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Zukunft wagen – eine nachhaltige Sicht auf Risiken

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Im 15. Nachhaltigkeitsbericht sieht die Allianz eine gute Entwicklung ihrer Ambitionen. Die Anzahl der Prüfungen nach Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien hat sich verdreifacht. ESG-Experte Michael Bruch erläutert, was die Kunden davon haben.

 

Allianz SE
München, 02.05.2016

Allianz-Encouraging Tomorrow – Der Allianz Nachhaltigkeitsbericht 2015

„Die Zukunft wagen“ heißt es auf dem Titel des heute erscheinenden Nachhaltigkeitsberichtes der Allianz Gruppe. Was das im täglichen Geschäft bedeutet, zeigt sich bei Michael Bruch und seinem Team. Als Kompetenzzentrum für die weltweite Sachversicherung schätzen sie besonders sensible Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungs-Risiken ein und entwickeln Lösungen für und mit den Kunden. Ihre Arbeit hat sich im vergangenen Jahr fast verdreifacht.
 
Herr Bruch, welche Sektoren sind für die Allianz sensibel und warum?
 
Gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen haben wir in den vergangenen Jahren 13 Sektoren identifiziert, die hinsichtlich ihrer Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken besonders exponiert sind. Dazu zählen Sektoren wie der Bergbau, Staudämme, Infrastruktur, Öl und Gas, Nuklear sowie der Themenbereich Menschenrechte und auch Waffen. Für alle Sektoren und Themenbereiche haben wir detaillierte Kriterien entwickelt, nach denen wir seit 2014 jedes Geschäft prüfen. Um es konkret zu machen – bei Staudämmen zählen dazu die Umsiedelung von betroffenen Bewohnern, negative Einflüsse auf die Biodiversität oder auch die Arbeitssicherheit auf der Baustelle.

Allianz-Michael Bruch, ESG Experte bei Allianz Global Corporate and Specialty Michael Bruch, ESG Experte bei Allianz Global Corporate and Specialty
Wie läuft so eine ESG-Prüfung ab?
 
Ausgangspunkt ist die Recherche in verschiedenen öffentlichen Quellen und nicht-öffentlichen Datenbanken. Leitfaden sind dabei unsere konkreten ESG-Kriterien aus den 13 sensiblen Sektoren. Wir prüfen, wie der Kunde mit signifikanten Kritikpunkten und Kontroversen umgeht, z.B. ob und mit welchen Ergebnissen Umweltverträglichkeitsprüfungen durchgeführt wurden. Kommen Zweifel auf, fordern wir Unterlagen an und prüfen sie. Ein weiterer möglicher Schritt ist ein Risikodialog mit dem Kunden, in dem offene Fragen und Lösungsansätze besprochen werden.
 
Machen Sie sich bei Ihren Kunden beliebt, wenn Sie denen auf den Zahn fühlen?
 
Unsere Einzelfallprüfungen bedeuten Aufwand – immer für unsere Experten und manchmal auch für den Kunden, wenn wir zusätzliche Unterlagen anfordern, weitere Prüfungen vor Ort durchführen oder einen Risikodialog starten. Aber dieser Aufwand ist gerechtfertigt, denn es geht darum, Risiken besser zu verstehen und möglichst zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren. Prinzipiell wäre nahezu jedes unvorhersehbare Risiko versicherbar, es ist eine Frage des Preises. Aber nur durch ein besseres und ganzheitliches Management der Risiken wird Versicherung nachhaltig. Davon profitieren auch unsere Kunden. Das wird zunehmend erkannt und hat sich schon ganz gut etabliert.
 
2015 haben wir in der Industrieversicherung 405 Geschäfte in unseren sensiblen Sektoren geprüft, fast drei Mal so viele wie im Jahr davor. Ziemlich exakt die Hälfte dieser Geschäfte haben wir mit konkreten Auflagen abgezeichnet. Diese Auflagen sorgen dafür, dass Risiken besser gemanagt werden, und Kunden unsere Erfahrung nutzen können. Dazu gehörte auch ein Ölbohrgeschäft, das wir in einem Dialog über zwei Jahre begleitet haben. Dadurch konnten wir das Risikomanagement des Kunden unterstützen und gleichzeitig besser entscheiden, welche Versicherungsleistungen angeboten werden können. Der Aufwand hat unseren Kunden zunächst überrascht, aber mit dem Ergebnis war er sehr zufrieden.

 
Weiter Informationen finden Sie im vollständigen Nachhaltigkeitsbericht 2015.

  Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

  Kontakt für Presse

Nicolai Tewes
Allianz SE
Tel. +49.89.3800-4511
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