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Sex and the city: Städte erleben überraschenden Mini-Babyboom

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  • Neue Forschungsergebnisse widerlegen These, dass Städte “Fertilitätsfallen” sind

  • Geburtenrate in 41 europäischen und US-amerikanischen Großstädten 7 Prozent höher als der jeweilige nationale Durchschnitt

  • Sogar in Städten mit den höchsten Lebenshaltungskosten – etwa Stockholm, London und New York – bekommen Frauen überdurchschnittlich viele Kinder

  • Lösungen wie die „Allianz-Hebamme“ in der Türkei treffen Bedarf von Eltern in der Stadt

 

Allianz SE
München, 03.05.2016

Allianz-Sex and the city: Städte erleben überraschenden Mini-Babyboom


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Abdruck honorarfrei bei Erwähnung der Quelle: allianz.com.

“Sex and the City” bekommt vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse eine neue Bedeutung: Sie widerlegen die These, dass Städte so genannte “Fertilitätsfallen” sind, die Frauen dort also weniger Kinder bekommen als im Rest eines Landes. Eine Studie “Bigger cities, more babies?” (Große Städte, mehr Kinder) von Allianz International Pensions, dem Think Tank des Versicherers für Demographie und Altersvorsorge, kommt zu dem Ergebnis, dass die Geburtenrate in 41 europäischen und US-amerikanischen Großstädten im Schnitt 7 Prozent höher liegt als der nationale Durchschnitt des jeweiligen Landes.
 
„Überraschend ist, dass das sogar in den Städten mit den höchsten Lebenshaltungskosten gilt”, sagt Brigitte Miksa, Leiterin des International Pensions Teams. Dazu gehören Oslo (+16 Prozent), Kopenhagen (+14 Prozent), Stockholm (+13 Prozent), London (+8 Prozent), New York (+5 Prozent) und München (+5 Prozent). Dieser Beleg für einen „Mini-Babyboom“ in den Städten entwickelter Länder widerspricht dem globalen Trend dramatisch sinkender Geburtenraten.
 
„Bessere Jobmöglichkeiten, ‚Brangelina-Effekt‘, leichterer Zugang zu Kinderbetreuung”
 
Großstädte sind in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen (Vergleich: „Leben in der Megastadt: Wie die größten Städte der Welt unsere Zukunft prägen“). Manche Demographen kommen zu dem Ergebnis, dass es gerade die Standortfaktoren in den urbanen Räumen sind, die zum allgemeinen Rückgang der Geburtenraten beitragen. So haben Frauen dort oft besseren Zugang zu Bildung, Arbeitsmöglichkeiten und Familienplanung. Einige dieser Faktoren könnten jedoch auch Grund für genau die gegenteilige Entwicklung sein.
 
Miksa: „Nach unseren Ergebnissen sind es vor allem die in den Städten eher vorhandenen Jobangebote mit der Möglichkeit einer besseren Work-Life Balance und eine gute Infrastruktur für die Kinderbetreuung die die Frauen dazu bewegen, mehr Kinder zu bekommen. Menschen in den Städten sind zudem häufig gut ausgebildet und verdienen genug Geld, um sich die hohen Mieten leisten zu können. Auch ändert sich die Einstellung der vermögenderen Paare zur Elternschaft.”
 
In ihren Daten erkennen die Experten zudem den so genannten „Brangelina-Effekt“; Kinder sind Statussymbole, ihre Eltern zeigen gern, dass sie sich viele leisten können. Dieses Phänomen wurde nach dem Schauspielerpaar Angelina Jolie und Brad Pitt benannt, die sechs Kinder haben.
 
Immer noch kein Patentrezept für die Probleme alternder Gesellschaften
 
In der vorliegenden Studie wurden die Geburtenraten berechnet und mit den jeweiligen nationalen Geburtenraten verglichen.* Die Forscher haben europäische Städte mit mehr als einer Millionen Einwohnern einbezogen. Der Trend zum Mini-Babyboom in Städten ist grenzüberschreitend: Lissabon (+50 Prozent), Bratislava (+31 Prozent) und Birmingham (+17 Prozent) führen die Liste an. In den USA lag die Geburtenrate in New York 5 Prozent höher als im Staat New York, in Chicago 3 Prozent und in Dallas 17 Prozent als der jeweilige Landesschnitt.
 
Gleichwohl weisen die Forscher der Allianz darauf hin, dass ein Babyboom in den Städten zwar ein demografischer Pluspunkt ist, jedoch kein Patentrezept zur Lösung der Probleme, vor denen die Länder angesichts der demographischen Entwicklung stehen. Denn in den untersuchten Städten bekamen nur Frauen in Dallas und Birmingham mehr als 2,1 Kinder – also so viele, wie es braucht, um die Stärke der Bevölkerung aufrecht zu erhalten ohne auf externe Faktoren wie zum Beispiel die Immigration zurückzugreifen. Fünf andere Städte – Brüssel, Stockholm, Oslo, London und New York – lagen knapp darunter. „Das bedeutet”, so Miksa, „dass die Länder nach wie vor andere Wege finden müssen, ihre Bevölkerungsstärke zu halten und ihre öffentlichen Dienste und Pensionssysteme zu finanzieren.”
 
Was bedeutet das für die Allianz?

Der Trend könnte zu einem zunehmenden Bedarf an Versicherungslösungen von jungen Eltern in der Stadt führen. Obwohl nicht Teil der Studie, ist ein kostenloser Service der Allianz Türkei ein gutes Beispiel: Frisch gebackene Eltern, die bei der Allianz versichert sind, können hier den Service einer Hebamme in Anspruch nehmen und ihre Fragen klären. Einer der Angestellten in der Türkei, selbst gerade Vater geworden, hatte die Idee nach einem Kundengespräch, in dem eine junge Mutter über die Herausforderungen des täglichen Lebens sprach.

 

*Vgl. Studie für Methodik.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

  Kontakt für Presse

Petra Brandes
Allianz SE
Tel. +49.89.3800-18797
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