Treffen Sie die Revolutionäre...

  VOLUNTEER VISION, DEUTSCHLAND

Der digitale Zugang für Mitarbeiter, um Mentoren für benachteiligte junge Menschen zu werden.

Nachdem sie jahrelang im unternehmerischen Ehrenamt gearbeitet hatten, erkannten Suska Dreesbach-Bundy, Barbara Scheck und Julia Winkler, dass Unternehmen und Mitarbeiter bereit waren, sich sozial zu engagieren, doch durch fehlende strukturierte Formate davon abgehalten wurden. Daher gründeten sie „Volunteer Vision“, das eine Online-Mentoring-Plattform mit E-Learning-Material bereitstellt.

Die Plattform ermöglicht es Unternehmen, Gelegenheiten für ehrenamtliches Engagement ganz einfach in den Alltag ihrer Mitarbeiter einzubauen. Durch Mentoring hilft das Programm benachteiligten Jugendlichen, ihre beruflichen Kompetenzen auszubauen. 

Allianz-Volunteer Vision: Der digitale Zugang für Mitarbeiter, um Mentoren für benachteiligte junge Menschen zu werden.

  KIND IN DIAGNOSTIK (KID), DEUTSCHLAND

Eine Fachinstitution für Diagnostik und Behandlung von Kindheitstraumata und Vorreiter im Kinderschutz.

Als Claus Gollmann in den 1980ern begann, in der Kinderpsychiatrie zu arbeiten, war die Öffentlichkeit kaum für häuslichen Missbrauch sensibilisiert. Außerdem gab es nur begrenzte staatliche Finanzierung für Spezialisten.

Gollmann erkannte, dass kindliche Opfer einer Therapie bedurften, die das Stigma beseitigte und ihnen half, emotional zu heilen. Er gründete KID, wo Therapeuten neuartige Methoden einsetzen, um traumatisierten Kindern in Fällen zu helfen, in denen konventionelle Therapie versagt. Bisher hat KID mehr als 600 Kindern geholfen, ihre traumatischen Erfahrungen zu überwinden.

Allianz-Kind in Diagnostik: Eine Fachinstitution für Diagnostik und Behandlung von Kindheitstraumata und Vorreiter im Kinderschutz.

  AMANDLA EDUFOOTBALL, DEUTSCHLAND UND SÜDAFRIKA

Gefährdete Jugendliche in Südafrika und Deutschland mit Fußball bilden und befähigen.

Im Rahmen seines Zivildienstes verbrachte Florian Zech ein Jahr in einem Waisenhaus in Khayelitsha, Kapstadt. Es wühlte ihn auf zu sehen, wie Kinder Straßengewalt ausgesetzt waren und wenig Chancen hatten, der Armut zu entfliehen. Er lud zum nächtlichen Fußballspielen ein, um junge Leute in den Stunden beschäftigt zu halten, in denen die kriminelle Aktivität am höchsten ist.

Doch ein Mangel an Fußballplätzen und große Fragezeichen hinsichtlich der Sicherheit der jungen Teilnehmer zwangen ihn zum Umdenken. Zech kam dann die Idee, sichere Treffpunkte für Kinder und Jugendliche aufzubauen. Seit 2007 kombinieren AMANDLA-Bildungszentren in ganz Südafrika Fußballtraining mit Schulunterricht. Die Treffpunkte halten junge Menschen von der Straße fern und ermöglichen ihnen, sich persönlich weiterzuentwickeln. Ole Brandmeyer hat jetzt Pläne, AMANDLA auch nach Berlin zu bringen.

Allianz-Amandla Edufootball: Gefährdete Jugendliche in Südafrika und Deutschland mit Fußball bilden und befähigen.

  CARLOTAS, BRASILIEN UND DEUTSCHLAND

Das Entwickeln sozialer und emotionaler Fähigkeiten wie Einfühlungsvermögen, Fairness und Respekt mithilfe eines auf Spiel und Kunst fokussierten Programms.

„Unsere Verschiedenheit macht die Welt spannend“, finden Carla Douglas, Carla Scheidenegger und Fabiana Guiterrez. Auf diesem Glaubenssatz bauten sie „Carlotas“ auf, das kreative Lernmaterialien und Nachhilfeformate für Schulen bereitstellt. Damit wollen sie Einfühlungsvermögen fördern und Kindern beibringen, soziale Normen infrage zu stellen. So sollen Probleme wie Mobbing und Rollenklischees bekämpft werden.

Carlotas bietet seine Lehrmaterialien auch Unternehmen an, die diese Werte ihren Mitarbeitern nahebringen möchten. Die erzielten Einnahmen werden verwendet, um das Programm an öffentlichen Schulen zu finanzieren. Carlotas bietet auch online Open-Source-Materialien an und verkauft Kinderbücher und Lernspiele.

Allianz-Carlotoas: Das Entwickeln sozialer und emotionaler Fähigkeiten wie Einfühlungsvermögen, Fairness und Respekt

  VERBEM, BRASILIEN

Sehgeschädigten Schulabbrechern durch Zugang zu Brillen eine Lösung anbieten

Eingeschränktes Sehvermögen sollte die Möglichkeiten nicht beschränken. Ralf Toenjes, der fest daran glaubt, ist Mitbegründer von „Renovatio“, einer Nicht-Regierungsorganisation, die Brillen für einen Dollar herstellt. Damit soll benachteiligten Kindern und Jugendlichen mit Sehstörungen ermöglicht werden, die Schule zu besuchen und effizienter zu arbeiten.

Renovatio verwendete durch Spenden generierte Gelder, um in Brasilien zwei mobile Augenkliniken einzurichten und 17.000 Menschen in 19 Staaten mit Brillen zu versorgen. Auf Grundlage der Idee arbeitete Toenjes mit Axel Ali zusammen, um VerBem zu gründen. Die Gründer erwägen ein hybrides Geschäftsmodell, das Geld für die Herstellung von Brillen für benachteiligte Jugendliche generieren kann.
VerBems Ziel ist es, bis 2021 einer Million Menschen mit Sehbehinderungen zu helfen.

Allianz-Verbem: Sehgeschädigten Schulabbrechern durch Zugang zu Brillen eine Lösung anbieten

  DAS PICHA-PROJEKT, MALAYSIA

Soziales Unternehmen, das Flüchtlingen in Malaysia durch einen Lebensmittellieferservice und Catering-Geschäft neue Möglichkeiten eröffnet.

Als Sprach- und Musiklehrer in einer Flüchtlingsunterkunft in Malaysia kamen Kim Lim, Swee Lin und Suzanne Ling nicht umhin, die köstlichen Düfte zu bemerken, die sich ausbreiteten, als die Flüchtlinge ihr Essen kochten. Die Drei sahen eine Chance, diesen Familien durch ein Catering-Geschäft ein Einkommen zu verschaffen. Und so war das Picha-Projekt geboren.

Heute generiert es Einnahmen für über ein Dutzend Familien aus Myanmar, dem Jemen, Syrien und Äthopien, die Catering-Aufträge für bis zu 300 Gäste übernehmen. Dank diesem Projekt können sich diese Flüchtlingsfamilien jetzt leisten, ihre Kinder in die Schule zu schicken.

Allianz-Picha-Projekt: Soziales Unternehmen, das Flüchtlingen in Malaysia durch einen Lebensmittellieferservice und Catering-Geschäft neue Möglichkeiten eröffnet.

  ANB AGRO, MALAYSIA

Lebensunterhalt für arme alleinerziehende Mütter und behinderte Jugendliche mittels Landwirtschaft und Baumwollindustrie.

ANB leitet sich von dem Tamil-Wort ‘AnBu’ ab, was Liebe und Fürsorge bedeutet. Genau diese Liebe und Fürsorge weitet ANB Agro von Gugen Navamani auf diejenigen aus, die sie am dringendsten benötigen. Das Projekt begann 2010, als Navamani seinen Job als Dozent aufgab, um sich seiner Leidenschaft zu widmen – der Landwirtschaft.

Als er 2013 in Lunas Kedah, Malaysia, eine Chili-Farm einrichtete, wurde sie von lokalen Dorfbewohnern betrieben. Um die Gemeinde noch weiter zu entwickeln, gründete Navamani 2014 ANB Agro Trainer, das landwirtschaftliche Weiterbildung zusammen mit Sprach- und Ausbildungsprogrammen anbietet. Schwerpunkt des Projekts sind alleinerziehende Mütter und behinderte Jugendliche.

Allianz-ANB AGRO: Lebensunterhalt für arme alleinerziehende Mütter und behinderte Jugendliche mittels Landwirtschaft und Baumwollindustrie.

  REFLECT, TÜRKEI

Mode als Motor für Kreativität und soziale Hilfe für gefährdete Gemeinden, einschließlich Kindern und Jugendlichen.

Mode und Aktivismus passen zusammen, finden Ece Altunmaral und Edipcan Yildiz, die Gründer von Reflect – einer Modemarke, die sozialen Problemen eine Stimme gibt und benachteiligten Jugendlichen ermöglicht, ihre kreativen Träume zu verwirklichen. Von Flüchtlingsrechten über Feminismus bis hin zu Umweltbewusstsein sind in den Designs der Marke alle möglichen sozialen Botschaften zu finden. Einige dieser Designs stammen aus den Kunstwerken von Flüchtlingskindern, die an den von Reflect organisierten monatlichen Kunsttherapie-Workshops teilnehmen.

Das Projekt setzt 10 Prozent seiner Einnahmen dafür ein, benachteiligten Jugendlichen zu helfen, eine Berufslaufbahn im kreativen Sektor zu verfolgen. Das Designteam arbeitet auch mit Textilwerkstätten zusammen, die von Frauen betrieben werden, und setzt für seine Produkte biologisch angebaute, recycelte oder durch Upcycling gewonnene Materialien ein.

Allianz-Reflect: Mode als Motor für Kreativität und soziale Hilfe

  BINYAPRAK, TÜRKEI

Ein digitaler Marktplatz für junge Frauen, um Vorbilder, kompetenzfördernde Veranstaltungen und Netzwerke zu finden. 

In vielen Ländern leiden die Frauen immer noch unter mangelnden Chancen am Arbeitsplatz. Melek Pulatkonak wollte jungen Frauen in der Türkei Chancen geben. Daher gründete sie eine digitale Plattform, Binyaprak, auf der beruflich erfolgreiche Frauen angehende Fachfrauen betreuen und ihnen helfen können, sich ein berufliches Netzwerk aufzubauen.

Von Berufsberatung über Veranstaltungskalender bis hin zu Coaching dient die Plattform Binyaprak als Anlaufstelle für Frauen, um auf alle Werkzeuge zuzugreifen, die sie zum Erfolg benötigen. Sie deckt mehrere Branchen ab, mit Schwerpunkt auf Wissenschaft, Technik, Maschinenbau und Mathematik. 

Allianz-Binyaprak: Ein digitaler Marktplatz für junge Frauen

  SCODE (CODING WORLD), TÜRKEI

Jungen Menschen beibringen, wie sie mit Geschichtenerzählen coden können.

Im zarten Alter von 17 Jahren beschloss Kadir Can Kirkoyun, sein Hobby zum Beruf zu machen, indem er professioneller App-Entwickler wurde.

Gemeinsam mit seinem Bruder Kaan und zwei Freunden entwickelte er die App Scode, die jungen Menschen beibringt, mit Geschichtenerzählen zu coden. Der jetzt 19-jährige junge Unternehmer arbeitet gerade an weiteren innovativen Bildungsformaten. 

Allianz-Scode: Jungen Menschen beibringen, wie sie mit Geschichtenerzählen coden können.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

  Pressekontakt

Anja Rechenberg
Allianz SE
Tel. +49 89 3800 4511

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