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Interaktive Weltreise durch die Landschaft der Pensionssysteme

Knapp 18 Jahre im Ruhestand hat ein deutscher Bürger im Schnitt vor sich, wenn er heute in Rente geht. Noch in den Siebzigern waren es fünf Jahre weniger. Doch kann er sich auf diese zusätzliche Zeit freuen? Oder wird sie eher beschwerlich werden? Unter welchen Voraussetzungen reicht die staatliche Rente aus? Wie ist das im Nachbarland Österreich? Und ist das griechische Rentensystem nach zahlreichen Reformen nun nachhaltig finanzierbar?
 
Weltweit befinden sich Rentensysteme in einem Umbruchprozess, in dem selbst Experten die Orientierung verlieren. Mit dem PROJECT M Global Pension Atlas der Allianz (http://projectm-online.com/demographics/pension-atlas/) liegt nun eine interaktive Landkarte vor, die hilft, sich in der globalen Landschaft der Pensionssysteme zurecht zu finden.
 

Mit wenigen Mausklicks Länder- oder Zeitvergleiche machen
 

Dabei wird nicht nur fündig, wer ein wenig zwischen interessanten Fakten surfen möchte. Vielmehr lassen sich detaillierte Analysen über verschiedene Länder und Zeiträume erstellen, etwa welche Auswirkungen die steigende Lebenserwartung hat oder wie genau sich die Entwicklung zur kapitalgedeckten, beitragsorientierten Rente darstellt. Auch können Nutzer mit der Landkarte komplexe Sachverhalte in Beziehung setzen, und zum Beispiel Antworten finden auf die Frage, ob das Rentensystem eines Landes nachhaltig finanzierbar und gleichzeitig in der Lage ist, den Pensionären ein ausreichendes Alterseinkommen zu ermöglichen.
 
"Der Global Pension Atlas bündelt das gesamte Know-how des Allianz Think Tanks International Pensions“, sagt Brigitte Miksa, die Leiterin des Teams. „Begeben Sie sich auf eine interaktive Weltreise, lassen Sie sich vom demografischen Wandel treiben und vom Global Pension Atlas führen. Der Atlas ist ein umfassendes Recherchetool, das vor allem eines macht: Spaß."
 

Dramatische Veränderungen der Systeme auf einen Blick erfassbar
 

Wer mehr über die finanzielle Nachhaltigkeit der Pensionssysteme von mehr als 50 Ländern wissen möchte, nutzt zum Beispiel den Allianz Pension Sustainability Index (PSI, http://bit.ly/ps-index). Er analysiert den gegenwärtigen Stand und die Zukunftsfähigkeit der jeweiligen Altersvorsorgesysteme, denn in den vergangenen 15 bis 20 Jahren haben viele Staaten – angetrieben durch die alternde Bevölkerung und nicht-nachhaltige, veraltete oder zersplitterte Pensionssysteme – weitreichende Rentenreformen durchgeführt. Deutschland ist etwa im PSI-Ranking über die letzten Jahre zurückgefallen – unter anderem, weil seine Bevölkerung stärker altert als bisher kalkuliert und damit auch die Rentenausgaben höher ausfallen werden.
 
Und auch die Frage, ob und wie es ein Land im Vergleich zu anderen schafft, ein „adäquates“ Alterseinkommen für zukünftige Generationen zu ermöglichen, lässt sich analysieren. Der Allianz Retirement Income Adequacy Index (RIA, http://bit.ly/ria-indicator) betrachtet dazu mehrere Einkommensquellen, darunter die staatliche, betriebliche und private Altersvorsorge, finanzielle Vermögenswerte und Immobilien. Darüber hinaus berücksichtigt er insbesondere die im Alter relevanten Ausgaben, etwa für die Gesundheitsversorgung.
 
„Wie sich der Ruhestand letztlich anfühlt, kann der Global Pension Atlas uns nicht vermitteln“, sagt Miksa, „aber greifbarer macht er das komplexe Thema Altersvorsorge in jedem Fall.“

Brigitte Miksa: „Ein umfassendes Online-Recherchetool: Es macht das komplexe Thema Altersvorsorge greifbarer."
Brigitte Miksa: „Ein umfassendes Online-Recherchetool: Es macht das komplexe Thema Altersvorsorge greifbarer." Foto herunterladen: Brigitte Miksa (© Allianz) – Abdruck honorarfrei
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Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

 

Petra Brandes
Allianz SE
Tel.: +49.89.3800-18797
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