Interview mit Barbara Karuth-Zelle

Wie würden Sie Ihren Job einem Kind beschreiben?

 

Barbara Karuth-Zelle: Stellt Euch vor, Ihr besitzt viele Buchhandlungen auf der ganzen Welt in verschiedenen Städten und verkauft Bücher an ältere und jüngere Menschen, darunter Thriller, Fantasy-Romane, usw. Und Kunden kommen jeden Tag in die Buchhandlung, weil sie gerne gebundene Bücher und Taschenbücher lesen. Das Leben ist schön, Ihr verdient Geld, die Kunden auf der ganzen Welt sind glücklich und einfach alles ist gut. Man kann sogar Mitarbeiter beschäftigen, das Leben ist also sehr angenehm. Und dann stellt Euch vor, dass eines Tages die Kunden keine Taschenbücher mehr lesen möchten, weil sie all diese Tablet-PCs sehen, die man leichter transportieren kann, und die Kunden möchten auf solch einen Tablet-PC umsteigen – das bedeutet, dass Ihr auch umsteigen müsst! Man muss sicherstellen, dass es in der Buchhandlung nach wie vor herkömmliche Bücher für die Kunden gibt, die diese Bücher gerne lesen, man muss aber den Kunden auch zeigen können, wie das Buch auf dem Tablet-PC dargestellt wird, daher muss man den E-Reader anbieten.

 

Und genau das tut die Allianz auch gerade. Bei der Allianz hat man bereits mit dem Umstieg auf die digitalisierte Welt begonnen, denn wir möchten nicht wie die großen globalen Buchhandlungen enden. Daher steigen wir in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern in den Organisationseinheiten der Allianz auf diese digitale Welt um.

 

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten?

 

An meinem Job gefällt mir sehr viel. Konzentrieren wir uns auf drei Punkte. Zunächst einmal mag ich die Arbeit in dieser internationalen Umgebung, denn innerhalb der Allianz gibt es tolle Mitarbeiter, die jetzt an diesem Umstieg beteiligt sind. Von Indien über Italien, Korea bis Frankreich, ich könnte alle Allianz Länder nennen, in denen wir zurzeit tätig sind. Und zusammen mit ihnen leisten wir den zweiten Punkt, der mir sehr gut gefällt – Problemlösung. Bei Besprechungen sitzen alle zusammen und dabei spielen die Unterschiede in Bezug auf Herkunft und Kultur keine Rolle, wir versuchen einfach nur, die beste Lösung für den Kunden, den Markt, die lokale Organisationseinheit und auch für die Gruppe zu finden.

 

Und als dritter Punkt gefällt mir die Weiterentwicklung talentierter Mitarbeiter, ganz besonders in diesem Bereich. Wir arbeiten mit vielen jungen Menschen zusammen, die es toll finden, an diesem Umstieg beteiligt zu sein. Und dann noch zu sehen, wie motiviert und neugierig sie an die Aufgabe herangehen und neue Herausforderungen annehmen, freut mich jeden Tag aufs Neue.

 

Welchen Rat würden Sie Frauen mit auf den Weg geben, die ins Top Management möchten?

 

Wissbegierde. Man sollte einfach wissen, worüber man spricht, wenn man es nicht weiß, sollte man seine Hausaufgaben gründlich erledigen, dann kann man auch Verantwortung übernehmen und Entscheidungen fällen.

 

Und dann natürlich noch Transparenz, seid offen, seid ganz Ihr selbst und verliert nie Euren Sinn für Humor.

Barbara Karuth-Zelle
Barbara Karuth-Zelle

Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:


 

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